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FPÖ (Un)Wahrheiten, Hetze und Märchen

Kritik an FPÖ-Politikerin wegen Likes für Neonazi
Ein „Gefällt mir“ einer FPÖ-Abgeordneten des Tiroler Landtags zu einem Instagram-Posting eines Neonazi-Aktivisten sorgt jetzt für Kritik. Die Freiheitliche Gudrun Kofler versah ein Foto mit einem Like, auf dem ein verbotenes rechtsextrems Symbol zu sehen ist. Kritik kam von den Grünen, Kofler räumte einen Fehler ein.

Bei dem Instagram-Posting handelt es sich um ein Foto von Robert Rundo. Der US-Amerikaner ist als Gründer eines Neonazi-Netzwerks eine bekannte Größe in der rechtsextremen, nationalistischen und antisemitischen „White Supremacy“-Szene. Auf Instagram hat er unter dem Namen „Rundo W2R“ über 10.000 Fans.

Auf dem Foto ist er von hinten zu sehen, wie er mit nach hinten verschränkten Armen auf eine antike Skulptur blickt – laut Angabe im Metropolitan Museum of Art in New York. An seinem rechten Ellbogen ist ein Tattoo mit einer Abbildung der „Schwarzen Sonne“ erkennbar. Die Beratungsstelle Extremismus stuft es als ein in Österreich verbotenes und strafrechtlich relevantes Symbol ein.

Gewaltbereiter Neonazi-Influencer
Rundo gilt als Gründer des „Active Club“-Netzwerks und Akteur der „W2R – Will to Rise“-Bewegung sowie weiterer ähnlicher Gruppierungen. Diese vereinen autoritäre und gewaltbereite Männlichkeitsbilder. Die Anhänger treten nicht nur bei politischen Veranstaltungen der extremen Rechten in den USA, sondern auch bei Straßenkämpfen und Fackelmärschen auf.

 
Ab 1. Juli 2026 unterstützt ein neuer Fonds Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher, wenn sie für ihre Kinder weder Unterhalt noch Unterhaltsvorschuss oder Waisenleistung erhalten. Er soll Familien helfen, die bisher durch das soziale Netz gefallen sind – etwa weil der andere Elternteil nicht zahlen kann oder nicht auffindbar ist. Am 10. Juni stimmten alle Parteien dafür - nur die FPÖ war dagegen.

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Anhänge

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Herrlich :lol27:
“Warm. Wärmer. FPÖ.” 😉
Direkt aus dem Hohen Haus, aus dem Parlament, aus dem politischen Herzen unserer Macht.
Die FPÖ wird blamiert bis aufs Blut, und ich sitz da und lach mir eins.
Sie bewerben ihre 70-Jahr-Feier im selbst ausgerufenen Stolzmonat Juni mit einem KI-Werbeplakat. Hauptact: Roberto Blanco. Ein Schwarzer als Aushängeschild einer ausländerfeindlichen Partei. Schon das wäre Geschichte wert.
Aber dann das Plakat selbst: KI-generiertes Volksfest-Kitsch-Idyll auf dem Stephansplatz, Lederhosen, Dirndl, alles tadellos blaubraun.
Ein Mann trägt ein Dirndl!
NEOS-Abgeordnete Henrike Brandstötter reicht das Plakat rüber und sagt: “Warm. Wärmer. FPÖ.”
Das ist Satire pur. Im Parlament. - mehr brauch`s nicht😂
Die blaubraunen Recken betrachten zum allerersten Mal andächtig dieses scheußlich-kitschige Kunstwerk und begreifen langsam, was sie da sehen.
Verwirrung unter den blaubraunen Recken.
Die Partei, die den Stolzmonat als Kampfbegriff benutzt, die gegen queere Menschen hetzt, hat sich mit ihrer eigenen KI selbst geoutet.
Man könnte fast sagen: Die FPÖ ist offenbar progressiver als sie selbst weiß.

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Sound of Westi
Der ORF-Stiftungsrat Westenthaler und sein politischer Destruktionsauftrag

Der neue ORF-Generaldirektor sei "in einer ekelhaften parteipolitischen Inszenierung" bestimmt worden. Sagt der von der politischen Partei FPÖ in den Stiftungsrat entsandte Peter Westenthaler.

Richtig ist, dass Clemens Pig in einer gemeinsamen Aktion von ÖVP und SPÖ bestellt wurde – aber eine plausible Wahl ist.

Aber bleiben wir noch einen Moment bei Westenthaler selbst. Er hat das politische Rüpeltum zu einer Kunstform entwickelt. Während des Wahlvorgangs sagte er zu dem stellvertretenden Stiftungsrats-Vorsitzenden Gregor Schütze (ÖVP) im Zuge eines seiner üblichen Wortgefechte: "Putz di!" (Übersetzung für Nicht-Wiener und Nicht-Favoritner: „Entferne dich ungesäumt!“).

Gut, das gehört zum Sound of Westi. Aber Menschen mit längerem Gedächtnis, darunter die ORF-Redakteursvertretung, erinnern sich, wie Westenthaler zu Zeiten von schwarz-blauen Regierungen als "Intervenierer ohne Genierer" galt. Als er 2024 Stiftungsrat, also Aufsichtsrat, des ORF wurde, meldete sich der Redaktionsrat: Es sei bedauerlich, dass man wieder einmal einen früheren Parteifunktionär nominiert habe, der sich unzulässig einmischte. Im Übrigen habe ein Stiftungsrat die Interessen des ORF zu beachten (und nicht in einem Privatsender gegen den ORF zu polemisieren).

Ein Stiftungsrat muss kein Elmayer-Élevé sein. Aber auch kein Krawallierer mit parteipolitischem Destruktionsauftrag. (Hans Rauscher, 12.6.2026)

 
FPÖ-Postenschacher: Babler denkt nach STANDARD-Bericht Gesetzesänderung an
In Oberösterreich will Vizelandeshauptmann Manfred Haimbuchner (FPÖ) einen Vertrauten als Chef im Wohnbausektor durchdrücken. Wohnminister Andreas Babler (SPÖ) prüft infolge dessen, ob es gesetzlichen "Anpassungsbedarf" gibt

Für einen der höchsten Posten im landeseigenen Wohnbau in Oberösterreich soll es einen eindeutigen politischen Wunschkandidaten geben, wird zumindest spekuliert. Manfred Haimbuchner (FPÖ) – Oberösterreichs Landesvize, Wohnbaulandesrat und zugleich einer der Vize-Bundesparteiobmänner hinter Herbert Kickl – soll sich seinen eigenen Büroleiter für diesen Job wünschen, einen Mann namens Roland Dietrich. Dietrich soll dem Vernehmen nach einer der Vorstände der größten gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft im Land werden, der Lawog ("Landeswohnungsgenossenschaft"). Seit zwei Jahren sitzt Dietrich bereits im Aufsichtsrat der Lawog. Dieses Mandat sei quasi die Vorbereitung auf den Chefposten, wird in Oberösterreich gemunkelt.

Doch die Personalie ist höchst umstritten, wie DER STANDARD Anfang der Woche ausführlich berichtete. Der Revisionsverband, der die Prüfung von Gemeinnützigen innehat, ortete einen "potenziellen Interessenkonflikt" und regte eine rechtliche Prüfung an – und zwar bereits bei der Frage, ob Dietrich im Aufsichtsrat sitzen darf. Immerhin muss er in dieser Funktion kompromisslos den Interessen der Lawog dienen, während er als Büroleiter des Wohnbaulandesrats zugleich für die Aufsicht über Gemeinnützige und die Vergabe der Wohnbauförderung mitverantwortlich ist.

"Heuchelei"
Nun zieht der Fall zahlreiche Reaktionen nach sich. Auf Landesebene bringen die Grünen eine umfangreiche Anfrage an Haimbuchner ein. Die Neos sprechen von einem "strukturellen Problem der schwarz-blauen Machtpolitik in Oberösterreich". Die SPÖ Oberösterreich will weiters das Geheimgutachten zu Gesicht bekommen, das trotz der rechtlichen Bedenken des Revisionsverbands die Bestellung ermöglichen soll, wie Landeswohnbausprecher Peter Binder dem STANDARD erklärt. Auf Bundesebene wirft überdies SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim der FPÖ "Heuchelei" vor: Bei ihren eigenen Verfehlungen verschließe sie "ganz fest die Augen", heißt es per Aussendung.

 
Jetzt hat es der FPÖ sämtliche Sicherungen geschmissen. Auf FPÖ-TV haben sie einen Song zur #REMIGRATION veröffentlicht.
NIE WIEDER IST JETZT

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Wer den Scherbenhaufen verursacht hat, soll beim Aufräumen zumindest nicht im Weg stehen. Hättest du heute geschwiegen, wärest du Philosoph geblieben :mrgreen:

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Mit ihrem "Remigrationssong" macht die FPÖ Deportation zum Sommerhit
Die Normalisierung des Kampfbegriffs "Remigration", der nichts anderes als Massendeportationen meint, schreitet voran. Dieses Mal darf mitgesungen werden

KI-generierte Frauen mit Kopftuch steigen in einen blauen Flieger mit der Aufschrift Airbert One. Blonde Kinder winken dem Flugzeug fröhlich hinterher, ebenso blonde und formschöne Frauen. Es winken und strahlen auch ganze Familien, erraten, sie sind ebenfalls blond und schön.

Unterlegt ist das Ganze mit beschwingter Popmusik und der Textzeile "Remigration – tschüss, tschüss, tschüss. Österreich ist frei!". Ein Sommerhit!

"Österreich ist frei!"
Glückliche Frauen trällern das Lied beim Autofahren und räkeln sich in Badebekleidung am Steg, blonde Babys schlafen friedlich im Zug, Familien tanzen im Park, dazwischen Bilder wie aus der Österreich-Werbung: Seen, Berge und auch das Burgtheater. Österreich singt: "Der Flieger hebt ab, leicht und frei, Remigration, la-la-la-la! Österreich ist frei, alles gut, so ein Tag, der einfach Wunder tut! Und die Sonne scheint, la-la-la-la, und der Himmel lacht, la-la-la-la."

Diese Szenen stammen aus dem Video zum kürzlich vorgestellten Lied Airbert One – Der Remigrationssong. Sie sind verstörend, der Text unterirdisch. Wenig daran ist neu.

Wer gemeint ist?
Das rechtsextreme Konzept der "Remigration" ist längst fixer Bestandteil des FPÖ-Programms, inzwischen wird es offen in parlamentarischen Reden verwendet. Also: Wieso nicht einen Sommerhit versuchen?

 
Nach Spott über KI-Panne: FPÖ entfernt Person mit Bart im Dirndl von Plakat
Die FPÖ stellt klar, was sie vom Pride Month hält, und ärgert sich über ein gefälschtes Bild, das Parteichef Kickl beim Kuss mit dem russischen Präsidenten Putin zeigt.

„FPÖ-Parlamentsklub stellt klar: Wir gehen nicht zur Pride, sondern zum großen 70-Jahre-FPÖ-Volksfest.“ Das postete FPÖ-Chef Herbert Kickl am Wochenende, im dazugehörigen Video betonen freiheitliche Abgeordnete, dass sie „keinen Regenbogenzirkus brauchen“ und „ja zur Normalität sagen“. Am Schluss des Clips ist das Plakat zu sehen, mit dem die Partei seit einiger Zeit ihr „Geburtstagsfest“ am 20. Juni auf dem Wiener Stephansplatz bewirbt. Doch ein Detail ist anders als zuvor: Auf dem nun veröffentlichten Sujet ist keine bärtige Person im Dirndlkleid mehr zu sehen.

Die (offensichtlich auf die Verwendung von KI zurückzuführende) Panne hatte den Freiheitlichen zuvor Spott eingebracht. „Wie kann das passieren?“, fragte Neos-Abgeordnete Henrike Brandstötter vergangene Woche im Nationalrat und gab auch gleich eine Antwort: „Warm, wärmer, Happy Pride!“

FPÖ verärgert über Kickl-Foto auf Regenbogenparade
Die freiheitliche Fraktion, die eher nicht für die Unterstützung des Pride Month und der LGBTIQ+-Community bekannt ist, fand das offensichtlich wenig amüsant. Noch mehr ärgerte man sich in der Partei aber über den Truck der Neos auf der Wiener Regenbogenparade am Samstag. Darauf war ein Fake-Bild angebracht, das Kickl beim Kuss mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zeigt. FPÖ-Generalsekretär bezeichnete die Aktion am Montag als „beispiellosen Offenbarungseid der Neos.“

 
Nach Remigration: FPÖ hat keinen Plan, wer dann ihr Schnitzel frittiert, ihren SUV repariert, ihre NS-Devotionalien aus dem Internet zustellt, ihren Pool im Garten schwarz betoniert, die Alarmanlage in ihrer Villa installiert, ihr Wappen-Tattoo am Oberarm sticht, ihren Anzug für den Akademikerball schneidert, ihre Autobahn repariert, an der Tankstelle Leberkässemmeln verkauft, ihre Koks-Überdosis in der Notaufnahme behandelt, ihr Krügerl im Bierzelt zapft und Kickls Pony Entwurmer verschreibt.

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Mit einem KI-generierten Song bewirbt die FPÖ derzeit die rechtsextreme Idee der „Remigration“. Doch Insidern zufolge hat die Partei derzeit keinen Plan, wer nach Massendeportationen von Ausländern die Republik am Laufen halten soll. Die fieberhafte Suche nach inländischen Ersatzkräften beginnt.

WIEN – „So, die Ausländer hauen wir raus, wenn wir an der Macht sind, aber wer von euch will um sieben Euro pro Stunde unser Häusl putzen?“, fragt Kickl in die Runde. Der gesamte Parteivorstand schweigt. „Und wer von euch könnt mir am Wochenende den Pool im Garten betonieren, ohne Rechnung? Hat wer von euch schon mal was gehoben, was schwerer ist als ein Kugelschreiber?“

Endlich zeigt Dominik Nepp auf: „Ich könnt einmal die Woche eine Schicht übernehmen als nicht-amtsführender Stadtrat in der Festung Österreich. Ich will auch ned viel, vielleicht 8000 netto plus Dienstauto und Chauffeur?“ Kickl schaut betreten auf den Boden. „Dominik… welcher Chauffeur?“

Mittags. Es läutet an der Bürotür. Der syrische Foodora-Fahrer bringt 13 Portionen Eiernockerl mit grünem Salat. Hinter ihm wartet bereits der rumänische DHL-Lieferant mit einem Thor-Steinar-Paket. Kickl schaut die beiden Männer an, etwas arbeitet in seinem Kopf.

„Das könnten dann unsere Stammwähler übernehmen, ich bin mir sicher, der durchschnittliche Beislsäufer aus Floridsdorf arbeitet gern für sechs Euro die Stunde, wenn er dafür in der Festung Österreich leben darf.“

 

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