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Armenien - Aserbaidschan Konflikt

  • Thread starter Gelöschtes Mitglied 28870
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Baka

Gesperrt
Als vor 2-3 Jahren die Türkei mit Russland auf schmuse Kurs gegangen ist hab ich damals immer gesagt den Türken darf man net trauen
Das ist alles Politik und Diplomatie. Beide Länder sind jedoch in der Region voneinander abhängig. Die Russen sind die historischen Feinde der Türken und dies gilt auch handers herum. Ich beziehe mich bei dieser Aussage auf historische Ereignisse nicht auf die jetzige Gegenwart.

Putin ist schon recht smart. Smarter als Erdogan alle mal aber die Vorgehensweise in Syrien und auch die Vorgehensweise in Armenien darf und sollte strategisch hinterfragt werden. Die Russen hätten einmalig die Türken in beiden konflikten so hart an sich anbinden können, das darauß tatsächlich eine Allianz hätte entstehen können. Der Kreml hat sich anders entschieden.

Dies hätte bedeutet, die Türkei in Nord-Syrien zu unterstützen und im Gegenzug Assad zu züglen. Und in Libyen auf der Seite, der Demokratischen Partie zu stehen und nicht Haftar. Aber man wollte eben wie immer ein Haufen Waffen und Söldner verkaufen. Dadurch bezieht Russland sein Geld im Ausland Waffen und Personal. Denn aktuell hat Russland wenn man in den Konflikten in Syrien und Libyien ehrlich ist, nichts erreicht außer das man haufenweise Waffen verkauft und dann auch eigene Waffensysteme zerstört wurden. Theoretisch, kennt die Türkei von zahlreichen Russischen Systemen nun bestimmte Schwachstellen. Scheiß egal wie alt sie sind. Ja, man unterhält jetzt pseudo Häfen in Syrien aber was bringt einem das, wenn der Zugang dahin schnell unterbrochen werden kann. Im Gegensatz zu den Chinesen und den Türken, die auch im Bereich der Infrastruktur mächtig aufbauen und helfen [natürlich mit hintergedanken], tut dies Russland eben nicht und zeigt nur millitärische Präsenz mit Dagestanischen, Tschetschenischen Bodentruppen. Das Ramsan Kadyrow das überhaupt mitmacht ist erbärmlich. Auch so eine Sache, Putin musste bei Ramsan betteln für Bodentruppen in Syrien. Hab das durch Tschetschenische Bratans mitgekriegt, die waren richtig sauer.

Das Türkische Nord-Syrien ist wirtschaftlich stabiler als der restliche Teil und kriegt sowohl Strom, Wasser, Post, Bankgeschäfte bzw. fast alles wird nun über Türkische Einrichtungen abgewickelt, die zur Stabilisierung beitragen oder zumindest zu einem erträglichen Leben. In Dscharabulus und Al-Bab wurden neue Krankenhäuser und Schulen errichtet und Türkische Lehrkräfte unterrichten dort sowohl in Türkisch als auch arabisch. Die Polizei Aufgaben übernehmen die umstrukturierten Brigaden, hauptsächlich Syrische Turkmenen soweit ich mich nicht verlesen habe. Natürlich auch lokale Syrische Bürger. Und den Wiederaufbau übernimmt die Organisation TIKA. Das gleiche passiert auch in Libyen. Im long run, erreicht die Türkei damit mehr als Russland. Sofern sie es richtig anstellen.

Beide Staaten haben sich strategisch nicht gut verhalten, teilweise war der eine dümmer als der andere. Aber wer seine Außenpolitik nur damit fährt, lediglich Militpräsenz zu zeigen wobei China deutlich zeigt, das es anders effektiver geht. Der hat die heutige Welt nicht verstanden. Die Menschen haben kein Bock mehr auf Krieg, die wollen Entwicklung und streben nach Geld und Erfolg.
 

R25-300

Spitzen-Poster
Du weisst doch, Russen alle blöd und beschränkt. Nicht?
ich habe zwar von euerer Regierung gesprochen, aber "Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient", und wenn man die Geschichte und die Gegenwart Russlands betrachtet kommt man zu dem Schluss, dass es für Russland stimmt
 

Lilith

une vache folle
Staff member
Country
Russia
ich habe zwar von euerer Regierung gesprochen, aber "Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient", und wenn man die Geschichte und die Gegenwart Russlands betrachtet kommt man zu dem Schluss, dass es für Russland stimmt
Abgesehen davon dass ich die ganze Zeit schreibe, dass man nichts auf Zusammenarbeit da geben braucht.

Die Russen haben sicher ihre "Roten Linien". Wenn die Türken ansonsten auf neoosmanisches Imperium machen wollen. Das ist eher Stress und Destabilisierung für alle Südeuropäer, ergo Europäer insgesamt. Libyen etc. Wenn du das so abfeiern möchtest....

Und zum allerletzten Mal. Die Prioritäten liegen im Norden. Und da um Gottes Willen absolut nichts mit Türken.
 

R25-300

Spitzen-Poster
Paschinjan bleibt P.M., seine Partei gewinnt die Wahl mit 59 %
Russland als Schutzpatron hat sich als nutzlos und die russische "NATO" (ODKB) als zahnloser Papiertiger erwiesen, der Karabach ist verloren, der Korridor wird gebaut, was hält Armenien noch im Bündnis mit Russland? Die Zeit ist gekommen sich langsam in Richtung Westen und Türkei zu bewegen

Und zum allerletzten Mal. Die Prioritäten liegen im Norden. Und da um Gottes Willen absolut nichts mit Türken.

dort gibts auch keine Armenier, und überhaupt niemanden den Russland verraten kann, nur Polarbären :lol:
 

Lilith

une vache folle
Staff member
Country
Russia
Paschinjan bleibt P.M., seine Partei gewinnt die Wahl mit 59 %
Russland als Schutzpatron hat sich als nutzlos und die russische "NATO" (ODKB) als zahnloser Papiertiger erwiesen, der Karabach ist verloren, der Korridor wird gebaut, was hält Armenien noch im Bündnis mit Russland? Die Zeit ist gekommen sich langsam in Richtung Westen und Türkei zu bewegen



dort gibts auch keine Armenier, und überhaupt niemanden den Russland verraten kann, nur Polarbären :lol:
Der Westen interessiert sich einen Scheiss für die Armenier. Die USA werden sich auf Pazifik und, huch, Polarbären in der Arktis konzentrieren. Unter den Europäern würden vielleicht einzig die Franzosen einen Finger für die Armenier rühren.

Interessant ist das Projekt der 6er Gruppe. Das sollten die Armeniet tatsächlich andenken.
 

TuAF

Turkesteron
Country
Turkey
400 spezialeinheit -soldaten von aserbaidschan,die in der türkei ausgebildet wurden, haben 2000 armenische soldaten besiegt beim kampf um schuscha.


The Battle of Shusha City and the Missed Lessons of the 2020 Nagorno-Karabakh War​

According to some reports, four hundred of these Azerbaijani forces marched for five days through the forests and ravines, being especially careful to avoid the heavily guarded Lachin corridor and surrounding villages. They divided into groups of one hundred, reportedly so that they could approach the city from multiple directions and toward different objectives.

 
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