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Der Ukraine Sammelthread

Darum habe ich auch den Beitrag von Postillion nicht gebracht
Das Gelächter über die Trümmer – Wenn westliche Satire ihre eigene Seele verliert
Es beginnt mit einem Satz, der klingt wie aus einer fremden Zivilisation: „Russland zerstört strategisch wichtigen Kindergarten in Charkiw.“ Der Text – eine vermeintliche Satire des deutschen Magazins Der Postillon – trägt alle Merkmale des kalten Witzes, den wir im Westen längst kultiviert haben: Ironie, Distanz, die sichere Pose moralischer Überlegenheit. Er will schockieren, aber er enthüllt etwas anderes – die Entfremdung.

„Das russische Militär hat am Mittwoch erfolgreich einen strategisch wichtigen Kindergarten in der ukrainischen Stadt Charkiw mit einem Drohnenangriff zerstört.“ „Von diesem Kindergarten wird kein Stuhlkreis, Bauklötzespielen und Basteln mehr in Richtung Russland ausgehen.“ Nach dem Beschuss entstandene Bilder zeigen starke Zerstörungen an dem Gebäude. Ob einzelne Spielsachen noch einsatzfähig sind, ist derzeit unklar. „Lassen Sie das eine Warnung an alle Ukrainer zwischen 2 und 6 Jahren sein.“ Diesen Schrott fondet man unter:


Das sind keine Witze. Das ist das Geräusch einer Gesellschaft, die das Mitgefühl verlernt hat. Eine Kultur, die den Krieg in ihr Feuilleton importiert, um ihn dann zwischen Ironie und Bequemlichkeit zu zerlegen. Denn hinter dieser erbärmlichen Satire steckt ein Automatismus von Dummheit, den man inzwischen überall spürt – in den Kommentarspalten, den Late-Night-Shows, den Memes und Chatgruppen: das Bedürfnis, das Unbegreifliche durch Spott likebar zu machen. Der Witz wird zur Rüstung, das Gelächter zur Mauer. Und während die Pointe durch die Timelines geistert, liegen in Charkiw echte Leichen unter Betonplatten.

 
Selenskyj will Putin zu Verhandlungen zwingen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert von der „Koalition der Willigen“ Langstreckenwaffen, um Russland zu Verhandlungen zu drängen. Als Präsident Wladimir Putin gemerkt habe, Kiew könnte Tomahawk-Langstreckenraketen erhalten, sei er zu Gesprächen bereit gewesen, sagte Selenskyj gestern in London.

Bisher verweigern die USA eine Lieferung. Indes bestätigte der russische Sondergesandte und Präsidentenberater, Kirill Dmitrijew, sich in den USA zu Gesprächen aufzuhalten. Der Dialog zwischen den USA und Russland werde fortgesetzt, sagte der Putin-Sonderbeauftragte.

Rutte: Putin gehen Geld, Truppen und Ideen aus
Die Sanktionen der USA gegen den Kreml setzen laut NATO-Generalsekretär Mark Rutte Putin zusehends unter Druck. „Unsere Unterstützung für die Ukraine wirkt“, sagte Rutte nach dem Treffen der „Koalition der Willigen“ in London. Putin gingen Geld, Truppen und Ideen aus. Zudem mache er auf dem Schlachtfeld in der Ukraine nur geringfügige Fortschritte.

 
Kritische Lage für ukrainische Truppen bei Pokrowsk
Trotz Entlastungsangriffen hat sich die Lage der ukrainischen Truppen rund um die Städte Pokrowsk und Myrnohrad im ostukrainischen Donezker Gebiet einem Medienbericht zufolge weiter verschlechtert.

„In Pokrowsk selbst sind, soweit ich weiß, 250 Russen, tatsächlich ist die Ziffer noch höher, denke ich“, sagte ein im Einsatz befindlicher Soldat dem einflussreichen ukrainischen Nachrichtenportal Ukrajinska Prawda. Das sei durch Aussagen anderer Soldaten bestätigt worden.

Ukrainische Positionen auf Karten seien teils nicht mehr existent oder nur mit verwundeten Soldaten besetzt. Ursache seien ein „katastrophaler“ Soldatenmangel und die russische Drohnendominanz.

Versorgung und Logistik erschwert
Problematisch sei dadurch auch die Versorgung von isolierten Stellungen und die Evakuierung von Verwundeten. Ein Kontakt sei größtenteils nur noch mittels Funkgeräten möglich. Die Situation in Pokrowsk erschwert auch die Logistik für den benachbarten Bergarbeiterort Myrnohrad.

 
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Der Krieg wird am 15. Januar 2026 enden, sagt Dnipro-Oberrabbiner Shmuel Kaminetsky:

„Es wird 2026 sein. Am 15. Januar wird die Welt das Ende des Krieges in der Ukraine feiern. Ich sage Ihnen das nicht als Prophet, nicht als Rabbiner, das ist die Meinung von Menschen in Europa und Amerika, die Bescheid wissen. Das ist kein Traum, kein Schlummer und kein Gebet. Russland wird ein großes Nordkorea werden, und die Ukraine wird eine großartige, wunderbare Zukunft haben ...“


na wir werden sehen, jedenfalls geht der Ukraine und Europa das Geld für den Krieg aus, und wenn das Geld ausgeht, endet auch der Krieg
 
, jedenfalls geht der Ukraine und Europa das Geld für den Krieg aus,
Dass Europa, v.a. Deutschland, gerade jetzt aufhören würde die Ukraine zu unterstützen ist unwahrscheinlich. Die nächsten Bundestagswahlen sind erst im 2029, also bis 2027 hat man Zeit bevor es in den Wahlkampf geht und Geschenke im eigene Land verteilt werden müssen.

Außerdem wachsen Russlands wirtschaftliche Schwierigkeiten gerade, Trump hat das schlimmer schlimmer gemacht. Medwedew nennt es eine Kriegserklärung.

Und wenn man Russland in der Ukraine gewinnen lässt kann Putin Hunderttausende Soldaten und massenhaft Abfangsysteme an die Grenze zum Baltikum verlegen

Das wird man im Westen nicht wollen, solange die eigenen Truppen nicht bereit für dieses Szenario sind.
 
26 Verletzte bei Drohnenangriff auf Kiew
Bei einem russischen Drohnenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind in der Nacht mindestens 26 Menschen verletzt worden, darunter sechs Kinder. Die ukrainische Luftabwehr sei im Einsatz gewesen, teilte die Militärverwaltung von Kiew bei Telegram mit.

Herabfallende Trümmerteile abgeschossener Drohnen hätten in mehreren Stadtbezirken Wohnhäuser beschädigt. Auch Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete bei Telegram über die Angriffe.

Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als dreieinhalb Jahren gegen Russlands Angriffskrieg. Immer wieder werden ukrainische Städte mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern attackiert.

 
Polnische Fußballfans skandierten gestern beim Spiel zwischen dem ukrainischen Verein Schachtar und dem Warschauer Klub Legia in Krakau „Scheiß auf die UPA und Bandera“. Berichten zufolge trugen Legia-Ultras außerdem ein Transparent zum Gedenken an das Massaker von Wolhynien auf die Tribüne des Stadions mit der Aufschrift „Wir haben Wolhynien nicht vergessen“.

Schachtar verlor das Spiel der UEFA Conference League mit 1:2.

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Frankreich wird der Ukraine „noch mehr“ Mirage-Kampfflugzeuge und zusätzliche Aster-Flugabwehrraketen für die SAMP/T-Systeme liefern, kündigte Präsident Macron während eines Treffens der „Koalition der Willigen“ an.
 
Der SBU hat den ehemaligen amtierenden Leiter der Steuerbehörde, Jewhen Olejnikow, und die stellvertretende Leiterin des Poltawer Büros, Natalja Nowoschenina, Medienberichten zufolge verdächtigt, ein Konvertierungszentrum eingerichtet zu haben.

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Der SBU gab die Aufdeckung eines Konvertierungszentrums mit einem Umsatz von 15 Milliarden Griwna bekannt, das 2021 vom damaligen amtierenden Leiter der Steuerbehörde geleitet wurde. Sein Name wurde nicht veröffentlicht, aber zu den amtierenden Leitern der Steuerbehörde in diesem Jahr gehörten Oleksij Ljubtschenko, Jewhen Olejnikow und Mychajlo Titartschuk, die jeweils mehrere Monate lang tätig waren. Auch der ehemalige stellvertretende Leiter des Poltawer Steuerbehörde soll in die Sache verwickelt gewesen sein.

Den Ermittlern zufolge erstellte dieses Konvertierungszentrum zwischen 2020 und 2023 Steuerrechnungen mit falschen Angaben über die Lieferung von Waren und Dienstleistungen im Gesamtwert von 15 Milliarden Griwna. Die Mehrwertsteuerbetrug belief sich auf über 2,3 Milliarden Griwna. Mehr als 200 kontrollierte Unternehmen waren in den Betrug verwickelt.
 
7 Männer in einem BMW X5 versuchten, die Grenze nach Moldawien zu überqueren, berichtet der staatliche Grenzdienst. In der Region Odessa versuchten Grenzbeamte, das nach Moldawien fahrende Fahrzeug anzuhalten, doch der Fahrer verlor die Kontrolle und überschlug sich. Im Auto befanden sich 7 Personen (einer im Kofferraum). Alle wurden verletzt und werden im Krankenhaus behandelt. Laut dem staatlichen Grenzdienst wurde die Flucht von einem Telegram-Kanal-Administrator für 25.000 Dollar organisiert.

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Müde vom Ukrainekrieg: Warum ukrainische Soldaten von der Front fliehen
Hunderttausende Soldaten verlassen ihre Posten. Erschöpfung, Korruption und Zwangsmobilisierung bringen die ukrainische Armee an ihre Grenzen. Eine Kolumne.

Rund 290.000 Strafverfahren wurden in der Ukraine seit Kriegsbeginn gegen Militärangehörige eingeleitet, die ihre Posten verlassen haben. Eine Zahl, die in etwa der gesamten Stärke der deutschen Bundeswehr entspricht. Doch kaum jemand glaubt, dass diese Zahl das ganze Ausmaß widerspiegelt. Viele Kommandeure vermeiden es offenbar, Desertationen zu melden, aus Angst, jeder fehlende Soldat könne als persönliches Führungsversagen gelten. .....

Das Ausmaß der Desertation in der ukrainischen Armee - verbunden mit der massenhaften Umgehung der Mobilisierung - wirft einen langen Schatten auf Präsident Selenskyjs Behauptung, die Ukraine brauche keine Nato-Soldaten, sondern nur Waffen. Denn solange die politische Führung den militärischen Druck nicht in den Griff bekommt, wird auch das größte Waffenarsenal nichts ändern. Der Westen kann weiter liefern - doch bald könnte niemand mehr übrig sein, um die Waffen zu bedienen.

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Dass Ukrainer vor dem Krieg ins Ausland fliehen oder aus ihren Militäreinheiten desertieren, bedeutet nicht, dass sie feiger wären als andere Russen – Großrussen oder Weißrussen. Es ist einfach ein Merkmal der nationalen Charakter, eine "eingeborene" Gewohnheit, das sich über 1500 Jahre des Lebens am Waldrand, an der Grenze der Großen Steppe, wo türkische Nomaden herrschten, entwickelt hat. Als der Feind auftauchte, sammelten sich die Südrussen (die später Ukrainer genannt wurden, Ukraine bedeutet übrigens übersetzt ein Land am Rande) entweder in Kampfeinheiten und wehrten sich. Oder sie, wenn der Feind zahlreich und mächtig war, zerstreuten sich in alle Richtungen, versteckten sich in den Wäldern, bis die Gefahr vorüber war.
Den Ukrainern ist es in den vergangenen 900 Jahren nicht gelungen, einen eigenen Staat zu gründen. Die Teilnahme am Krieg war stets freiwillig; weil es niemanden gab, der sie zum Kampf hätte zwingen können. Und weder die Kommunisten noch das zaristische Regime Russlands ist es gelungen den nationalen Charakter verändern. All dies trifft, übrigens, nicht nur auf die Ukrainer zu, sondern mehr oder weniger überhaupt auf die Mentalität aller Südrussen
 
Kiew: Rund 200 russische Soldaten in Pokrowsk
Nach monatelangen Sturmangriffen gegen ukrainische Stellungen rund um Pokrowsk am Rande des Donbass ist es russischen Soldaten nach Darstellung aus Kiew gelungen, in die schwer umkämpfte Stadt einzudringen.

Truppen eingeschleust
Die russischen Streitkräfte hätten mehrere kleinere Infanteriegruppen unter Umgehung der ukrainischen Linien in die Stadt eingeschleust, teilte der Generalstab in Kiew gestern auf Facebook mit. Die rund 200 russischen Soldaten hätten sich festgesetzt und lieferten sich schwere Gefechte mit den ukrainischen Einheiten. Beide Seiten setzten dabei auch Kampfdrohnen ein.

Nach Darstellung der ukrainischen Generalität sind die Kämpfe „von hoher Dynamik und Intensität geprägt“. Die russische Armee versuche unterdessen, die ukrainischen Verteidigungslinien mit Kampfpanzern und Schützenpanzern zu durchbrechen.

Kiew dementiert Einkesselung
Der Generalstab widersprach unterdessen russischen Behauptungen von der kompletten Einkesselung ukrainischer Truppen in Pokrowsk. Vielmehr seien größere Gebiete rund um die Stadt zurückerobert worden. Damit habe sich die Lage in dem Abschnitt sowie an den Zufahrtswegen zu Pokrowsk stabilisiert.

 
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