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Armenien - Aserbaidschan Konflikt

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 28870
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der aserbaidschanische präsident aliyev: das europäische parlament sabotiert vorsätzlich den friedensprozess zwischen aserbaidschan und armenien.


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Von der Seite Aserbeidschans ist es kein Friedensprozess.
 

Historischer Moment: Türkei beim Europa-Gipfel in Armenien​


Die Armenier haben halt auch ein Herz für ihre Peiniger. Leugnet die Türkei jetzt den Völkermord an den Armeniern nicht mehr?
 

eine grenzöffnung zwischen türkei und armenien, wäre ein win-win situation

Ein Durchbruch scheint in greifbarer Nähe​

Die seit 1993 geschlossene Grenze zwischen der Türkei und Armenien könnte bald geöffnet werden. Dafür ist Jerewan zu bedeutenden Konzessionen bereit.

Großer Gefallen​


Das kleine, vom Krieg gebeutelte Armenien ist dringend auf die Grenzöffnung zur Türkei angewiesen, um überhaupt eine direkte Verbindung zur EU herstellen zu können. Von einer Anerkennung des Völkermordes als Voraussetzung der Grenzöffnung ist keine Rede mehr. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan verbessert dagegen mit diesem Schritt sein Standing gegenüber Trump und der EU.


Zumal Trump ihm auch einen großen Gefallen getan hat. Unter amerikanischer Aufsicht soll nun eine von Aserbaidschan und der Türkei seit Langem geforderte exterritoriale Straße durch Armenien in die aserbaidschanische Enklave Nachitschewan und von da weiter in die Türkei gebaut werden.


Erdoğan bekäme dann die seit Langem geforderte direkte Landverbindung nach Aserbaidschan und weiter in die Turk-Republiken in Zentralasien. Ein lang gehegter türkischer Traum wahr.
 

eine grenzöffnung zwischen türkei und armenien, wäre ein win-win situation

Ein Durchbruch scheint in greifbarer Nähe​

Die seit 1993 geschlossene Grenze zwischen der Türkei und Armenien könnte bald geöffnet werden. Dafür ist Jerewan zu bedeutenden Konzessionen bereit.

Großer Gefallen​


Das kleine, vom Krieg gebeutelte Armenien ist dringend auf die Grenzöffnung zur Türkei angewiesen, um überhaupt eine direkte Verbindung zur EU herstellen zu können. Von einer Anerkennung des Völkermordes als Voraussetzung der Grenzöffnung ist keine Rede mehr. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan verbessert dagegen mit diesem Schritt sein Standing gegenüber Trump und der EU.


Zumal Trump ihm auch einen großen Gefallen getan hat. Unter amerikanischer Aufsicht soll nun eine von Aserbaidschan und der Türkei seit Langem geforderte exterritoriale Straße durch Armenien in die aserbaidschanische Enklave Nachitschewan und von da weiter in die Türkei gebaut werden.


Erdoğan bekäme dann die seit Langem geforderte direkte Landverbindung nach Aserbaidschan und weiter in die Turk-Republiken in Zentralasien. Ein lang gehegter türkischer Traum wahr.
Die Leugnung des Völkermords durch die Türkei ist ein tiefsitzendes, emotionales und moralisches Hindernis. Wenn man die rein pragmatische Win-Win-Logik hinterfragt, lassen sich vor allem folgende Argumente gegen einen schnellen oder reibungslosen Durchbruch anführen:

Für viele Armenier (besonders in der Diaspora) fühlt sich eine Grenzöffnung ohne Anerkennung des Völkermords wie ein Verrat an der eigenen Geschichte an. Man befürchtet, dass Armenien seine Identität für wirtschaftliche Vorteile verkauft. Kritiker sagen, eine Grenze, die auf dem Schweigen über die Vergangenheit basiert, ist kein echtes Fundament für Frieden.

Es ist kein Win-Win auf Augenhöhe. Armenien ist wirtschaftlich und geografisch in einer verzweifelten Lage. Die Türkei hingegen nutzt die Grenzöffnung als geopolitisches Druckmittel. Kritiker warnen, dass Armenien durch die Öffnung wirtschaftlich von der Türkei überschwemmt und politisch noch erpressbarer werden könnte.

Der von dir erwähnte Landweg, oft Zangezur-Korridor genannt, ist hochumstritten. Wenn diese Straße tatsächlich exterritorial wäre, also Armenien dort keine Souveränität mehr hätte, würde das Land faktisch zweigeteilt. Was als wirtschaftlicher Vorteil verkauft wird, könnte für Armenien ein massiver Verlust an staatlicher Kontrolle sein. Will doch kein Armenier wirklich

Das Babo und mutmalicher Kriegsverbrecher, handelt in dieser Frage fast nie ohne Abstimmung mit Aserbeidschan. Solange der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan nicht vollständig gelöst ist, bleibt die Grenze ein Spielball. Viele glauben, dass Erdogan die Grenze jederzeit wieder schließen würde, wenn es Aserbaidschan nützt, was die Win-Win-Situation sehr instabil macht. Man müsste schon sehr viel Hohlraum im Kopf haben um dies nicht zu erkennen.

Das Babo und mutmaßlicher Kriegsverbrecher Erdogangeht es nicht um Versöhnung, sondern nur um kurzfristige taktische Vorteile gegenüber den USA (Trump, weltgrüßtes A....loch) und der EU. Sobald er diese Ziele erreicht hat oder sich die Prioritäten in Washington ändern, könnte das Interesse an einer Normalisierung mit Armenien sofort wieder erlöschen. Wie schon erwäht, man müsste cerebral total entkernt sein um darauf wirklich einzugehen
 
Armenien rückt nach Westen – Gipfel in Jerewan sendet klares Signal an Moskau
Armenien nutzt den Gipfel in Jerewan, um eine Richtung sichtbar zu machen, die lange nur vorsichtig angedeutet wurde. Das Land sucht die Nähe zur Europäischen Union und löst sich Schritt für Schritt aus der Abhängigkeit von Russland. Erstmals treffen sich beide Seiten zu einem eigenen Gipfel, parallel dazu kommen zahlreiche europäische Staats- und Regierungschefs zur achten Konferenz der Europäischen Politischen Gemeinschaft in die armenische Hauptstadt. Im Zentrum steht eine neue Partnerschaft, die Verkehr, Energie und digitale Infrastruktur verbinden soll. Milliardeninvestitionen aus Europa sind angekündigt, Armenien soll zu einem Knotenpunkt für Handelsrouten werden. Ursula von der Leyen spricht offen davon, das Land enger an den europäischen Markt anzubinden und seine Lage strategisch zu nutzen. António Costa betont, dass Europa die Beziehungen ausbauen und Armenien näher an die Union heranführen will.

Für die Regierung von Nikol Paschinjan ist das mehr als ein wirtschaftliches Projekt. Es ist eine Antwort auf die Erfahrungen der letzten Jahre. Als Aserbaidschan 2023 die Kontrolle über Bergkarabach zurückholte, blieb die Unterstützung aus Moskau aus. Russische Truppen vor Ort griffen nicht ein, die Enttäuschung sitzt tief. In Jerewan wächst seitdem die Überzeugung, dass Russland als Sicherheitsgarant nicht verlässlich ist. Die politischen Schritte folgen dieser Einschätzung. Armenien hat sich dem Internationalen Strafgerichtshof angeschlossen, die Teilnahme am von Russland geführten Militärbündnis eingefroren und ein Gesetz verabschiedet, das den Weg in die Europäische Union ausdrücklich festschreibt. Gleichzeitig bleibt das Land Mitglied der Eurasischen Wirtschaftsunion, die eng an Moskau gebunden ist. Wladimir Putin macht deutlich, dass beides auf Dauer nicht zusammengeht. Günstiges Gas aus Russland steht gegen eine engere Anbindung an Europa.

Paschinjan versucht, diese Gegensätze auszubalancieren. Er setzt nicht auf einen harten Bruch, sondern auf ein schrittweises Öffnen in mehrere Richtungen. Neben Europa baut Armenien auch Beziehungen in Asien aus, etwa zu Japan, Südkorea und China. Der Kurs ist breiter angelegt, als es auf den ersten Blick wirkt. Der Gipfel hat auch eine innenpolitische Dimension. Vor den anstehenden Parlamentswahlen stärkt die internationale Präsenz die Position der Regierung. Gleichzeitig wächst die Kritik im eigenen Land. Oppositionspolitiker werfen der Führung vor, sich zu sehr auf internationale Unterstützung zu verlassen und dabei die Situation armenischer Gefangener in Aserbaidschan aus dem Blick zu verlieren.

Auch außenpolitisch bleibt die Lage angespannt. Aserbaidschan geht auf Distanz zur Europäischen Union, setzt Kooperationen aus und spricht von doppelten Standards. Vor dem Gipfel kommt es zu Protesten, Bilder von Gefangenen werden gezeigt, die Sicherheitslage bleibt angespannt. Jerewan ist damit für wenige Tage zum Zentrum europäischer Politik geworden. Doch hinter den Treffen steht eine grundlegende Frage, die weit über diesen Moment hinausreicht. Armenien sucht einen neuen Platz zwischen alten Abhängigkeiten und neuen Partnerschaften und weiß, dass dieser Weg Risiken birgt.

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