Meine persönliche Wahl, würde ebenfalls auf das byzantinische Reich fallen.
Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rollen. Der erste wäre wohl meine Persönlichkeit, da ich mich eben mehr mit dem orthodoxem Christentum
verbunden fühle, als mit der griechischen Klassik. Obwohl ich lange und intensiv Latein belegt habe und auch mein Latinum geschafft habe, wobei ich mit
natürlich ausgiebig mit der antiken Welt im mediterranen Raum beschäftigt habe, empfinde ich die favorisierung dieses Kulturraumes als sehr abschreckend.
Natürlich ist die griechisch-römische Klassik wundervoll und weist viele schöne Seiten auf, dennoch finde ich ihre Ästhetik der, der byzantinischen unterlegen.
Die byzantinsche Epoche hat für mich etwas mystisches, da mir eben wie vielen jungen Hellenen wohl eher Sagen und Legenden über diese antike goldene Zeit berichtet wurden.
Heutzutage sind die Byzantiner ein vergessene Hochkultur, welche aber mit ihrer vielfältigen Geschichte überzeugt.
Die griechische Moderne hat viel Mystik verloren, aber kann dennoch mit Realismus beeindrucken.
Sie ist eine Epoche voller Leid des menschlichen Lebens und handelt von Geschichten, über Krisen, Unterdrückungen und Freiheitskämpfen, welche höchst inspirierend macht.
Obwohl ich keinen Grund habe die byzantinische Zeit zu bevorzugen, stelle ich sie über die hellenische Moderne.