Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren
  • Guten Rutsch, Sretna Nova, Καλή Χρονιά, Gëzuar Vitin e Ri, Mutlu Yıllar
    Wünscht das BalkanForum-Team

Der Ukraine Sammelthread

Für jemanden der alles besser weiß und alles durchblickt ( :lol: ), hat dich die Westpropaganda fest im Griff, wenn du auch kindisch mit dem Putinversteher,Putinverblödet usw. kommst und das obwohl der Triglav nicht mal Putin hier erwähnt
Er ist schlimmer als Putin :lol: und diese drei Bots hätte ich längst im hohen Bogen rausgeworfen
 
Strategiepapier: Putin und der geheime Ukraine-Plan
Ein russisches Strategiepapier vom Februar 2014 belegt, dass Moskau schon vor mehr als einem Jahr die Spaltung der Ukraine plante. Wer aber steckt dahinter?
von Steffen Dobbert, Christo Grosev und Meike Dülffer













putin-ukraine-russland-3-540x304.jpg
Russlands Präsident Wladimir Putin am 12. Februar in Minsk | © Sergei Gapon/AFP/Getty Images

In dieser Woche gab Wladimir Putin wieder einmal den Friedenspräsidenten. Ein weiteres Treffen mit den Staatschefs aus Deutschland, Frankreich und der Ukraine sei nicht erforderlich, sagte er im russischen Staatsfernsehen, dafür gebe es nach dem Abkommen von Minsk keinen Bedarf mehr. Es klang fast so, als laufe in der Ukraine nun alles nach Plan, als habe der russische Präsident mit dem Konflikt gar nichts zu tun. Er hoffe, sagte Putin, es werde nie zu einem Krieg zwischen der Ukraine und Russland kommen, ein solch "apokalyptisches Szenario" sei unwahrscheinlich.
Tatsächlich ist im vergangenen Jahr in der Ukraine vieles nach russischen Plänen gelaufen. Das zeigt ein Strategiepapier aus dem Februar 2014, das die russische Zeitung Nowaja Gazeta am Mittwoch veröffentlicht hat.
Anzeige <a target="_blank" href="http://ad.360yield.com/jump?p=626415&w=300&h=250"> <img border="0" alt="" width="300" height="250" src="http://ad.360yield.com/ad?p=626415&w=300&h=250"/>< /a>
CrID: 52285330165


<div><a href="http://ad.de.doubleclick.net/jump/zeitonline/politik/ausland/article;tile=4;sz=300x250;kw=zeitonline,;ord=123456789?" rel="nofollow"><img src="http://ad.de.doubleclick.net/ad/zeitonline/politik/ausland/article;tile=4;sz=300x250;kw=zeitonline,;ord=123456789?" width="300" height="250" style="border:none;" alt=""></a></div>


Und in der Realität führt Russland längst Krieg gegen die Ukraine. Russische Soldaten sicherten im März 2014 die Annexion der Krim. Die Separatisten im Osten der Ukraine nehmen seit dem vergangenen Sommer nur deshalb Dörfer und Städte ein, weil das russische Militär sie mit Panzern und Raketenwerfern ausstattet. Zudem legten Recherchen jüngst nahe, dass Russland auch direkt in den Krieg eingegriffen hat.
Hybride Kriegsführung nennen Militärexperten dieses Vorgehen. Es ist eine Mischung aus politischer Täuschung, militärischem Eingreifen und einer umfassenden Propaganda-Kampagne. Pläne für diese neue Art des Krieges hat es schon länger vor der Krim-Annexion gegeben, schließlich überstürzten sich die Ereignisse vor einem Jahr derart, dass kaum von spontanem Handeln ausgegangen werden kann.

Als Ende Februar 2014 in Simferopol auf der Krim Soldaten auftauchten, die keine Hoheitsabzeichen an der Uniform trugen, aber genaue Anweisungen zu befolgen schienen, als die Telefon- und Internetverbindungen zum ukrainischen Festland gekappt wurden und als in weniger als drei Wochen ein Unabhängigkeitsreferendum organisiert und durchgeführt wurde, das Putin nur zwei Tage später unterzeichnete und das zur Eingliederung der Krim-Halbinsel in den russischen Staat führte, fragten sich Politiker, Journalisten und ukrainische Bürger: Wie kann das möglich sein?
"Verpflichtet zum Eingreifen"

Jetzt belegt das Strategiepapier (hier das Original in deutscher Übersetzung), dass es für ein solches Szenario tatsächlich Pläne gab. Vermutlich wird es mehrere solcher Strategiepapiere gegeben haben, es ist unwahrscheinlich, dass der Kreml sich allein auf eine Handlungsempfehlung stützte. Und sowohl in der Analyse als auch in Teilen der Vorhersage der Ereignisse irren die Autoren des Dokuments. Doch die Krim-Annexion, der Aufstand im Osten der Ukraine und die darauf abgestimmte Propagandastrategie – all das wird der russischen Regierung von den Autoren des Strategiepapiers nahegelegt. "Russland (ist) einfach dazu verpflichtet, sich in die geopolitische Intrige der europäischen Gemeinschaft, die sich gegen die territoriale Integrität der Ukraine richtet, einzumischen", heißt es darin.
Das Papier stammt aus der ersten Februarhälfte des vergangenen Jahres, als der damalige ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch noch im Amt war und sich der Volksaufstand auf dem Maidan in Kiew gerade erst zur Revolution wandelte. Damals existierte in Moskau offenbar eine einigermaßen genaue Vorstellung davon, dass sich Janukowitsch nicht mehr lange an der Macht halten würde, und was dann mit der Ukraine geschehen sollte. Vor allem benennt das Papier klar die Ziele, die durch russisches Eingreifen in der Ukraine erreicht werden sollten.
"Unter diesen Umständen bietet es sich an, mit den Schleuderkräften verschiedener Regionen des Landes regelrecht zu spielen, mit dem Ziel, ihren Beitritt zur Russischen Föderation in der ein oder anderen Weise zu erreichen. Die dominanten Regionen für solche Bemühungen sollten die Krim und die Region Charkiw sein", heißt es in dem Papier. Für Charkiw hat sich die Prognose der Strategen nicht erfüllt. Es gab dort mehrere Anschläge, aber keine so erfolgreiche Separatistenbewegung wie Donezk oder Luhansk.
Sie beschreiben ansonsten detailliert, wie die Ukraine destabilisiert und gespalten werden soll, damit Russland seine Interessen im Nachbarland wahren kann. Unter anderem heißt es, die Einmischung sei nötig, "weil unser Land sonst nicht nur in Gefahr ist, die Ukraine als Absatzmarkt für Energieträger zu verlieren, sondern (...) auch die indirekte Kontrolle über das ukrainische Gasleitungssystem". Das gefährde die Stellung des russischen Energiekonzerns Gazprom in Zentral- und Südeuropa und füge der russischen Wirtschaft enormen Schaden zu.
Für den Anschluss der Krim an Russland mittels Referendum werden in dem Papier so konkrete Vorschläge gemacht, dass die anschließende rasante Umsetzung im Nachhinein weniger erstaunlich erscheint. Es sei "unabdingbar, den Volksabstimmungsprozess mit den Mitteln moderner Glaubhaftigkeit zu versehen (Web-Kameras, Onlineübertragungen). Ein vorläufiger Arbeitsplan liegt bereits vor und kann innerhalb von zwei Wochen umgesetzt werden". In der Realität dauerte es kaum länger.
Das Papier zeigt, dass die Vorstellung, Putin habe immer nur auf die jeweils aktuellen Ereignisse in der Ukraine reagiert, eine Fehleinschätzung war. Lange bevor ein russisches Eingreifen in den Konflikt offensichtlich wurde, waren die nächsten und übernächsten Schritte, die russischen Interessen und Ziele in der Ukraine, im Kreml offenbar Thema.

Strategiepapier: Putin und der geheime Ukraine-Plan | ZEIT ONLINE

verstehe ich nicht ganz viele Putin-schlecker hier im Forum und auch Putin selbst hat bis jetzt doch immer das Gegenteil behaupet!!!!!
im übrigen bevor das heulen von einigen losgeht das papier hat eine russische Zeitung veröffentlicht daher keine westliche Propaganda......

allerdings muss fairer-halber gesagt werden ,dass es nicht klar ist wer genau die verfasser dieses papier`s sind.
 
Im Grunde wäre es ja auch Wunder gewesen, wenn der Einmarsch in die Ukraine spontan und ohne Plan passiert wäre.

Es ging zwar ziemlich schnell, aber Putin hat natürlich über Alternativen, Vorgehensweise und mögliche Konsequenzen und Gegenreaktionen nachgedacht.

Die Taktik ist ja auch nicht neu. In Moldavien sind auch russische Soldaten stationiert, die Anschläge verüben und Menschen töten, sobald sich die moldawische Politik ein Stück Europa zuwendet und Russland abwendet.

Russland schafft es so geschickt mit geringem Aufwand ein ganzes Land dermaßen zu destabilisieren, dass es sich nicht vernünftig entwickeln kann.

Deshalb ist es auch für Russland wichtig den Osten der Ukraine gar nicht zu annektieren wie bei der Krim, sondern dazu zu benutzen, dass die gesamte Ukraine im Chaos versinkt. Anschließend wird das Scheitern der Ukraine dann als Scheitern des westlichen Systems abgestempelt und nur korrupte pro-russische Politiker, die das Land zwar aussaugen aber dann von Russland gestützt werden sind in der Lage stabile und bessere Zeiten für die Ukraine herbeizuführen.

Vielleicht bleibt der EU nichts weiter übrig als demnächst sehr hart gegen Russland vorzugehen.

Man müsste wahrscheinlich einen größeren Teil des Ostens abtreten, den Rest dafür aber bitter verteidigen und keinen Millimeter mehr abweichen. Die Rest-Ukraine sofort in der NATO aufnehmen und Raketen stationieren.

Gleichzeitig muss man es schaffen irgendwie die russischen Soldaten aus Moldawien zu kriegen. Das wird sicher eine schmutzige Angelegenheit.

Anschließend Russland isolieren. Die Ukraine und Moldawien könnten sich gut entwickeln. Die Menschen würden das auch mitbekommen. Russland würde wie die Sowjetunion irgendwann völlig verarmt zusammenbrechen und sich dann wahrscheinlich wieder in 10 bis 20 Republiken aufteilen und weitere Länder wären dann bei einer Art zweitem Mauerfall endlich von dieser Diktatur befreit.
 
Ex-Premier Asarow: Umsturz in Ukraine lief nach US-Szenario

301228948.jpg


Ein Jahr nach dem blutigen Staatsstreich in der Ukraine wirft der ukrainische Ex-Ministerpräsident Nikolai Asarow den USA vor, den Umsturz dirigiert zu haben. Kiew hat unterdessen einen Haftbefehl gegen den im Exil lebenden Asarow erlassen.

Die Ereignisse von 2013/2014 in Kiew seien nach einem von den USA verfassten Szenario abgelaufen, sagte Asarow (67) am Sonntag im russischen Fernsehen. Die Hauptakteure auf dem Kiewer Protest-Platz Maidan bezeichnete er als Marionetten. „Das Szenario lag in der US-Botschaft. Auch die wichtigsten Strippenzieher waren nicht auf dem Maidan. Dort waren nur Strohpuppen ohne Macht und realen Einfluss.“

Während der Verhandlungen zwischen Präsident Viktor Janukowitsch und der Opposition sei Arsenij Jazenjuk (damals einer der Maidan-Anführer und heute ukrainischer Regierungschef) „jeden Tag bei der amerikanischen Botschaft vorbeigekommen und hat Anweisungen geholt“, sagte Asarow. Die Abmachungen zwischen Janukowitsch und der Opposition, die auch von drei EU-Außenministern als Garanten unterschrieben wurden, seien schließlich nur von Janukowitsch erfüllt worden. Die von den damaligen Außenministern Deutschlands, Polens und Frankreichs am 21. Februar mitunterzeichnete Vereinbarung über die Beilegung der Krise in der Ukraine bezeichnete Asarow als „Höchstmaß an Zynismus und Betrug in der Geschichte der Diplomatie.“

Laut Asarow hatte der damalige ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch mit seiner Ablehnung des Nato-Beitritts Unmut des Westens auf sich gezogen. „Dieser Kurs gefiel den USA und einigen ihrer EU-Partner nicht: Sie lasen uns immer wieder die Leviten“, erinnerte Asarow.

Auch die Bedenken der damaligen ukrainischen Regierung gegen das Assoziierungsabkommen mit der EU seien im Westen auf „Missfallen“ gestoßen. „Wir hatten vor enormen Wirtschaftsverlusten gewarnt, sollte das Abkommen unüberlegt unterschrieben werden“, sagte Asarow.

„Die EU-Leitung begann uns unter kolossalen Druck zu setzen, damit wir unsere Zweifel zurückstellen und das Abkommen doch unterzeichnen…Man suchte nach einem Vorwand, um unsere Regierung zu stürzen. Uns wurde gesagt: Wenn ihr das Abkommen nicht unterschreibt, wird eine andere Regierung es unterschreiben“.

Nikolai Asarow war von März 2010 bis Januar 2014 Ministerpräsident der Ukraine. Er trat am 28. Januar vor dem Hintergrund der gewaltsamen Proteste in Kiew zurück. Anlass für die Proteste, die im November 2013 ausbrachen und im Februar 2014 mit einem Umsturz endeten, war die Entscheidung der Regierung Asarow, die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU wegen drohenden Milliardenverlusten auszusetzen und sich wirtschaftlich Russland zuzuwenden.

Im Februar stürzte die ukrainische Opposition Präsident Viktor Janukowitsch und stellte eine Übergangsregierung, die im März den politischen Teil des Assoziierungsabkommens mit der EU unterschrieb. Der wirtschaftliche Teil, der den Wegfall der Zölle im Handel mit den EU-Ländern vorsieht, wurde am 27. Juni signiert. Sein Inkrafttreten wurde jedoch vom November 2014 auf den 1. Januar 2016 verschoben. Am Freitag dieser Woche hat die ukrainische Hauptmilitärstaatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen Asarow erlassen. Die Behörde wirft dem Ex-Regierungschef „Amtsmissbrauch“ vor.

Ex-Premier Asarow: Umsturz in Ukraine lief nach US-Szenario / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

- - - Aktualisiert - - -

Kiew beginnt am Donnerstag mit Abzug schwerer Waffen aus Donbass

301281615.jpg


Die ukrainischen Einsatzkräfte werden am Donnerstag mit dem Abzug schwerer Waffen von der Entflechtungslinie im Donbass ausschließlich unter OSZE-Beobachtung beginnen, heißt es in einer Mitteilung des ukrainischen Außenministeriums.

„Gemäß den am 12. Februar in Minsk erzielten Vereinbarungen beginnt die Ukraine mit dem Abzug von 100-mm-Kanonen von der Entflechtungslinie. Dies ist der erste Schritt zum Abzug der schweren Waffen. Er wird ausschließlich unter OSZE-Beobachtung und –Verifizierung erfolgen."

Zugleich fordert Kiew die Einhaltung von Waffenruhe und schließt eine Korrektur des Zeitplans für den Abzug im Falle einer Offensive der Volkswehr nicht aus.

Wie die Volkswehr in den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk zuvor mitgeteilt hatte, habe sie bereits mit dem Abzug ihrer schweren Waffen bereits begonnen.

http://de.sputniknews.com/militar/20150226/301281374.html
 
Ich vermute dieses Dokument ist etwa so authentisch, wie der "polnische" Überfall auf den Radiosender Gleiwitz 1939.

Die Russen haben schon 1961 gewusst, dass Al Gore vorhat, dass Internet zu erfinden, und das dann jeder Fotos von "russischen Panzern", süssen Katzen, oder Paris Hilton mit Monsterglied posten kann. Deshalb haben sie die TARNKAPPENPANZER erfunden, die jetzt in der Ukraine eingesetzt werden.

- - - Aktualisiert - - -


...hat sich ja bisher als voll der Checker in Ukrainefragen hervorgetan.

- - - Aktualisiert - - -

Er ist schlimmer als Putin :lol: und diese drei Bots hätte ich längst im hohen Bogen rausgeworfen

Aber dann hast Du doch niemand mehr zum beleidigen?
 
Ich krieg mich nicht mehr ein. Troys Beiträge sind ein echtes Highlight^^

Ich gaub du warst nicht mal eine Minute des Lebens irgendwo im ehemaligen "Ostblock". Ohne Quatsch mal. Versteh mich nicht falsch, jedes Land soll seinen eigenen Weg gehen, ohne irgendwelchen erzwungenen Satellitenstatus für irgendwelche Imperien, whatever. Aber du hast scheinbar eine sehr schiefe Vorstellung von den Realitäten. Polen wird immer so als Wirtschaftswundermusterland unter den neuen hingehalten. Dann nehme man sich nur mal die Zahl der Auswanderer im letzten Jahrzehnt. Und trotz all der Leute, die da vom polnischen Arbeitsmarkt weg sind, die Arbeitslosenzahlen. Baltikum genauso. Und wieviele Verbliebene an Auswanderung denken mangels Perspektiven. Ungarn, aber v.a. Rumänien, Bulgarien sind auch absolute Highlights, wenn es um hohen Lebensstandard geht. Und dann können wir von Bulgarien gleich weiter über Kroatien auf die iberische Halbinsel. Guck die nur allein etliche Regionen in Ostdeutschland an, die sich immer noch nicht von der Deindustrialisierung und Entvölkerung ganzer Landstriche erholt haben. Teils 20 - 25 % HartzIV-Empfänger ohne wirkliche Perspektiven.

Weißt du was das Schlimme ist Troy? Nicht, dass ein guter Teil der Ukrainer "Westanbindung" möchte und darin ihre Zukunftsperspektiven sieht. Das ist ihr gutes Recht, sie sollen das auch machen, wenn sie es wollen. Aber dass die Menschen teils absolut irrsinnige Vorstellungen vom Lebensstandard und Chancen und Perspektiven haben. Und diese teilweise auch geschürt werden. Aber wer mir hier was von Wirtschaftswunderland Ukraine oder Moldawien erzählen will.... Sorrx, der verpasst einfach gewisse Realitäten.

Und was Russland betrifft. Kannst ja gern davon träumen. Schlimmer als in den 90ern kann es nicht werden, das haben Land und Leute auch überstanden. Und wie schon so oft geschrieben, eigentlich zwingen die Sanktionen regelrecht zu strukturellen Veränderungen, die sich als sehr heilsam und hilfreich erweisen können.
 
Ich krieg mich nicht mehr ein. Troys Beiträge sind ein echtes Highlight^^

Ich gaub du warst nicht mal eine Minute des Lebens irgendwo im ehemaligen "Ostblock". Ohne Quatsch mal. Versteh mich nicht falsch, jedes Land soll seinen eigenen Weg gehen, ohne irgendwelchen erzwungenen Satellitenstatus für irgendwelche Imperien, whatever. Aber du hast scheinbar eine sehr schiefe Vorstellung von den Realitäten. Polen wird immer so als Wirtschaftswundermusterland unter den neuen hingehalten. Dann nehme man sich nur mal die Zahl der Auswanderer im letzten Jahrzehnt. Und trotz all der Leute, die da vom polnischen Arbeitsmarkt weg sind, die Arbeitslosenzahlen. Baltikum genauso. Und wieviele Verbliebene an Auswanderung denken mangels Perspektiven. Ungarn, aber v.a. Rumänien, Bulgarien sind auch absolute Highlights, wenn es um hohen Lebensstandard geht. Und dann können wir von Bulgarien gleich weiter über Kroatien auf die iberische Halbinsel. Guck die nur allein etliche Regionen in Ostdeutschland an, die sich immer noch nicht von der Deindustrialisierung und Entvölkerung ganzer Landstriche erholt haben. Teils 20 - 25 % HartzIV-Empfänger ohne wirkliche Perspektiven.

Weißt du was das Schlimme ist Troy? Nicht, dass ein guter Teil der Ukrainer "Westanbindung" möchte und darin ihre Zukunftsperspektiven sieht. Das ist ihr gutes Recht, sie sollen das auch machen, wenn sie es wollen. Aber dass die Menschen teils absolut irrsinnige Vorstellungen vom Lebensstandard und Chancen und Perspektiven haben. Und diese teilweise auch geschürt werden. Aber wer mir hier was von Wirtschaftswunderland Ukraine oder Moldawien erzählen will.... Sorrx, der verpasst einfach gewisse Realitäten.

Und was Russland betrifft. Kannst ja gern davon träumen. Schlimmer als in den 90ern kann es nicht werden, das haben Land und Leute auch überstanden. Und wie schon so oft geschrieben, eigentlich zwingen die Sanktionen regelrecht zu strukturellen Veränderungen, die sich als sehr heilsam und hilfreich erweisen können.

Ich bin zufällig Beruflich oft in Polen, Tschechien und Slowenien gewesen und habe mich dort auch mit vielen Leuten über den Sozialismus unterhalten.

Alles was jetzt noch in Polen oder sonstwo in Europa Scheiße und kaputt ist, auch in Ostdeutschland liegt nicht an der freien Marktwirtschaft, sondern sind die reinen Nachwirkungen des Kommunismus.

Glaubst du 25 Jahre reichen aus um alles wieder aufzubauen, was der Kommunismus zerstört hat? Osteuropa wird noch weitere 25 Jahre brauchen und erst dann wird man es annähernd mit Westeuropa vergleichen können. Und in diesen 25 Jahren muss man auch vieles richtig machen.
Aber selbst wenn in 25 Jahren Polen immer noch nicht wie Deutschland aussieht, es wird lange nicht mehr so beschissen sein wie unter dem russischen Joch.

Was ich dort von tschechischen Kollegen gehört habe ist schon ziemlich krass, nicht nur die Armut, sondern auch die Angst.

Schlecht über Osteuropa zu reden, obwohl alles Russland zu verantworten hat ist schon extrem peinlich.
 
Zurück
Oben