Starmers Labour droht schwere Schlappe
In Schottland und Wales werden am Donnerstag neue Parlamente gewählt, in England finden Kommunalwahlen statt. Umfragen zufolge drohen der Labour-Partei unter Premier Keir Starmer herbe Verluste, Rufe nach seinem Rücktritt würden sich dann wohl noch verstärken. Reform-UK-Vorsitzender Nigel Farage dürfte als Sieger hervorgehen, den Grünen werden vor allem in London starke Gewinne prophezeit. Die Zeit des Zweiparteiensystems in Großbritannien scheint sich dem Ende zuzuneigen.
Die Wahlen stellen den größten Test für Labour seit ihrem klaren Sieg bei den Parlamentswahlen im Juli 2024 dar, der 14 Jahre konservative Regierungszeit beendet hatte. Starmers Beliebtheit ist nach wiederholten Fehltritten seit Amtsbeginn stark gesunken. Seine Regierung hat Mühe, das versprochene Wirtschaftswachstum zu erzielen, die maroden öffentlichen Dienste wiederherzustellen und die Lebenshaltungskosten zu senken.
Durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran, der die Öllieferungen durch die Straße von Hormus zum Erliegen gebracht hat, werden die Aufgaben noch erschwert. Die Wähler und Wählerinnen „sehen den Wandel, für den sie 2024 gestimmt haben, nicht kommen, also wenden sie sich anderen Parteien zu“, sagte Melanie Garson, Professorin am Institut für Politikwissenschaft der UCL in London.
orf.at
In Schottland und Wales werden am Donnerstag neue Parlamente gewählt, in England finden Kommunalwahlen statt. Umfragen zufolge drohen der Labour-Partei unter Premier Keir Starmer herbe Verluste, Rufe nach seinem Rücktritt würden sich dann wohl noch verstärken. Reform-UK-Vorsitzender Nigel Farage dürfte als Sieger hervorgehen, den Grünen werden vor allem in London starke Gewinne prophezeit. Die Zeit des Zweiparteiensystems in Großbritannien scheint sich dem Ende zuzuneigen.
Die Wahlen stellen den größten Test für Labour seit ihrem klaren Sieg bei den Parlamentswahlen im Juli 2024 dar, der 14 Jahre konservative Regierungszeit beendet hatte. Starmers Beliebtheit ist nach wiederholten Fehltritten seit Amtsbeginn stark gesunken. Seine Regierung hat Mühe, das versprochene Wirtschaftswachstum zu erzielen, die maroden öffentlichen Dienste wiederherzustellen und die Lebenshaltungskosten zu senken.
Durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran, der die Öllieferungen durch die Straße von Hormus zum Erliegen gebracht hat, werden die Aufgaben noch erschwert. Die Wähler und Wählerinnen „sehen den Wandel, für den sie 2024 gestimmt haben, nicht kommen, also wenden sie sich anderen Parteien zu“, sagte Melanie Garson, Professorin am Institut für Politikwissenschaft der UCL in London.
Wahlen in GB: Starmers Labour droht schwere Schlappe
In Schottland und Wales werden am Donnerstag neue Parlamente gewählt, in England finden Kommunalwahlen statt. Umfragen zufolge drohen der Labour-Partei unter Premier Keir Starmer herbe Verluste, Rufe nach seinem Rücktritt würden sich dann wohl noch verstärken. Reform-UK-Vorsitzender Nigel Farage...