Schimanek wegen NS-Wiederbetätigung vor Gericht
Rene Schimanek, der frühere Büroleiter von Nationalratspräsident Walter Rosenkranz (FPÖ), muss sich am Mittwoch wegen Wiederbetätigung in Krems vor Gericht verantworten. Anlass dafür ist eine Parte für seinen verstorbenen Vater, auf der laut Anklage ein NS-Symbol war.
Im Mittelpunkt der Anklage steht eine Todesanzeige, die Schimanek Ende Dezember 2024 nach dem Ableben seines Vaters, des ehemaligen FPÖ-Landesrats in Niederösterreich, Hans Jörg Schimanek senior, via WhatsApp-Nachricht an eine Gemeindemitarbeiterin schickte, um sie auf der Website von Langenlois (Bezirk Krems) veröffentlichen zu lassen. Ein Kollege der Frau, die die Nachricht erhalten hatte, veröffentlichte die Parte am 30. Dezember 2024 auf der Homepage.
Darauf waren das laut Anklage in rechtsextremen Kreisen verwendete „Irminsul“-Symbol und der Spruch „… und ewig lebt der Toten Tatenruhm“, der im Nationalsozialismus dazu diente, gefallene Soldaten als Helden darzustellen. Laut Anklage „liegt es auf der Hand“, dass sich die Todesanzeige „gerade an Sympathisanten der nationalsozialistischen Ideologie richtete und diese darin bestärken sollt, ihrer Gesinnung bis in den Tod durch Taten treu zu bleiben“.
NS-Ziele „zu neuem Leben erwecken“
Angeklagt ist Schimanek, der auch Stadtrat in Langenlois ist, wegen Paragraf 3g Verbotsgesetz (Absätze eins und zwei), weil er die Tat auf eine Weise begangen haben soll, dass sie vielen Menschen zugänglich wird. Zudem muss man für Wiederbetätigung die NS-Zeit nicht selbst „gutheißen“, vielmehr reicht es aus, dass man „zumindest eine der Zielsetzungen der NSDAP zu neuem Leben erweckt oder propagiert“, heißt es.
noe.orf.at
Rene Schimanek, der frühere Büroleiter von Nationalratspräsident Walter Rosenkranz (FPÖ), muss sich am Mittwoch wegen Wiederbetätigung in Krems vor Gericht verantworten. Anlass dafür ist eine Parte für seinen verstorbenen Vater, auf der laut Anklage ein NS-Symbol war.
Im Mittelpunkt der Anklage steht eine Todesanzeige, die Schimanek Ende Dezember 2024 nach dem Ableben seines Vaters, des ehemaligen FPÖ-Landesrats in Niederösterreich, Hans Jörg Schimanek senior, via WhatsApp-Nachricht an eine Gemeindemitarbeiterin schickte, um sie auf der Website von Langenlois (Bezirk Krems) veröffentlichen zu lassen. Ein Kollege der Frau, die die Nachricht erhalten hatte, veröffentlichte die Parte am 30. Dezember 2024 auf der Homepage.
Darauf waren das laut Anklage in rechtsextremen Kreisen verwendete „Irminsul“-Symbol und der Spruch „… und ewig lebt der Toten Tatenruhm“, der im Nationalsozialismus dazu diente, gefallene Soldaten als Helden darzustellen. Laut Anklage „liegt es auf der Hand“, dass sich die Todesanzeige „gerade an Sympathisanten der nationalsozialistischen Ideologie richtete und diese darin bestärken sollt, ihrer Gesinnung bis in den Tod durch Taten treu zu bleiben“.
NS-Ziele „zu neuem Leben erwecken“
Angeklagt ist Schimanek, der auch Stadtrat in Langenlois ist, wegen Paragraf 3g Verbotsgesetz (Absätze eins und zwei), weil er die Tat auf eine Weise begangen haben soll, dass sie vielen Menschen zugänglich wird. Zudem muss man für Wiederbetätigung die NS-Zeit nicht selbst „gutheißen“, vielmehr reicht es aus, dass man „zumindest eine der Zielsetzungen der NSDAP zu neuem Leben erweckt oder propagiert“, heißt es.
Wiederbetätigung: Ein Jahr bedingt für Schimanek
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