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Holocaust Gedenktag

Heute ist der Holocaust‑Gedenktag, ein Tag, an dem wir uns daran erinnern, wohin Entmenschlichung, Hass und staatlich organisierte Gewalt führen können. Es geht nicht um Schuldzuweisungen an Nachgeborene, sondern um Verantwortung, die Verantwortung, historische Wahrheit zu schützen, die Opfer zu würdigen und wachsam zu bleiben, wenn Menschen wieder ausgegrenzt, entwürdigt oder entmenschlicht werden. Erinnerung ist kein Ritual, sondern ein Schutzmechanismus einer Gesellschaft, die verstanden hat, was passieren kann, wenn sie wegschaut.
Leider wird wieder weggesehen, da werden rechtsextreme Parteien bejubelt und genau dies ist der Grund, warum ich manchmal ziemlich harsch in meinen Beiträgen bin.
Und noch eines, auch damals wurden die Grenzen dicht gemacht für Menschen die Flüchten mussten, für Menschen, die heute flüchten müssen, ist dieser Tag eine stille Erinnerung daran, dass hinter jedem Konflikt ein menschliches Leben steht, das Schutz und Würde verdient. Gedenken bedeutet nicht nur zurückzuschauen, sondern auch jene zu sehen, die heute denselben Weg der Hoffnung und Verzweiflung gehen.
Ja, wer hier Schutz bekommt und dann Straftaten begeht, muss sich selbstverständlich verantworten und kann auch abgeschoben werden. Aber das ändert nichts daran, dass man die große Mehrheit nicht mit den wenigen verwechseln darf, die das Vertrauen missbrauchen, sonst wiederholt man genau jene Entmenschlichung, vor der dieser Gedenktag warnen soll.
 
Der Holocaust in Zahlen: Das Höfle-Telegramm
Der britische Geheimdienst fängt 1943 eine Botschaft ab, die das Ausmaß des laufenden Massenmords dokumentiert. Ihre Bedeutung wird aber erst viel später erkannt

Im Gastblogbeitrag schreibt Benjamin Schlöglhofer, dass das abgefangene Höfle-Telegramm von 1943, das die genaue Zahl der Opfer des "Einsatz Reinhardt" dokumentiert, die systematische Ermordung von mindestens 1,8 Millionen Menschen durch die Nationalsozialisten zeigt, deren Tragweite erst Jahrzehnte später erkannt wurde.

11. Jänner 1943: SS-Sturmbannführer Hermann Höfle sitzt beim Telegrafen. Er sendet einen Funkspruch in "geheimer Reichssache" an SS-Obersturmbannführer Franz Heim: den aktuellen Bericht zum "Einsatz Reinhardt". So nennen die NS-Behörden die systematische Ermordung von Juden, Roma und Sinti, die sie während der Jahre 1942/43 im besetzten Polen durchführen. Dieser Massenmord ist ein zentraler Teil des Holocaust. Höfle bilanziert den Stand der Getöteten mit dem Stichtag 31. Dezember 1942: "zusammen 1.274.166". Der britische Geheimdienst fängt den Funkspruch ab.

Formuliert ist das Dokument in einer sehr verkürzten Sprache: "Betr: 14-tägige Meldung Einsatz REINHART. Bezug: dort. Fs. Zugang bis 31.12.42, L 12.761, B 0, S 515, T 10.335, zusammen 1.274.166. SS und Pol.führer LUBLIN, HOEFLE, Sturmbannführer." Die Bediensteten des britischen Geheimdiensts haben wahrscheinlich nicht verstanden, was hier der eine Nazi-Verbrecher dem anderen mitteilt. Woher hätten sie auch wissen sollen, wofür die Buchstaben vor den Zahlen stehen? Es sind die Abkürzungen für Mordstätten der Nationalsozialisten: das Konzentrationslager Lublin-Majdanek und die Vernichtungslager Belzec, Sobibor und Treblinka.

Österreicher leiten die Mordaktion
Die britischen Beamten erkennen somit nicht die Tragweite des Telegramms, das sie abgefangen haben: Es zeigt, dass die Nazis am Holocaust arbeiten, an der vollständigen Vernichtung großer Bevölkerungsgruppen. Hermann Höfle leitet und koordiniert die Mordaktion, die so harmlos "Einsatz Reinhardt" heißt. Sein Telegramm ist das einzige, das genaue Zahlen zu den Morden in den einzelnen Lagern nennt.

 
Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich kritisierte am Dienstag den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz.
Merz hatte zuvor seine Besorgnis über Menschenrechtsverletzungen in den palästinensischen Gebieten geäußert.

In seiner recht ausführlichen Rede an den Bundeskanzler erklärte Smotrich:
„Der deutsche Bundeskanzler sollte sich tausendmal im Namen Deutschlands verneigen und sich entschuldigen. Er sollte es nicht wagen, uns vorzuschreiben, wie wir uns gegenüber den Nazis unserer Generation zu verhalten haben, die Frauen, Alte und Kinder ermordet, vergewaltigt, ausgerottet und verbrannt haben – im grausamsten Massaker an den Juden seit dem Holocaust.

Wir werden uns von den heuchlerischen Führern Europas, die einmal mehr ihr Gewissen und die Fähigkeit verlieren, Gut von Böse zu unterscheiden, keine Befehle mehr erteilen lassen.

Herr Bundeskanzler, die Zeiten, in denen die Deutschen den Juden vorschrieben, wo sie leben durften und wo nicht, sind vorbei und werden nicht wiederkehren. Sie werden uns nicht länger in Ghettos sperren, schon gar nicht auf unserem eigenen Boden. Unsere Rückkehr ins Land Israel, unsere biblische und historische Heimat, ist eine Antwort an all jene, die versucht haben und versuchen, uns zu vernichten, und dafür werden wir uns keinen Augenblick entschuldigen.“
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man muss ihm zumindest für seine Offenheit dankbar sein
 
Es ist natürlich absolut nicht OK oder zu rechtfertigen,wenn UNSCHULDIGE gemordet werden. Das kann man auf keiner Argumentationsseite mit gar nichts rechtfertigen. NIEMAND würde wollen, auch nur annähernd betroffen zu sein.Wir dürfen niemals akzeptieren, das Menschen getötet oder als Kollateralschäden gehen.
Und es hilft den Opfern auch leider nicht, das man irgendwo weiß, das KARMA wird sich nicht aufhalten lassen.....GUTNAIT
 
Smotrich ist nicht unbedingt der Maßstab für Israel, das ist ein Rechtsextremist. Aber bitter das solche Leute eine Relevanz in der Politik haben. Es wurden mehr als 30 neue Siedlungen beschlossen und es werden Menschen vertrieben und auch ermordet durch extremistische Siedler. Das ist die brutale Realität, auch wenn man sich für Israel und die Juden einsetzt. Das ist das Problem wenn Rechtsextremisten mit an der Macht sind.

Achtung - ein Israel Artikel.
Ich verurteile:
- die Hamas
- die Hisbollah
- den Iran
- alle Feinde Israels
- die spanische Inquisition
- den algerischen Bürgerkrieg
- das Niederbrennen von Karthago durch die Römer
- die Griechen wegen Troja
- die Spanier wegen den Inkas
- Nachbar Karl-Heinz wegen der Kehrwoche
Nun zum Inhalt.
Bezalel Smotrich, der klerikale faschistische Finanzminister Israels, machte nach Kritik von Merz an der Siedlerpolitik im Westjordan klar, dass Israel dieses Land sich vereinnahmen will.
"Die Zeiten, in denen Deutsche den Juden vorschrieben, wo sie leben durften und wo nicht, sind vorbei und werden nicht wiederkehren." Das Westjordanland bezeichnete der Minister der Netanjahu-Regierung als "biblische und historische Heimat" des jüdischen Volkes. Für die Rückkehr dorthin "entschuldigen wir uns keinen einzigen Moment lang"."
Dass die Siedlungen aber rein überhaupt nichts mit Deutschland und den Nazi zu tun haben, ist dem ekelhaften Rechtsextremisten entgangen. Dass die Siedlungen nach internationalem Recht verboten sind, dass es eine illegale Landnahme unter Einsatz von Vertreibung, Zerstörung und Mord ist, ist ihm wohl auch entgangen. Wenn diese Typ meint, er hätte irgend ein biblisches Recht, da kann man nur sagen, dass er komplett wahnsinnig geworden ist. Und nein, die sind deswegen keine Nazis, aber Verbrecher gegen die menschlichen Sitten und gegen das Völkerrecht und Menschenrechte sind die dann zu 100%.
Damit die Kritik legitim ist:
- aber die Anderen sind auch böse
- ich erkenne das Existenzrecht Israels an
- ich tue Buße, weil ich Israel kritisiert habe
- Israel steht für die Regierung und nicht alle Menschen in Israel sind böse

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Zuletzt bearbeitet:
„Wenn der Faschismus kommt, scheint noch immer die Sonne.
Die Vögel singen. Sie gehen zur Arbeit. Alles ist normal. Nur trans Menschen verlieren ihre Rechte. Und Asylsuchende. Und Immigranten. Und Behinderte. Und Muslime. Und Juden. Und linke Journalisten. Und dann andere Journalisten. Und ich. Und Sie.“

Marina Weisband, 6. April 2025,
Rede zum 80. Befreiungstag des KZ Buchenwald.

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
 

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„Wenn der Faschismus kommt, scheint noch immer die Sonne.
Die Vögel singen. Sie gehen zur Arbeit. Alles ist normal. Nur trans Menschen verlieren ihre Rechte. Und Asylsuchende. Und Immigranten. Und Behinderte. Und Muslime. Und Juden. Und linke Journalisten. Und dann andere Journalisten. Und ich. Und Sie.“

Marina Weisband, 6. April 2025,
Rede zum 80. Befreiungstag des KZ Buchenwald.

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Solche Aussagen haben ambivalente Irradiationen (Ausstrahlung) : Denn natürlich verändert sich geologisch, geografisch und physikalisch nichts, auch nicht wenn gerade jemand seine Frau und KInder verprügelt oder anderes Unrecht geschieht.
Die Ambivalenz meine ich mehr darauf bezogen, dass sich -leider- auch nichts tut in bezug auf die geistige Konsistenz -denn auch die Dummheit bleibt weiter dumm und handelt und "QUÄLT", während die Vögel zwitschern usw.uw.......ähnlich habe ich das mal hier irgendwo geäußert,nämlich : "Während die Welt untergeht, gehen die Politessen den Parksündern nach und verteilen Knöllchen". So oder fast exakt so habe ich das schon vor Jahren geschrieben.
Jedenfalls ist noch kein Ausrottungshebel gegen Dummheit erfunden. Darum bin ich für die totale KI, denn dann gibt es neben vielen Kollateralschäden zumindest nichts Dummes mehr zu befürchten. Nichtmal unsere Jabbelköppe müssen sich da fürchten, denn sie sind da längst bei ihren 99Luftballons oder im ZIEGENHIMMEL:......:mrgreen::mrgreen::eek::)
 
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