Die chinesischen Robotaxis von Rimec fahren jetzt fahrerlos. Wer trägt die Schuld, falls etwas passiert?
In Zagreb haben heute Testfahrten mit Robotaxis ohne Sicherheitsfahrer im Fahrzeug begonnen , zumindest laut einer Erklärung des kroatischen Unternehmens Verne und des chinesischen Unternehmens Pony.ai. Sie geben an, dass die Fahrten auf öffentlichen Straßen auf einer 22 Kilometer langen Strecke zwischen dem Hauptsitz von Verne in Buzin und dem Flughafen Zagreb stattfinden werden.
Laut der Erklärung werden die Fahrzeuge während der Fahrt von den Fernüberwachungsoperatoren von Verne überwacht, aber nicht gesteuert. Das autonome Fahrsystem, so die Unternehmen, trifft alle Entscheidungen während der Fahrt und steuert das Fahrzeug selbstständig.
Dies wirft eine ganz konkrete Frage auf: Was passiert, wenn ein vollautomatisiertes Fahrzeug ohne Fahrer in einen Verkehrsunfall verwickelt ist? Wer erhält ein Bußgeld, wer kommt für den Schaden auf, und kann jemand strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden? Kroatien hat viele dieser Fragen bereits gesetzlich geregelt, doch noch sind nicht alle Situationen, die durch fahrerlose Fahrzeuge entstehen, vollständig geklärt.
Was passiert, wenn das Robotaxi verunglückt?
Bei einem klassischen Verkehrsunfall ist das Vorgehen relativ einfach. Die Fahrer tauschen Informationen aus, bei einem Unfall mit reinem Sachschaden können sie einen europäischen Unfallbericht ausfüllen, und gegebenenfalls kommt die Polizei. Bei einem vollautomatisierten Fahrzeug ohne Fahrer gestaltet sich die Situation etwas komplizierter.
U ZAGREBU su danas počele testne vožnje robotaksija bez sigurnosnog operatora u vozilu, barem prema priopćenju hrvatskog Vernea i kineskog Pony.ai-ja. Navode da se vožnje odvijaju na javnim prometnicama, na 22 kilometra dugoj ruti između Verneova sjedišta u Buzinu i zagrebačke zračne luke.
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