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Die AfD als Retterin des Abendlandes?

Parteispitze kritisiert AfD-Politiker nach Hitlergruß scharf: "Du Idiot! Das wird mit dem rechten Arm gemacht!"

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Magdeburg (dpo) - Sachsen-Anhalts AfD-Chef Martin Reichardt wird vorgeworfen, einen Hitlergruß gezeigt zu haben. Ein entsprechendes Foto kursiert derzeit. Jetzt bekommt er deswegen Ärger mit der Parteispitze. Diese kritisiert scharf, dass der Hitlergruß offenbar unkorrekterweise mit dem linken Arm ausgeführt wurde.

"Martin Reichardt stellt durch seine Aktion die AfD in ein negatives Licht", heißt es in einem Schreiben des Parteivorstands. "Gerade in unserer Partei sollte man wissen, dass man einen Hitlergruß mit dem rechten Arm macht."

Reichardt solle sich daher überlegen, ob er in der falschen Partei sei. "Bei uns in der AfD macht man Hitlergrüße entweder ordentlich oder man lässt es gleich bleiben."

Reichardt selbst zeigte sich angesichts der Kritik zerknirscht und gelobte Besserung. Er werde ein parteiinternes Seminar für die korrekte Ausführung von Gesten aus der Zeit des Nationalsozialismus besuchen, damit sich derartige Pannen künftig nicht mehr wiederholen.

 

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Trixi wähnt sich im Bürgerkrieg
Wir sollen Deutschland in Absurdistan umbenennen, denn das was die AfDeppen mal wieder von sich geben ist mehr als Absurd.
Auf dem FB-Profil der Störchin war am 25.06.2026 folgendes zu lesen:
„50.000 Gegendemonstranten und 2.500 gewaltbereite Terroristen wollen unseren Parteitag in Erfurt verhindern und drohen mit Bürgerkrieg. Aus der Mitte des Bundestages rufen die Terrorpaten der Die Linke dazu seit Wochen auf. Und wisst Ihr was? Die grauenhaften Bilder davon werden uns nutzen. Ihr Faschisten von der Antifa und allen stillen Unterstützern sei gesagt: ihr seid genauso gefährlich wie dumm. Wenn wir regieren, werden wir euch den Stecker ziehen. Und durch die Bilder vom Bürgerkrieg aus Erfurt wird das noch schneller kommen. Verlasst Euch drauf. Ihr stoppt uns nicht. Lasst uns beten, dass es keine Toten gibt.“
Da fragt man sich, in welchem Wahn diese Frau lebt.
Sollten die Zahlen sich bestätigen, zeigt es nur eins, die Mehrheit der Deutschen wollen keine AfDeppen, sondern einen demokratischen Staat.
Ich möchte an dieser Stelle mal ein Zitat von Marcel Grauf (Mitarbeiter der AfD) anbringen, es ist zwar schon etwas älter, sagt aber doch eine Menge aus:
„Ich wünsche mir so sehr einen Bürgerkrieg und Millionen Tote. Frauen Kinder. Mir egal (…) Es wäre schön. Ich will auf Leichen pissen und auf Gräbern tanzen. S… H…!“
Quelle: FB - 2.000.000 Stimmen gegen die AfD
Ebenso hat dieser brandgefährliche Vollpfosten gesagt:
„Immerhin haben wir jetzt so viele Ausländer im Land, dass sich ein Holocaust mal wieder lohnen würde.“
Quelle: AfD-Verbot .de
Bei diesen Zitaten ist zumindest klar, die AfDeppen sind alles andere als linksliberal und gehören verboten!
Nur 2 Tage später echauffiert sich die Störchin darüber, dass die Deutsche Bahn während der Hitzewelle dazu aufruft, die Bahn, wenn möglich nicht zu nutzen.
Ich persönlich finde es vernünftig, dass die Bahn so reagiert, anstatt nur auf den eigenen Profit zu schauen.
Bei den Temperaturen der letzten Tage, hat nämlich die ein oder andere Klimaanlage den Dienst quittiert.
Dazu kamen weitere hitzebedingte Störungen, die dazu geführt haben, dass Züge nicht weiterkamen und die Passagiere in heißen Zügen festsaßen.
Jetzt liest man auf FB ständig, dass unsere Regierung Geld für Radwege in Peru habe, aber keine Klimaanlagen in Kitas, Krankenhäusern und Seniorenheimen.
Als wenn die AfDeppen, kämen sie an die Macht, als erste Maßnahme Klimaanlagen für alle sponsern würden.
Die würden eher hingehen, die Temperaturmessungen verbieten und uns sagen, dass wir uns nicht so anstellen sollen, schließlich sei Sommer.
Alte, behinderte und kranke Menschen sind für die AfDeppen nur eine Belastung und werden bestimmt nicht als schützenswert eingestuft.
 
50.000 Menschen wollen in Erfurt gegen den AfD-Parteitag demonstrieren
Am Wochenende findet das Delegiertentreffen statt – 100 Jahre nach einem wichtigen NSDAP-Parteitag. Die AfD gibt sich geschlossen, die Polizei erwartet massive Proteste

Rund 215.000 Menschen leben in Erfurt, aber an diesem Wochenende wird es in der thüringischen Landeshauptstadt noch viel voller. Die Polizei erwartet, dass rund 50.000 an rund 30 Demonstrationen teilnehmen wollen.

Sie alle haben ein Ziel: Ihren Protest gegen die AfD und deren Parteitag unter dem Motto "widersetzen" deutlich zu machen. Nicht wenige wollen gleich das gesamte Delegiertentreffen blockieren. "Dächer besetzen – AfD-Bundesparteitag verhindern", so lautet ein Aufruf auf der Plattform Indymedia. Dort ist die Rede von der "größten Mobilisierung in der Geschichte der antifaschistischer Bewegung".

"Meine Sorge ist, dass die Polizei für den AfD-Parteitag am Ende nicht genügend Kräfte auf die Straße bekommt«", sagt Jochen Kopelke, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), der Funke-Mediengruppe. Die Polizei rechnet mit 2.000 bis 2.500 gewaltbereiten Demonstrantinnen und Demonstranten. Diesen missfällt auch das historisch belastete Datum der Veranstaltung. 100 Jahre zuvor, am 3. und 4. Juli, fand in Weimar (ebenfalls Thüringen) der erste Reichsparteitag der NSDAP nach deren Wiederzulassung statt, dabei wurde auch die Hitler-Jugend gegründet.

 
Proteste um AfD-Parteitag in Thüringen erwartet
In Erfurt, der Landeshauptstadt des ostdeutschen Bundeslands Thüringen, beginnt heute ein zweitägiger Bundesparteitag der AfD (Alternative für Deutschland). Die Parteispitze soll neu gewählt werden, die Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla werden voraussichtlich im Amt bestätigt.

Zahlreiche Proteste sind im Umfeld angesagt. Die Sicherheitsbehörden rechnen mit 50.000 zumeist friedlichen Gegendemonstranten und -demonstrantinnen, aber auch bis zu 2.500 gewaltbereiten Aktivisten sowie Straßenblockaden.

 
Wo die AfD die meisten Mitglieder hat

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Alkoholabhängigkeit
Anteil der Bevölkerung mit Diagnose

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Wo die AfD die meisten Mitglieder hat

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Alkoholabhängigkeit
Anteil der Bevölkerung mit Diagnose

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Erstaunlich das Bayern keine eigene Kategorie bekommen hat bei Alkoholabhängigkeit. Sind ja noch gut dabei.
 
Weidel und Chrupalla bleiben Vorsitzende
Begleitet von Protesten hat die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) am Samstag ihren zweitägigen Parteitag in Erfurt im deutschen Bundesland Thüringen begonnen. Die Parteivorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla wurden im Amt bestätigt. Weidel bekräftigte angesichts guter Umfragewerte den Machtanspruch der AfD. Am Tagungsort versammelten sich mehrere tausend Menschen zu Gegenkundgebungen.

Im Herbst finden in den ostdeutschen Bundesländern Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern Landtagswahlen statt, in Berlin wird das Abgeordnetenhaus neu gewählt. Umfragen sehen die AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern klar voran. In der deutschen Hauptstadt liegt die Partei in Umfragen aktuell auf Platz drei hinter der Linken und den Grünen und noch vor der regierenden Union.

„Ihr seid unsere Hoffnung dieses Jahr“, sagte Parteichef Chrupalla an die Spitzenkandidaten der jeweiligen AfD-Landesparteien gerichtet. In Sachsen-Anhalt, wo die Partei vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wird, schließen Meinungsforschungsinstitute sogar eine absolute Mehrheit für die AfD nicht aus. „Vielleicht können wir bald schon alleine regieren“, sagte Chrupalla vor den rund 600 Delegierten in Erfurt.

 
Ist nicht von mir und der Text ist aus Codo von DÖF

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Erfurt, hundert Jahre danach – der Zirkus in einer verlorenen Zeit
Manche Orte tragen ihr Gedächtnis wie eine Narbe, und wer sich für sie entscheidet, entscheidet sich immer auch für das, was sie erinnern. Die AfD hat für ihren Bundesparteitag am ersten Juliwochenende Erfurt gewählt, jene Stadt, in der die NSDAP vor genau einem Jahrhundert zusammenkam. Man kann darüber streiten, wie viel Absicht in einem Kalenderdatum steckt, doch Jens-Christian Wagner, der die Gedenkstätte Buchenwald leitet, ließ am Rande der Proteste keinen Zweifel. Ein Zufall sei das mit Sicherheit nicht, sagte er, und es widere ihn an. Man braucht diesem Satz nichts hinzuzufügen. Eine Partei, die in Teilen als gesichert rechtsextrem gilt, stellt sich auf einen Boden, auf dem die deutsche Geschichte schon einmal ins Rutschen geriet, und behauptet zugleich, sie sei nichts weiter als eine Partei unter Gleichen.

Der Auftakt geriet zur kleinen Choreografie der Selbstbeherrschung. Um Punkt zehn Uhr begann der Parteitag, und diese Pünktlichkeit war keine organisatorische Nebensache, sondern die erste Botschaft. Tino Chrupalla, der Co-Vorsitzende, machte aus ihr sogleich einen Sieg über die Gegner. Die Antifa habe ihr eigenes Störmanöver verschlafen, spottete er, der frühe Vogel fange eben den Wurm. Was wie eine Kalendersprüchlein klingt, war in Wahrheit die Kernidee des ganzen Wochenendes. Eine Partei, deren Parteitage über Jahre im Streit versanken, wollte diesmal das Gegenteil vorführen. Ordnung. Verlässlichkeit. Das ruhige Gesicht einer Volkspartei. Man sei geeint wie nie zuvor, verkündete Chrupalla, und dieser Satz war weniger Beschreibung als Kostüm.

Denn unter dem Kostüm blieb die alte Gestalt sichtbar. Die Doppelspitze aus Chrupalla und Alice Weidel wurde bestätigt, doch die Zahlen verrieten mehr, als der Führung lieb sein konnte. Weidel kam auf einundachtzig Prozent und übertraf damit sogar ihr Ergebnis von vor zwei Jahren. Chrupalla dagegen fiel auf siebzig Prozent, rund zehn Punkte unter seinen Wert vom Parteitag in Essen. Er trug es mit dem angestrengten Frohsinn dessen, der eine Schramme zum Orden umdeuten muss, und erklärte, man habe zwei zu eins gewonnen, nicht zwei zu null. Der Riss aber bleibt, ein leiser Denkzettel, den ihm die eigenen Leute mitgaben, mitten hinein in die vorgeführte Einigkeit.

 
AFD – Die Stille, in der es wächst
Es gehört zu den bittersten Einsichten über die Freiheit, dass sie nicht an ihren Feinden zugrunde geht, sondern an der Gleichgültigkeit ihrer Freunde. Der laute Gegner war nie das eigentliche Problem. Er ruft Widerspruch hervor, er weckt, er zwingt zur Haltung. Was eine Ordnung wirklich aushöhlt, ist das leise Nachlassen derer, die glaubten, sie sei ihnen sicher. Und genau dort, in diesem Nachlassen, liegt der Boden, auf dem die AfD gewachsen ist. Nicht im Zorn der Vielen, sondern in ihrem Schweigen.

Man hört gern die einfache Erklärung, das Land sei nach rechts gerückt, als sei das ein Wetter, das über es gekommen wäre, ohne Zutun, ohne Schuld. Diese Erklärung tröstet, weil sie niemanden in die Pflicht nimmt. Doch sie verfehlt das Wesentliche. Eine Partei dieser Art wächst nicht allein aus dem, was sie tut. Sie wächst aus dem, was ringsum unterbleibt. Sie ist weniger ein Sturm als ein Sog, und ein Sog entsteht dort, wo etwas fehlt.

Was fehlt, lässt sich benennen, ohne zu übertreiben. Man muss dafür nicht zu den großen Zahlen greifen, die in solchen Debatten kursieren, zu jener Behauptung etwa, neun von zehn Menschen seien zu träge geworden. Solche Sätze klingen wuchtig und tragen doch nichts, weil sie sich mit nichts belegen lassen. Belegen aber lässt sich das Stillere, das Unauffälligere, und es wiegt schwerer als jede Zuspitzung. Die Wahlbeteiligung, die Glaubwürdigkeit von Parteien, die leeren Gewerkschaftssäle, die schwindende Bereitschaft, sich über Jahre an eine Sache zu binden, all das erzählt seit Langem dieselbe Geschichte. Der Kreis derer, die dauerhaft handeln, ist klein, der Anteil an Unterstützung überschaubar. Der Rest sieht zu. Nicht aus Feindschaft, sondern aus jener sanften Abwesenheit, die sich einstellt, wenn man annimmt, ein anderer werde schon eintreten für das, was man selbst für richtig hält. Es tritt aber keiner ein, wenn jeder auf den anderen wartet. Wie das endet, man schaue nach Amerika, wo auch wir tagtäglich gegen ein Regime antreten, das seinen rechtskonservativen und teils faschistischen Traum in vollen Zügen auslebt.

 
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