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US-News

12 Millionen Steuerdollar für Trump-Werbung – auf die Frage nach Rückzahlung sagt er nur: „Wir entscheiden“
Fast 12 Millionen Dollar aus Bundesmitteln sind bereits für Fernsehspots ausgegeben worden, in denen Donald Trump gefeiert wird. Insgesamt stellte das Heimatschutzministerium 20 Millionen Dollar für die Werbekampagne bereit. Seit Ende September laufen die Spots, mitten vor den Zwischenwahlen. Einer zeigt Trump beim Reden über die Gefahr des Kommunismus, ein anderer ist praktisch die Wiederholung eines Werbespots aus seinem letzten Präsidentschaftswahlkampf. Seit Dienstag läuft ein fünfter Film, diesmal über die Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro. Einen Tag zuvor hatte Trump angekündigt, die Werbung künftig aus MAGA Inc. bezahlen zu wollen, seinem politischen Fonds mit zuletzt mehr als 400 Millionen Dollar. Was mit den bereits ausgegebenen Steuermillionen passiert, blieb offen. Auf die direkte Frage, ob er das Geld zurückzahlen werde, antwortete Trump am Dienstag: „Wir entscheiden.“

Das Geld kam ausgerechnet aus dem Heimatschutzministerium. Zwei demokratische Senatoren hatten bereits darauf hingewiesen, dass Mittel aus Trumps großem Haushaltsgesetz verwendet worden seien, die eigentlich für den Grenz- und Zollschutz vorgesehen waren. Kritik kommt inzwischen auch aus den eigenen Reihen. Der republikanische Mehrheitsführer im Senat, John Thune, erklärte, solche Werbung solle nicht mit Steuergeld bezahlt werden. Katie Britt, die im Senat den Ausschuss für die Finanzierung des Heimatschutzministeriums führt, sagte, öffentliche Gelder müssten sparsam und nach den gesetzlichen Vorgaben eingesetzt werden. Juristen sehen zudem mögliche Verstöße gegen Bundesgesetze, darunter das Verbot, vom Kongress bewilligtes Geld für „Öffentlichkeitsarbeit oder Propaganda“ zu verwenden, sowie Regeln gegen parteipolitische Tätigkeit von Regierungsangestellten.

Trump hält dagegen. Die Spots seien „wirklich gut“, erklärte er, eine Werbung für das Land, wie sie auch frühere Präsidenten gemacht hätten. Das Weiße Haus nennt sie öffentliche Informationswerbung. Chuck Schumer verlangt dagegen die vollständige Rückzahlung und eine Untersuchung wegen möglicher Verschwendung und missbräuchlicher Verwendung von Steuergeld. Gleichzeitig wirft er Trump vor, die angekündigte Finanzierung über MAGA Inc. könne eine rechtswidrige Abstimmung mit einem unabhängigen politischen Aktionskomitee darstellen. Genau dort wird die Sache noch eigenartiger: Erst bezahlt der Staat Werbung, die auffällig wie Wahlkampf aussieht. Dann erklärt Trump nach wachsender Kritik, künftig werde seine politische Kriegskasse übernehmen. Die ersten fast 12 Millionen Dollar bleiben vorerst trotzdem beim Steuerzahler hängen.
 
40 Stunden Ausbildung für Festnahmen: ICE strich ausgerechnet Unterricht darüber, wen die Polizei überhaupt festhalten darf
Vier Wochen Ausbildung vor Ort waren einmal vorgesehen, bevor örtliche Polizeibeamte für ICE Menschen wegen Verstößen gegen das Einwanderungsrecht festnehmen durften. Unter Donald Trump wurden daraus 40 Stunden am Bildschirm. Interne E-Mails zeigen nun, was dabei gestrichen wurde: Unterricht über Aufenthaltsstatus, mögliche Abschiebungsgründe und die Frage, ob Beamte gegen jemanden überhaupt rechtmäßig vorgehen dürfen, wurde gekürzt. Praktische Übungen zu Situationen, denen Polizisten draußen tatsächlich begegnen können, flogen ganz aus dem Programm. Zunächst sollte der Kurs von 4 auf 2 Wochen schrumpfen, dann auf 1 Woche. 5 Stunden nach der E-Mail antwortete David Venturella, damals Berater und heute ICE-Chef, mit einem einzigen Wort: „Danke.“

Die Unterlagen bekam die Kontrollorganisation American Oversight über das Informationsfreiheitsgesetz. Deren Leiterin Chioma Chukwu kritisiert vor allem, dass genau der Stoff zusammengestrichen worden sei, der Beamten helfen sollte festzustellen, ob sie überhaupt eine rechtliche Grundlage für eine Festnahme hätten. Wer ist US-Bürger, welchen Aufenthaltsstatus hat jemand, wann darf ein Abschiebungsverfahren eingeleitet werden? Das sind keine theoretischen Fragen. Ein Fehler bedeutet, dass ein Mensch bei einer Verkehrskontrolle festgehalten und möglicherweise an ICE übergeben wird. Im verkürzten Programm bleiben 10 Themen, darunter Regeln zum Einsatz von Gewalt, Haftung, Bürgerrechte und die Inhaftierung von Migranten. Pro Ausbildungstag gibt es eine Prüfung. Die Übungen mit echten Situationen wurden gestrichen.

Gleichzeitig wuchs die Zusammenarbeit zwischen ICE und örtlicher Polizei massiv. Unter Joe Biden bestanden 135 sogenannte 287(g)-Vereinbarungen in 16 Bundesstaaten. Inzwischen haben sich mehr als 2.600 Behörden angeschlossen. Viele erhalten Geld dafür, ihre Beamten für ICE-Aufgaben einzusetzen, auch bei alltäglichen Kontrollen im Straßenverkehr. Aus 135 Behörden wurden mehr als 2.600. Aus 4 Wochen Ausbildung wurden 40 Stunden. Das Heimatschutzministerium äußerte sich zu den neuen Unterlagen zunächst nicht, hatte die Zusammenarbeit mit örtlichen Polizeibehörden aber zuvor als großen Erfolg bezeichnet.

Auch die Ausbildung neuer ICE-Beamter wurde unter Trump gekürzt. Aus 72 Tagen am Ausbildungszentrum in Glynco wurden 42. Nach Kritik von Demokraten und ehemaligen Bundesbeamten kehrte die Regierung später wieder zum längeren Programm zurück. Geld fehlt ICE jedenfalls nicht. Die Behörde erhielt zusätzliche Mittel in Höhe von mehreren 10 Milliarden Dollar und stellte Tausende neue Beamte ein. Die Festnahmen liegen auf Rekordniveau, obwohl die Mehrheit der von ICE Inhaftierten nach Regierungsdaten keine Vorstrafen hat. Mehr Personal, mehr Festnahmen, mehr örtliche Polizeibehörden. Nur bei der Frage, wen man rechtmäßig festhalten darf, sollte die Ausbildung plötzlich schneller gehen.
 
„Wahnsinnig und gefährlich“: Kalifornien antwortet dem Präsidenten, der seine eigenen Städte dem Feind hinwirft
Ein Präsident steht in der sicheren Provinz und verschenkt Millionen seiner Bürger. „Lasst sie Los Angeles auslöschen, lasst sie San Diego auslöschen. Das ist ein sehr kleiner Preis.“ So sprach Donald Trump am Montag in Grand Island, Nebraska, einem Staat, den er 2024 mit über 55 Prozent gewann. Die Preise des Iran-Kriegs, für Sprit und Dünger, nannte er künstlich und klein, ein Opfer für die Sicherheit der Welt. Der Sieg bestätige alles, was sie getan hätten, und enden werde das Ganze so oder so. Dazu legte er, beiläufig, Los Angeles und San Diego auf den Tisch. Diesmal kam die Antwort binnen Stunden, aus Kalifornien, und nicht nur von Demokraten.

Gouverneur Gavin Newsom nannte ihn „wahnsinnig und gefährlich“, und zur Abwechslung sitzt das Wort. Erst habe Trump die Nationalgarde und die Marineinfanterie nach Kalifornien geschickt, um es zu besetzen, nun lade er die Feinde des Landes ein, dieselben Städte auszulöschen. Newsom, sein schärfster Gegenspieler und möglicher Bewerber für 2028, hielt den Auftritt aus Nebraska neben die Reden, mit denen der Präsident zuvor Soldaten in amerikanische Straßen befohlen hatte. Gegen die eigenen Bürger schickt er die Armee, dem Gegner reicht er ihre Städte. Beides aus demselben Mund, binnen weniger Wochen. Neu ist die Gleichgültigkeit nicht, schon früher hat er die Teuerung abgetan und die Gefahr kleingeredet, der Iran könne amerikanischen Boden treffen.

 
„Wahnsinnig und gefährlich“: Kalifornien antwortet dem Präsidenten, der seine eigenen Städte dem Feind hinwirft
Ein Präsident steht in der sicheren Provinz und verschenkt Millionen seiner Bürger. „Lasst sie Los Angeles auslöschen, lasst sie San Diego auslöschen. Das ist ein sehr kleiner Preis.“ So sprach Donald Trump am Montag in Grand Island, Nebraska, einem Staat, den er 2024 mit über 55 Prozent gewann. Die Preise des Iran-Kriegs, für Sprit und Dünger, nannte er künstlich und klein, ein Opfer für die Sicherheit der Welt. Der Sieg bestätige alles, was sie getan hätten, und enden werde das Ganze so oder so. Dazu legte er, beiläufig, Los Angeles und San Diego auf den Tisch. Diesmal kam die Antwort binnen Stunden, aus Kalifornien, und nicht nur von Demokraten.

Gouverneur Gavin Newsom nannte ihn „wahnsinnig und gefährlich“, und zur Abwechslung sitzt das Wort. Erst habe Trump die Nationalgarde und die Marineinfanterie nach Kalifornien geschickt, um es zu besetzen, nun lade er die Feinde des Landes ein, dieselben Städte auszulöschen. Newsom, sein schärfster Gegenspieler und möglicher Bewerber für 2028, hielt den Auftritt aus Nebraska neben die Reden, mit denen der Präsident zuvor Soldaten in amerikanische Straßen befohlen hatte. Gegen die eigenen Bürger schickt er die Armee, dem Gegner reicht er ihre Städte. Beides aus demselben Mund, binnen weniger Wochen. Neu ist die Gleichgültigkeit nicht, schon früher hat er die Teuerung abgetan und die Gefahr kleingeredet, der Iran könne amerikanischen Boden treffen.

Kalifornien ist quasi die USA, Trump soll mal einen weiteren Bundesstaat in den USA nennen der an der Wirtschaftlichkeit dieses drecks pleite Staates irgendwie arbeitet.

Das ist so als würde man in Sachsen Anhalt fordern Bayern auszulöschen :lol:
Was bliebe dann von der Wirtschaft über?
 
Der Kongress bezahlt den Krieg, die Trümmer darf er nicht sehen: Hegseth verwehrt einem Senator den Zutritt
Ein amerikanischer Senator reist an den Persischen Golf, um zu sehen, wofür sein Land Milliarden ausgibt, und steht vor verschlossenen Toren. Das Verteidigungsministerium ließ Chris Murphy nicht auf den schwer beschädigten Stützpunkt, von dem aus der Iran-Krieg geführt wird, und verweigerte ihm jede Unterrichtung. In Riad sprach der Senator aus Connecticut am Dienstag von einem „aktiven, beispiellosen, verfassungswidrigen“ Versuch, die Kosten und Folgen dieses Krieges vor dem Kongress und der Öffentlichkeit zu verbergen. Verantwortlich macht er Verteidigungsminister Pete Hegseth.

Sehen wollte Murphy die Al-Udeid-Luftwaffenbasis in Katar, den größten amerikanischen Stützpunkt im Nahen Osten und die Schaltzentrale der Operationen in der Region. In den ersten Tagen des Krieges schlugen iranische Raketen dort ein und richteten schweren Schaden an, ein Treffer saß mitten im gemeinsamen Luftkriegszentrum. Gerade die Beschädigung dieser Anlage zeigt, wie hart der Krieg die eigene Seite trifft. Genau diese Trümmer soll niemand zählen. Der Schaden gehe vermutlich in die Milliarden, sagt der Senator, und eben deshalb blieben die Tore zu. Ein Minister, der die Schäden seines Krieges unter Verschluss hält, schützt nicht die Truppe, er schützt die Erzählung vom billigen Sieg.

So etwas habe er in seiner Zeit im Senat nie erlebt. Der Kongress bewillige das Geld für solche Einsätze, und es gehöre zu seinen gewöhnlichen Pflichten, gerade im Krieg mit den eigenen Generälen und Soldaten zu sprechen. Auf Hegseths Befehl habe man ihm nicht einmal eine Unterrichtung in der amerikanischen Botschaft gewährt. Noch nie sei ein Abgeordneter so von den Stützpunkten und den Generälen im Einsatzgebiet ferngehalten worden, und es treffe Demokraten wie Republikaner, die in den Nahen Osten reisten. Was hier laufe, nannte Murphy einen „bewussten Feldzug der Verschleierung“, dem seine republikanischen Kollegen ein Ende abverlangen sollten. Für keinen im Kongress dürfe das hinnehmbar sein, für die Öffentlichkeit ebenso wenig. Wenn selbst die eigene Mehrheit die Augen schließt, bleibt das Tor zu und die Rechnung offen.

 
Journalist gegen das Trump-Regime zu sein bedeutet:
Garcia Navarro, New York Times
Jason Rantz, Jason Rantz, rechter MAGA-Radiomoderator aus Seattle, überzeugter Trump-Unterstützer und regelmäßiger Fox-News-Gast
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Garcia-Navarro: Trump hat gefordert, Journalisten zu verhaften
Rantz: Er fordert doch gar nicht, dass sie verhaftet werden.
Garcia-Navarro: Ich lese es gerade hier auf dem Bildschirm.
Rantz: Verwechseln Sie Kritik nicht mit einer ernsthaften Drohung, jemanden ins Gefängnis zu werfen.
Navarro: Wenn er also sagt, sie sollten verhaftet werden, was soll das dann jetzt bedeuten?
Rantz: Das bedeutet, dass er Kritik übt. Haben Sie das noch nie gehört? = Unsere Meinung: :lol27:

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