Ich weiß schon, woher immer diese alternativen geschichtlichen Fakten kommen. B92:
Fakt:
Dragutin Dimitrijević „Apis“ handelte beim Mai-Umsturz 1903 als radikaler Königsmacher im direkten Interesse der Familie Karađorđević, um diese auf den serbischen Thron zu bringen. Nachdem er die neue Dynastie etabliert hatte, entwickelte sich seine Geheimorganisation „Schwarze Hand“ jedoch zu einem mächtigen Staat im Staate, was zu einer erbitterten Rivalität mit der königlichen Führung führte. Im Ersten Weltkrieg nutzte Regent Aleksandar Karađorđević schließlich die Kriegswirren, um den unbequemen Machtfaktor Apis durch einen konstruierten Schauprozess in Thessaloniki im Jahr 1917 liquidieren zu lassen. Apis wurde somit vom treuen Exekutor der Dynastie zum ultimativen Sündenbock eines royalen Machtkampfes. In den 1950er Jahren nutzte das kommunistische Tito-Regime diesen Justizmord gezielt aus, um die gefallene Karađorđević-Monarchie nachträglich zu delegitimieren.
Der angebliche Attentatsversuch im August 1916 wurde vom Prinzregenten Aleksandar und der Regierung inszeniert, indem Schüsse auf das königliche Auto vorgetäuscht wurden, um die Führung der „Schwarzen Hand“ wegen Hochverrats anzuklagen. Ohne stichhaltige Beweise und basierend auf erpressten Zeugenaussagen diente dieser Schauprozess als perfekter Vorwand, um den politisch gefährlich gewordenen Apis und seine Offiziere legal zu liquidieren.
Die Liquidierung der „Schwarzen Hand“ schaltete den radikal-nationalistischen Militärflügel aus und sicherte dem Prinzregenten Aleksandar die absolute, unkontrollierte Macht über das Offizierskorps. Dies ermöglichte es ihm und der zivilen Regierung, die Gründung des neuen Staates im Jahr 1918 als zentralistische, serbisch dominierte Monarchie nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, ohne Rücksicht auf oppositionelle Kräfte im Militär nehmen zu müssen.
1876 wurde Oberst Dragutin Dimitrijević „Apis“ des serbischen Generalstabs geboren. Er war der Hauptverantwortliche für die Offiziersverschwörung und die Ermordung von König Aleksandar Obrenović und Königin Draga am 11. Juni 1903, bekannt als „Maiaufstand“ (nach dem alten Kalender). Anschließend wurde er Leiter des Geheimdienstes im Generalstab der serbischen Armee. Die von ihm geführte Organisation, bekannt als die Schwarze Hand, versetzte die gesamte Staatsführung Serbiens zwischen 1903 und 1914 in Angst und Schrecken. Er wurde 1916 in Thessaloniki wegen eines Attentatsversuchs auf Regent Aleksandar erschossen. In den 1950er Jahren wurde eine Überprüfung des Thessaloniki-Prozesses eingeleitet, höchstwahrscheinlich mit dem Ziel, den seit 1934 regierenden König Aleksandar Karađorđević zu kompromittieren.
Fakt:
Dragutin Dimitrijević „Apis“ handelte beim Mai-Umsturz 1903 als radikaler Königsmacher im direkten Interesse der Familie Karađorđević, um diese auf den serbischen Thron zu bringen. Nachdem er die neue Dynastie etabliert hatte, entwickelte sich seine Geheimorganisation „Schwarze Hand“ jedoch zu einem mächtigen Staat im Staate, was zu einer erbitterten Rivalität mit der königlichen Führung führte. Im Ersten Weltkrieg nutzte Regent Aleksandar Karađorđević schließlich die Kriegswirren, um den unbequemen Machtfaktor Apis durch einen konstruierten Schauprozess in Thessaloniki im Jahr 1917 liquidieren zu lassen. Apis wurde somit vom treuen Exekutor der Dynastie zum ultimativen Sündenbock eines royalen Machtkampfes. In den 1950er Jahren nutzte das kommunistische Tito-Regime diesen Justizmord gezielt aus, um die gefallene Karađorđević-Monarchie nachträglich zu delegitimieren.
Der angebliche Attentatsversuch im August 1916 wurde vom Prinzregenten Aleksandar und der Regierung inszeniert, indem Schüsse auf das königliche Auto vorgetäuscht wurden, um die Führung der „Schwarzen Hand“ wegen Hochverrats anzuklagen. Ohne stichhaltige Beweise und basierend auf erpressten Zeugenaussagen diente dieser Schauprozess als perfekter Vorwand, um den politisch gefährlich gewordenen Apis und seine Offiziere legal zu liquidieren.
Die Liquidierung der „Schwarzen Hand“ schaltete den radikal-nationalistischen Militärflügel aus und sicherte dem Prinzregenten Aleksandar die absolute, unkontrollierte Macht über das Offizierskorps. Dies ermöglichte es ihm und der zivilen Regierung, die Gründung des neuen Staates im Jahr 1918 als zentralistische, serbisch dominierte Monarchie nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, ohne Rücksicht auf oppositionelle Kräfte im Militär nehmen zu müssen.