Tweet gelöscht. Holocaust Relativierung geht überhaupt nicht.
Was soll der Scheiß? Nochmals, Holocaust-Relativierung und Antisemitismus haben hier nichts verloren. Tweet gelöscht
Die Zahl „6 Millionen“ ist zentral für die Dokumentation des Holocausts. Indem man sagt „I don’t know how…“, wird suggeriert: „Das klingt unglaublich oder unmöglich.“
Dies erzeugt implizit Misstrauen an historischen Quellen, auch wenn keine direkte Lüge erzählt wird.
Rhetorischer Trick: Zweifel an Zahlen = Zweifel an Realität = Leugnung wird „subtil“ platziert
Norm Macdonald war Komiker und könnte dies als schockierende oder absurde Bemerkung gemeint haben. Antisemiten greifen solche Aussagen oft auf und entfernen den Humor-Kontext, um sie als vermeintliche „historische Wahrheit“ darzustellen.
Rhetorischer Trick: Humor = vermeintliche Neutralität = transportiert antisemitische Botschaft.
Der Satz stellt die Realität der Shoah nicht direkt infrage, aber er stellt die Opferzahl infrage, was die Dimension des Leidens herunterspielt. Menschen, die solche Formulierungen verbreiten, tun dies oft, um zu sagen: „Die Zahl wird übertrieben, also war es vielleicht gar nicht so schlimm.“
Rhetorischer Trick: Zahlenzweifel = indirekte Relativierung des Holocausts.
Historisch wurde die Zahl „6 Millionen“ schon lange vor dem Holocaust in antisemitischen Kontexten benutzt (z. B. als rhetorisches Mittel, um angebliches jüdisches „Leiden“ zu übertreiben).
Wer diese Formulierung benutzt, kann subtil antisemitische Codes wiederholen, ohne explizit Feindseligkeit auszudrücken.
Rhetorischer Trick: Symbolische Zahl = „Verschwörung“/Übertreibung → Vorurteil transportiert
Auch wenn Norm Macdonald es wahrscheinlich als Witz meinte, hat die Aussage Merkmale, die von Holocaust-Leugnern und Antisemiten gerne aufgegriffen werden, weil sie Zweifel an historischen Fakten schürt, das Leid der Opfer relativiert und sich über die konkrete Zahl lustig macht.