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FPÖ (Un)Wahrheiten, Hetze und Märchen

Der Büroleiter des NR-Präsidenten
Prozess wegen NS-Wiederbetätigung – unsere Republik hat es weit gebracht

Das muss man sich einmal genau vor Augen halten: Der frühere Büroleiter des Präsidenten des österreichischen Nationalrates steht wegen "nationalsozialistischer Wiederbetätigung" vor Gericht. Weit gebracht hat es unsere Republik.

Rechtsextremes Sonnensymbol
Die Fakten: René Schimanek, 1969 geboren, war bis Februar 2025 Büroleiter von Nationalratspräsident Walter Rosenkranz (FPÖ). Ein Büroleiter ist eine zentrale Personalie. Er sorgt für das Funktionieren einer Stabsstelle und weiß so ziemlich alles. Schimanek hat sich als junger Mann in Neonazi-Kreisen herumgetrieben. Trotzdem wurde er schon von dem FPÖ-Politiker Norbert Hofer, der damals Dritter Nationalratspräsident war, als Büroleiter angestellt. Rosenkranz hat ihn dann übernommen. Als die ein Mail-Verkehr von ihm mit deutschen Neonazis in einer Anfrage der Grünen veröffentlicht wurde, trat er als Büroleiter von Rosenkranz zurück.

Schimanek wird nun vorgeworfen, in der Todesanzeige für seinen Vater ein rechtsextremes Sonnensymbol verwendet zu haben. Ein anderes Verfahren, betreffend die Auffindung von NS-Devotionalien und -Spielzeug (ein Lkw mit der Aufschrift "Auschwitz-Birkenau-Express") in einem Forsthaus, wo Schimanek gemeldet war, wurde eingestellt. Die Gegenstände seien René Schimanek nicht zweifelsfrei zuzuordnen. Nun der Geschworenenprozess. Rosenkranz hatte Schimanek seinerzeit als „absolut aufrechte und integre Persönlichkeit" gewürdigt. (Hans Rauscher, 30.1.2026)

 
Luxusleben auf Kosten der Steuerzahler

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Mittlerweile ist es ermüdend jeden Tag FPÖ-Hetzpropaganda zu lesen.
Es ist echt arg, wie salonfähig mittlerweile Hetzte, frauenfeindliche und fremdenfeindliche Sprache geworden ist.
Wer Frauen zu "Geburtenprämien" erklärt und Kinder als "Belastung" darstellt, betreibt keine Sozialpolitik, sondern Hetze, Frau Belakowitsch!
Integration scheitert nicht an Müttern oder Menschen mit Migrationsbiographie, sondern an einem Staat, der zu spät fördert, zu wenig qualifiziert und dann die Verantwortung nach unten tritt.
Ein Sozialstaat wird nicht gerettet, indem man Menschen entwürdigt, sondern indem man Chancen schafft, klare Regeln durchsetzt und niemanden zurücklässt!

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Stellenausschreibung: „Heute“ sucht eine:n Redakteur:in Innenpolitik (m/w/d) (Satire)
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Wir sind die AHVV Verlags GmbH. Als Herausgeberin von Österreichs reichweitenstärkster Gratiszeitung „Heute“ begleiten wir Millionen Menschen auf ihrem täglichen Weg in den Abgrund. Wir liefern schnelle, unkomplizierte Schlagzeilen, wo andere Medien noch durch journalistische Prinzipien gebremst werden. Zur Verstärkung unseres schnell wachsenden Anti-Andi-Babler-Ressorts suchen wir nun eine:n motivierte:n:

Redakteur:in Innenpolitik (m/w/d)
Ihre Aufgaben:

Sie verantworten den verlustfreien Transfer von FPÖ-Presseaussendungen und Kickl-Facebook-Postings direkt ins Redaktionssystem.
Sie ergänzen übernommene Texte mit Rufzeichen und Großbuchstaben, sowie mit Bildern von traurigen Pensionisten und leeren Geldbörsen.
Eigenständiges Babler-Bashing: Sie denken sich Ablösegerüchte aus, spüren einen unwichtigen internen Kritiker aus der vierten Reihe auf, und schieben Babler Dinge in die Schuhe, die gar nicht von ihm entschieden wurden, sondern von einem FPÖ-nahen Sektionsleiter.
Sie kennen 30 Synonyme für „Marxist“, „Enteigner“ und „Sozi“.
Sie stehen im direkten Kontakt mit dem AMS oder einer Cousine von wem der beim AMS arbeitet oder können sich sehr gut AMS-Geschichten ausdenken.
Ihr Profil:

Sie verfügen über exzellente Kenntnisse der Tastenkombinationen Strg+C und Strg+V.
Sie können bereits mehrere Rügen durch den Presserat vorweisen.
Sie können Anweisungen der Herausgeberin befolgen.
Sie hassen Vermögenssteuern, weil Sie finden, dass Reichsein sich endlich wieder lohnen muss.
Sie verfügen über ein exzellentes Netzwerk und kommen namentlich in den Epstein-Files vor.
Das bringen Sie mit:

Ihr eigenes ChatGPT-Abo
Hate-Speech in Wort und Schrift
Einen sehr tiefsitzenden Hass auf Andreas Babler (nicht auf Michi Ludwig).
B-Führerschein entzogen wegen Klimakleber-Körperverletzung
Deutschkenntnisse von Vorteil, aber nicht zwingend nötig
Wir bieten:
Einen sicheren Arbeitsplatz, solange das Wiener Rathaus noch Inserate zahlt.
Täglich eine kostenlose Ausgabe der „Heute“ (Rücknahme ausgeschlossen).
Täglich frischer Obstkorb gefüllt mit Extrawurstsemmeln.
Ein rattlerfreundliches Büro
Einen stubenreinen Chefredakteur
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung sowie eine Sammlung Ihrer Lieblings-FPÖ-Aussendungen an scheissbabler@heute.at.

Im Sinne der Inklusion werden Bewerber ohne Rückgrat bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

 

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Die grausame Welt in der FPÖ-Wähler leben

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Cartoon von Karl Berger aus 2019
 

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Donald Trump ist für Herbert Kickl kein abschreckendes Beispiel sondern ein Vorbild. Was Trumps Politik tatsächlich bedeutet, sieht man derzeit in den USA: Massenabschiebungen, ein immer aggressiveres Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE, Grundrechtseingriffe und ein Klima der Angst.
Was als „Law and Order“ verkauft wird, trifft vor allem Schwächere und verschiebt Schritt für Schritt die Grenzen des Rechtsstaats. Die USA zeigen, wie schnell demokratische Grundsätze zerstört werden können. Mehr zu den Verbindungen zwischen der FPÖ und Donald Trump:



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Warum die steirischen Blauen so stark werden konnten
Die steirische FPÖ ist eine Blaupause für ganz Österreich. Experten, führende Landespolitiker und Landeshauptmann Mario Kunasek haben dafür unterschiedliche Erklärungen

Wie konnte dazu kommen? Wie kann eine Partei, die vor zwanzig Jahren wegen Bedeutungslosigkeit aus dem steirischen Landtag flog, heute den Landeshauptmann stellen – und jetzt selbstbewusst ankündigen, auch die Landeshauptstadt Graz, gemeinsam mit der ÖVP, nach der heurigen Gemeinderatswahl übernehmen zu wollen?

Die blaue Wende in der Steiermark nach der Herbstwahl 2024 ist kein regionaler Ausreißer, wohl eher ein Symptom tiefer liegender politischer und gesellschaftlicher Verwerfungen. Worauf ja auch die bundesweiten Umfragen, die die FPÖ unangefochten an erster Stelle sehen, hinweisen. Und nicht zuletzt die Wahl in St. Pölten, wo die Freiheitlichen fast elf Prozentpunkte zulegten.

Der Weg zu Platz eins
Der scheinbar "unaufhaltsame Aufstieg" der Freiheitlichen lässt sich jedenfalls in der Steiermark recht deutlich nachzeichnen. 2005 flog die FPÖ aus dem Landtag. Nach der Spaltung der FPÖ, der Gründung des BZÖ und der Zersplitterung des rechten Lagers – der populäre, 2019 verstorbene ÖVP-Politiker Gerhard Hirschmann hatte eine eigene Liste gegründet – schien die Partei politisch erledigt.

In den folgenden Jahren holte sie aber Prozent um Prozent auf, zulasten der dominierenden ÖVP und SPÖ. Dann im November 2024 der radikale Einbruch für die früheren Großparteien: Die Freiheitlichen wurden bei der Landtagswahl stärkste Partei.

Die alte Erzählung
Besonders hart traf dieser Machtwechsel die ÖVP. Der ehemalige Landeshauptmann Christopher Drexler musste nach der Wahl 2024 den Sessel räumen. Die Partei wird seither von Manuela Khom geführt – ohne sonderlich aufzufallen, ohne neue Erzählung.

 
Doppelmoral der FPÖ.
Als Herbert Kickl Innenminister war, wollte die FPÖ die Überwachung von Handys von Gefährdern und Terroristen einführen. Damals wurde diese Maßnahme als notwendiger Schritt zum Schutz der Bevölkerung begründet - gezielt gegen gefährliche Personen, nicht gegen die Allgemeinheit.
Heute werden vergleichbare Maßnahmen plötzlich als „Überwachungsstaat“ oder „Totalüberwachung“ bezeichnet.
Wir tragen Verantwortung und arbeiten für die Sicherheit der Menschen in diesem Land. Die FPÖ hingegen ist in der Opposition vor allem eines: dagegen.
Je nachdem, ob man Verantwortung übernimmt oder nicht, klingt dasselbe Instrument bei der FPÖ völlig anders.
Die gleiche FPÖ, die damals dafür war, ist heute dagegen.
Das ist Doppelmoral der FPÖ.

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Die „Kuhfladen-Roulett Partei Österreichs“ hat in widerwärtigster Art und Weise wieder einmal zugeschlagen:
Bundesrat Spanring vergleicht homosexuelle Menschen mit Kühen. So etwas geht gar nicht, das ist pure Menschenverachtung!“

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Wenn ein Bundesrat homosexuelle Menschen mit Kühen vergleicht, sagt das nichts über Homosexualität aus, aber alles über seinen geistigen Zustand.
Wer so argumentiert, hat nicht nur die Wissenschaft verpasst, sondern auch den Respekt vor Menschen. 🤮
 
Ich teile seine politische Linie absolut nicht, ganz im Gegenteil, aber ein so früher Tod ist immer tragisch. Da geht es zuerst um den Menschen, nicht um die Partei

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