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"Aufarbeitung" des Sozialismus

babyblue

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Habe heute mit meiner Lieblingsbuchhändlerin gesprochen und sie meinte, dass ein zunehmendes Bedürfnis nach Büchern in Zusammenhang mit der sozialistischen Periode zu spüren sei. Sie selbst hat auch Migrationshintergrund und meinte es hätte wahrsch etwas damit zu tun, dass eine neue Generation herangewachsen und nunmehr genug Abstand da sei, um sich der Vergangenheit zu widmen.

Sie hat mir folgende zwei Bücher empfohlen. Ich habe sie aber noch nicht gelesen (da erst heute gekauft). Werde aber noch darüber schreiben, sobald ich soweit bin:

Aus Polen:

Der Osten.jpg

Andrzej Stasiuk macht "den Osten" erfahrbar - DIE WELT

und hier ein Auszug aus einem interessanter Artikel "Warum wir im Osten andere Europäer sind"

Vieles und immer mehr deutet darauf hin, dass es zwei Europäische Unionen geben sollte. Eine westliche und eine östliche. Wie Rom und Byzanz. Oder die DDR und die BRD. Das sollte so sein, weil wir wirklich anders sind. Wir sind von weither gekommen, sind aufgestiegen aus den Abgründen anderer Zeiten. Aufgetaucht aus irgendwelchen Gebirgen und Steppen, wo Geschichte, Politik und das Leben überhaupt die Dimension von Elementarkräften und Kataklysmen besaßen. In Zelten und Höhlen mussten wir ausharren, um diese Schicksalsschläge zu überdauern. Wir saßen an Lagerfeuern und bildeten uns ein, wir wären sogenannte Europäer. Wir dachten uns Mythen, Legenden und Märchen zu diesem Thema aus. Damit wir in den langen Nächten am Feuer etwas zu erzählen hatten. Wir waren Europäer, gewiss, aber andere.
Als die Sowjetunion unterging, hätte man uns in Ruhe unsere eigene Union oder ein eigenes Schengen oder einen eigenen Balkan und Bosnien machen lassen sollen. Hätte uns unser eigenes "Intermarium", unser Zwischenmeer, machen lassen sollen, wie wir das jetzt zwischen Ostsee und Schwarzmeer versuchen. Man hätte uns das gleich sagen und sich alles Lächeln und Schulterklopfen sparen sollen, dieses ganze "Willkommen zu Hause", "Endlich!", "Wir haben so sehr auf euch gewartet", an das wir glauben mussten, weil wir dachten, wir hätten keine andere Wahl. Weil wir uns in den langen Nächten an den Lagerfeuern Märchen und Legenden erzählten. (...)

Andrzej Stasiuk: Warum wir im Osten andere Europäer sind - DIE WELT

Aus Slowenien:

Vaters Land.jpg

Roman

Als Vladan Borojevic den Namen seines Vaters googelt, stößt er auf ein dunkles Geheimnis: Er findet sich als Sohn eines flüchtigen Kriegsverbrechers wieder. So bricht er auf zu einer Reise durch ein zerstörtes und von Misstrauen zerfressenes Land. Selbst im Visier von Geheimdiensten sucht er nach einem Vater, der ihn als Elfjährigen verlassen hat, getrieben von der Sehnsucht nach einer Familie und einer Gesellschaft, die es nicht mehr gibt.



Ein drittes hat sie mir noch bestellt. Ich habe aber sowohl Autor als auch Titel vergessen...
 
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Italy
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Porträts der Solidarität: Trotzdem gelacht | ZEIT ONLINE
 

Lorne Malvo

Biden 2020
Habe heute mit meiner Lieblingsbuchhändlerin gesprochen und sie meinte, dass ein zunehmendes Bedürfnis nach Büchern in Zusammenhang mit der sozialistischen Periode zu spüren sei. Sie selbst hat auch Migrationshintergrund und meinte es hätte wahrsch etwas damit zu tun, dass eine neue Generation herangewachsen und nunmehr genug Abstand da sei, um sich der Vergangenheit zu widmen.

Sie hat mir folgende zwei Bücher empfohlen. Ich habe sie aber noch nicht gelesen (da erst heute gekauft). Werde aber noch darüber schreiben, sobald ich soweit bin:

Aus Polen:

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Andrzej Stasiuk macht "den Osten" erfahrbar - DIE WELT

und hier ein Auszug aus einem interessanten Interview "Warum wir im Osten andere Europäer sind"



Andrzej Stasiuk: Warum wir im Osten andere Europäer sind - DIE WELT

Aus Slowenien:

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Roman

Als Vladan Borojevic den Namen seines Vaters googelt, stößt er auf ein dunkles Geheimnis: Er findet sich als Sohn eines flüchtigen Kriegsverbrechers wieder. So bricht er auf zu einer Reise durch ein zerstörtes und von Misstrauen zerfressenes Land. Selbst im Visier von Geheimdiensten sucht er nach einem Vater, der ihn als Elfjährigen verlassen hat, getrieben von der Sehnsucht nach einer Familie und einer Gesellschaft, die es nicht mehr gibt.



Ein drittes hat sie mir noch bestellt. Ich habe aber sowohl Autor als auch Titel vergessen...

Jetzt nur im Bezug auf das Zitat von Stasiuk: Diese Abgrenzung ist Blödsinn. Wenn wir schon in irgendwelchen imaginären Blöcken denken wollen, dann ist der imaginäre Block "Osteuropa" dem imaginären Block "Westeuropa" deutlich ähnlicher, als "Südeuropa" "Nordeuropa" ähnlich ist. Insgesamt sind die Unterschiede aber ohnehin sehr gering.
 

Indiana Jones

Protonenpumpenblocker
Jetzt nur im Bezug auf das Zitat von Stasiuk: Diese Abgrenzung ist Blödsinn. Wenn wir schon in irgendwelchen imaginären Blöcken denken wollen, dann ist der imaginäre Block "Osteuropa" dem imaginären Block "Westeuropa" deutlich ähnlicher, als "Südeuropa" "Nordeuropa" ähnlich ist. Insgesamt sind die Unterschiede aber ohnehin sehr gering.
Hier liegt er definitiv falsch, wie kann denn West und Ost ähnlich sein und Nord und Süd nicht? Ist doch alles das Selbe, und was soll denn das rumgejammere, die Westeuropäer haben die Osteuropäer längst in die EU "integriert" und "akzeptiert" was im Süden nicht der Fall ist (bis auf Griechenland).
 
Ein auf Unmenschlichkeit basierendes System welches einzigst und allein darauf abzielt das Volk auszubeuten. Die Vorreiter dieser Menschenverachtenden Ideologie sind für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich.

Die Befürworter dieser Teuflischen Ideologie ziehen es komischerweise vor in einem Freiheitlich Demokratischen Rechtstaat zu leben anstatt in einer Roten Diktatur. In Anbetracht dessen kann man nur erahnen was in den Köpfen dieser verwirrten Menschen vorgeht. Umso Intensiver müsse man daran Arbeiten diese Demokratiefeindlichen Strukturen samt ihrer Funktionäre zu erkennen und zu neutralisieren.

Unsere Demokratie ist ein Hohes Gut. Die Pflicht eines Freidenkenden Individuums besteht darin, diese Errungenschaft wenn nötig mit allen Mitteln zu verteidigen.

 
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