Drohnen-Großmacht Ukraine: „Unsere Soldaten an der Front können nicht warten“
Ohne Drohnen kein Abwehrkampf: Verteidigungstechnologie boomt in der Ukraine. Die DefTech-Branche erlebt seit Russlands Großangriff eine beispiellose Expansion. Innovationskraft, Sofort-Feedback und günstige Produkte entscheiden über Leben und Tod an der Front.
Als Wladyslaw Plaksin zwei Wochen nach Beginn der russischen Vollinvasion vor Vertretern der Streitkräfte und Rüstungsproduzenten eine munitionsbeladene FPV-Drohne vorführte, stieß er auf Skepsis. „Wie bei Star Wars“, befand ein Vertreter eines staatlichen Rüstungsbetriebs und beschied ihm, dass solche Geräte nicht für diesen Krieg geeignet wären. „Verschwenden Sie nicht Ihre Zeit“, sei der Ratschlag des Vertreters gewesen, erzählt Plaksin der „Presse am Sonntag“ im Videochat, während er irgendwo in der Ukraine sein Auto lenkt.
Vom Sportpiloten zum Drohnen-Entrepreneur
Doch Plaksin, der sich als Sportpilot in luftigen Höhen zu Hause fühlt, ließ sich nicht von seiner Idee abbringen. Auch Militärs aus seinem Bekanntenkreis rieten ihm, sein Luftfahrt-Knowhow für Drohnen zu nutzen, „um Lösungen für die Armee zu finden“. Heute ist der 41-Jährige Chef der Drone Fight Group, ein Start-up, das Bomber-Drohnen mit dem klingenden Namen Angel Arrow entwickelt. Plaksin hat außerdem einen webgestützten Simulator entwickelt und in seiner Drohnenpilotenschule mehr als 7000 Piloten ausgebildet.
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Ohne Drohnen kein Abwehrkampf: Verteidigungstechnologie boomt in der Ukraine. Die DefTech-Branche erlebt seit Russlands Großangriff eine beispiellose Expansion. Innovationskraft, Sofort-Feedback und günstige Produkte entscheiden über Leben und Tod an der Front.
Als Wladyslaw Plaksin zwei Wochen nach Beginn der russischen Vollinvasion vor Vertretern der Streitkräfte und Rüstungsproduzenten eine munitionsbeladene FPV-Drohne vorführte, stieß er auf Skepsis. „Wie bei Star Wars“, befand ein Vertreter eines staatlichen Rüstungsbetriebs und beschied ihm, dass solche Geräte nicht für diesen Krieg geeignet wären. „Verschwenden Sie nicht Ihre Zeit“, sei der Ratschlag des Vertreters gewesen, erzählt Plaksin der „Presse am Sonntag“ im Videochat, während er irgendwo in der Ukraine sein Auto lenkt.
Vom Sportpiloten zum Drohnen-Entrepreneur
Doch Plaksin, der sich als Sportpilot in luftigen Höhen zu Hause fühlt, ließ sich nicht von seiner Idee abbringen. Auch Militärs aus seinem Bekanntenkreis rieten ihm, sein Luftfahrt-Knowhow für Drohnen zu nutzen, „um Lösungen für die Armee zu finden“. Heute ist der 41-Jährige Chef der Drone Fight Group, ein Start-up, das Bomber-Drohnen mit dem klingenden Namen Angel Arrow entwickelt. Plaksin hat außerdem einen webgestützten Simulator entwickelt und in seiner Drohnenpilotenschule mehr als 7000 Piloten ausgebildet.
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