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Der Ukraine Sammelthread

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Laut dem staatlichen Zolldienst belief sich das ukrainische Außenhandelsdefizit im Jahr 2025 auf fast 45 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg um 15 Milliarden US-Dollar gegenüber 2024.

Die Warenimporte beliefen sich auf 84,8 Milliarden US-Dollar, die Exporte auf 40,3 Milliarden US-Dollar.
Im Jahr 2024 betrugen die Importe 70,7 Milliarden US-Dollar und die Exporte 41,6 Milliarden US-Dollar. Dies bedeutet einen deutlichen Anstieg der Importe im Jahresvergleich, während die Exporte leicht zurückgingen, was zu einem starken Anstieg des Außenhandelsdefizits führte. Im Jahr 2021, vor dem Krieg, beliefen sich die Importe auf 72,82 Milliarden US-Dollar und die Exporte auf 68,09 Milliarden US-Dollar.

Länder, die 2025 die meisten Waren in die Ukraine importierten:
China – 19,2 Milliarden US-Dollar (23 % der Gesamtimporte)
Polen – 7,9 Milliarden US-Dollar
Deutschland – 6,6 Milliarden US-Dollar

Exporte:
Polen – 5,0 Milliarden US-Dollar
Türkei – 2,7 Milliarden US-Dollar
Deutschland – 2,4 Milliarden US-Dollar

Die Ukraine exportiert hauptsächlich Lebensmittel.
Ihre wichtigsten Importgüter sind Maschinen, Ausrüstung und Transportmittel.

Zu den Importen gehören auch Drohnen und deren Bauteile, die fast ausschließlich aus China importiert werden.

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auch vor dem Krieg war die Ukraine ein armes typisches Drittweltland, die Importe bestehen heute wie damals hauptsächlich aus Maschinen, und die Exporte aus Rohstoffen und Agrarprodukten, dasselbe gilt übrigens auch für Belarus und Russland.
 
Selenskyj: Ukraine bereit für „echten Frieden“ mit Würde
Die Friedensgespräche mit Russland scheitern nach Ansicht von Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht an der ukrainischen Verhandlungsbereitschaft. „Die Ukraine ist bereit für eine Einigung, die echten Frieden zu uns, der Ukraine und Europa bringt“, sagte er gestern in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Er sei zuversichtlich, dass dieser Krieg mit Würde beendet werden könne.

„Das ist für uns das Wichtigste, und wir haben unseren Partnern alles gegeben, was unserer Meinung nach zu einem solchen Abkommen gehören muss, und wir sind bereit, in die gemeinsame Sicherheit zu investieren“, so Selenskyj.

Selenskyj: Moskau will Entscheidungen verzögern
Selenskyj warf Russland vor, mit einem überraschenden Wechsel an der Spitze des Moskauer Verhandlungsteams für die bevorstehenden Friedensgespräche in Genf jegliche Entscheidungen verzögern zu wollen. Er machte zudem deutlich, dass ausländische Truppen nötig seien, um Russland abzuschrecken. Die USA hätten eine Sicherheitsgarantie für 15 Jahre nach dem Krieg angeboten, die Ukraine fordere jedoch eine Laufzeit von 20 Jahren oder länger.

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Selenskyj zu Zugeständnissen bei den Verhandlungen für ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine aufgefordert: „Russland will einen Deal machen, und Selenskyj muss in Bewegung kommen, sonst verpasst er eine große Chance.“

Wahlen nach zwei Monaten Waffenruhe möglich
Selenskyj beklagte unterdessen den Druck auf sein Land. Die USA würden das Thema Zugeständnisse oft nur im Zusammenhang mit der Ukraine diskutieren, nicht aber mit Russland, kritisierte er.

 
Ukraine: Festgenommener Ex-Energieminister angeklagt
Der frühere ukrainische Energieminister Herman Haluschtschenko ist festgenommen und wegen Geldwäsche angeklagt worden. Ihm werde auch die Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen, teilten die Antikorruptionsbehörde (NABU) und die für Korruption zuständige Staatsanwaltschaft (SAPO) heute mit.

Haluschtschenko war 2021 bis 2025 Energieminister und danach kurzzeitig Justizminister, ehe er Ende des Vorjahres wegen des Korruptionsskandals zurücktrat.

Der Ex-Minister sei Agenturberichten zufolge gestern beim Versuch, das Land zu verlassen, festgenommen worden. Die Festnahme steht im Zusammenhang mit der „Operation Midas“, benannt nach dem aus der griechischen Mythologie bekannten König Midas.

 
Vor Verhandlungen in Genf: Moskau verweist auf Gebietsfragen
Russland hat angekündigt, bei der bevorstehenden neuen Runde von Friedensgesprächen mit der Ukraine in Genf auch über Gebietsfragen zu verhandeln. Das gehöre zu den Hauptthemen, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow heute in Moskau. Russland beansprucht neben der Halbinsel Krim auch große Teile des Ostens der Ukraine.

Konkret fordert die russische Führung von der Ukraine für einen Frieden die Aufgabe des gesamten Gebietes Donezk, also auch der Landstriche, die Moskaus Truppen auch nach vier Jahren Krieg immer noch nicht besetzen konnten. Kiew hat einen einseitigen Rückzug bisher stets abgelehnt.

Für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sind weiter Sicherheitsgarantien das Hauptziel Kiews bei den anstehenden Verhandlungen über ein Ende des russischen Angriffskrieges. Der Schlüssel zur Beendigung des Krieges liege in der Sicherheitsfrage, sagte Selenskyj gestern in seiner allabendlichen Videobotschaft.

 
In Odessa versuchte ein Mann, sich mit einem Winkelschleifer den Arm abzusägen, um dem Wehrdienst zu entgehen. Laut lokalen Medien befindet er sich derzeit im Krankenhaus.

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Die Polizei in der Region Riwne in der Westukraine hat einen Deserteur festgenommen, der ein Auto gestohlen und auf Polizisten geschossen hatte. Laut Polizeibericht floh der 49-jährige Wehrpflichtige mit einem gestohlenen Auto aus seiner Militäreinheit, versteckte sich in seinem Haus und eröffnete das Feuer auf die eintreffenden Polizeibeamten. Bei dem Verdächtigen wurden eine Schusswaffe und Drogen sichergestellt.
 
Medienberichte warnen vor einem möglichen massiven Raketenangriff heute Abend. Sie berichten von mehreren Anzeichen, die auf Vorbereitungen eines solchen Angriffs durch Tu-95MS/Tu-22M3-Bomber hindeuten könnten.

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In Kramatorsk greifen russische Kampfdrohnen Fahrzeuge an. Ein Video zeigt zwei Angriffe, einer davon trifft einen Militärbus. Lokale Medien berichten von einer großen Anzahl russischer Drohnen, die ständig über der Stadt kreisen und verschiedene Ziele angreifen. Die Entfernung von der Frontlinie nach Kramatorsk beträgt etwa 15 Kilometer.
 
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Kim Jong-un eröffnete in Pjöngjang einen neuen Wohnkomplex und eine Straße, die nach den Kämpfern der Region Kursk benannt wurden. Die Straße trägt den Namen Saebel, was übersetzt „Neuer Stern“ bedeutet. Im Anschluss an die Eröffnung überreichte der nordkoreanische Machthaber den Familienangehörigen der in Russland gefallenen koreanischen Soldaten die Schlüssel zu den Wohnungen.

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Sie starben, damit Nordkorea unter anderem militärische Nukleartechnologie von Russland erlangen konnte, wie etwa kompakte Atomreaktoren für U-Boote und ballistische Raketen für diese U-Boote, damit Nordkorea die USA und überhaupt dem gesamten Westen drohen konnte. Das ist noch ein Grund, warum Russland nicht existieren sollte
 
Zuletzt bearbeitet:
Selenskyj warnt vor umfassendem russischem Luftangriff
Kurz vor Beginn einer neuen Gesprächsrunde mit Russland heute in Genf hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gestern vor einem umfassenden russischen Angriff auf Energieanlagen in der Ukraine gewarnt.

„Russland kann der Versuchung nicht widerstehen und möchte in den letzten Tagen der Winterkälte den Ukrainern einen schmerzhaften Schlag zufügen“, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Die ukrainische Delegation sei bereits am Verhandlungsort Genf in der Schweiz eingetroffen.

Der Ukrainer warf Moskau erneut vor, im Gegensatz zu Kiew nicht zu Kompromissen bereit zu sein. „Russland verwirft alles, setzt die Sturmangriffe an der Front und die Luftschläge auf unsere Städte und die Energieversorgung fort“, so Selenskyj. Russland müsse zum Frieden unter anderem mit neuen Sanktionen gezwungen werden.

Schnellere Nachschublieferungen
Die westlichen Verbündeten bat er um rechtzeitige Lieferungen von Flugabwehrmitteln. „Es ist notwendig, dass das, worüber wir in München mit den Partnern gesprochen haben, zeitnah umgesetzt wird“, hob der Staatschef hervor. Ein Lieferverzug vergrößere nur die von den Angriffen verursachten Schäden.

 
NEUE HOFFNUNG AUF FRIEDEN
Vertreter der Ukraine und Russlands treffen sich in Genf zu einer neuen Runde von Friedensverhandlungen.
Die USA vermitteln, während Moskau in Donezk Zugeständnisse fordert und Kiew sich weigert, nachzugeben und vor neuen Angriffen warnt.
Vertreter der Ukraine und Russlands treffen sich am Dienstag und Mittwoch in Genf zu einer neuen Runde von US-vermittelten Friedensgesprächen, die sich laut Kreml auf die heikelste Frage des Krieges konzentrieren werden: das Schicksal des von Russland besetzten ukrainischen Territoriums.

US-Präsident Donald Trump übt Druck auf Moskau und Kiew aus, um eine Einigung zur Beendigung des größten Krieges in Europa seit 1945 zu erzielen, und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beklagte, dass sein Land unter immensem Druck stehe, Zugeständnisse zu machen.

Trump sagte am Montag, die Ukraine müsse verhandeln und „schnell“ eine Einigung erzielen. „Es wäre besser für die Ukraine, sich schnell an den Verhandlungstisch zu setzen“, sagte der US-Präsident am Montag an Bord der Air Force One während eines Fluges nach Washington zu Reportern.

Russland fordert von der Ukraine die Abtretung der verbleibenden 20 Prozent der östlichen Region Donezk, die Moskau nicht einnehmen konnte – etwas, was Kiew ablehnt.


Trump macht nur Druck auf die Ukraine, Putin sagt ihm, dass er ihm am Ar.. lecken kann.
 
„Wann endet dieser Krieg?“ – Für viele Ukrainer ist die Frage längst falsch gestellt
Seit Februar 2022 ist der Krieg in der Ukraine kein Ausnahmezustand mehr, sondern Alltag. In den Schützengräben zwischen Drohnen und Artillerie, in Werkhallen nahe der Front, in Städten unter Beschuss hat sich ein nüchterner Blick durchgesetzt. Der Krieg endet nicht, wenn jemand es wünscht, sondern wenn die Bedingungen es zulassen. Ein Offizier an der Front fasst es sinngemäß mit einem Gedanken von Viktor Frankl zusammen: Zerbrechen würden jene, die auf ein schnelles Ende hoffen oder an ein ewiges Leiden glauben. Durchhalten könne nur, wer sich auf die Aufgabe konzentriert. Viele Soldaten berichten, dass sie nicht mehr auf Rettung von außen warten. Die Erwartungen an schnelle Hilfe sind geringer geworden. Das habe die Stimmung nicht verschlechtert, sondern stabilisiert. Man baut eigene Strukturen auf, entwickelt Drohnen, setzt Roboter ein, um Wege zu räumen und Munition zu transportieren. Technologie verändert das Gefecht, nicht als Zukunftsvision, sondern als tägliche Praxis. Gleichzeitig setzt Russland weiter auf verlustreiche Vorstöße und akzeptiert hohe Opferzahlen.

Die Ukraine kann diesen Ansatz weder personell noch wirtschaftlich kopieren. Ihr Ziel ist es, russische Angriffe zu neutralisieren und die Kosten für Moskau so hoch zu treiben, dass der Krieg politisch untragbar wird. Für viele an der Front ist die Frage nach dem Zeitpunkt des Endes daher zweitrangig. Entscheidend ist, wie dieser Krieg endet. Es geht nicht um das Wann, sondern um das Wie. Solange das offen ist, bleibt der Krieg Realität – und kein Kapitel, das man einfach schließen kann.


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