Die Disziplin der AfD ändert nichts an ihrer Radikalität
Auf ihrem zweitägigen Parteitag machte die in Teilen rechtsextremistische Partei ihren Machtanspruch deutlich und versuchte sich rein professionell zu geben
Auf keinen Fall will die AfD so sein wie die CDU, sie sieht sich ja als "Alternative". Ihren Parteitag in Erfurt hat sie allerdings nach CDU-Maßstäben durchgezogen – diszipliniert und professionell.
Inhaltliche Debatten, die zu Kontroversen führen hätten können, wurden ausgespart. Mit der Annäherung an Extremisten wollte man sich gar nicht befassen. Es sollte nur eine Botschaft von diesem Treffen ausgehen: Wir sind gar nicht extrem, sondern wollen endlich regieren.
Doch glaube niemand, dass die AfD nun weniger radikal ist. "Remigration ist nicht verhandelbar”, sagt ihr neuer Vize-Chef Sven Tritschler. Der neue Schatzmeister Hannes Gnauck, ein Soldat, wird vom Militärischen Abschirmdienst (MAD) als "Extremist" eingestuft. Und Björn Höckes Vertrauter Stefan Möller soll, ebenfalls als frischgebackener Partei-Vize, die "Thüringer Linie" Höckes in den Vorstand bringen.
www.derstandard.at
Auf ihrem zweitägigen Parteitag machte die in Teilen rechtsextremistische Partei ihren Machtanspruch deutlich und versuchte sich rein professionell zu geben
Auf keinen Fall will die AfD so sein wie die CDU, sie sieht sich ja als "Alternative". Ihren Parteitag in Erfurt hat sie allerdings nach CDU-Maßstäben durchgezogen – diszipliniert und professionell.
Inhaltliche Debatten, die zu Kontroversen führen hätten können, wurden ausgespart. Mit der Annäherung an Extremisten wollte man sich gar nicht befassen. Es sollte nur eine Botschaft von diesem Treffen ausgehen: Wir sind gar nicht extrem, sondern wollen endlich regieren.
Doch glaube niemand, dass die AfD nun weniger radikal ist. "Remigration ist nicht verhandelbar”, sagt ihr neuer Vize-Chef Sven Tritschler. Der neue Schatzmeister Hannes Gnauck, ein Soldat, wird vom Militärischen Abschirmdienst (MAD) als "Extremist" eingestuft. Und Björn Höckes Vertrauter Stefan Möller soll, ebenfalls als frischgebackener Partei-Vize, die "Thüringer Linie" Höckes in den Vorstand bringen.
Die Disziplin der AfD ändert nichts an ihrer Radikalität
Auf ihrem zweitägigen Parteitag machte die in Teilen rechtsextremistische Partei ihren Machtanspruch deutlich und versuchte sich rein professionell zu geben