Leni Rastlos hat es, wie so viele, kommen sehen, die Fußball-Weltmeisterschaft wird zur Farce.
Gianni Infantino, damals wie heute Präsident und Herrscher des FIFA-Reichs sagte 2017: ,,Es ist offensichtlich, dass alle Teams, Funktionäre und Fans Zugang zum Ausrichterland haben müssen. Sonst gibt es keine WM, das ist klar. Die Vorgaben werden klar sein. Und dann kann jedes Land entscheiden, ob es sich bewirbt." Auch damals hieß der US-Präsident Donald Trump, ein Jahr später bekamen die USA den Zuschlag, die WM 2026 gemeinsam mit den Junior-Partnern Kanada und Mexiko auszurichten. Aber dann entwickelte sich Gianni Infantilio zum Schmeichel-Zäpfchen für Trumpelstielzchens Rektum. Als süße Morgengabe erfand der Fifa-Fürst den FIFA-Friedenspreis den er dem Trumpeltier kriecherisch überreichte.
Noch beim Kongress des Fußball-Weltverbands FIFA Mitte Mai vergangenen Jahres hatte Infantino stolz verkündet: "Letzte Woche hatten wir ein Treffen mit der Taskforce des Weißen Hauses und der Regierung der Vereinigten Staaten. Die Welt ist in Amerika willkommen. Die Spieler selbstverständlich, jeder Beteiligte, wir alle, aber definitiv auch alle Fans." Nur wenige Tage später verkündete Trump, dass Menschen aus 19 Ländern die Einreise erschwert oder ganz verboten wird. Inzwischen sind 75 Länder betroffen.
Noch nie haben 2 aktive Kriegsparteien gleichzeitig an einer Weltmeisterschaft teilgenommen.
Besonders schwer wiegen die Schikanen gegen die iranische Delegation und ihre Fans. Während mehreren Funktionären und Mitarbeitern die Einreise gleich ganz verwehrt wurde, müssen die Spieler zwar alle drei Vorrundenpartien in den USA absolvieren, müssen ihr Lager aber in Mexiko aufschlagen. Zu den Spielen dürfen sie einreisen, müssen dann das Land aber am selben Tag wieder verlassen.
Am vergangenen Samstag wollte Omar Artan in Miami in die USA einreisen und wurde von der Grenzbehörde abgewiesen. Der Somalier Artan ist ein von der FIFA nominierter Schiedsrichter, der bei der WM, als erster Unparteiischer aus seinem Land überhaupt, hätte pfeifen sollen. Somalia gehört zu jenen Ländern, die auf einer von Präsident Trump eingeführten Einreiseverbotsliste stehen.
Die Fussball Weltmeisterschaften in Russland oder Kathar waren ja schon ein Schlag ins Gesicht für die FIFA, aber es ging trotz Korruption noch halbwegs fair zu.
Jetzt hat der FIFA-Schmuh aber eine neue Ebene erreicht, die FIFA wird zum unterwürfigen Hofnarren eines Senioren Machtmoppels der mit Fußball nichts am Hut hat.
Ich warte darauf, dass Trump jedes Land welches die USA besiegt, mit Strafzöllen belegt.
Ich komm einfach nicht in WM Stimmung.