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Der Ukraine Sammelthread

Tote bei Angriffen in der Ukraine und in Russland
Bei nächtlichen Angriffen sind nach gestrigen Behördenangaben mehrere Menschen in der Ukraine und in Russland getötet worden.

Russland habe in der Nacht einen kombinierten Angriff mit Raketen und Drohnen gestartet, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj via X mit. Attackiert wurden demnach die Regionen um die Städte Sumy, Charkiw und Dnipro.

 
Kiew: Russen versuchen Einkesselung von Pokrowsk
Nach erfolglosen direkten Sturmangriffen auf die ostukrainische Stadt Pokrowsk sind laut ukrainischen Angaben von gestern russische Truppen inzwischen zu Einkesselungsversuchen übergegangen. Vor allem aus östlicher Richtung werde versucht, die ukrainischen Stellungen zu durchbrechen und Pokrowsk einzukreisen, berichtete Viktor Trehubow, Sprecher der dortigen Truppen, im ukrainischen Staatsfernsehen. Der Abwehrkampf in diesem Bereich bei Konstantyniwka dauere an.

Ein direkter Sturm auf Pokrowsk ergebe für das russische Militär angesichts hoher Verluste keinen Sinn, daher der Umfassungsversuch. Pokrowsk ist seit Monaten Dauerbrennpunkt an den Fronten im Osten der Ukraine.

 
Neue russische Drohnenangriffe auf die Ukraine
Angesichts herannahender russischer Drohnen hat das ukrainische Militär gestern Abend für große Teile des Landes Luftalarm ausgelöst. Wie die Flugabwehr mitteilte, galt der Alarm für den gesamten Osten des Landes sowie die Region um die Hauptstadt Kiew. Die Bürger und Bürgerinnen wurden aufgefordert, Schutzräume aufzusuchen oder sich möglichst in Sicherheit zu bringen.

Drei Tote nach Angriff auf Bus
Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Bus in der ostukrainischen Region Sumy kamen gestern mindestens drei Insassen ums Leben. Zudem seien weitere 20 Passagiere und Passagierinnen verletzt worden, teilte die regionale Militärverwaltung mit. Die Angaben konnten nicht unabhängig geprüft werden.

 
Selenskyj hat die ukrainische Zivilgesellschaft sträflich unterschätzt
Die erfolgreichen Proteste gegen sein Antikorruptionsgesetz zeigen, welche Fortschritte die ukrainische Demokratie trotz des Krieges gemacht hat

Wer wissen will, wie im Jahr 2025 eine Demokratie trotz widrigster Umstände verteidigt wird, sollte in die Ukraine blicken. Es ringt Respekt ab, wie mutig die meist jungen Demonstrierenden für ihren Traum von einer europäischen Zukunft einstehen – unter ständiger Gefahr durch Moskaus Drohnen. "Wir sind nicht Russland", haben viele von ihnen auf Transparente geschrieben.

Es ist aber nicht Wladimir Putin, gegen den dieser Tage in Kyjiw demonstriert wird, sondern Wolodymyr Selenskyj, der Kriegspräsident, der vielen im In- und Ausland zu Recht als Held gilt. Dass er vergangene Woche die beiden wichtigsten, bisher unabhängigen Antikorruptionsbehörden der Ukraine – das Ermittlungsbüro Nabu und die Sonderstaatsanwaltschaft Sapo – dem politisch ernannten Generalstaatsanwalt unterstellen wollte, hat mitten im Krieg zu den größten Protesten seit der Maidan-Revolution 2014 geführt.

 
Trump: Werde 50-Tage-Ultimatum an Putin reduzieren
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, sein 50-Tage-Ultimatum an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Beendigung des Ukraine-Kriegs zu reduzieren. Er sei „enttäuscht“ von Putin, sagte Trump heute bei einem Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer in Schottland. „Also werden wir schauen müssen, und ich werde die 50 Tage, die ich ihm gegeben habe, auf eine geringere Zahl reduzieren.“ Wie lange die neue Frist sein soll, sagte Trump nicht.

Trump hatte Putin Mitte Juli eine 50-Tage-Frist zur Beendigung des Ukraine-Kriegs gesetzt. Wenn es in 50 Tagen keinen „Deal“ über einen Frieden in der Ukraine gebe, würden die USA „Zölle in Höhe von etwa 100 Prozent“ verhängen, sagte Trump. Dabei soll es sich um Sekundärsanktionen gegen Länder wie China, Indien und Brasilien handeln, die weiter billiges Öl und Gas von Russland kaufen.


„Zehn oder zwölf Tage“: Trump setzt Putin Frist für Kriegsende
US-Präsident Donald Trump will dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine Frist von „zehn bis zwölf Tagen“ setzen, um den Ukraine-Krieg zu beenden. Das sagte Trump am Montag bei einem Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer in Schottland. Zuvor hatte Trump angekündigt, das seit Mitte Juli geltende 50-Tage-Ultimatum an Putin zu verkürzen.

Er sei „enttäuscht“ von Putin, sagte Trump heute bei einem Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer in Schottland. „Also werden wir schauen müssen, und ich werde die 50 Tage, die ich ihm gegeben habe, auf eine geringere Zahl reduzieren.“

 
Jeder fünfte Ukrainer in Polen hat bereits die polnische Staatsbürgerschaft beantragt, sagte der ukrainische Botschafter in Polen, Bodnar.

Er behauptet, 70 % der Flüchtlinge, die wegen des Krieges nach Polen ausreisen mussten, wollen zurückkehren, aber die Ukraine müsse die Voraussetzungen dafür schaffen.

„Diejenigen, die wirklich Fuß gefasst haben – 15–20 % – haben die Staatsbürgerschaft beantragt, ein Geschäft eröffnet und fühlen sich wohl. Aber die Mehrheit sagt: Wenn der Krieg morgen vorbei ist, gehen wir nach Hause“, sagt Bodnar.


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Trump sagte, er sei nicht mehr an Gesprächen mit Putin interessiert.

„Ich weiß nicht. Ich bin nicht mehr so sehr an Gesprächen interessiert. Wir hatten so nette, respektvolle und gute Gespräche. Und dann sterben in der nächsten Nacht Menschen durch eine Rakete. Also, ich weiß nicht. Mal sehen, was passiert“, sagte der US-Präsident.

Heute verkürzte Trump Putins 50-Tage-Ultimatum für einen Waffenstillstand auf 10 bis 12 Tage.
 
Mindestens 1,2 Millionen Menschen haben die Ukraine illegal verlassen, berichtet die Abgeordnete der Werchowna Rada, Anna Skorochod. Dies ist die offizielle Zahl, die tatsächliche Zahl könnte höher sein.

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Die Sterberate in der Ukraine sei zehnmal höher als die Geburtenrate, sagte die Abgeordnete der Werchowna Rada, Anna Skorochod, in einem Interview mit dem lokalen YouTube-Kanal Politeka Online.

„Die demografische Lage ist heute katastrophal. Und wie man das wiedergutmachen kann, weiß ich nicht. Das wird nach dem Ende des Kriegsrechts eine große Herausforderung“, sagte sie.

Die kritische demografische Lage in der Ukraine wird durch die hohen Verluste an der Front noch verschärft. Zuvor hatte Le Monde berichtet, dass dem Land der Platz auf den für das Militär vorgesehenen Friedhöfen ausgegangen sei. Aufgrund des weit verbreiteten Mangels an Grabstätten sind die Behörden gezwungen, neue zu bauen.
 
Im Zentrum Kiews versuchte eine Frau, ein Café in die Luft zu sprengen und damit viele Opfer zu verursachen, berichtete der SBU. Sie wurde festgenommen.

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Aus gefangenen ukrainischen Soldaten die sich weigerten in die Ukraine zurückzukehren wird ein ukrainisches Bataillon unter dem Kommando der russischen Streitkräfte gebildet, sagte Duma-Abgeordneter Wodolazki.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nato zögert, Ukraine agiert: Tausende „Angriffskits“ gegen Putin
Schweizer Cleverle macht Drohnen intelligent – die Ukraine bekommt, was die Nato entbehrt: eine „beispiellose“ Lieferung an Kampfmitteln gegen Putin.

Kiew – „Sie müssen außerdem dafür sorgen, dass die Häufigkeit und Reichweite unserer Drohneneinsätze gegen russische Ziele deutlich erhöht wird“, schrieb Wolodymyr Selenskyj auf Telegram – der US-Sender ABC berichtet, „der Juli dürfte neue Rekorde hinsichtlich der Intensität grenzüberschreitender Angriffe verzeichnen“, so dessen Autor David Brennan. Der Ukraine-Krieg, den Wladimir Putin völkerrechtswidrig vom Zaun gebrochen hatte, hat inzwischen Zigtausende Drohnen verschlungen. Und jetzt schiebt die Ukraine nach: ebenfalls zigtausendfach. Die Ukraine bekommt aus Deutschland und den USA gebracht, womit die Nato offenbar fremdelt.

 
16 Tote bei Angriff auf Gefängnis in Ukraine
Bei einem Angriff auf ein Gefängniskomplex in der Region Saporischschja sind nach ukrainischen Angaben 16 Menschen getötet worden. Mindestens 35 werden verletzt, teilt der Gouverneur, Iwan Fjodorow, mit.

Die Gebäude der Strafanstalt seien zerstört worden, teilt er im Kurznachrichtendienst Telegram mit. Auch Wohnhäuser in unmittelbarer Nachbarschaft seien beschädigt.

 
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