GB: Anklage im Zusammenhang mit Ruanda-Völkermord
32 Jahre nach dem Völkermord im ostafrikanischen Ruanda ist erstmals in Großbritannien Anklage gegen einen mutmaßlichen Täter erhoben worden. Der 65-jährige Vincent Brown sei gestern festgenommen und wegen Beteiligung an dem Völkermord sowie an Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit.
„Ihm wird vorgeworfen, Mord und Völkermord an den Tutsi durch andere angeordnet und dazu angestiftet zu haben“, erklärte der Staatsanwalt Frank Ferguson.
800.000 Tote binnen hundert Tagen
Bei dem Völkermord in Ruanda waren zwischen April und Juli 1994 etwa 800.000 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen Mitglieder der Volksgruppe der Tutsi, aber auch gemäßigte Hutu.
32 Jahre nach dem Völkermord im ostafrikanischen Ruanda ist erstmals in Großbritannien Anklage gegen einen mutmaßlichen Täter erhoben worden. Der 65-jährige Vincent Brown sei gestern festgenommen und wegen Beteiligung an dem Völkermord sowie an Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit.
„Ihm wird vorgeworfen, Mord und Völkermord an den Tutsi durch andere angeordnet und dazu angestiftet zu haben“, erklärte der Staatsanwalt Frank Ferguson.
800.000 Tote binnen hundert Tagen
Bei dem Völkermord in Ruanda waren zwischen April und Juli 1994 etwa 800.000 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen Mitglieder der Volksgruppe der Tutsi, aber auch gemäßigte Hutu.