Darum habe ich auch den Beitrag von Postillion nicht gebracht
Das Gelächter über die Trümmer – Wenn westliche Satire ihre eigene Seele verliert
Es beginnt mit einem Satz, der klingt wie aus einer fremden Zivilisation: „Russland zerstört strategisch wichtigen Kindergarten in Charkiw.“ Der Text – eine vermeintliche Satire des deutschen Magazins Der Postillon – trägt alle Merkmale des kalten Witzes, den wir im Westen längst kultiviert haben: Ironie, Distanz, die sichere Pose moralischer Überlegenheit. Er will schockieren, aber er enthüllt etwas anderes – die Entfremdung.
„Das russische Militär hat am Mittwoch erfolgreich einen strategisch wichtigen Kindergarten in der ukrainischen Stadt Charkiw mit einem Drohnenangriff zerstört.“ „Von diesem Kindergarten wird kein Stuhlkreis, Bauklötzespielen und Basteln mehr in Richtung Russland ausgehen.“ Nach dem Beschuss entstandene Bilder zeigen starke Zerstörungen an dem Gebäude. Ob einzelne Spielsachen noch einsatzfähig sind, ist derzeit unklar. „Lassen Sie das eine Warnung an alle Ukrainer zwischen 2 und 6 Jahren sein.“ Diesen Schrott fondet man unter:
www.der-postillon.com
Das sind keine Witze. Das ist das Geräusch einer Gesellschaft, die das Mitgefühl verlernt hat. Eine Kultur, die den Krieg in ihr Feuilleton importiert, um ihn dann zwischen Ironie und Bequemlichkeit zu zerlegen. Denn hinter dieser erbärmlichen Satire steckt ein Automatismus von Dummheit, den man inzwischen überall spürt – in den Kommentarspalten, den Late-Night-Shows, den Memes und Chatgruppen: das Bedürfnis, das Unbegreifliche durch Spott likebar zu machen. Der Witz wird zur Rüstung, das Gelächter zur Mauer. Und während die Pointe durch die Timelines geistert, liegen in Charkiw echte Leichen unter Betonplatten.
kaizen-blog.org
Das Gelächter über die Trümmer – Wenn westliche Satire ihre eigene Seele verliert
Es beginnt mit einem Satz, der klingt wie aus einer fremden Zivilisation: „Russland zerstört strategisch wichtigen Kindergarten in Charkiw.“ Der Text – eine vermeintliche Satire des deutschen Magazins Der Postillon – trägt alle Merkmale des kalten Witzes, den wir im Westen längst kultiviert haben: Ironie, Distanz, die sichere Pose moralischer Überlegenheit. Er will schockieren, aber er enthüllt etwas anderes – die Entfremdung.
„Das russische Militär hat am Mittwoch erfolgreich einen strategisch wichtigen Kindergarten in der ukrainischen Stadt Charkiw mit einem Drohnenangriff zerstört.“ „Von diesem Kindergarten wird kein Stuhlkreis, Bauklötzespielen und Basteln mehr in Richtung Russland ausgehen.“ Nach dem Beschuss entstandene Bilder zeigen starke Zerstörungen an dem Gebäude. Ob einzelne Spielsachen noch einsatzfähig sind, ist derzeit unklar. „Lassen Sie das eine Warnung an alle Ukrainer zwischen 2 und 6 Jahren sein.“ Diesen Schrott fondet man unter:
Russland zerstört strategisch wichtigen Kindergarten in Charkiw
Charkiw (dpo) - Wendet dieser Angriff das Blatt wieder zugunsten Putins? Das russische Militär hat am Mittwoch erfolgreich einen strategisch wichtigen
Das sind keine Witze. Das ist das Geräusch einer Gesellschaft, die das Mitgefühl verlernt hat. Eine Kultur, die den Krieg in ihr Feuilleton importiert, um ihn dann zwischen Ironie und Bequemlichkeit zu zerlegen. Denn hinter dieser erbärmlichen Satire steckt ein Automatismus von Dummheit, den man inzwischen überall spürt – in den Kommentarspalten, den Late-Night-Shows, den Memes und Chatgruppen: das Bedürfnis, das Unbegreifliche durch Spott likebar zu machen. Der Witz wird zur Rüstung, das Gelächter zur Mauer. Und während die Pointe durch die Timelines geistert, liegen in Charkiw echte Leichen unter Betonplatten.
Das Gelächter über die Trümmer – Wenn westliche Satire ihre eigene Seele verliert
Es beginnt mit einem Satz, der klingt wie aus einer fremden Zivilisation: „Russland zerstört strategisch wichtigen Kindergarten in Charkiw.“ Der Text – eine vermeintliche Satire des deutschen Magazins Der Postillon – trägt alle Merkmale des kalten Witzes, den wir im Westen längst kultiviert...