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FPÖ (Un)Wahrheiten, Hetze und Märchen

Koralmtunnel nur Anfang: Diese neuen Begriffe sollen künftig an Dr. Jörg Haider erinnern

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Die FPÖ forderte erfolglos, den Koralmtunnel in „Dr.-Jörg-Haider-Tunnel“ umzubenennen. Um das politische Erbe des verstorbenen Kärntner Landeshauptmanns dauerhaft im kollektiven Gedächtnis zu verankern, fordern die Freiheitlichen nun eine weitreichende Reform der deutschen Sprache, mit folgenden neuen Begriffen.

Haid-Speech, die
Bedeutung: Die ordentliche Beschäftigungspolitik der Nazis loben

Jörg-Bonus-Club, der
Bedeutung: Tolle Rabatte beim Einkauf von Kärntner Spezialitäten wie Rohwurst, Kasnudeln oder marode Landesbanken.

tyrannaidern, jmd.
Bedeutung: Jemanden besuchen, der sein eigenes Volk mit Giftgas genozidiert

verhaidern lassen, sich
Bedeutung: Jemanden besuchen wollen, der sein eigenes Volk mit Giftgas genozidiert, aber dann nur seinen Doppelgänger treffen

einbuberln, sich
Bedeutung: Schlüsselministerien und Aufsichtsräte ausschließlich mit jungen Männern besetzen, deren einzige nachweisbare Qualifikation ein überdurchschnittlicher Haargel-Verbrauch ist.

Aparthaid, die
Bedeutung: Den Versuch unternehmen, ein komplexes historisches und gesellschaftliches Problem zu lösen, indem man ein zweisprachiges Ortsschild abmontiert.

Jörghenge, das
Bedeutung: Ein sinnloses, viel zu großes Fußballstadion (30.000 Plätze) mitten in der Kärntner Pampa

Haiderkeit, die
Bedeutung: Die überwältigende Freude, die man beim Anblick des Landesvaters empfindet.

Jörggelen, das
Bedeutung: Dinner-Party unter einflussreichen Buben

Haiden, die
Bedeutung: Haider-Jünger, die tragischerweise vom Glauben abfallen und gottlos leben

Sieg Haider
Bedeutung: Kärntner Grußformel, informell

einen Haidenspaß haben
Bedeutung: Milliarden an Steuergeldern in einer Pleite-Bank versenken

überhaidern, sich
Bedeutung: Der feste Glaube, man könne die Gesetze der Wirtschaft, des Anstands und der Physik mit 142 km/h und 1,8 Promille rechts überholen.

Jörgonomics, die
Bedeutung: Ein Bundesland finanziell so gründlich an die Wand fahren, dass Generationen später noch U-Ausschüsse tagen müssen, während man selbst längst als Heiliger verehrt wird.


 

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Das ist jetzt schon sehr entlarvend. Die FPÖ stimmt dagegen, was ja zu erwarte war, weil ihr damit ihre Geschäftsgrundlage entzogen wird.

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"Don Kickl" reitet aus, um Österreich vor den gefährlichen Windrädern zu befreien! Hört man die Schauermärchen, die einem FPÖ-Politiker und Windkraft-Gegner erzählen, könnte man meinen, unsere Wiesen, Wälder, Berge, Vögel und wir selbst sind dem Untergang geweiht. Was dran ist an den Behauptungen der Anti-Windkraft-Lobby - und vor allem: was nicht - haben wir hier für euch zusammengefasst: https://kontrast.at/fpoe-gegen-windraeder-faktencheck/

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Cartoon by Karl Berger
 

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„Windrad-Mafia“, „Verschandelung“, „Fliegenschiss“ – wie FPÖler gegen Windräder wettern
FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker fantasiert von der „Windrad-Mafia“. In Tirol warnt Gerald Hauser vor einem „Anschlag auf unsere Almen, unsere Kultur und unsere Identität.“ Außerdem behauptet er, von Windrädern erzeugter Infraschall könne Schlafstörungen, Herzrasen oder Angstzustände auslösen.

In Oberösterreich bezeichnet Manfred Haimbuchner 100 Windräder als „Fliegenschiss“, die nichts bewirken würden. Faktisch können 100 Windräder übrigens 300.000 Haushalte ein Jahr mit Strom versorgen – also fast die Hälfte aller Privathaushalte in Oberösterreich.

 
Der Mann mit dem Schmiss
Ein schlagender Burschenschafter als Parlamentsdirektor – die Unterwanderung mit extrem rechts schreitet fort

Die Innsbrucker Burschenschaft "Suevia" ist eine deutschnationale "schlagende" Burschenschaft. Schlagende Burschenschafter fügen sich bei ihren rituellen Fechtübungen („Mensuren“) mit schweren "Schlägern" (Degen) bewusst Narben („Schmiss“) im Gesicht zu. Man kann künftig bei offiziellen Anlässen im Parlament einen Herrn mit "Schmiss" an der Wange sehen. Es handelt sich um Roland Weinert, den neuen Parlamentsdirektor im Hohen Haus.

Er ist Mitglied der "Suevia" und wurde von FPÖ-Parlamentspräsident Walter Rosenkranz bestellt (Verbindung „Libertas“).

Weiteres Signal
Schlagende Studentenverbindungen sind deutschnational, extrem rechts oder rechtsextrem. Die "Suevia" meldet stolz auf ihrer Webseite: "Aus unseren Reihen sind herausragende Persönlichkeiten … hervorgegangen". Allerdings auch ein SS-Judenmörder, von dem man sich spät (und diskret) distanzierte. Walter Rosenkranz setzt mit der Bestellung eines "Schlagenden" zum wichtigsten Beamten des Hohen Hauses ein weiteres Signal. Als Büroleiter hatte er René Schimanek, der erst dieses Jahr wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verurteilt wurde. Mehr als zehn Mitarbeiter von FPÖ-Abgeordneten stehen wegen rechtsextremer Kontakte unter Beobachtung des Staatsschutzes.

Wenn sich wer fragt, wie weit die Unterwanderung des Staates Österreich durch extrem rechte Elemente schon gediehen ist, hier findet er eine Antwort. (Hans Rauscher, 25.5.2026)

 
Wir haben wieder eine scheinbar ganz normale FPÖ-Woche hinter uns.
Und jeder soll sich selbst ein Bild machen:
Wenn das mittlerweile noch „normal“ ist, dann haben wir es wirklich weit gebracht.
Zum einen wurde ein langjähriger BVT-Mitarbeiter, der als Drahtzieher der Zerstörung des Staatsschutzes unter Innenminister Kickl galt – Egisto Ott – rechtskräftig wegen Spionage für Russland verurteilt.
Damit sind die blauen Netzwerke nach Russland und die Zerstörung des Staatsschutzes auch gerichtlich geahndet. Das aktuelle Profil berichtet zu dem wie der Kreml mit FPÖ-Unterstützung Österreich und Europa zerstören will. Wird noch spannend was da alles ans Licht kommt.
Zum Zweiten macht in der FPÖ ein wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verurteilter Straftäter Karriere und ist mit zahlreichen FPÖ-Funktionären auf Fotos und auf Du und Du.
Zum Dritten ist es mittlerweile bei der FPÖ offenbar ganz normal geworden, dass Mandatare sich daneben benehmen und daraus keinerlei Konsequenzen ziehen. Zum wiederholten Male wurde einem Nationalratsabgeordneten im alkoholisierten Zustand der Führerschein abgenommen, nachdem er einen Unfall verursacht hatte.
Und zum Vierten wurde bekannt, dass im großen FPÖ-Finanzskandal in Graz – der wohl erst richtig ans Tageslicht kommen wird – FPÖ-Funktionäre auf Steuerzahlerkosten nach Südamerika reisen, dort „treudeutsche Grüße“ und sexistische Aussagen tätigen. Und wir dürfen gespannt sein, welche Enthüllungen hier noch folgen werden.
Alles in allem ist diese Entwicklung sehr bedenklich und sollte vielen zu denken geben, welch Gedankengut und Radikalisierung mittlerweile in dieser Partei Platz greift.

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Willkommen in der Alpenrepublik, wo die Täter-Opfer-Umkehr mittlerweile zum staatstragenden Schauspiel mutiert ist. Es gehört im tiefblauen Österreich zum guten Ton, sich dafür entschuldigen zu müssen, die FPÖ und ihre rechtsextremen Vorfeldorganisationen schlicht und ergreifend scheiße zu finden. Wer die Kickl-Truppe ablehnt, wird sofort als „intoleranter Spalter“ gebrandmarkt. Das ist der genial-dreiste Trick der freiheitlichen Chefetage: Sie verkaufen ihre autoritären Allmachtsfantasien als legitime Bürgermeinung und verpacken blanke Menschenfeindlichkeit als „Mut zur Wahrheit“.
Dabei ist die Sache recht simpel. Eine Demokratie muss nicht die Hand derer schütteln, die sie gerade abschaffen wollen.
Wer Menschen nach Herkunft oder sexueller Orientierung katalogisiert, wer die freie Presse zur „Lügenpresse“ degradiert, die Justiz als politisch gesteuert attackiert und den „Volkswillen“ wie eine Monstranz vor sich herträgt, betreibt keine normale Oppositionspolitik. Das sind keine harmlosen, alternativen Denkanstöße aus der FPÖ-Zentrale. Das ist der systematische Versuch, die Säulen dieser Republik zu untergraben.
Niemand muss Verständnis für völkische Burschenschafter-Romantik aufbringen oder mitleidig nicken, wenn blaue Social-Media-Kanäle im Stundentakt den Untergang des Abendlandes herbeifantasieren. Eine Gesellschaft, die jede Intoleranz toleriert, schafft sich am Ende selbst ab – das wusste schon Karl Popper. Die FPÖ hat diese Erkenntnis perfekt instrumentalisiert. Das Geschäftsmodell ist einfach: Austeilen wie ein schwergewichtiger Boxer, aber beim ersten kritischen Gegenwind wie ein weinerliches Kleinkind nach der „Meinungsdiktatur“ schreien.
Wer ihnen widerspricht, gilt als „undemokratisch“.
Wer sie kritisiert, gilt als „intolerant“.
Wer blaue Politik beim Namen nennt, betreibt „Hetze“.
Diese billige Verdrehung verfängt leider, weil viele Menschen Harmonie mit Demokratie verwechseln. Demokratie bedeutet aber nicht, jede demokratiefeindliche Ideologie mit Samthandschuhen anzufassen. Man muss FPÖ-Funktionäre nicht permanent „verstehen lernen“ oder ihre Fans vom Kuschelkurs „abholen“. Man muss ihre Mechanismen offenlegen.
Die Geschichte dieses Landes zeigt schmerzhaft, was passiert, wenn man autoritäre Bewegungen verharmlost, weglächelt oder als „besorgte Bürger“ normalisiert. Der Verfall beginnt nicht mit Uniformen. Er beginnt mit Sprache. Mit dem permanenten Gift von den „Systemmedien“, den „Volksverrätern“ und dem neurotischen feuchten Traum einer „Festung Österreich“.

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„Geldkoffer“: Meinl-Reisinger gewinnt gegen FPÖ in Erstinstanz
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) hat ein medienrechtliches Verfahren gegen die FPÖ vor dem Wiener Straflandesgericht in erster Instanz gewonnen. Dabei ging es um Aussagen der Freiheitlichen, wonach die NEOS-Obfrau mit „Geldkoffern“ in die Ukraine reise, um Steuergeld in bar zu übergeben, was von den Freiheitlichen auf deren Website verbreitet wurde.

Wie NEOS gestern berichtete, wurde am Landesgericht für Strafsachen in Wien dem medienrechtlichen Antrag stattgegeben. Die FPÖ muss u. a. eine Entschädigung in Höhe von 3.000 Euro zahlen und die entsprechende Behauptung auf der Website löschen. Meinl-Reisinger will die Entschädigung an den gemeinnützigen Verein „kleine herzen“ spenden, der ukrainische Kinder unterstützt.

Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig. Zivilrechtliche Verfahren gegen die FPÖ und gegen Generalsekretär Christian Hafenecker auf Unterlassung und Widerruf sind noch anhängig.

 
Steirische FPÖ empfing rechtsextremen Besuch aus Sachsen
Eine Delegation der AfD besuchte Landesrat Hannes Amesbauer und Klubchef Marco Triller. Darunter war ein Ex-Polizist, der keine Waffe mehr besitzen darf

Die Zusammenarbeit zwischen der FPÖ und gesichert rechtsextremen Landesparteien der deutschen AfD wird immer intensiver. Nachdem im Frühjahr die AfD Sachsen-Anhalt in Salzburg vorbeigekommen war, um Vorträgen von unter anderem Landeshauptfrau-Vize Marlene Svazek (FPÖ) zu lauschen, besuchte nun die AfD Sachsen die steirische Landeshauptstadt Graz. Das geht aus Social-Media-Postings hervor.

Die AfD Sachsen wird vom dortigen Landesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch bezeichnet. Ideologisch ist man eng am aufgelösten "Flügel" des AfD-Vordenkers Björn Höcke angekoppelt.

"Neue Stasi"
Angeführt wurde die AfD-Delegation von Landesparteiobmann Jörg Urban, der im Herbst 2028 zum Ministerpräsidenten des ostdeutschen Bundeslands werden will. Urban sprach in der Vergangenheit davon, dass ein Volk seine "Einigkeit und Freiheit nur bewahren" könne, "wenn es weitgehend homogen" bleibe. In seinen Äußerungen erkannte der Landesverfassungsschutz, den Urban als "neue Stasi" tituliert, eine Ablehnung des Demokratieprinzips. Der AfD-Landeschef geißelte die "ukrainische Kriegsmaschinerie" und nannte Journalisten "Freiheitsfeinde".

 
Bislang nicht bekannt: Neuer Parlamentsdirektor sogar in selber Burschenschaft wie Rosenkranz
Roland Weinert ist auch Alter Herr der Gothia Wien, die mit Rosenkranz’ Libertas fusionierte. Damit erobern "Bundesbrüder" das Parlament

Mit "deutschem Herz" wirbt die Burschenschaft Libertas auf ihrer Instagram-Seite. Bald werden zwei ihrer Mitglieder die wichtigsten Posten im österreichischen Parlament besetzen: Der FPÖ-Politiker Walter Rosenkranz ist schon seit Herbst 2024 Nationalratspräsident, er ernannte nun den Spitzenbeamten Roland Weinert zum Parlamentsdirektor.

Bislang war nicht bekannt, dass Weinert in der Libertas vertreten und somit eng mit Rosenkranz verbunden ist. Das wurde nun durch Recherchen von "Stoppt Die Rechten" publik.

Burschenschafter empfahl Burschenschafter
Weinert wurde bisher vor allem der Suevia zu Innsbruck zugeordnet. Allerdings ist der einstige Kabinettschef des damaligen Vizekanzlers Heinz-Christian Strache auch Alter Herr der Gothia Wien. Die fusionierte vergangenen Herbst mit der Libertas Wien. Rosenkranz und Weinert sind somit "Bundesbrüder" und eng miteinander verbunden.

Zum Parlamentsdirektor bestellt wurde Weinert nach der Empfehlung einer Begutachtungskommission. Deren Vorsitz führte Andreas Reichhardt, derzeit Sektionschef im Finanzministerium und selbst Burschenschafter. Laut Aussendung des Parlaments setzt sich Weinert gegen zehn andere Bewerberinnen und Bewerber durch.

 
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