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Die AfD als Retterin des Abendlandes?

Satire Splitter
Innerhalb der EU gibt es eine Aufsichtsbehörde für politische Parteien die eher unbedeutend wirkt. Aber diese Aufsichtsbehörde hat etwas geschafft, was der deutsche Bundestag irgendwie nicht auf die Kette bekommt, ein Verbotsverfahren gegen unsere AfDeppen. Auf 300 Seiten legt die Behörde dar, wie Vertreter der rechtsextremen Partei ESN (Europa der Souveränen Nationen) systematisch gegen europäische Werte verstoßen. Führende ESN-Politiker haben sich unter anderem öffentlich rassistisch, antisemitisch und homophob geäußert. Die ESN, der auch die AfD angehört, könnte deswegen verboten werden.
Ein erfolgreiches Verbotsverfahren würde dazu führen, dass keine EU-Gelder mehr an die Partei fließen. 2026 wird die ESN mit rund 2 Millionen Euro vom Europäischen Parlament unterstützt. Neben der AfD, die die Europapartei gründete, gehören auch rechtsextreme Parteien aus Bulgarien, Frankreich, Litauen, den Niederlanden, der Slowakei, Polen, Ungarn und Tschechien zur ESN.
Die ESN-Partei ist rechtlich getrennt von der ESN-Gruppe im Europäischen Parlament, die aktuell 27 Abgeordnete zählt. Während politische Gruppen die Fraktionen im Europäischen Parlament bilden, sind europäische Parteien Dachverbände, in denen sich nationale Parteien zusammenschließen. Europäische Parteien werden durch den EU-Haushalt finanziert, um Wahlkämpfe zu koordinieren, Wahlprogramme auszuarbeiten und politische Bildung zu betreiben.
Quelle: EU Abgeordnete, Spiegel

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So, nun ist die Revolution wieder vorbei. Acht Stunden hat das Häufchen dort gestanden, ist einmal durchs Zentrum gelatscht und konnte alle ihren Unsinn, Wahnsinn, Lügen, Beleidigungen und Schwachsinn von der Bühne kundtun.
Aber natürlich schloss man damit, dass man meinte, dass man ja nichts mehr sagen könne in Deutschland - unter dem Schutz der Polizei, Mitten im Zentrum der Hauptstadt und niemand wurde verhaftet, niemand landete in einer Zelle, niemand im Gulag ... man kann ja nur zum Schluss kommen, dass die mit ihrem "man darf ja nicht mehr sagen"-Müll einzig und allein ihren geliebten Hitler-Gruß meinen, den die wirklich nicht sagen dürfen - aber ansonsten alles.
Eine traurige Ansammlung von geistig komplett gescheiterten Vollpfosten. Zu der Million haben nur mehr als 99% gefehlt, aber es war knapp

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Ich weiß gerade noch nicht, was genau mehr schmerzt:
Was da gepostet wurde? Wie es gepostet wurde? Warum es gepostet wurde? Oder wo es gepostet wurde?

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Warum die AfD meist nur INSA als Grafik für Umfragen verwendet
INSA, das Institut für neue soziale Antworten, wurde 2009 vom ehemaligen CDU-Politiker Hermann Josef Binkert gegründet. Er kommt aus Thüringen, eben dort wo Höcke auch im Landtag sitzt.
Wie würde man bloß reagieren, wenn INSA mit der AfD zusammenarbeiten würde?
Tatsächlich hat Binkert bereits im September 2013 eine Parteispende in Höhe von 3.300 EUR an die AfD überweisen, da war er noch CDU-Mitglied. Erst 2014 trat er aus der CDU aus. Binkerts Firma hat ebenfalls nochmals 2.000 EUR an die rechtsextreme Partei überwiesen, dazu noch eine leitende Mitarbeiterin seiner Firma in Höhe von 1.700 EUR.
Ein Zufall?
Die Mitarbeiterin war eine wohlwollende Unterstützerin der AfD auf div. Social-Media-Kanälen. Es werden wiederholt Darstellungen für Sympathien zur AfD geteilt. Vor der Bundestagswahl 2017 gab es nochmal eine Anti-Merkel-Widmung und sie machte beim Bashing der Grünen/Bündnis90 mit.
Wieder ein Zufall?
Da gab es doch noch die Geschäftsbeziehungen von Binkert und INSA mit der AfD Thüringen, oder? Tatsächlich!
INSA beschwört politische Neutralität, hat jedoch für 7.000 EUR im Monat einen Beratervertrag mit der AfD Thüringen geschlossen.
Womit mal wieder klar sein sollte, dass die AFD in jeglicher Hinsicht versucht mit Tricks, Manipulation als auch mit krimineller Energie Wählerstimmen zu generieren.
Eine Alternative für Deutschland? Eher ein Beispiel einer mafiös agierenden Organisation!
Quellen:
 
Vorfall im Mai in Böblingen
Bei Gremiensitzung der Stadt: Handy von AfD-Rätin spielt Goebbels-Zitat als Klingelton


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Bildungspolitik der AfD: Wie die AfD das Misstrauen gegen den Staat instrumentalisiert
Bildung hat in Wahlkämpfen an Bedeutung gewonnen. Das ist seit Längerem zu beobachten und dafür gibt es viele gute Gründe. Bildung, Schule und Unterricht sind auch in den Wahlprogrammen der AfD für die anstehenden Landtagswahlen thematisch prominent vertreten. Die AfD reiht sich damit in die strategische bildungspolitische Positionierung rechter Parteien und Gruppierungen ein, sei es in den USA oder in europäischen Ländern.

Bildungsthemen sind Vehikel, weil sie Allianzen über Parteigrenzen hinweg etwa mit Interessensvertretungen von Eltern ermöglichen und sich für äußerst emotionalisierte Debatten eignen. Es handelt sich um eine Frage strategischen Vorgehens und internationaler Vernetzung. Die in Wahlprogrammen auftauchenden Argumentationsfiguren sind, ungeachtet länderspezifischer Unterschiede der Bildungssysteme, sehr ähnlich. Sie sind meist im Modus des Anprangerns liberaler Bildung formuliert und mit Dämonisierungen von Kinderrechten, geschlechtlicher Vielfalt oder pluralen Familienformen verbunden.

 
„Koalition mit CDU wird es Gott sei Dank nicht geben“ – jetzt äußert sich die AfD zum „Flirt“-Foto
AfD-Vordenker Hans-Thomas Tillschneider hält das gemeinsame Foto von CDU-Fraktionschef Guido Heuer und AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt für überbewertet. An einer Annäherung sei die AfD gar nicht interessiert. Der Wähler erwarte eine Alleinregierung.

Die AfD hat sich erstmals zu einem Foto von Sachsen-Anhalts CDU-Fraktionschef Guido Heuer und dem AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund bei einer Podiumsdiskussion in Halberstadt geäußert. Die Partei deutet die Aufnahme als einen Versuch der Christdemokraten, mit der Kumpelei beim Wähler zu punkten.

„Das ist der Versuch der CDU, sich an die AfD anzubiedern“, sagte Hans-Thomas Tillschneider im „Politico“-Podcast „Berlin Playbook“. Tillschneider ist kulturpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion in Magdeburg und ein Vordenker der AfD in Sachsen-Anhalt. Er arbeitete wesentlich am Wahlprogramm mit, das die AfD selbstbewusst Regierungsprogramm nennt.

„Dieser Flirt zwischen Guido Heuer und Ulrich Siegmund“, sagte Tillschneider weiter, „es ging ja nur von Guido Heuer aus.“ Auf dem Foto sei zu sehen, wie sich Heuer an Siegmund „gewissermaßen anschmiegt“. Ein inzwischen von der Veranstaltung aufgetauchtes Video zeigt allerdings, wie Siegmund zunächst seine Hand auf die Schulter des CDU-Politikers legt. Dann greift Heuer Siegmunds Mikrofon und legt seinerseits die Hand auf dessen Schulter – die Szene im Foto. Insgesamt zeigt der Videoausschnitt einen lockeren Austausch beider Politiker.

 
Tennessee heute, die AfD für morgen
Tennessee knüpft an ein Hilfsprogramm für schwer kranke und behinderte Kinder die Drohung, ihre Daten an eine Einwanderungsbehörde zu geben. Es ist kein ferner amerikanischer Sonderfall, ein Antrag der AfD im Bundestag will für Deutschland dasselbe, die Versorgung in die Hand der Ausländerbehörde legen, und wer behandelt werden will, müsste ihr seine Daten überlassen!
Die Regierung von Gouverneur Bill Lee knüpft an ein medizinisches Programm für kranke und behinderte Kinder die Drohung, ihre Daten an eine Einwanderungsbehörde zu melden. Familien, deren Kinder auf das Programm Children’s Special Services Tennessees angewiesen sind, erfuhren vergangene Woche, dass die Angaben über ihr Kind an das Ministerium für Sicherheit und Heimatschutz weitergegeben werden könnten, sollte das Programm die Versorgung über den 30. Juni hinaus bezahlen. In diesem Ministerium sitzt die zentrale Stelle für Einwanderungsdurchsetzung, die mit ICE zusammenarbeitet.

Der Bescheid erreichte etwa vierhundert Familien, deren Kinder keinen dauerhaften Aufenthalt haben, viele von ihnen schwer krank. Manche hängen an Sonden und Beatmungsgeräten, brauchen besondere Nahrung und Medikamente, eine Pflege, die kein rascher Wechsel und keine Notaufnahme ersetzt. Die Wahl, die man ihnen lässt, ist keine, die Pflege fortsetzen und die Einwanderungsbehörde riskieren oder das Programm verlassen und die Versorgung verlieren, die ihr Kind stabil hält. Children’s Special Services ist ein altes öffentliches Programm für Kinder mit Behinderungen und chronischen Leiden, manche mit tödlicher Diagnose. Es hilft nicht oder schlecht versicherten Kindern und zahlt, was Familien allein nicht aufbringen, von der Klinik über Fachärzte bis zu Medikamenten und häuslicher Hilfe. Mehr als viertausendsechshundert Kinder sind eingeschrieben. Die Drohung trifft die kleinere Gruppe ohne dauerhaften Aufenthalt, und der Schaden ist nichts Fernes, er fällt auf Familien, die ohnehin mit schweren Leiden ringen und mit der Furcht leben, dass jeder Kontakt mit dem Staat sie ausliefern kann.

 
Rechtspopulismus: Der aufhaltsame Aufstieg der AfD
Die Hoffnung hat getrogen. Die vielen kleinen und großen Veränderungen in der Migrationspolitik haben nicht dazu geführt, dass die Anhänger der AfD sagen würden: Unser Protest hat gewirkt, jetzt kehren wir zurück in den Schoß der alten Parteien. Die Umfragen deuten in die Gegenrichtung.

Aus Sicht derer, die es noch nie gut fanden, in der Migrationspolitik etwas zu ändern, ist das eine Bestätigung für die Deutung, dass es gefährlich sei, der AfD „hinterherzulaufen“. Dadurch werde das Falsche für richtig erklärt. Im Ergebnis führe dieser Kurs nur dazu, dass das Original, nicht die Kopie an Zuspruch gewinne.

Wenn es so wäre, stünden die Parteien, die Verantwortung tragen, vor einem unlösbaren Problem. Sie wollten lange nicht wahrhaben, dass der Unmut über die Ausländerpolitik wächst. Nun müssten diese Parteien auch noch sagen, dass sie die Kritik zwar erkannt haben, ja vielleicht sogar teilen, dass sie aber leider nichts tun könnten, weil das ja bedeute, der AfD hinterherzulaufen. Das wäre das Ende verantwortungsvoller Politik.

 
Wenn „Passdeutsche“ gegen Migranten hetzen
Ich habe den Eindruck, wir müssen mal wieder mehr über unsere AfDeppen berichten, die sind in der letzten Zeit, in Anbetracht der internationalen Geschehnisse, etwas kurz gekommen.
Dabei haben sie unsere Aufmerksamkeit mehr als verdient.
Es ist schon einige Tage her, da ging eine Kommunalpolitikerin von der Alternative für Deppen her und hat in einem Stadtteil von Gelsenkirchen für Aufsehen gesorgt.
Sie hat die dort lebenden Menschen dazu genötigt die Straßen zu wienern.
Der Stadtteil wird überwiegend von Menschen bewohnt, die den Sinti und Roma zugerechnet werden.
„Eine umstrittene Putzaktion der AfD im Gelsenkirchener Stadtteil Ückendorf hat überregional Kritik ausgelöst. Die NRW-Landtagsabgeordnete Enxhi Seli-Zacharias veröffentlichte auf ihrem Instagram-Profil ein Video, wie sie gemeinsam mit Parteikollegen von Bewohnern eines von Sinti und Roma geprägten Viertels verlangt, die Straße zu fegen. Dazu schrieb die AfD-Politikerin, sie und weitere Parteivertreter hätten in Ückendorf „für Ordnung gesorgt“.
Zu sehen ist dabei unter anderem, wie Seli-Zacharias einer Frau vorwirft: „Die Deutschen haben die Schnauze voll. Guck mal, wie das hier aussieht. Bei dir zu Hause, sieht das so aus? Aber wieso macht ihr hier so dreckig?“ Zu hören ist zudem, wie die 32-Jährige sagt: „Unser Ansatz lautet ganz einfach: Wir müssen diese Menschen loswerden. Wir wollen das hier nicht mehr.“ Die Situation im Stadtteil bezeichnet sie als „völlig verkommen“ und als „Bedrohung für andere Menschen“.
Weiter schrieb Seli-Zaharias in dem Posting zu dem Video, die von ihr als „Roma-Dörfer“ bezeichneten Wohngebiete müssten „weg – und zwar schnell“. „Blutsauger unseres Sozialstaates“ könnten gerne ins Münsterland ziehen. Zugleich kündigte sie weitere Aktionen an. Wörtlich schrieb sie: „Bis dahin aber müssen die Roma ihren Dreck selber wegmachen. Dafür habe ich persönlich gesorgt. Und das wird jetzt regelmäßig passieren.“
Auf Kritik an ihrem Vorgehen wies Seli-Zacharias den Vorwurf des Antiziganismus zurück. Die Aktion sei „ehrlich gesagt sogar eine Hilfeleistung“ gewesen, rechtfertigte sie sich. Die betroffenen Menschen hätten die Aufforderung zum Putzen angenommen. Zugleich habe die AfD deutlich machen wollen: „Mit uns wird es hier einen Politikwandel geben“.“
Quelle: Welt
Ich musste die Dame erst einmal googlen, da ich nicht aus Duisburg komme, sagte mir der Name Enxhi Seli-Zacharias nichts.
Was er mir allerdings sofort sagte, die Dame hat allem Anschein nach Migrationshintergrund, der Name klingt nämlich nicht gerade urdeutsch.
Das Googleorakel hat es mir dann bestätigt, Enxhi Seli-Zacharias wurde in Albanien geboren und kam mit 6 Jahren mit ihren Eltern nach Deutschland.

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