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China Wirtschaftsnews

Lilith schrieb:
Nach allem Wissen was ich mir bislang darüber recht oberflächlich zusammen geklaubt habe. China wird sicher nicht "untergehen", selbst nicht mit einer Phase von Stagnation etc. Ebensowenig wie die USA. Das wirtschaftliche und politische Gewicht wird sich nur von den USA leicht weg verlagern, jedoch sicher nicht allein durch China "ersetzt" werden sondern durch diverse Märkte, Volkswirtschaften. Die fünf BRICS-Staaten liefern mittlerweile 40% der weltweiten Wirtschaftsleistung. Meine ich bei Fareed Zacharia gelesen zu haben. Hätte vor 30 Jahren niemand gedacht.

Stagnation wäre ein Genickbruch für China.
Wachstumszahlen von unter 10% gelten in diesem Land, aufgrund möglicher sozialer Unruhen, als höchstproblematisch. Verstärkt mit dem Willen nach Demokratie und den Bestrebungen der arabischen Völker könnte daraus ein gefährlicher Cocktail werden. Deswegen wird es früher oder später zu einem Zusammenbruch kommen, dieses ganze kapitalistische System ist auf ständiges exponentielles Wachstum ausgelegt ist, was früher oder später an seine Grenzen stossen wird.

Abgesehen davon sollte uns wahrscheinlich schon im Eigeninteresse weder eine tiefe Rezession der USA noch Chinas freuen.

Hierfür meine Zustimmung.
 
Falls sie tatsächlich untergehen würden, würden sie ihren Imperialismus, den sie in Afrika lanciert haben, ausweiten. Wünschen wir uns also lieber, dass China nicht untergeht.

Von Imperialismus kann kaum die Rede sein.
China betrachtet die afrikanischen Staaten als Gesprächspartner auf Augenhöhe, schon Mao konnte viele Sympathien ernten, indem er den Kapitalismus als Feind aller farbigen Völker bezeichnete.
 
Ich könnte jedes Mal kotzen wenn jemand USA/EU schreibt. Ist Europa nur ein Zusammenschluss von Vasallen der USA? Genau das ist ein Teil der Macht von Amerika, jeder will unbedingt ganz toll westlich sein und dazu gehören. Ein weiterer Teil ist die Armee der USA und ein anderer die Fähigkeit den westlichen Lebensstil immer weiter zu verändern, damit man immer neue Produkte einführen kann.

Siehe Apple: Braucht wirklich keine Sau, aber es ist halt cool einen zu haben. Das reicht.

Als hätten Europäer keine eigene Kultur...

Wieso folgt ihr dann den Amis auf Schritt und Tritt? Wieso tanzt ihr auf deren Pfeife? Wieso erkennt die EU zusammen mit der USA Kosovo an, aber als sich die USA in der Palästina-Frage quer stellt, macht ihr auch mit?
 
Wieso folgt ihr dann den Amis auf Schritt und Tritt? Wieso tanzt ihr auf deren Pfeife? Wieso erkennt die EU zusammen mit der USA Kosovo an, aber als sich die USA in der Palästina-Frage quer stellt, macht ihr auch mit?
Weil in der "Palästinafrage" nicht alle gleich verblendet sind wie vlt. du
 
Weil in der "Palästinafrage" nicht alle gleich verblendet sind wie vlt. du

Ach, ist das nicht auffällig, wie man immer auf der gleichen Seite steht:

Kosovo:
CountriesRecognizingKosovo.svg


Palästina:
Palestine_relations.png
 
Deflation in China? Ökonomen fordern „radikale politische Reaktionen“
Die Verbraucherpreise in China stagnieren, was Unternehmen und Arbeitnehmer gleichermaßen bedroht.

Wie das nationale Statistikbüro Chinas am Montag bekannt gab, stieg der Verbraucherpreisindex im August im Vergleich zum August 2023 nur um 0,6 Prozent.

Der Preisverfall in China erreicht demnach ein historisches Ausmaß.

Fallende Preise klingen erstmal gut. Seit langendem fallende Preise, das klingt noch besser. Günstiger einkaufen will jeder. Wenn aber in einer der größten Volkswirtschaft der Welt die Preise über einen langen Zeitraum stagnieren oder fallen, dann ist das ein Problem. Eine Deflation.

 
Weit hinter Erwartungen
Chinas Wirtschaft verliert an Schwung
Die chinesische Wirtschaft hat im April deutlich an Schwung verloren. Sowohl die Industrieproduktion als auch die Einzelhandelsumsätze blieben weit hinter den Erwartungen zurück, da höhere Energiekosten infolge des Krieges im Iran und eine schwache Binnennachfrage das Wachstum bremsten. Vor allem die teils drastisch gestiegenen Exporte stützen die Wirtschaft, die weiter an den Folgen der Immobilienblase laboriert.

Die Industrieproduktion sei im vergangenen Monat im Jahresvergleich um 4,1 Prozent gestiegen, teilte das Nationale Statistikamt (NBS) am Montag in Peking mit. Das ist das schwächste Wachstum seit Juli 2023.

Analysten hatten mit einem Plus von 5,9 Prozent gerechnet. Die Einzelhandelsumsätze, ein wichtiger Indikator für den Konsum, legten lediglich um 0,2 Prozent zu und verzeichneten damit den geringsten Anstieg seit Dezember 2022.

Autoverkäufe eingebrochen
Die Zurückhaltung der Verbraucherinnen und Verbraucher zeigte sich besonders deutlich auf dem Automarkt: Die inländischen Autoverkäufe brachen im April um 21,6 Prozent ein und verzeichneten damit den siebenten Monat in Folge einen Rückgang.

Zudem schrumpften die Anlageinvestitionen in den ersten vier Monaten des Jahres um 1,6 Prozent. Ökonomen führten das unter anderem auf starke Regenfälle in Teilen Südchinas sowie die anhaltende Krise auf dem Immobilienmarkt zurück.

Nach Dynamik im ersten Quartal
Die April-Daten deuten darauf hin, dass die Dynamik des ersten Quartals schon wieder nachlässt. In den ersten drei Monaten des Jahres war die Wirtschaft noch um 5,0 Prozent gewachsen und lag damit am oberen Ende der Zielspanne der Regierung.

 
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