er wird sich nie wieder trauen etwas zu sagen was möglicherweise Querdenker gesagt haben könnten, aus Angst vor Hass und Mobbing im Netz durch selbsternannte woke Wächter des Guten.
Ich hab ja nichts gegen Ironie, aber ich glaube so wahnsinnig clever ist das alles nicht. Wenn man mal die Messages nimmt: Der Staat und die Medien sollen keine Angst machen (kann ich z:T. verstehen, die Frage ist wer bei welcher Nachricht wirklich Angst bekommt, da gibt es offensichtlich enorme Unterschiede zwischen den Menschen), der Staat soll keine Plakate zum Händewaschen und Abstand halten aufhängen. der Staat soll keine Inzidenzwerte festlegen. Der Staat soll keine Regeln vorgeben.
Alles zusammen heisst: der Staat soll einfach die Fresse halten und uns damit in Ruhe lassen. Einer sagt ja da: wir brauchen die Hinweise zum Abstand halten, weil wir dumm sind". Ja ich glaube wirklich da hat er Recht. Nicht weil wir dumm sind, sondern weil das eine ungewohnte Situation ist und es nicht reicht, dass man 1x hört: "Achtung ansteckendere Coronaviren im Umlauf, bitte alle ab jetzt 12 Monate dran denken und 'das richtige' tun". Das haben nach 3 Tagen längst wieder vergessen.
Am Ende steht immer wieder die Frage: warum tun wir das überhaupt? Gibt es 80.000 Coronatote? Gibt es Menschen mit Langzeitfolgen? Gibt es mehr Menschen die wochenlang ins Krankenhaus müssen? Manche bestreiten das. Andere sagen das sei auf jeden Fall nicht so schlimm, dass man dafür irgendwelche Regeln bräuchte. An dieser Frage entscheidet sich das alles. .
Mir hat neulich eine Israelin, die in Kanada wohnt und gerade in Berlin arbeitet, gesagt: Sie will jetzt ganz nach Deutschland ziehen. Weil der Staat hier die Bürgerrechte am wenigsten beschnitten hat...