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Der politische Einstellungs-Thread

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Lubenica

Ultra-Poster
Neoliberalismus und Corona: Brasiliens Präsident Bolsonaro hat ein Dekret auf den Weg gebracht, dass Unternehmen erlauben soll, Arbeitsverträge für vier Monate auszusetzen und Angestellten in dieser Zeit weder Lohn noch Arbeitslosenversicherung zu zahlen.

 

Ivo2

Administrator
Teammitglied
Ivo jetzt mal ehrlich was soziale Marktwirtschaft oder Neoliberalismus bedeutet kann man überall nachlesen.

Neoliberalismus ist kein Kapitalismus und kein Kommunismus, es ist der erfolgreiche dritte Weg.

Und natürlich unterliegt jedes Land das die Soziale Markwirtschaft lebt stattlichen zwängen. Wie weit die staatliche Kontrolle geht entscheidet jedes Land demokratisch für sich. Und je nach Bedarf ist man sozialer oder weniger sozial.

Es gibt keine alternativen zu der geordneten Marktwirtschaft in einer Demokratie. Alles andere führt zu einer Diktatur was die Vergangenheit wiederholt gezeigt hat.
Wie schon erwähnt hatte ich eine Diskussion mit einem neoliberalen Journalisten bezüglich Pendlerpauschale, nämlich Christian Ortner. Besagter Ortner hat auch ein Buch geschrieben wo er das allgemeine Wahlrecht infrage stellt und die Demokratie bezeichnet er als Prolokratie, weil es nur "Sozialschmarotzer" gibt.
Profil, sicher keine soziale Zeitschrift, auch wenn den Beitrag Herbert Lackner geschrieben hat.
Ein kleines Büchlein stellt das allgemeine Wahlrecht infrage und erreicht Platz eins auf der Bestsellerliste: Herbert Lackner über den Tabubruch des rabiat-liberalen Kollegen Christian Ortner.

Man erinnert sich an ihn als einen eher Stillen mit trockenem Humor. Gemeinsam mit ihm Geschichten zu schreiben es waren zwei oder drei war eine Freude: Es gab nur wenige so sachkundige Wirtschaftsjournalisten, Christian Ortner war überdies ein famoser Formulierer. Als er Anfang der neunziger Jahre profil verließ, weil ihn Peter Michael Lingens für die Wochenpresse abgeworben hatte, war das ein schwerer Verlust.
In diesem, dem damals herrschenden Zeitgeist gemäß bald zur WirtschaftsWoche hochgetunten Traditionsblatt hatte er eine geeignete Plattform für sein Weltbild gefunden: Dieses war radikal marktwirtschaftlich geprägt, der Politik misstraute Ortner grundsätzlich, Parteien waren ihm zuwider daran ließ er in seinen Artikeln keinen Zweifel. 1993 wurde er Herausgeber und Chefredakteur des Blatts, der heutige profil-Herausgeber Christian Rainer war damals sein Co-Chefredakteur.
Vergötzung des "freien Markts"
Ortners Vergötzung des freien Markts war grenzen-, aber auch selbstlos. Als die WirtschaftsWoche im Dezember 1996 eingestellt wurde, schrieb Ortner in seinem Abschieds-Herausgeberbrief sinngemäß, das Aus für sein Blatt sei nur richtig: Es habe eben den Anforderungen der Marktwirtschaft nicht mehr entsprochen und sein verdientes Schicksal gefunden.
Diese ausführliche Vorstellung Christian Ortners ist notwendig, damit im Folgenden nicht der Eindruck entsteht, es handle sich bei ihm um einen Sonderling, der seine Freizeit bevorzugt auf hysterischen Wutbürgerversammlungen verbringt. Auch Frank Stronach dürfte nicht seine Zielgröße sein, wenngleich Ortner wie dieser der Idee nachhängt, man könne politisches Personal ja vielleicht von einem Zufallsgenerator bestimmen lassen.

Christian Ortner, er wohnt am Wiener Stephansplatz, hat recht konkrete Vorstellungen von jenem schmarotzenden Publikum, das er in das Zentrum seines Furors stellt es entspricht etwa dem Bild, das die doofe ATV-Serie Wie leben im Gemeindebau von dessen Mietern zeichnet.
Der Autor nennt seine beiden Protagonisten eh klar Kevin und Jessica. Die beiden Mittzwanziger sind arbeitslos oder leben in prekären finanziellen Verhältnissen, dennoch fährt Kevin in Ortners Vorstellung einen BMW.
Das mag es schon geben. Massenphänomen ist es jedenfalls keines, im Gemeindebau.

Und zur Demokratie und der benachteiligten Bevölkerung

Prolokratie. Demokratisch in die Pleite. In der polemischen Schärfe dieser Titelung ließe sich der Inhalt von Ortners Buch etwa so zusammenfassen: Eine Masse von Taugenichtsen, die nichts lernt, wenig arbeitet und keine Steuern bezahlt, frisst Österreichs Leistungsträger arm und zwar mittels der Verteilerstation Sozialstaat. Dieser wird ständig ausgebaut, weil die schiere Zahl der Taugenichtse den Politikern gar keine andere Wahl lässt, als ihn üppig zu dotieren, wenn sie Wahlen gewinnen wollen. Also sei es durchaus angebracht, einmal ernsthaft über deren Wahlrecht zu reden.

Neoliberal = Asozial und Antidemokratisch, so sieht es leider aus.
Jeder kann gerne dieser Ideologie nachhängen, meine Sache ist es nicht.
 

daro

Geek
Wie schon erwähnt hatte ich eine Diskussion mit einem neoliberalen Journalisten bezüglich Pendlerpauschale, nämlich Christian Ortner. Besagter Ortner hat auch ein Buch geschrieben wo er das allgemeine Wahlrecht infrage stellt und die Demokratie bezeichnet er als Prolokratie, weil es nur "Sozialschmarotzer" gibt.
Profil, sicher keine soziale Zeitschrift, auch wenn den Beitrag Herbert Lackner geschrieben hat.




Und zur Demokratie und der benachteiligten Bevölkerung



Neoliberal = Asozial und Antidemokratisch, so sieht es leider aus.
Jeder kann gerne dieser Ideologie nachhängen, meine Sache ist es nicht.

Neoliberalismus steht zwischen Liberalismus und Sozialismus, es ist der einzige Demokratische weg.

Du hast mit einem Liberalen gesprochen, Ob die absolute Narrenfreiheit durch den Liberalismus oder der absoluten Zwang durch den Sozialismus eins haben sie gemeinsam sie können in einer Demokratie langfristig nicht funktionieren.

Ivo du bist hier nicht objektiv, hast ja selbst geschrieben du siehst keinen Unterschied zwischen Liberalismus und den Neoliberalismus.

Dabei nimmt der Neoliberalismus dem Liberalismus die Narenfreicheit weg und würzt ihn mit bisschen sozialen Zwang. Deshalb heisst es je auch soziale Marktwirtschaft.


Soziale Zwänge bremsen jede effektive Produktion dies ist nachweislich bewiesen, jeder stattliche Betrieb verursacht langfristig das doppelte an Kosten als ein Privater.
Doch die sozialen schützen den einzelnen Arbeitnehmer von der Ausbeute. Je nach Marktsituation ist was anderes angebracht dementsprechend lenkt die Demokratie in welche Richtung es geht. Einen ultimativen Weg der einseitig ist gibt es nicht.

Ich persönlich stehe in der politischen Mitte mit einen Schritt nach rechts. Bin absolut gegen Ausbeute ob gegen die Ausbeute gegen Arbeitnehmer und auch gegen die Ausbeute der Arbeitgeber. Beide haben ihr Schicksal selbst in der Hand, Pleitebetriebe sind nicht Grundlos pleite und Langzeitarbeitslose sind nicht Grundlos Langzeitarbeitslos. Wenn es einen nicht selbsctversuldenen Grund für die Pleiten beider Seiten gibt dann brauchen sie stattliche Hilfe.

Mich regen Schmarotzer Gleichermassen auf auch wenn der Schmarozende Bänkler einen wesentlich höheren Schaden für die Gesellschaft bringt als der Schmarotzende Arbeitslose der sich noch schwarz was dazuverdient.
Das Problem ist das selbe.
 

Ivo2

Administrator
Teammitglied
Neoliberalismus steht zwischen Liberalismus und Sozialismus, es ist der einzige Demokratische weg.
Eben nicht, aber ich habe schon eingesehen, dass du das nicht verstehen willst.
Hast du den Bericht überhaupt gelesen? Ich glaube nicht.


Mich regen Schmarotzer Gleichermassen auf auch wenn der Schmarozende Bänkler einen wesentlich höheren Schaden für die Gesellschaft bringt als der Schmarotzende Arbeitslose der sich noch schwarz was dazuverdient.
Das Problem ist das selbe.
Und wenn du den Artikel gelesen hättest, dann hättest du auch gesehen, dass der neoliberale Ortner eigentlich der Schmarotzer ist.
Aber mehr dazu kommt von mir nicht mehr.
 

daro

Geek
Ich lese alles in ruhe durch und äussere mich dann dazu.

Soziale Marktwirtschaft oder Neoliberalismus ist zwar ein weiter Begriff aber ein klarer du machst einfach aus einen klaren Begriff eine andere Bedeutung.
Kommst mir vor wie die Lehrerin von meinen Sohn die schreibt das CO2 ein schädliches Gift ist, auch wenn immer mehr CO2 in der Atmosphäre die Erderwärmung vorantrieb, ist CO2 doch nötig ohne überleben Pflanzen und Menschen und Tiere nicht.
 

daro

Geek
rabiat-liberalen Kollegen Christian Ortner.

@Ivo2 Einen externen Liberalen vergleichst du mit einen Sozialliberalen oder halt Neoliberalen

Wenn man von Äpfel verurteilt und Birnen die Schuld dafür gibt kommt genau das rüber was du weitergibst.

Christian Ortner ist so wenig Neoliberal wie Lenin
 

Lubenica

Ultra-Poster
Und wie schon geschrieben sind mir Schmarotzer/Parasiten jeglicher Art zu wieder egal von wo sie kommen. Nimmt man den Parasiten den Wirt weg überlebt er nicht Lange.
Daro , du bist ein ungebildeter und verblendeter ideologisch indoktrinierter und du verbreitest deine neoliberalistische menschenfeindliche Ideologie, in dem du Narrative wie "Parasit" verwendest. Das impliziert eben, das Anhänger des Neoliberalismus davon ausgehen, das Parasiten ausgerottet oder ausgemerzt und vernichtet gehören, weil sie angeblich dem "Wirtschaftsorganismus" schaden. Ihr Neoliberalen meint, das das Wirtschaftssystem und die dazugehörige Gesellschaft einen Organismus bildet und das die Wirtschaft etwas mit Naturgesetzen, mit einem natürlichen Organismus zu tun hätte. Das ist das gefährliche an euch.
Deine Aussagen sind absolut problematisch und im Kern menschenverachtend. Mit einem wie dir kann man nicht über solche Themen diskutieren. Du scheinst nicht die geistige Auffassungsgabe zu haben, du wiederholst nur plump die Ideologie und Ansichten von Menschen, die ihre Profitgier rechtfertigen wollen und denen es nicht um eine demokratisch funktionierende Gesellschaft geht, da sie sie auch offenkundig bekämpfen und abschaffen wollen. Neoliberale Anhänger wollen zb. das Wahlrecht für Arbeitslose Menschen und Menschen in prekären Verhältnissen abschaffen. Neoliberale Anhänger wollen das Sozialsystem abschaffen, sie wollen die Renten abschaffen oder privatisieren. Leute wie du sind einfach antidemokratisch und asozial! Und ihr begünstigt rechtsradikale und faschistoide Kreise....darüber hinaus befinden sich in euren Reihen etliche Faschisten und Nazis mit Schlips und Anzug.
 
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