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Antisemitismus:Erziehung zum Hass

Mit der Antisemitismus-Karte sind wir heute an einem Punkt angekommen, der das genaue Gegenteil dessen darstellt, was im Zweiten Weltkrieg ins andere Extrem verlaufen ist. Gerade deshalb darf es bei berechtigter Kritik keine Zurückhaltung geben
Na klar, du musst ja was finden, um den Antisemitismus zu relativieren. Einfach ekelhaft und Vorsicht, auch strafbar
 
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Danach wurde er Antisemit...😞

Lass bitte solche Kommentare zu einem Video welches du teilst und der Account ein JeffreyxEpstein ist und es absolut keine Beweise für das Geschriebene gibt. Und die Szene ist in London, ein häufiger beobachtetes Muster ist, dass Touristen ignorieren, egal von woher diese Touristen kommen, dass sich die Horse Guards im Dienst befinden, und oft die Grenzen nicht respektieren. Das führt regelmäßig zu Konflikten. Ich sehe es aus eigener Erfahrung, aus meiner Zeit bei der Garde. Einfach unvorstellbar was da manche Leute aufführen um ein Lächeln zu entlocken.
Danke
 
Tweet gelöscht. Holocaust Relativierung geht überhaupt nicht.

Was soll der Scheiß? Nochmals, Holocaust-Relativierung und Antisemitismus haben hier nichts verloren. Tweet gelöscht
Die Zahl „6 Millionen“ ist zentral für die Dokumentation des Holocausts. Indem man sagt „I don’t know how…“, wird suggeriert: „Das klingt unglaublich oder unmöglich.“
Dies erzeugt implizit Misstrauen an historischen Quellen, auch wenn keine direkte Lüge erzählt wird.
Rhetorischer Trick: Zweifel an Zahlen = Zweifel an Realität = Leugnung wird „subtil“ platziert
Norm Macdonald war Komiker und könnte dies als schockierende oder absurde Bemerkung gemeint haben. Antisemiten greifen solche Aussagen oft auf und entfernen den Humor-Kontext, um sie als vermeintliche „historische Wahrheit“ darzustellen.
Rhetorischer Trick: Humor = vermeintliche Neutralität = transportiert antisemitische Botschaft.
Der Satz stellt die Realität der Shoah nicht direkt infrage, aber er stellt die Opferzahl infrage, was die Dimension des Leidens herunterspielt. Menschen, die solche Formulierungen verbreiten, tun dies oft, um zu sagen: „Die Zahl wird übertrieben, also war es vielleicht gar nicht so schlimm.“
Rhetorischer Trick: Zahlenzweifel = indirekte Relativierung des Holocausts.
Historisch wurde die Zahl „6 Millionen“ schon lange vor dem Holocaust in antisemitischen Kontexten benutzt (z. B. als rhetorisches Mittel, um angebliches jüdisches „Leiden“ zu übertreiben).
Wer diese Formulierung benutzt, kann subtil antisemitische Codes wiederholen, ohne explizit Feindseligkeit auszudrücken.
Rhetorischer Trick: Symbolische Zahl = „Verschwörung“/Übertreibung → Vorurteil transportiert
Auch wenn Norm Macdonald es wahrscheinlich als Witz meinte, hat die Aussage Merkmale, die von Holocaust-Leugnern und Antisemiten gerne aufgegriffen werden, weil sie Zweifel an historischen Fakten schürt, das Leid der Opfer relativiert und sich über die konkrete Zahl lustig macht.
 
Pro-Palästina-Demos
Politikerin bedrängt und verletzt – Zentralrat der Juden warnt vor „bedrohlicher Stimmung“
Nachdem die FDP-Politikerin Karoline Preisler auf einer Pro-Palästina-Demonstration angegriffen worden war, äußert sich Zentralratspräsident Schuster besorgt: „Ist das das Deutschland, an das wir uns gewöhnen wollen oder sollen?“

Bei einer propalästinensischen Demonstration am Checkpoint Charlie in Berlin ist die FDP-Politikerin Karoline Preisler angegriffen worden. Ein Mann und eine Frau hätten gleichzeitig versucht, ihr ein Plakat und eine israelische Fahne zu entreißen, sagte ein Polizeisprecher. Die Politikerin sei an der Hand verletzt worden, so der Sprecher. Polizisten hätten die beiden Menschen vorübergehend festgenommen. Gegen sie werde wegen versuchten Diebstahls und Körperverletzung ermittelt.

Nach Polizeiangaben hatten sich am frühen Samstagabend in der Spitze 250 Menschen zu der Demonstration versammelt. Der Protest sei „überwiegend störungsarm“ verlaufen, sagte der Polizeisprecher. Insgesamt habe es sechs freiheitsbeschränkende Maßnahmen gegeben.

Preisler ist regelmäßig am Rande propalästinensischer Versammlungen zu sehen. Die Aktivistin erinnert dabei an das Schicksal israelischer Geiseln und fordert deren Freilassung durch die Terrororganisation Hamas. Auch bei früheren Kundgebungen wurde sie schon von Demonstranten angegangen.

 
Australien: Iranischer Botschafter wegen antisemitischer Angriffe ausgewiesen
Die australische Botschaft in Teheran ist zu, Irans Spitzenvertreter des Landes verwiesen. Australien wirft der Islamischen Republik vor, Attacken auf ein jüdisches Restaurant und eine Synagoge gesteuert zu haben.

Australien hat Iran für antisemitische Anschläge in Sydney und Melbourne verantwortlich gemacht und den iranischen Botschafter ausgewiesen. Außerdem hat es seine eigene Botschaft in Teheran geschlossen. Premierminister Anthony Albanese erklärte vor Journalisten, der Inlandsgeheimdienst ASIO habe bestätigt, dass die iranische Regierung hinter Attacken gegen die jüdische Gemeinde stehe. Betroffen waren unter anderem eine Synagoge in Melbourne und ein koscheres Restaurant in Sydney.

»Dies waren außergewöhnliche und gefährliche Akte der Aggression, orchestriert von einer fremden Nation auf australischem Boden«, sagte Albanese. »Das waren Versuche, unser gesellschaftliches Miteinander zu untergraben und Zwietracht in unserer Gemeinschaft zu säen.«

 
NS-Prozess gegen Hitler-Fan, der freiwillig Gedenkstätte besuchte
Ein unbescholtener 35-Jähriger hat in einem Instagram-Posting unter einem Beitrag zur Auschwitz-Befreiung den nationalsozialistischen Diktator gelobt. Er fühlte sich "provoziert"

Wien – Um 1.10 Uhr beteiligte sich am 28. Jänner Herr D. auf Instagram am politischen Diskurs zu außenpolitischen Fragen. Unter einem Beitrag der Zeit im Bild anlässlich der Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag der Befreiung des nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz tat der unbescholtene Arbeitslose seine Meinung kund: "Du mit dein Doppelmoral ha. Hitler hat es gut gemacht damals. Heute feiern sie den genozid aber trauern nach für vergangenheit obwohl sie das selbe anstellen", schrieb er unter das Posting eines anderen.

Für Staatsanwältin Bettina Sommer erfüllt das den Tatbestand der Wiederbetätigung nach Paragraf 3h Verbotsgesetz. Dieser verbietet die Leugnung, Verharmlosung oder Gutheißung des nationalsozialistischen Völkermords, darunter den Holocaust, die planmäßige Ermordung von rund sechs Millionen Menschen, die die Nationalsozialisten als Jüdinnen und Juden betrachteten.

"Es war eine unüberlegte, dumme Handlung von mir", sagt der Angeklagte, der von seinem Verteidiger als "gebürtiger Türke" bezeichnet wird, tatsächlich aber ein in Wien geborener Österreicher ist. "Ich distanziere mich klar von jeder nationalsozialistischen Ideologie", beteuert D., was bei diesem Delikt aber keine Rolle spielt. Die öffentliche Gutheißung alleine reicht.

 
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