Starmer unter Druck
Nachwahl in Manchester als Stimmungsprobe
Eine Nachwahl im britischen Wahlkreis Gorton and Denton in Manchester könnte für Labour und Premier Keir Starmer am Donnerstag zur Niederlage werden. Einst eine sichere Hochburg, droht der Partei der Verlust des Sitzes. Die Wahl gilt zugleich als Gradmesser für Starmers Führung, die zunehmend unter Kontroversen über den ehemaligen Labour-Minister und britischen Botschafter Peter Mandelson und dessen Verbindungen zu Jeffrey Epstein leidet.
Die jetzige Nachwahl wurde notwendig, weil der derzeitige Abgeordnete Andrew Gwynne erklärt hatte, dass er zurücktritt. Bei Starmers Erdrutschsieg im Juli 2024 gewann der Labour-Abgeordnete den Sitz mit etwas mehr als 50 Prozent der Stimmen. Wegen Unzufriedenheit mit Labour und Starmer könnte die Partei den Sitz jedoch an die Grünen oder die nationalistische Reform UK verlieren.
Eine am Freitag von Omnisis veröffentlichte Umfrage sah die Grünen knapp vor der Partei von Brexit-Befürworter Nigel Farage. Labour lag nur auf Platz drei. Viele Wählerinnen und Wähler zeigten sich gegenüber dem „Independent“ enttäuscht von der Labour-Regierung. Auch Investoren beobachten die Lage genau. Viele befürchten, dass ein möglicher Wechsel an der Spitze der Labour-Partei zu einem Linksruck und einer Erhöhung der Kreditaufnahme führen würde.
Aufregung über Nominierung
Hinzu kommt die Kontroverse um den Bürgermeister von Greater Manchester, Andy Burnham. Dieser wurde daran gehindert, als Kandidat der Labour-Partei anzutreten. Man wollte verhindern, dass ein Wahlsieg eine „unnötige Wahl“ zum Bürgermeisteramt auslösen und Parteiressourcen von anderen Wahlen abziehen würde, hieß es in der BBC.
orf.at
Nachwahl in Manchester als Stimmungsprobe
Eine Nachwahl im britischen Wahlkreis Gorton and Denton in Manchester könnte für Labour und Premier Keir Starmer am Donnerstag zur Niederlage werden. Einst eine sichere Hochburg, droht der Partei der Verlust des Sitzes. Die Wahl gilt zugleich als Gradmesser für Starmers Führung, die zunehmend unter Kontroversen über den ehemaligen Labour-Minister und britischen Botschafter Peter Mandelson und dessen Verbindungen zu Jeffrey Epstein leidet.
Die jetzige Nachwahl wurde notwendig, weil der derzeitige Abgeordnete Andrew Gwynne erklärt hatte, dass er zurücktritt. Bei Starmers Erdrutschsieg im Juli 2024 gewann der Labour-Abgeordnete den Sitz mit etwas mehr als 50 Prozent der Stimmen. Wegen Unzufriedenheit mit Labour und Starmer könnte die Partei den Sitz jedoch an die Grünen oder die nationalistische Reform UK verlieren.
Eine am Freitag von Omnisis veröffentlichte Umfrage sah die Grünen knapp vor der Partei von Brexit-Befürworter Nigel Farage. Labour lag nur auf Platz drei. Viele Wählerinnen und Wähler zeigten sich gegenüber dem „Independent“ enttäuscht von der Labour-Regierung. Auch Investoren beobachten die Lage genau. Viele befürchten, dass ein möglicher Wechsel an der Spitze der Labour-Partei zu einem Linksruck und einer Erhöhung der Kreditaufnahme führen würde.
Aufregung über Nominierung
Hinzu kommt die Kontroverse um den Bürgermeister von Greater Manchester, Andy Burnham. Dieser wurde daran gehindert, als Kandidat der Labour-Partei anzutreten. Man wollte verhindern, dass ein Wahlsieg eine „unnötige Wahl“ zum Bürgermeisteramt auslösen und Parteiressourcen von anderen Wahlen abziehen würde, hieß es in der BBC.
Starmer unter Druck: Nachwahl in Manchester als Stimmungsprobe
Eine Nachwahl im britischen Wahlkreis Gorton and Denton in Manchester könnte für Labour und Premier Keir Starmer am Donnerstag zur Niederlage werden. Einst eine sichere Hochburg, droht der Partei der Verlust des Sitzes. Die Wahl gilt zugleich als Gradmesser für Starmers Führung, die zunehmend...