Der Begriff „Türke“ war durchaus abwertend damals. Auch wenn unsere nationalistischen Möchtegern-Prototürken hier was anderes glauben. Die denken, die waren was Besonderes damals.
Identität der Elite vs. Volk: Die osmanische Elite (Sultane, Wesire, Militär) betrachtete sich selbst primär als „Osmanen“ (Osmanlı), nicht primär als „Türken“. Der Begriff „Türke“ wurde in der frühen und mittleren Phase des Reiches oft abwertend für die nomadisierende, ungebildete Bevölkerung in Anatolien verwendet (im Sinne von „Turk“ = tölpelhaft, grob).
Die Sultane fühlten sich als Herrscher eines universalen islamischen Reiches und setzten sich von der anatolischen, turkmenischen Bevölkerung ethnisch und kulturell ab
Bild aufgenommen in Smyrna/Izmir Anfang des 20. Jahrhunderts: Ein griechisches Ehepaar und ein türkischer Wasserträger.
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