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Armenien - Aserbaidschan Konflikt

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 28870
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Rumänische Medien: Türkei startet Bau der Eisenbahnverbindung mit Baku – Zangezur-Korridor wird realisiert​

im Artikel wird hervorgehoben, dass die Eisenbahnlinie, die in Kars beginnt, durch Armenien verläuft, über den Zangezur-Korridor nach Nachitschewan führt und dann weiter nach Baku geht.

Mit einer jährlichen Kapazität von 5,5 Millionen Passagieren und 15 Millionen Tonnen Fracht sieht das Projekt den Bau von fünf Tunneln, drei Viadukten und zehn Brücken vor.


https://azertag.az/de/xeber/rumanis...u___zangezur_korridor_wird_realisiert-3712727

Also azertag.az ist doch ein aserbeidschanisches Medium, gut. weiter im Text

Armeniens offizielle Position
Bereits im März 2025 erklärte Premierminister Nikol Pashinyan: Die Formulierung „Zangezur-Korridor“ sei „unverständlich und inakzeptabel“, weil sie in Armenien als territorialer Anspruch gegen die nationale Souveränität gewertet wird. Armenia interessiere sich zwar grundsätzlich für regionale Verkehrsverbindungen, aber unter vollständigem Respekt der eigenen Hoheit über das Territorium.
Im Juni 2025 bekräftigte Pashinyan: „Es wird keinen Zangezur-Korridor geben, sondern nur die ‚Crossroads of Peace‘“, ein alternatives Konzept, das Autonomie und gegenseitige Kontrolle betont.
Im Juli 2025 äußerte die Sprecherin des Premierministers, Nazeli Baghdasaryan, dass Armenien die Logik und Terminologie des Zangezur-Korridors nie erörtert, nie diskutiert – und auch nicht diskutieren wird. Stattdessen setzt man auf ein regionales Verkehrsmodell, bei dem Souveränität, Jurisdiktion und Gegenseitigkeit aller Staaten geachtet werden.
Auch eine parlamentarische Quelle betonte, dass Armenien ein US-Vorschlag zur Einrichtung des Zangezur-Korridors nicht akzeptiert habe, da Bedenken bestanden, seine Souveränität aufzugeben.

 

Rumänische Medien: Türkei startet Bau der Eisenbahnverbindung mit Baku – Zangezur-Korridor wird realisiert​

im Artikel wird hervorgehoben, dass die Eisenbahnlinie, die in Kars beginnt, durch Armenien verläuft, über den Zangezur-Korridor nach Nachitschewan führt und dann weiter nach Baku geht.

Mit einer jährlichen Kapazität von 5,5 Millionen Passagieren und 15 Millionen Tonnen Fracht sieht das Projekt den Bau von fünf Tunneln, drei Viadukten und zehn Brücken vor.


https://azertag.az/de/xeber/rumanis...u___zangezur_korridor_wird_realisiert-3712727

Armenien ist also klar gegen das, was unter dem Begriff „Zangezur-Korridor“ diskutiert oder umgesetzt werden soll. Stattdessen fördert das Land die „Crossroads of Peace“, ein alternatives Modell für regionale Verkehrsverbindungen, das Souveränität, kontrollierte Infrastruktur und Gegenseitigkeit betont.
Also möchte Erdogan da wieder völkerrechtswidrig einmarschieren und ethnische Säuberungen durchführen?
 
Was die Armenia wollen oder nicht, ist uns doch scheißegal. Die haben 30 Jahre lang geplündert, gemordet , vom Aserbaidschan, Lieschen, Territorium, Goldmine und Kupferminean kanadische Firmen verteilt und nun ist Zahltag. Wenn sie sich irgendwie quer stellen wollen, dann wird es ein Krieg geben . So einfach ist das und jetzt pflanzt dich hin und nimm deine Tabletten.
 
Was die Armenia wollen oder nicht, ist uns doch scheißegal. Die haben 30 Jahre lang geplündert, gemordet , vom Aserbaidschan, Lieschen, Territorium, Goldmine und Kupferminean kanadische Firmen verteilt und nun ist Zahltag. Wenn sie sich irgendwie quer stellen wollen, dann wird es ein Krieg geben . So einfach ist das und jetzt pflanzt dich hin und nimm deine Tabletten.
Ach, wie erfrischend simpel: 30 Jahre Konfliktgeschichte, internationale Vermittlungsversuche und ethnische Spannungen – alles aufgelöst durch die brillante Formel "Jetzt ist Zahltag". Wenn das so einfach wäre, hätte Erdoğan längst den Friedensnobelpreis bekommen – für seine Verdienste in der Disziplin "historische Amnesie mit autoritärem Charme samt Kriegsverbrechen".

Aber Moment mal – bevor du dich weiter über armenische "Plünderer" echauffierst, vielleicht ein kurzer Realitätscheck: Rund 1,5 Millionen Armenier wurden 1915/16 im Osmanischen Reich systematisch ermordet2. Nennt sich Völkermord. Wird von Historikern weltweit anerkannt. Nur die Türkei – und ein paar besonders kreative Geschichtsinterpreten – bestehen darauf, dass es sich um "tragische Umsiedlungen" handelte. Klar, wer Massaker als logistische Herausforderung sieht, hat auch beim Menschlichkeitsquiz die volle Punktzahl verfehlt.

Und während du von "Tabletten" faselst, wäre vielleicht eine Dosis historischer Bildung angebracht. Denn wer den Genozid leugnet, während er neue Kriege androht, anzettelt und ethnische Säuberungen durchführt, zeigt nicht Stärke – sondern eine bemerkenswerte Resistenz gegen Empathie, Fakten und Verantwortung.
 
armenischer präsident: warum mischt sich kriegsverbrecher netanjahu in unsere angelegenheiten ein ?

das kann er auch ivo fragen:mrgreen:


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armenischer präsident: warum mischt sich kriegsverbrecher netanjahu in unsere angelegenheiten ein ?

das kann er auch ivo fragen:mrgreen:


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Du hast dich verschrieben, er fragt, warum sich Kriegsverbrecher Erdogan einmischt. Netanjahu erwähnt er wegen dem Völkermord des osmanischen Reiches an den Armeniern.
Vor allem Armenier sind da nicht so einverstanden:

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Paschinyan hat völlig recht: Der Völkermord an den Armeniern darf kein geopolitisches Spielzeug sein – und schon gar nicht von Staaten instrumentalisiert werden, die ihn bis heute leugnen. Die Türkei, als Rechtsnachfolgerin des Osmanischen Reichs, verweigert seit über 100 Jahren jede Anerkennung des Genozids, obwohl rund 1,5 Millionen Armenier systematisch ermordet wurden. Statt Verantwortung zu übernehmen, spricht Ankara bis heute von "Ereignissen von 1915" und behauptet, es habe sich um Umsiedlungen gehandelt. Diese Leugnung ist nicht nur historisch falsch, sondern auch moralisch verheerend. Wer den Völkermord leugnet, hat kein Recht, sich über andere Völkermorde zu empören.
Die Leugnung des Völkermords an den Armeniern durch die Türkei stellt nicht nur ein moralisches, sondern auch ein völkerrechtliches Problem dar. Der Genozid von 1915 erfüllt nach heutiger Definition alle Tatbestandsmerkmale des Völkermordes gemäß der UN-Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes von 1948 (Artikel II). Auch wenn die Konvention nicht rückwirkend gilt, ist die historische Einordnung durch zahlreiche internationale Gremien eindeutig. Die Europäische Menschenrechtskonvention schützt zudem das Recht auf Wahrheit und Erinnerung – ein Recht, das durch staatliche Leugnung verletzt wird. Die Türkei steht daher nicht nur in der historischen Verantwortung, sondern auch unter dem Druck, ihre Position mit den Prinzipien des internationalen Rechts in Einklang zu bringen. Eine fortgesetzte Leugnung kann als Verstoß gegen die Verpflichtung zur Achtung der Menschenrechte und zur Förderung der Versöhnung gewertet werden
 
Paschinyan hat völlig recht: Der Völkermord an den Armeniern darf kein geopolitisches Spielzeug sein – und schon gar nicht von Staaten instrumentalisiert werden, die ihn bis heute leugnen. Die Türkei, als Rechtsnachfolgerin des Osmanischen Reichs, verweigert seit über 100 Jahren jede Anerkennung des Genozids, obwohl rund 1,5 Millionen Armenier systematisch ermordet wurden. Statt Verantwortung zu übernehmen, spricht Ankara bis heute von "Ereignissen von 1915" und behauptet, es habe sich um Umsiedlungen gehandelt. Diese Leugnung ist nicht nur historisch falsch, sondern auch moralisch verheerend. Wer den Völkermord leugnet, hat kein Recht, sich über andere Völkermorde zu empören.
Die Leugnung des Völkermords an den Armeniern durch die Türkei stellt nicht nur ein moralisches, sondern auch ein völkerrechtliches Problem dar. Der Genozid von 1915 erfüllt nach heutiger Definition alle Tatbestandsmerkmale des Völkermordes gemäß der UN-Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes von 1948 (Artikel II). Auch wenn die Konvention nicht rückwirkend gilt, ist die historische Einordnung durch zahlreiche internationale Gremien eindeutig. Die Europäische Menschenrechtskonvention schützt zudem das Recht auf Wahrheit und Erinnerung – ein Recht, das durch staatliche Leugnung verletzt wird. Die Türkei steht daher nicht nur in der historischen Verantwortung, sondern auch unter dem Druck, ihre Position mit den Prinzipien des internationalen Rechts in Einklang zu bringen. Eine fortgesetzte Leugnung kann als Verstoß gegen die Verpflichtung zur Achtung der Menschenrechte und zur Förderung der Versöhnung gewertet werden
Weißt du, ob der Nazigenozid auch nicht rückwirkend gilt?
 
schade armenien hätte in der Welt ein starkes Zeichen setzen können. In dem das Netanjahu und Israel die geschehnisse als Völkermord einstufen, aber er selbst aktuell die gleichen Fehler und Methoden anwendet wie es die Nazis oder andere westlich christlich genozidale Staaten vorgegangen sind (Belgien, UK, Frankreich, USA)

und sich die Geschichte nicht wiederholen sollte und er zutiefst von der IDF und dem Netanjahu Regime angewidert ist.

so hat er sich anscheinend wiedermal von der Aipac und ANCA buckeln müssen
 
schade armenien hätte in der Welt ein starkes Zeichen setzen können. In dem das Netanjahu und Israel die geschehnisse als Völkermord einstufen, aber er selbst aktuell die gleichen Fehler und Methoden anwendet wie es die Nazis oder andere westlich christlich genozidale Staaten vorgegangen sind (Belgien, UK, Frankreich, USA)

und sich die Geschichte nicht wiederholen sollte und er zutiefst von der IDF und dem Netanjahu Regime angewidert ist.

so hat er sich anscheinend wiedermal von der Aipac und ANCA buckeln müssen
Haha, der war gut! Türkischer Humor ist einfach unschlagbar. Es ist schwer, solche Kritik ernst zu nehmen, wenn man selbst den Genozid an den Armeniern leugnet – ein historisch belegtes Verbrechen, das Millionen das Leben gekostet hat. Wer über Gerechtigkeit spricht, sollte sie nicht selektiv anwenden
Ich finde es wichtig, dass alle Staaten – ob Israel, Türkei oder andere, hier auch Kroatien – sich ehrlich mit ihrer Geschichte auseinandersetzen. Die Leugnung des armenischen Genozids ist dabei genauso problematisch wie jede andere Form von historischer Verdrängung.
 
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