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Der Ukraine Sammelthread

Ukraine meldet Angriff auf Rüstungsfabrik in Russland
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben bei einem Angriff gestern eine „wichtige“ russische Rüstungsfabrik getroffen. Die Fabrik im westrussischen Brjansk habe Elektronik und Komponenten für russische Raketen hergestellt, „genau jene, die unsere Städte angreifen“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache.

Nach russischen Angaben wurden bei dem Angriff in Brjansk sechs Menschen getötet. Mindestens 37 Personen seien verletzt worden, erklärte Regionalgouverneur Alexander Bogomas auf Telegram.

Die ukrainische Armee setzte nach eigenen Angaben bei dem Angriff britische Storm-Shadow-Raketen ein. Die in der angegriffenen Firma hergestellten Bauteile würden unter anderem für Iskander-Raketen verwendet, die Russland regelmäßig in der Ukraine einsetzt, erklärte der Generalstab der Armee. Die Produktionsstätte sei „erfolgreich getroffen“ worden, es sei „bedeutender Schaden“ entstanden.

 
Neue Gespräche womöglich nächste Woche
Die wegen des Iran-Krieges verzögerten Gespräche zwischen Moskau und Kiew unter US-Vermittlung über ein Ende des Ukraine-Krieges könnten in der nächsten Woche weitergehen. Die US-Seite habe das Treffen verschoben und einen Termin dafür in der nächsten Woche vorgeschlagen, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gestern.

Washingtons Chefunterhändler Steve Witkoff äußerte sich ähnlich und sagte dem US-Sender CNBC, er rechne damit, dass die neue Runde auf die nächste Woche verschoben werde.

Selenskyj: Türkei als Austragungsort bereit
Die Türkei ist laut Selenskyj bereit, Austragungsort für die nächsten direkten Gespräche zwischen Russland und der Ukraine unter US-Vermittlung zu sein. Das teilte Selenskyj in sozialen Netzwerken nach einem Gespräch mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mit.


Selenskyj vertraut Erdogan, schwerer Fehler
 
Frontgewinne und Feuerpausen, die keine sind
Russland und die Ukraine melden nahezu zeitgleich militärische Erfolge, während die von den USA vermittelten Gespräche auf unbestimmte Zeit verschoben sind. In Kiew heißt es, ukrainische Truppen hätten in der Region Dnipropetrowsk mehr als 400 Quadratkilometer zurückerobert und russische Einheiten über zehn Kilometer zurückgedrängt. General Oleksandr Komarenko spricht von einer Gegenoffensive, die fast das gesamte zuvor verlorene Gebiet wieder unter ukrainische Kontrolle gebracht habe. Ein Bataillonskommandeur berichtet von schlecht versorgten russischen Soldaten und durchbrochenen Verteidigungslinien. In Moskau zeichnet Wladimir Putin ein anderes Bild. Russische Kräfte hätten ihre Positionen im Donbas ausgeweitet. Vor einem halben Jahr habe die Ukraine noch rund ein Viertel der Region kontrolliert, nun seien es nur noch 15 bis 17 Prozent. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sagt, der Präsident habe Donald Trump über „erfolgreiche Fortschritte“ informiert. Das solle Kiew ermutigen, sich auf Verhandlungen zuzubewegen.

Während beide Seiten Geländegewinne reklamieren, treffen Bomben und Drohnen weiter Wohnviertel. In Slowjansk sterben vier Menschen nach dem Einschlag von Gleitbomben, mehrere werden verletzt. In Charkiw löschen Einsatzkräfte Brände nach nächtlichen Angriffen. Die ukrainische Luftwaffe meldet den Abschuss von 122 von 137 Drohnen in einer Nacht. Gleichzeitig schlagen ukrainische Raketen in Brjansk ein. Sechs Zivilisten sterben, Dutzende werden verletzt. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärt, Ziel sei ein Werk gewesen, das Steuerungssysteme für russische Raketen herstellt. Die ukrainische Armee spricht vom Einsatz britischer Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow gegen die Mikrochip-Fabrik Kremniy El. Die nächste Gesprächsrunde in der Türkei sollte am Dienstag beginnen. Amerikanische Unterhändler haben sie verschoben, möglicherweise auf die kommende Woche. Der Krieg zwischen Israel, den USA und Iran hat die Aufmerksamkeit verlagert und verändert die Rahmenbedingungen. Selenskyj warnt Washington davor, Sanktionen gegen russische Ölverkäufe zu lockern, um Energiepreise zu dämpfen. Ein solcher Schritt würde Moskau finanziell entlasten und die Invasion indirekt stützen.

Der Kreml setzt offenbar darauf, dass steigende Ölpreise zusätzliche Einnahmen bringen und der Westen durch mehrere Krisen gleichzeitig unter Druck gerät. Selenskyj versucht, durch die Lieferung erprobter Drohnentechnik an die USA und ihre Partner am Golf politischen Spielraum zu gewinnen und im Gegenzug moderne amerikanische Luftabwehrraketen zu erhalten. Auf dem Gefechtsfeld wird gekämpft, an den Märkten gerechnet und am Verhandlungstisch gewartet.
 
Bemerkenswert, wenn Rechtsextreme billig die Propaganda von RT und Orbans Drecksregime übernehmen.
Die Transporte gibt es seit 4 Jahren aus Österreich und aus Ungarn und die sind immer angemeldet. Es geht um die Bargeldversorgung, die früher per Flugzeug erfolgte und wegen dem gesperrten Luftraum seit 4 Jahren viele dutzendmale per Land mit gepanzerten Fahrzeugen erfolgte.
Nichts, absolut nichts daran ist dubios. Orban erpresst die Ukraine wegen einer von Russland zerstörten Pipeline und mehr steckt nicht dahinter. Orban verlangt die Reparatur der Pipeline durch die Ukraine. Nur warum sollte die Ukraine den Russen, die Ukrainer täglich morden, helfen, Öl nach Ungarn zu verkaufen.
Der Stasi-Ex-Anwalt faselt dann noch davon, dass es angeblich niemanden interessiert, obwohl es wirklich in allen Medien steht. Könnte daran liegen, dass sich die Hannig Sippe vor der Justiz nach Kroatien verdrückt hat? Allerdings gibt es auch dort schon den Hannig typischen Ärger: Insolvenz und Vorwürfe im Rahmen dessen. Einmal Stasi - Immer Stasi sage ich mal wieder.

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Bericht: Putin-Gesandter trifft Trump-Vertraute in Florida
Der Sondergesandte des Kreml, Kirill Dmitrijew, ist im US-Bundesstaat Florida nach Medienangaben zu Gesprächen mit Vertretern von Präsident Donald Trump zusammengetroffen. Das berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS gestern unter Berufung auf Verhandlungskreise.

Dmitrijew ist der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten Wladimir Putin für die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland und spielt auch bei den Verhandlungen über die Beendigung des Ukraine-Kriegs eine wichtige Rolle. Er soll aus Moskauer Sicht vor allem auf die Position Washingtons Einfluss nehmen und auch die Wirtschaftsbeziehungen wieder verbessern.

Medienberichten zufolge hat Dmitrijew in den vergangenen Monaten ein gutes Verhältnis zu Trumps Sondergesandten Steve Witkoff aufgebaut, den er bei Verhandlungsrunden in Moskau auch zum Essen ausführte.


Da kommt nichts Gutes bei raus
 
Selenskyj hofft auf Plan B für weitere Hilfen aus Europa
Um die von Ungarn blockierten milliardenschweren EU-Hilfen an die Ukraine freizugeben, braucht es nach Angaben aus Kiew neue Ideen. „Wir und Europa, wir brauchen alle einen Plan B“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gestern in einem Interview von Politico und „Welt“. Das sei nötig, um weitere Erpressungsversuche von Ungarns Regierungschef Viktor Orban abzuschmettern.

Ein seit langer Zeit zwischen Kiew und Budapest schwelender Streit verschärfte sich in den letzten Wochen auch vor dem Hintergrund des Wahlkampfs in Ungarn drastisch. Die ungarische Regierung fordert von der Ukraine die schnellstmögliche Reparatur der bei russischen Angriffen beschädigten Ölpipeline „Druschba“.

Über die Leitung erhält Ungarn vergleichsweise billiges Öl aus Russland. Kiews Beteuerungen, dass die Reparatur langwierig ist, schenkt Budapest keinen Glauben und hat die Vergabe eines 90-Milliarden-Kredits an die Ukraine blockiert.

 
Kiew und Budapest streiten weiter um „Druschba“-Pipeline
Zwischen Budapest und Kiew entbrennt ein immer heftigerer Streit um den geplanten Besuch einer ungarischen Delegation in der Ukraine, die den Zustand der Ölpipeline „Druschba“ („Freundschaft“) überprüfen will.

Weil der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, er wisse nichts von einer solchen Reise, warf ihm Ungarns Außenminister Peter Szijjarto Lüge vor. „Der ukrainische Präsident lügt“, die Ukrainer seien in einer offiziellen Notiz über den anstehenden Besuch informiert worden, schrieb Szijjarto gestern bei Facebook.

Der Konter aus Kiew kam umgehend: „Vielleicht haben sie dort schon vergessen, was bilaterale Beziehungen sind, aber offizielle Besuche sind eine Vereinbarung und keine ‚hingeworfene Notiz‘“, sagte Selenskyjs Berater Dmytro Lytwyn dem Internetportal „Ukrajinska Prawda“ zufolge.

Kiew: Betrieb frühestens wieder in eineinhalb Monaten
Der Streit dreht sich um die Forderung Budapests nach einer umgehenden Reparatur der durch russische Angriffe beschädigten Ölpipeline „Druschba“. Über diese Leitung floss bis zuletzt russisches Öl über die Ukraine nach Ungarn – trotz des vor vier Jahren von Kreml-Chef Wladimir Putin befohlenen Kriegs gegen das Nachbarland.

 
Der Schlag in Brjansk
Die ukrainischen Streitkräfte haben die russische Stadt Brjansk getroffen. Ziel des Angriffs war nach Angaben aus Kiew ein großes Elektronikwerk mit dem Namen Kremniy El. Die Anlage produziert Bauteile für russische Raketen. Dort entstehen Steuerungssysteme und Mikrochips, die in verschiedenen Waffentypen eingesetzt werden. Die Fabrik liegt rund hundert Kilometer hinter der Grenze und galt lange als sicherer Produktionsstandort.mRussische Behörden meldeten nach dem Angriff sechs tote Zivilisten und 42 Verletzte. Mehrere Gebäude in der Umgebung wurden beschädigt. Fensterscheiben zerbarsten, Wohnhäuser und Geschäfte wurden getroffen. Der Gouverneur der Region erklärte Mittwoch zum Trauertag und zeigte sich vor Ort neben zerstörten Fassaden und Trümmern.

Moskau bezeichnete den Angriff als „unmenschlichen Akt“ und sprach von sieben eingesetzten Storm-Shadow-Raketen. Diese Marschflugkörper haben eine Reichweite von mehr als 150 Meilen und werden von Großbritannien und Frankreich hergestellt. Kremlsprecher Dmitri Peskow behauptete, der Angriff wäre ohne britische Spezialisten nicht möglich gewesen. Belege nannte er nicht. Die ukrainische Führung stellte den Angriff anders dar. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, das Werk produziere Steuerungssysteme für russische Raketen, die ukrainische Städte und Dörfer treffen. Der ukrainische Generalstab sprach von einem wichtigen Bestandteil der russischen Rüstungsproduktion und meldete erhebliche Schäden an den Produktionsanlagen.

Auf Bildern des Angriffs sind Explosionen und dichte Rauchwolken über dem Fabrikgelände zu sehen. Auch russische Militärblogger reagierten ungewöhnlich scharf. Eine von ihnen sprach von „krimineller Nachlässigkeit“ und fragte öffentlich, wie lange es dauern werde, Produktion und Fachpersonal zu ersetzen. Der Angriff zeigt vor allem eines: Auch weit hinter der Front bleibt die russische Rüstungsindustrie verwundbar.

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EU will Druschba-Pipeline in der Ukraine inspizieren
Die Europäische Union will die Öl-Pipeline Druschba in der Ukraine inspizieren. Man warte derzeit auf eine Antwort der Regierung in Kyjiw, sagt ein Sprecher der EU-Kommission. Die russischen Öllieferungen durch die Leitung nach Ungarn und die Slowakei ruhen seit Ende Januar. Die Ukraine führt Schäden an der Pipeline auf einen russischen Angriff zurück. Die Slowakei und Ungarn stellen das infrage und machen die Ukraine für den anhaltenden Ausfall der Öllieferungen verantwortlich.
 
Ölsanktionen
Selenskyj kritisiert Lockerung für Moskau
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Lockern der Ölsanktionen gegen Russland durch die USA vor dem Hintergrund des Iran-Krieges scharf kritisiert. „Das wird auf jeden Fall zu einer Stärkung der Position Russlands führen“, sagte Selenskyj am Freitag nach einem Treffen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im Elysee-Palast in Paris. „Das trägt nicht zum Frieden bei“, fügte er hinzu. Die Lockerung könne Russland bis zu zehn Milliarden Dollar einbringen, wofür Moskau weitere Waffen kaufen könne.

Macron zeigte sich verhalten kritisch und nannte die US-Entscheidung eine „zeitlich begrenzte Ausnahme“, welche die von den USA selbst beschlossenen Sanktionen nicht dauerhaft infrage stelle. In seinen Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump habe dieser seine Haltung dazu nicht geändert, sagte Macron.

Der französische Präsident verwies auf die gemeinsame Position der G-7-Staaten, laut welcher „der Anstieg der Ölpreise auf keinen Fall zu einer Änderung der Sanktionspolitik führen“ dürfe. Darauf hätten sich die Vertreter der G-7-Staaten am Mittwoch geeinigt, sagte Macron. Zur G-7, deren Vorsitz Frankreich derzeit hat, gehören auch die USA. „Die gemeinsame Haltung der G-7 besteht im Festhalten an den Sanktionen“, sagte Macron. „Die Lage rechtfertigt nicht, sie aufzuheben“, fügte er hinzu.

Bessent: Kein bedeutender finanzieller Vorteil für Moskau
Am Donnerstag hatte das US-Finanzministerium eine Lizenz erteilt, die den Verkauf von russischem Rohöl und russischen Erdölprodukten, die vor dem 12. März auf Schiffe verladen wurden, bis zum 11. April erlaubt. Das sei ein Schritt zur Stabilisierung der globalen Energiemärkte, die durch den Iran-Krieg erschüttert wurden, hieß es von US-Finanzminister Scott Bessent.

 
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