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FPÖ (Un)Wahrheiten, Hetze und Märchen

Konferenz “Alliance of Sovereign Nations” diskutiert, dass Europa wieder Versorgungssicherheit braucht, ist intellektuell ca. auf demselben Niveau wie "The flat earth society has members all around the globe". Die FPÖ schickt wirklich nur wahre Geistesgrößen ins Europäische Parlament, soviel ist erwiesen. Deren Versorgungssicherheit ist dank unserer Steuern jedenfalls gegeben.

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FPÖ kritisiert Regierung für Handlungen von FPÖ-Freunden

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Die massiven geopolitischen Verwerfungen treiben die Energiepreise in neue Höhen. Das ruft die FPÖ auf den Plan: Parteichef Herbert Kickl kritisiert die Bundesregierung scharf dafür, dem Treiben seiner engsten politischen Geistesbrüder Donald Trump und Wladimir Putin völlig tatenlos zuzusehen.

WIEN – „Während unsere Landsleute unter steigenden Preisen leiden, sieht die Regierung tatenlos zu, wie meine zwei größten ideologischen Vorbilder die Weltwirtschaft ruinieren und den globalen Frieden torpedieren, übrigens ein genialer Schachzug“, gibt Parteichef Kickl zu Bedenken.

Dass die Regierung die von Putin und Trump ausgelöste Energie-Preisexplosion nicht an der Einreise hindere, sieht Kickl als Armutszeugnis: „Genau deshalb braucht es bei uns einen starken Mann wie Putin oder Trump. Der würde sich das, was Putin oder Trump aufführen, nicht gefallen lassen.“

Denn, so Kickl: „Ich als Volkskanzler hätte längst zum Hörer gegriffen und appelliert, Wladi, Donald, bitte, ihr seid doch auch Volkskanzler, also hört auf mit euren Spielereien, weil das Benzin hier bei uns in Purkersdorf kostet schon 1,83 Euro, das kommt nicht so gut an, PS, kommts ihr zu meinem Sechziger?“

Verlierer-Ampel schuld
Der FPÖ-Chef ist sich sicher: „Ohne diese verbrecherische Verlierer-Ampel wäre es doch nie zum Ukraine-Krieg gekommen, das ist ein Fakt, Moment!“ Sein Handy läutet. „Ah, der Wladimir, da muss ich kurz abheben. Wladi, mein lieber Freund… was? Nein, nein, ich hab natürlich nicht Ukraine-Krieg gesagt, sondern militärische Spezialoperation, ich schwöre auf den Hafenecker!“ Kickl schließt sicherheitshalber das Fenster.

 

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HC Strache sagt, dass man sich als FPÖ Chef zu besonderen Anlässen etwas wünschen darf. Strache hat sich eine Rolex gewünscht und Kickl eine BERGAUSTÜSTUNG? Der Typ ist auch chronisch uncool.
 
Ukraine-Hilfen: Fragen Sie in Kiel nach, Herr Kickl!
Die Behauptung, mit einer Streichung der Ukraine-Hilfen oder gar mit Rückforderungen Milliarden heben zu können, ist eine Mär. Ein Gastkommentar von Stefan Brocza.
Seit über einer Woche – zuerst im Nationalrat, dann Herbert Kickl im ZiB2-Interview – geht die FPÖ mit der Behauptung hausieren, Österreich habe 3,26 Milliarden Euro Gesamthilfe an die Ukraine geleistet. „Während unsere eigene Bevölkerung unter der Rekord-Teuerung ächzt und nicht mehr weiß, wie man Mieten und Rechnungen bezahlen soll, schaufelt die Verlierer-Koalition Milliarden in das Fass ohne Boden namens Ukraine. Dieses Geld fehlt nun bei unseren Familien, unseren Pensionisten und unseren Betrieben“, so FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz in einer Presseaussendung. Damit soll nun Schluss sein. Kein einziger weiterer Euro aus Österreich für die Ukraine. Und soweit nicht nachgewiesen werden kann, wofür das Geld verwendet wurde, eine allfällige Rückforderung.

Einziges Problem dabei: Die von der FPÖ behaupteten 3,26 Milliarden Euro gibt es offenbar gar nicht. Zwar beruft man sich bei den Blauen auf das angesehene Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) und deren weltweit einzigartigen „Ukraine Support Tracker“ (eine für jedermann einsehbare Online-Datenbank, die jede erdenkliche Unterstützung für die Ukraine sammelt und auch grafisch aufbereitet). Fragt man in Kiel jedoch nach – was seit über einer Woche offensichtlich weder österreichische Medien noch politische Mitbewerber der FPÖ für nötig befunden haben – kann man die Zahl dort in keiner Weise nachvollziehen. Stattdessen werden als österreichische Gesamthilfe an die Ukraine seit Ausbruch des Krieges 2022 von IfW ganze 840 Mio. Euro bestätigt. Zu den 3,26 Mrd. der FPÖ teilt Kiel lapidar mit: „Leider wissen wir nicht, wie diese Zahl berechnet wurde.“

Vielleicht sollte man in der FPÖ einmal über den Unterschied zwischen tatsächlich geleisteten Hilfszahlungen, Zahlungszusagen für irgendwann und den ziffernmäßig groß aussehenden Haftungsübernahmen – die jedoch nicht schlagend werden, da sie mit Reparationszahlungen gegengerechnet werden – nachdenken.

 
Wenn sich FPÖ-Politiker gegenseitig Korruption vorwerfen, dann weiß man: Das Problem ist nicht ein Einzelfall – das System ist das Problem.
Jetzt erhebt sogar der ehemalige FPÖ-Chef Strache schwere Vorwürfe gegen Herbert Kickl und andere Spitzen-Funktionäre der FPÖ. Luxus-Geschenke, Privilegien und fragwürdige Umgangsweisen mit Geld, all das steht im umfangreichen Schriftsatz von Strache.
Und genau diese FPÖ erzählt den Menschen jeden Tag, sie würde für „die kleinen Leute“ kämpfen. Während viele Menschen hart arbeiten, mit der Teuerung zu kämpfen haben und sich Sorgen um ihre Zukunft machen, lässt sich laut den vorliegenden Vorwürfen von Strache die FPÖ nach dem Ibiza-Prinzip mit Parteigeldern, also Steuergeld, gut gehen.
Wenn die FPÖ sagt, es geht um die "eigenen Leut'", dann meinen sie das offenbar auch genau so!

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Gerald Grosz möchte sein neuestes Hetzbuch damit bewerben, dass das Cover in der Bestsellerliste von Thalia „nach oben“ klettert. Wusste gar nicht, dass Thalia das Cover von Büchern extra verkauft.
Thalia sagt jedenfalls, dass das „Buch“ erst am 30.4. erscheint. Aber vielleicht meint er ja die Bestsellerliste der Zukunft, und es ist sicher alles nur die reine Wahrheit.

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Das ist jene Dame, die einen Hofknicks vor Putin gemacht hat.
Leak enthüllt, wie viele Rubel Karin Kneissl von russischen Stellen erhält
Die ehemalige Außenministerin Österreichs hat für ihre Tätigkeit an der staatlichen Universität in Sankt Petersburg rund 244.000 Euro erhalten

Russland ist für Karin Kneissl längst mehr als ein politisches Thema. Seit über zwei Jahren lebt die frühere österreichische Außenministerin dort – und wird aus staatlich finanzierten Einrichtungen bezahlt. Recherchen des russischen Exilmediums Novaya Gazeta Europe in Kooperation mit dem STANDARD zeigen nun erstmals, in welchem Ausmaß.

Als Leiterin des eigens für sie geschaffenen Thinktank "G.O.R.K.I" an der Staatlichen Universität St. Petersburg soll Kneissl bislang rund 22 Millionen Rubel erhalten haben, nach aktuellem Wechselkurs also etwas mehr als 244.000 Euro. Das zeigen geleakte Dokumente aus Kneissls Nachweisen über ihre Beschäftigungszeiten. Insgesamt liegen dem STANDARD 25 Zahlungsdaten an Kneissl von der Petersburger Universität zwischen September 2023 und Juli 2025 vor.

Auftritte im TV
Zusätzlich bezog Kneissl Honorare für ihre Auftritte im russischen Staatsfernsehen, dem Perwy Kanal. Für sechs Sendungen erhielt sie laut vorliegenden Buchhaltungsunterlagen, datiert zwischen August 2024 und September 2025, jeweils rund 200.000 Rubel, umgerechnet 2200 Euro pro Auftritt. Insgesamt summiert sich Kneissls Vergütung für ihre Medienpräsenz in diesem Zeitraum auf umgerechnet etwa 13.000 Euro.

 
Typische Antworten :mrgreen: Und die FPÖ fordert Deutschkenntnisse, ein großer Teil ihrer Wähler kann kein Deutsch :lol27:

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Kneissl im Exil
Was man bekommt, wenn man die FPÖ in die Regierung lässt

Karin Kneissl ist eine tragische Figur. Die Außenpolitikerin konnte im österreichischen Außenamt keine wirkliche Karriere machen, wohl auch wegen ihres eigenartigen Verhaltens, dann wurde sie von der FPÖ zielsicher als passend für deren schräge Weltbetrachtung erkannt und durfte 2017 bis 2019 auf einem FPÖ-Ticket Außenministerin spielen. Kanzler war damals Sebastian Kurz, den es nicht besonders störte, was sie da so als Außenpolitik betrieb. Unter anderem eine Einladung von Wladimir Putin zu ihrer Hochzeit, was zu dem berühmten Hofknicks beim Tanzen führte.

Gute Illustration
Es gab dann ein paar Episoden in Frankreich und im Libanon, ehe Kneissl in Russland landete, als Chefin eines außenpolitischen Think-Tanks und "Expertin" in einem von Putins wüsten Propaganda-TV-Sendern. Sie bezieht, wie jetzt der STANDARD berichtet, ansehnliche Gagen und ist Teil der Desinformations-Kriegsführung des russischen Diktators gegen die EU. Nicht wirklich effektiv, aber peinlich für uns.

Wie gesagt, tragisch. Denn so einen Absturz muss man einmal zusammenbringen. Aber das Schicksal von Karin Kneissl ist auch eine gute Illustration und zugleich eine Warnung dessen, was wir zu gewärtigen hätten, wenn wir die FPÖ wichtiges Personal in der Regierung besetzen lassen. Aber auch, wozu Konservative vom Schlage eines Sebastian Kurz alles bereit sind, für eine Koalition mit den extrem Rechten zu akzeptieren. (Hans Rauscher, 9.3.2026)

 
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