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60. Jahrestag im Kampf gegen den Bolschewismus

Ich möchte mich im Namen dieses Österreichers dafür entschuldigen, dass er den Völkermord an Juden, Sinti und Roman und Slawen, zwar zutreffenderweise als etwas darstellt, dass die Menschen damals für richtig gehalten haben, aber ihnen gleichzeitig jede Form von Einsichtsfähigkeit abspricht, dass es ein Irrtum war.


Auch möchte ich mich für die Slawen entschuldigen, die sich hier als Kollaborateure an diesen Völkermorden beteiligt haben.

Ich weuß nicht was ich darauf antworten soll. Bzw. wie genau. Ist es die passive gegenüber meiner Person als eine die den Holocaust verharmlost oder die Tatsache dass von sämtlichen Schuld an diesen zuvor genannten Völkermord jedem Soldaten der Wehrmacht gegeben wird. Sogar dem damals 14-jährigen Stix aus der Nachbarschaft der gezwungen wurde zu kämpfen und ebenso Gliedmaßen verlor.
 
Und nochwas Gushti: Wer ehrt oder gedenkt unserer Soldaten oder unserer 27 Millionen Opfer insgesamt? Wer, wann wo bitte?! Einen Scheiß erinnert man daran oder gedenkt man dem. Ein Scheiß.. Es gibt für diese 27 Millionen Menschen nicht eine, Gushter, nicht eine Gedänkstätte, die die Deutschen errichtet haben. Alles, was du von Berlin-Köpenick etc. findest, haben sofort nach dem Krieg die Russen selbst errichtet. Ein Scheiß erinnern sich die Deutschen dran an diesen Vernichtungskrieg, einzigartig in der Geschichte der Neuzeit. Einen Scheiß nehmen Deutsche aus der Schule oder sonst wo davon mit.

Schönen Abend und so.

Wieso sollten die Deutschen - die ihre eigenen Soldaten wie den letzten Dreck behandeln- auch sowas tun?
In Russland gibt es Denkmäler und Gedenkveranstaltungen und das ist auch gut so, aber was diese in Deutschland verloren haben erschliesst sich mir nicht.
 
Гуштер;4771801 schrieb:
Wieso sollten die Deutschen - die ihre eigenen Soldaten wie den letzten Dreck behandeln- auch sowas tun?
In Russland gibt es Denkmäler und Gedenkveranstaltungen und das ist auch gut so, aber was diese in Deutschland verloren haben erschliesst sich mir nicht.

Weil vlt die oberste Heeresleitung genau das getan und den Befehhl gegeben hat: Zivilisten/Juden/Kommissare/Roma zu ermorden, und das entgegen allen herrschenden Bestimmungen (Genver Konvention!!!)!!!

Ich kann das mit meinem Vater nicht mehr klären - er ist 16 Tage vor meiner Geburt in sowj. Gefanngenschaft gestorben - wird mir wohl ewig leid tun - aber - ob Nazi, oder nicht - er ist eben nicht als "Gast" in die SU gekommen...
 
Stalin hat die sowjetische Soldatenzahl im Geheimen von ca. 2 Millionen 1939 auf ca. 5 Millionen 1941 erhöht. Dazu wurden 15.000 Panzer gebaut und 11.000 Flugzeuge. Die Truppen waren fast alle an der europäischen Front stationiert und waren für eine Verteidigung weder ausgebildet, noch gerüstet. Das ist auch der hauptsächliche Grund, wieso die Wehrmacht zu Beginn so leichtes Spiel in der SU hatte.
Zudem darf man nicht vergessen, dass die Sowjets selbst ihre eigene Variante des Blitzkriegs, die "tiefe Operation" entwickelt hatten. Davon wussten natürlich die Deutschen, deswegen wollte man den Sowjets auch unbedingt zuvorkommen und hat schon 1941 zugeschlagen, obwohl die Wehrmacht zu dem Zeitpunkt nicht optimal vorbereitet war.
 
Für die Geschichtsrevisionisten:


Generalplan Ost


Die vollständige Umgestaltung der osteuropäischen Landkarte, in nazideutsch "Generalplan Ost", umfasste massenhafte Umsiedlungen in Polen und Russland, millionenfache Vertreibung und Tötung von "rassisch unerwünschten" Völkern und Ansiedlungsprogramme für Deutsche in den eroberten Gebieten.
In seinem Buch "Mein Kampf" schrieb Hitler bereits 1924:

"Wir Nationalsozialisten setzen dort an, wo man vor sechs Jahrhunderten endete. Wir stoppen den ewigen Germanenzug nach dem Süden und Westen Europas und weisen den Blick nach dem Land im Osten. Wenn wir aber heute in Europa von neuem Grund und Boden reden, können wir in erster Linie nur an Russland denken. Das Schicksal selbst scheint uns hier einen Fingerzeig zu geben...Das Riesenreich im Osten ist reif zum Zusammenbruch."

[h=2]Himmlers "Gedanken"[/h]Ende 1939, nachdem deutsche Truppen Polen überfallen hatten, begannen verschiedene Dienststellen des NS-Regimes mit ihren Planungen. Federführend besonders bei der Durchführung war Heinrich Himmler, dem Reichskommissar für die Festigung des Deutschen Volkstums (RFK). Er selbst informierte Hitler im Mai 1940 über "Einige Gedanken bei der Behandlung der Fremdvölkischen im Osten". Er bekam grünes Licht: Daraufhin begann die Abteilung 'Planung' im Stabshauptamt mit der Ausarbeitung erster Richtlinien.
Bis Ende 1941 wurden Pläne entworfen, wie die Besiedlung und Regionalplanung in den mittlerweile deutschbesetzten polnischen Gebieten auszusehen hatte. Öffentlich bekannt wurden die Expansionspläne im Oktober 1941, als Gestapo-Chef Reinhard Heydrich anlässlich seiner Ernennung zum stellvertretenden Reichsprotektor Böhmen und Mähren in seiner Antrittsrede von einer "etappenweise Übernahme Osteuropas" sprach. Im Reichssicherheitshauptamt (RSHA) wurde der "Generalplan Ost" in der folgenden Zeit weiter ausgebaut. Das RSHA gilt als Urheber der deutschen Planungen im Osten Europas.
Der "Generalplan Ost" war das Gesamtkonzept der nationalsozialistischen Germanisierungspolitik in den osteuropäischen Ländern. In jenen Territorien also, die entweder bereits von Deutschland besetzt oder noch zu erobern waren. Der Plan sah vor, innerhalb von 30 Jahren etwa zehn Millionen "germanische Menschen" im Osten anzusiedeln. Von den Siedlungsprojekten waren neben den eroberten Gebieten in Polen und den baltischen Ländern auch Weißrussland, Teile der Ukraine, Leningrad, die Krim sowie Teile des Dnjeprbogens betroffen. Insgesamt handelte es sich um eine Bevölkerungszahl von über 45 Millionen Menschen, darunter etwa sechs Millionen Juden. 31 der 45 Millionen betroffenen Einheimischen wurden als "rassisch unerwünscht" eingeschätzt, sie sollten nach Sibirien vertrieben werden.
Nur 14 Millionen der so genannten "gutrassigen" Ansässigen hätten in ihren Heimatgebieten bleiben dürfen. In diesen dann "slawenfreien" Gebieten, so sahen es die Planungen vor, sollte die restliche Bevölkerung "klein gehalten werden". Ein Dokument spiegelt die menschenverachtenden Vorgaben wider: "Eine Vermehrung der slawischen Bevölkerung ist unerwünscht. Kinderlosigkeit und Abtreibungen sind zu ermutigen. Erziehung ist für slawische Kinder unnötig. Wenn sie bis Hundert zählen können, ist das genug. Die Slawen sollen für die Deutschen arbeiten, wenn sie nicht arbeiten können, sollen sie sterben."
[h=2]Erste "Probevergasungen" im Herbst 1941[/h]Die Umsetzung der Vernichtungsmaschinerie hatten die Nationalsozialisten, zumindest was die jüdische Bevölkerung anging, bereits im Herbst 1941 mit den ersten "Probevergasungen" und im März 1942 mit dem Beginn der "Aktion Reinhard" eingeleitet. Der Generalplan hatte zum Ziel, über den Weg von Abtreibungen, Sterilisation und Beraubung der Lebensgrundlage die slawische Bevölkerung auszulöschen. Endgültig sollte das Schicksal der Slawen nach dem angestrebtem "Endsieg" besiegelt werden.
Auf Himmlers Befehl bereitete das Stabshauptamt RFK unter Federführung von Konrad Meyer im Januar 1942 die Umsetzung des "Generalplans Ost" vor. Schon im Juni 1942 war man sich einig: Das Projekt musste innerhalb von 25 Jahren nach Kriegsende abgeschlossen sein und würde insgesamt 45,7 Milliarden Reichsmark verschlingen. Finanziell ausgebeutet, sollten die eroberten Länder selbst für die Kosten aufkommen.


[h=2](....)[/h]


"Generalplan Ost": Hitlers Pläne im Osten Europas | STERN.de
 
Weil vlt die oberste Heeresleitung genau das getan und den Befehhl gegeben hat: Zivilisten/Juden/Kommissare/Roma zu ermorden, und das entgegen allen herrschenden Bestimmungen (Genver Konvention!!!)!!!

Ich kann das mit meinem Vater nicht mehr klären - er ist 16 Tage vor meiner Geburt in sowj. Gefanngenschaft gestorben - wird mir wohl ewig leid tun - aber - ob Nazi, oder nicht - er ist eben nicht als "Gast" in die SU gekommen...

An dir sieht man wie gut der Entnazifizierungsblödsinn funktioniert, einfach nur widerlich.
Seinen eigenen Vater denunzieren, die ewige Schuld tief eingebrannt, obsahe in den Augen der Anderen kein böse Nazi sein.

Dann schmückt man sich noch mit widerlichen Kaviar-Komistem wie diese hässliche Fotze Luxemburg und Karl dem schwanzlosem.
Weil hat auch jeder Wehrmachtsoldat gemordet, logisch.

Ist halt so beim gutmenschlichem Bodensatz.


/Edit

Dann lösch mich doch du Terroristen knutschender Krüppel, kannst es machen wie deine verkackten roten Vorbilder und Kritiker einfach in den Kerker werfen, ändert nichts an der Tatsache dass du der Bodensatz bist und bleibst.

Pozdrav.
 
Weil vlt die oberste Heeresleitung genau das getan und den Befehhl gegeben hat: Zivilisten/Juden/Kommissare/Roma zu ermorden, und das entgegen allen herrschenden Bestimmungen (Genver Konvention!!!)!!!

Ich kann das mit meinem Vater nicht mehr klären - er ist 16 Tage vor meiner Geburt in sowj. Gefanngenschaft gestorben - wird mir wohl ewig leid tun - aber - ob Nazi, oder nicht - er ist eben nicht als "Gast" in die SU gekommen...

Ich denke ich habe es schon mal geschrieben. Aber es ist völlig in Ordnung, es zu wiederholen. Für mich ist jeder persönliche Verlust wie der eines Vaters, den man nie kennen lernen durfte, ist bedauernswert. Wie kann ich da nur mein Beileid ausdrücken. Viele kamen als halbe Kinder, vielleicht wirklich fast frisch weg von der Schulbank in die Armee und an die Front. Wenn du dir ansiehst, was die teils an Entbehrungen, furchtbarsten Erfrierungen, Skorbut..... zu erleiden hatten. Ich bin ehrlich jedem dankbar, der ihnen vielleicht auf dem Weg in die Kriegsgefangenschaft auch mal ein Brot zugesteckt hat, was auch immer. Ich weiß ehrlich nicht, ob ich zu solcher Größe fähig gewesen wäre.

Aber wie du selbst schriebst, wir hatten sie nicht zu uns gebeten ebenso wie auch unsere Jahre später nicht gebetene Gäste waren. Ich gebe dir ebensowenig wie sonstigen Nachgeborenen eine Schuld. Was ich aber anmerke ist das scheinbar recht selektive Gedächtnis wenn es um die Erinnerung daran geht. Genauso wie auch bei uns viele Punkte ausgeblendet werden. Denn ja, die Wehrmacht war an Kriegsverbrechen beteiligt. Und für mich ist es unsäglich, wenn sich etwa Ende der 90er etwa zur Reemstma-Ausstellung in München sich auch CSU-Politiker an Demos dagegen beteiligen, so was hat es nicht gegeben, Punkt.

Ein Gushter schreibt über den schlimmen Umgang mit den Wehrmachtsangehrigen. Ich konnte die Biografie, den Werdegang des Kommandeurs heraus finden, dessen Einheit die Strafaktion im Geburtsdorf meiner Großmutter ausführte bish hin zu dessem Abbrennen samt Anwesender. Nach all dem was ich heraus fand, ich kann nicht behaupten dem oder seinen Nachkommen ging oder geht es schlecht.
 
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