Großartiger Beitrag von INFO Schweiz:

ANTRAG AUF REMIGRATION
Betroffene Person: Alice Elisabeth Weidel, 47, deutsche Staatsangehörige
Wohnsitz: Einsiedeln SZ, Zweitwohnsitz
Aufenthaltstitel: Personenfreizügigkeit, EU-Vertrag
Rechtsgrundlage dieses Antrags: das Parteiprogramm der Betroffenen
Verfahren: beschleunigt, auf ausdrücklichen Wunsch der Betroffenen
Sämtliche Angaben belegt.

Feld 1: Grund der Einreise
Wirtschaftlicher Natur.
Die Betroffene hat aus 2131 Schweizer Gemeinden eine im günstigsten Steuerkanton ausgewählt.
Angegebener Grund: Sicherheit, Bergluft, Kloster.
Tatsächlicher Steuerfuss: der tiefste weit und breit.
Beurteilung: klassische Wirtschaftsmigration.
Wäre sie aus Aleppo, hiesse das jetzt Sozialtourismus und stünde auf einem Plakat.

Feld 2: Beitrag ans Gemeinwesen
Keiner.
Wohnt hier, schläft hier, zieht hier Kinder gross.
Versteuert hauptsächlich in Deutschland.
Schule, Strasse, Feuerwehr, Spital: zahlen die Nachbarn.
Beurteilung: Nutzt die Infrastruktur, ohne sie zu finanzieren.
In ihrer eigenen Terminologie: Sozialschmarotzertum.
In unserer: dreist.

Feld 3: Integrationsbereitschaft
Nicht vorhanden.
In der ersten Wohngemeinde Biel gab es Konflikte mit der einheimischen Bevölkerung. Statt sich anzupassen, zog die Betroffene weg.
Beurteilung: Rückzug in die eigene Blase. Parallelgesellschaft mit Seeblick.
Sie hat nicht die Schweiz gefunden. Sie hat einen Ort gefunden, wo sie die Schweiz nicht treffen muss.

Feld 4: Respekt vor der Rechtsordnung des Gastlandes
Zweifelhaft.
Ihr Aufenthaltsrecht beruht auf dem Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU.
Genau dieses Abkommen will ihre Partei #AfD abschaffen. Ihre rechtsextreme Schweizer Schwesterpartei #SVP ebenfalls.
Beurteilung: Die Betroffene bekämpft öffentlich die rechtliche Grundlage ihres eigenen Aufenthalts.
Wer den Ast absägt, auf dem er sitzt, gilt hierzulande als nicht ganz zurechnungsfähig.
Wer ihn absägt und dabei behauptet, er rette den Wald, ist Parteivorsitzende.

Feld 5: Umfeld
2017 flossen 132'000 Euro illegal aus der Schweiz an ihre Partei. Strafbescheid: knapp 400'000 Euro.
Verfahren gegen die Betroffene persönlich: 2021 eingestellt.
Beurteilung: Bei jedem anderen Zugezogenen mit Schweizer Bargeldaffäre wäre das Plakat längst gedruckt. Mit schwarzem Schaf und allem.

Feld 6: Landeskenntnisse
Ungenügend.
Am 23. August 2026 erklärte die Betroffene im ZDF-Sommerinterview, man müsse wegen Ceuta aus Schengen austreten.
Ceuta liegt in Afrika und gehörte nie zum Schengen-Raum. Festgestellt vom Faktencheck desselben Senders.
Beurteilung: Volkswirtin mit Doktortitel, Beraterstab und Vorbereitungsmappe, scheitert live an einer Landkarte.
Geografietest nicht bestanden. Bei einer Einbürgerung wäre sie hier durchgefallen.
Sie will Europa retten und findet es nicht.

Feld 7: Glaubwürdigkeit
Nicht gegeben.
Die Betroffene lebt seit 2009 in eingetragener Partnerschaft mit einer Schweizerin mit Migrationshintergrund und zieht zwei Kinder gross.
Ihre Partei kämpft seit Jahren gegen genau dieses Familienmodell.
Beurteilung: Sie hat privat längst, was sie öffentlich bekämpft. Wer so lebt und trotzdem so redet, tut es nicht aus Überzeugung.
Sondern weil es sich rechnet.
Sie verkauft ihren Wählern eine Weltanschauung, die sie zu Hause selber nicht aushalten würde.

GESAMTBEURTEILUNG
Sämtliche Kriterien erfüllt.
Zugewandert aus finanziellen Motiven, ohne Beitrag ans Gemeinwesen, integrationsunwillig, gegen die Rechtsgrundlage des eigenen Aufenthalts arbeitend, Umfeld mit Strafbescheid, ungenügende Ortskenntnisse, Doppelmoral im Privaten.
Wäre die Betroffene Türkin, Syrerin oder Kosovarin, hinge ihr Gesicht seit Jahren an jedem Bahnhof des Landes. Mit einem Pfeil, der aus der Schweiz hinauszeigt.
Gedruckt von ihrer eigenen Partei.

ENTSCHEID
Antrag abgewiesen.
Nicht weil die Kriterien nicht erfüllt wären. Sie sind alle erfüllt, jedes einzelne.
Sondern weil wir nicht sind wie sie.
In diesem Land wird niemand rausgeworfen wegen falscher Meinung, falschem Portemonnaie oder falscher Biografie. Auch dann nicht, wenn er genau das jeden Tag für andere fordert.
Sie darf bleiben.

Aber gehen dürfte sie trotzdem
Frau W., ganz unter uns.
Sie halten die Personenfreizügigkeit für einen Fehler. Sie leben davon.
Sie halten Schengen für gefährlich. Sie pendeln hindurch.
Sie fordern Remigration. Sie sind selber ausgewandert.
Sie nennen die EU eine Bedrohung. Ihr Aufenthaltsrecht ist ein EU-Vertrag.
Wenn Sie auch nur ein einziges Wort von dem glauben würden, was Sie im Fernsehen sagen, hätten Sie längst gepackt.
Niemand hindert Sie. Der Zug nach Deutschland fährt stündlich, ganz ohne Kontrolle, dank genau jenem Abkommen, das Sie zerreissen wollen.

Und deshalb der Punkt
Faschisten sind keine harten Männer und Frauen. Sie sind Trittbrettfahrer.
Sie brauchen den Rechtsstaat, den sie verachten, weil er der Einzige ist, der sie aushält.
Sie brauchen die offenen Grenzen, die sie schliessen wollen, weil sie sonst selber am Zoll stünden.
Sie brauchen die Freiheit, die sie anderen absprechen, weil sie sonst als Erste dran wären.
Nehmt einer Faschistin die Demokratie weg, und sie ist bloss noch eine Frau in Einsiedeln, die niemand mehr fragt.
Deshalb bleibt sie. Nicht weil sie uns mag.
Sondern weil sie ihrem eigenen Programm nicht traut.
Das ist das Ehrlichste, was man über diese Partei je sagen kann:
Nicht mal ihre Chefin will darin leben.
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