Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Dokumentationsstelle der Heldentaten des Präsidenten der Herzen nach seiner Ingakuracion

Erinnert doch an das Denunziantentum in de 30er Jahren.
Kollegen sollen anonym melden: US-Außenministerium geht gegen "anti-christliche" Mitarbeiter vor
Mitarbeiter des US-Außenministeriums sollen einander überwachen und melden, wenn sie "anti-christliche" Voreingenommenheit ausmachen. Das fordert die Regierung und setzt damit ein Dekret des Präsidenten um. Laut einer Nichtregierungsorganisation zielt die Maßnahme auf etwas anderes ab.

Die neue US-Regierung hat sich mutmaßlich dem Kampf für das Christentum verschrieben und setzt diesen nun in die Tat um. Was nach einer Mischung aus den Romanen "Der Report der Magd" von Margaret Atwood und "Hexenjagd" von Arthur Miller klingt, ist im US-Außenministerium nun Realität: Mitarbeiter werden aufgefordert, "anti-christliche Voreingenommenheit" von Kolleginnen und Kollegen anonym zu melden. Das berichtet das Magazin "Politico".

Demnach wird das von Marco Rubio geführte Ministerium mit einer Arbeitsgruppe zusammenarbeiten, die diese Informationen sammelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden intern entsprechend informiert, dass sie solches Verhalten anonym melden sollten. Das Schreiben sei auch an die US-Botschaften in aller Welt geschickt worden. Die eigens dafür gegründete Arbeitsgruppe solle am 22. April zusammentreten, um erste Ergebnisse zu diskutieren, heißt es in dem Schreiben laut "Politico".


Trumpltier-Liebhaber lernt Geschichte, aber nicht was das Trumpltier umschreiben lässt.
 
Was will man auch erwarten von einem Mann, der nicht einmal einen Regenschirm falten kann, ohne ihn wie einen Feind der Nation zu behandeln? Wenn Trump versucht, ein Flugzeug zu besteigen, während er mit einem Schirm kämpft, sieht es weniger nach Staatsmann aus – und mehr nach Slapstick im Regen. Vielleicht war das auch nur sein Versuch, dem Klima die Stirn zu bieten – wortwörtlich, mit offenem Schirm und leerem Blick.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
„Schiebt Xi Jinpings Tochter ab.“
Es beginnt nicht mit einem Eklat. Nicht mit einer offiziellen Verlautbarung. Es beginnt mit einem Satz, beiläufig gepostet, gezielt gestreut. "Deport Xi Jinping’s daughter." Kein Vorschlag in einem düsteren Roman, sondern ein realer Aufruf aus der amerikanischen Gegenwart. Geäußert von Laura Loomer, einer rechtsradikalen Aktivistin, lange belächelt, heute bestens vernetzt. Ihre Stimme mag schrill sein, aber sie trifft einen Nerv: Trumps Amerika braucht Feindbilder, und es beginnt sie nun wieder auf dem Campus zu suchen.
Das Student:innenvisum, einst Symbol für Neugier, Austausch und Offenheit, wird nun zur Waffe. In den Händen eines Präsidenten, der das Denken verachtet, wird selbst die Bildung zur Bedrohung. Der neue Feind trägt keine Uniform, er trägt Kapuze, Brille, Notebook. Er marschiert nicht, er liest. Und das reicht. Denn wer liest, der fragt – und wer fragt, wird schnell zur Gefahr.
Xi Mingze, Tochter des chinesischen Präsidenten, angeblich Studentin in Harvard, wird zur Projektionsfläche eines Amerikas, das seinen moralischen Kompass längst gegen eine politische Nebelmaschine eingetauscht hat. Ihre Existenz ist nicht einmal sicher bestätigt, doch sie genügt. Sie steht nicht für das, was sie sagt oder tut, sondern für das, was ihr Vater ist. Und in Trumps Welt genügt Herkunft, genügt Name, genügt bloßes Dasein, um Schuld zu tragen.
Loomers Aufruf ist kein Ausreißer. Er ist Symptom. Er fügt sich nahtlos in eine Politik, die seit Monaten gezielt ausländische Studierende ins Visier nimmt. Wer gegen den Krieg in Gaza protestiert, wird als „pro-Hamas“ gebrandmarkt. Wer chinesisch aussieht, wird zum möglichen Spion erklärt. Über 300 Visa sind bereits widerrufen worden – eine Zahl, die wie ein bürokratischer Nebensatz klingt, aber in Wahrheit Biografien zerreißt.
Diese Politik ist nicht neu, aber sie ist nun schamlos. Was früher im Verborgenen geschah, wird heute offen gefordert. Ausweisung als Machtdemonstration. Abschiebung als Symbol. Die Universität – einst Schutzraum – wird zur Bühne. Der Campus ist Frontlinie geworden.
Trumps Rhetorik verachtet Komplexität. Sie kennt keine Grautöne. Sie lebt vom Verdacht, nicht vom Beweis. Von Schuld durch Nähe, nicht durch Handlung. Sie liebt es, wenn Menschen schweigen, weil sie Angst haben, missverstanden zu werden. Und sie genießt es, wenn Denken als Gefahr wahrgenommen wird.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Was für ein genialer Präsident, hängt einfach Obamas Bild ab und hängt seines hin :haha:

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Was für ein genialer Präsident, hängt einfach Obamas Bild ab und hängt seines hin :haha:

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Die Amtsperioden von Trumpltier werden als Zeitalter der menschlichen Dummheit in die Geschichte eingehen.
 
„Er liebt es, Amerikaner abzuschieben“ – Die neue Grenze des Trumpismus
Es klingt wie ein Satz aus einem dystopischen Roman, doch er fiel auf offener Bühne: „If they can house these horrible criminals for a lot less money than it costs us, I'm all for it.“ – „Wenn sie diese abscheulichen Kriminellen für deutlich weniger Geld unterbringen können als wir, bin ich absolut dafür.“
Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten, spricht über El Salvadors berüchtigtes Terrorismus-Gefängnis – und darüber, wie gern er amerikanische Staatsbürger dorthin deportieren würde. Ein Satz, der, wäre er Fiktion, als maßlos überzogen gelten müsste. Doch er ist Realität. Und er wurde nicht dementiert. Im Gegenteil: Seine Pressesprecherin Karoline Leavitt bestätigte, dass die Regierung prüfe, ob „ein rechtlicher Weg“ existiere, um US-Bürger dorthin abzuschieben.
„The president has simply floated the idea... if there is a legal pathway to do that.“ – „Der Präsident hat die Idee lediglich in den Raum gestellt... falls es einen legalen Weg gibt, dies zu tun.“
Der Kontext: In den letzten Wochen hat die Trump-Regierung 238 venezolanische Männer nach El Salvador abgeschoben – unter Berufung auf den „Alien Enemies Act“ von 1798, einem Gesetz aus Kriegszeiten, das bisher nie in Friedenszeiten angewendet wurde.
Recherche innerhalb von nur 60 Minuten ergaben, 75 % dieser Männer hatten keinerlei Vorstrafen.
Einige wurden anhand uralter Facebook-Fotos beschuldigt, auf denen sie das Handzeichen „Rock on“ zeigten.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Wenn der Apfel fällt: Trumps Zollkrieg, Apple und die Illusion nationaler Rückverlagerung
Es ist ein Märchen, das sich gut erzählt: Präsident Donald Trump, der harte Patriarch eines wirtschaftsnationalistischen Amerikas, setzt Strafzölle gegen China durch, um amerikanische Unternehmen zur Heimkehr zu zwingen. Im Zentrum dieser Erzählung: Apple – das Symbol für globale Eleganz, gefertigt aus zahllosen Einzelteilen auf asiatischen Montagelinien. Und doch bleibt es ein Märchen. Selbst unter dem Gewicht von 145 % Einfuhrzöllen auf chinesische Produkte ist es für Apple ökonomisch wie logistisch ausgeschlossen, die iPhone-Produktion in die USA zu verlagern.
Seit den 1990er-Jahren hat Apple eine hochkomplexe Lieferkette in China aufgebaut. Ein Rückbau dieses Netzwerks würde Jahre dauern, Milliarden verschlingen und – laut Analyst Dan Ives – den Preis eines iPhones auf über 3.000 Dollar treiben. Damit wäre das iPhone, die Ikone des amerikanischen Konsumkapitalismus, plötzlich ein Luxusgut jenseits jeder Reichweite. „Die Vorstellung, iPhones in den USA zu produzieren, ist eine Totgeburt“, so Ives. Apple selbst schweigt – wie so oft – und überlässt es den Märkten, ihre eigene Sprache zu sprechen: Seit der Tariferhöhung am 2. April 2025 verlor Apple 15 % seines Börsenwerts – ein Rückgang von 500 Milliarden Dollar.
Es war nicht das erste Mal, dass Trump versuchte, Apple zum symbolischen Heimkehrer zu machen. Bereits 2019 führte Tim Cook den Präsidenten durch eine Texanische Fertigungsanlage – erbaut unter Obama. Damals gab Trump sich als Vater des Projekts aus. Nun wiederholt sich das Schauspiel: Drohungen, Rückzieher, Verunsicherung. Am 12. April erklärte das Weiße Haus, Smartphones und andere Elektronikprodukte würden vorerst von den Gegenzöllen ausgenommen – ein Eingeständnis, dass der nationale Traum ökonomisch nicht haltbar ist. Die Marktwerte der „Magnificent Seven“ – Apple, Microsoft, Nvidia, Amazon, Tesla, Alphabet und Meta – hatten da bereits 2,1 Billionen Dollar eingebüßt.
Apple wiederum hatte im Februar ein Investitionsprogramm über 500 Milliarden Dollar angekündigt – nicht für neue iPhone-Fabriken, sondern für Datenzentren, KI-Forschung und Infrastrukturprojekte. Allesamt Bereiche, in denen das Unternehmen weiter florieren kann, ohne sich von seinen globalen Wurzeln zu lösen.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Zurück
Oben