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Kiffen macht dumm!

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 8317
  • Erstellt am Erstellt am
Ich habe früher Eimer geraucht, mit Tabakmischung. Würde ich nicht mehr machen.
Würde auch niemanden empfehlen in irgendeiner Form Cannabis zu konsumieren.
Klar gibt es wenige Anwendungsfälle im medizinischen Bereich welche evtl. sinnvoll mit Cannabis zu therapieren sind.

Auf jeden Fall hat mich das Cannabis von allen Substanzen die ich genommen habe am meisten vernichtet.
Hab am Ende nicht mal mehr ohne Cannabis funktioniert. Ich habe mir wirklich eingeredet das ich Ott brauche um: zu arbeiten, zu schlafen, zu essen, mit Menschen zu reden, raus zu gehen oder sogar um Sex zu haben.

Das hat dann am Ende so Überhand genommen das ich mir selber Pflanzen angebaut habe um ein wenig die Kosten zu senken.
Aber selbst mit der Ernte habe ich in den Monaten wo ich Cannabiserträge hatte bei meinem Dealer mind. 500€ gelassen.

Gott sei Dank wurde ich am Ende wirklich dazu gedrängt sofort damit aufzuhören. Ich glaube ich wäre dieses Jahr sonst vollkommen abgestürzt.
 
Nach 10 Jahren Dauerkonsum jetzt seit 4 Monaten kein Cannabis mehr konsumiert.

Fiel es mir schwer? Tatsächlich nicht, ich wundere mich selber darüber :lol:

Was kann ich als starker ehemaliger Dauerkonsument jetzt über das kiffen sagen?

Lasst es, es schadet evtl. nicht so viel wie Tabak oder Alkohol aber es ist unnötiges Geld ausgeben.

Bin von 20g im Monat am Anfang auf fast 250g gelandet. Das waren schon viele Scheine :lol:
Habe zwar "nur" 5 Jahre Cannabis konsumiert, jedoch fand ich das auch nicht schwer aufzuhören. Habe vllt 1-2 Tage nicht gut schlafen können und man hat viel geschwitzt, aber das wars bei mir auch schon. Mit Kippen aufhören war viel schlimmer bei mir.
 
Habe zwar "nur" 5 Jahre Cannabis konsumiert, jedoch fand ich das auch nicht schwer aufzuhören. Habe vllt 1-2 Tage nicht gut schlafen können und man hat viel geschwitzt, aber das wars bei mir auch schon. Mit Kippen aufhören war viel schlimmer bei mir.
Ich glaube das kommt wirklich drauf an wie man Cannabis konsumiert hat.
Bzw. besser gesagt in welchen Situationen man gekifft hat. Ich hab halt leider sehr schnell diese Verbindungen geschaffen wie beim herkömmlichen Tabak rauchen.

Kennst du ja auch als ehemaliger Raucher. Hat man da seinen Kaffee stehen, oder hat man gerade sein Mittagessen fertig - schreit der Körper nach der Zigarette.
Bei mir war es bei Cannabis ebenfalls ähnlich.
Ich muss irgendwo anrufen? Lass vorher einen buffen.
Ich muss raus gehen? Lass vorher einen buffen.
Ich will gleich eine richtig geile fette Pizza mit Käserand essen? Lass vorher einen buffen damit sie besser schmeckt.
uvm.

Körperlich habe ich gar nichts gemerkt, also weder habe ich wilde Träume gehabt noch wirkliche Ein- und Durchschlafprobleme.
Nur ein großes Gefühl von Leere und Sinnlosigkeit die mich eben nach diesen Triggern und ohne JJ überfallen :lol:

Aber ja: Tabak ist wirklich viel schlimmer.
Cannabis würde ich jetzt nach 4 Monaten wirklich als erledigt bezeichnen. Ich habe gar nicht so hart das Bedürfniss außerhalb mancher Trigger auf Ott.
 
Das hat dann am Ende so Überhand genommen das ich mir selber Pflanzen angebaut habe um ein wenig die Kosten zu senken.
Aber selbst mit der Ernte habe ich in den Monaten wo ich Cannabiserträge hatte bei meinem Dealer mind. 500€ gelassen.

Edit: Sorry, ich dachte du meinst 500€ die Woche! Deswegen gelöscht.

Die Tabak-Sucht wird was die psychische (!) Abhängigkeit angeht tatsächlich gerne mit der von Heroin verglichen. Ich kann mir das schon vorstellen, so häufig wie Vorsätze der Abstinenz gebrochen werden.
 
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