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Gewalt gegen Frauen und Kinder

Nach dem 14. Femizid: Liebe Männer, unser Schweigen ist Teil des Problems
Warum gibt es in Männerrunden keine Gespräche darüber, was diese Taten mit Männlichkeit zu tun haben? Weil es unangenehm ist. Uns fehlt oft Mut und Empathie

Ein Lehrer, der seine Kollegin in der Schulbibliothek umbringt. Ein 25-Jähriger, der seine Ex-Freundin stundenlang mit einem Küchenmesser in der Hand in ihrer Wohnung gefangen hielt. Ein Wochenende in Österreich. Was stimmt nicht in diesem Land?

Nachrichten wie diese sind erschreckender Alltag. Ständig liest man im Nachgang davon, dass die Gründe für diese Taten beendete Beziehungen oder nicht erwiderte "Liebe" sein sollen.

Diese Männer glauben, dass ihnen Frauen gehören. Als ginge es in einer Beziehung um den Grundsatz: alles oder nichts. Also: Entweder du, mit mir, für immer – oder du bist tot.

Privilegierte Zuschauer
Das ist alarmierend. Und das muss uns Männer angehen. Und zwar alle. Nach solchen Taten sind es immer Frauen, die aufarbeiten, aufklären und anprangern.

 
Bei Dieter Nuhr müssen selbst Femizide für eine Pointe herhalten
Der Kabarettist rät Frauen, Männer "doch einfach mal kennenzulernen", bevor sie mit ihnen ins Bett gehen. Der Zusammenhang? Die hunderten Femizide jährlich in Deutschland. Kein Witz

Der deutsche Comedian Dieter Nuhr erklärt uns Statistik. Genauer gesagt: warum die Wahrscheinlichkeit für Frauen in Deutschland, von ihrem Partner ermordet zu werden, praktisch bei null liegt.

Anlass für sein "Erklärstücks" in seiner aktuellen ARD-Sendung "Nuhr im Ersten" sind die Femizide in Deutschland. Zwischen 300 und 350 seien es pro Jahr, sagt er. Und völlig klar, fügt er hinzu, sei jeder einzelne Fall einer zu viel. "Das ist doch keine Frage!", betont Nuhr in seiner Show.

Aber! Genau, jetzt kommt das "Aber".

Denn offenbar ist es für ihn doch eine Frage. Schließlich, so argumentiert Nuhr, bedeute das auch, dass letztlich nur verdammt wenige Männer Frauen ermorden würden, denn immerhin lebten Millionen von Männern in Deutschland. Deshalb, so seine Schlussfolgerung: Die Wahrscheinlichkeit liegt praktisch bei null!

Männer-Frauen-Witze
Nun könnte man einwenden, dass bei seiner Kalkulation all jene schweren Gewalttaten außen vor bleiben, bei denen Frauen – aus reinem Zufall – nicht getötet wurden. Für 2023 zählte das Bundeskriminalamt 938 Mädchen und Frauen, die Opfer versuchter oder vollendeter Tötungsdelikte wurden. Aber alles halb so wild, passiert ja praktisch "nie".

 
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Ich hatte diesen "Bericht" schon mal zerlegt. Das Video verbreitet eine widerlegte Erzählung aus extremistischen Kanälen und du wunderst dich, wenn man dich so sieht. Die Zahlen zu angeblich 87–95 % muslimischen Tätern sind frei erfunden, der 219‑Seiten‑Report ist kein offizielles Dokument, und die Behauptung von 200.000 Spendern ist genauso unbelegt. Reale Grooming‑Fälle werden hier instrumentalisiert, um anti‑muslimische Hetze zu betreiben, jetzt mit KI:
1. Die angeblichen „87–95 % muslimischen Täter“
Diese Zahlen sind frei erfunden. Sie tauchen ausschließlich in: rechtsextremen Blogs, Telegram‑Kanälen, US‑Alt‑Right‑Foren. Videos wie dem, das Karl Ess zeigt

Die britische Regierung hat mehrfach klargestellt:
Es gibt keine Datenbasis, die eine solche Prozentzahl belegen würde.
Die offiziellen Untersuchungen (Home Office, 2020) zeigen:
Täter in Grooming‑Fällen sind mehrheitlich weiß, weil die britische Bevölkerung mehrheitlich weiß ist.
In einigen Städten gab es Tätergruppen mit überwiegend südasiatischem Hintergrund - aber das ist nicht repräsentativ für das Land.
Ethnische Zuschreibungen verzerren die Lage und behindern Prävention.
Kurz: Die 87–95 % sind ein Propagandamythos.

2. Der angebliche „219‑Seiten‑Report“
Hier wird’s interessant:
Es gibt keinen offiziellen britischen Report mit 219 Seiten, der diese Zahlen nennt.
Was es gibt:
Ein privat erstelltes Pamphlet einer Gruppe namens Rescue Britain oder Restore Britain (die Namen variieren je nach Quelle).
Diese Gruppe ist nicht staatlich, nicht wissenschaftlich, nicht journalistisch.
Der „Report“ ist nicht peer‑reviewed, nicht von Behörden anerkannt, nicht in offiziellen Archiven gelistet.
Er ist im Grunde: Ein politisches Manifest, das als „Studie“ verkleidet wird.

3. „200.000 Spender“ – ebenfalls erfunden
Diese Zahl ist genauso konstruiert wie die Opferzahlen.
Warum?
Keine Crowdfunding‑Plattform weist 200.000 Spender aus.
Keine NGO in UK hat jemals so viele Einzelspender für ein einziges Projekt gehabt.
Die Gruppe selbst veröffentlicht keine Spenderlisten, keine Finanzberichte, keine Transparenz.
Die Zahl dient nur dazu, dem „Report“ künstliche Legitimität zu geben.

4. Was tatsächlich stimmt (und was nicht)
Es stimmt:
In UK gab es Grooming‑Gang‑Skandale.
Die Opfer waren überwiegend weiße Mädchen.
Behörden haben jahrelang versagt.

Es stimmt nicht:
dass es 250.000 Opfer gab
dass 87–95 % der Täter Muslime waren
dass ein offizieller Report das bestätigt
dass 200.000 Menschen diesen Report finanziert hätten
dass Karl Ess irgendeine journalistische Prüfung vorgenommen hätte

5. Warum diese Erzählung so beliebt ist
Sie erfüllt alle Kriterien eines Propaganda‑Narrativs:
Schockzahl (250.000)
ethnische Zuspitzung (Muslime)
falsche Autorität (angeblich offizieller Report)
emotionale Trigger (Kinder, Sexualverbrechen)
virale Verbreitung (Influencer wie Ess)
Das Ziel ist nicht Aufklärung, sondern Feindbildproduktion.

P.S.: Karl Ess hetzt auch gerne gegen Links und Multikulti
 
Ich hatte diesen "Bericht" schon mal zerlegt. Das Video verbreitet eine widerlegte Erzählung aus extremistischen Kanälen und du wunderst dich, wenn man dich so sieht. Die Zahlen zu angeblich 87–95 % muslimischen Tätern sind frei erfunden, der 219‑Seiten‑Report ist kein offizielles Dokument, und die Behauptung von 200.000 Spendern ist genauso unbelegt. Reale Grooming‑Fälle werden hier instrumentalisiert, um anti‑muslimische Hetze zu betreiben, jetzt mit KI:
1. Die angeblichen „87–95 % muslimischen Täter“
Diese Zahlen sind frei erfunden. Sie tauchen ausschließlich in: rechtsextremen Blogs, Telegram‑Kanälen, US‑Alt‑Right‑Foren. Videos wie dem, das Karl Ess zeigt

Die britische Regierung hat mehrfach klargestellt:
Es gibt keine Datenbasis, die eine solche Prozentzahl belegen würde.
Die offiziellen Untersuchungen (Home Office, 2020) zeigen:
Täter in Grooming‑Fällen sind mehrheitlich weiß, weil die britische Bevölkerung mehrheitlich weiß ist.
In einigen Städten gab es Tätergruppen mit überwiegend südasiatischem Hintergrund - aber das ist nicht repräsentativ für das Land.
Ethnische Zuschreibungen verzerren die Lage und behindern Prävention.
Kurz: Die 87–95 % sind ein Propagandamythos.

2. Der angebliche „219‑Seiten‑Report“
Hier wird’s interessant:
Es gibt keinen offiziellen britischen Report mit 219 Seiten, der diese Zahlen nennt.
Was es gibt:
Ein privat erstelltes Pamphlet einer Gruppe namens Rescue Britain oder Restore Britain (die Namen variieren je nach Quelle).
Diese Gruppe ist nicht staatlich, nicht wissenschaftlich, nicht journalistisch.
Der „Report“ ist nicht peer‑reviewed, nicht von Behörden anerkannt, nicht in offiziellen Archiven gelistet.
Er ist im Grunde: Ein politisches Manifest, das als „Studie“ verkleidet wird.

3. „200.000 Spender“ – ebenfalls erfunden
Diese Zahl ist genauso konstruiert wie die Opferzahlen.
Warum?
Keine Crowdfunding‑Plattform weist 200.000 Spender aus.
Keine NGO in UK hat jemals so viele Einzelspender für ein einziges Projekt gehabt.
Die Gruppe selbst veröffentlicht keine Spenderlisten, keine Finanzberichte, keine Transparenz.
Die Zahl dient nur dazu, dem „Report“ künstliche Legitimität zu geben.

4. Was tatsächlich stimmt (und was nicht)
Es stimmt:
In UK gab es Grooming‑Gang‑Skandale.
Die Opfer waren überwiegend weiße Mädchen.
Behörden haben jahrelang versagt.

Es stimmt nicht:
dass es 250.000 Opfer gab
dass 87–95 % der Täter Muslime waren
dass ein offizieller Report das bestätigt
dass 200.000 Menschen diesen Report finanziert hätten
dass Karl Ess irgendeine journalistische Prüfung vorgenommen hätte

5. Warum diese Erzählung so beliebt ist
Sie erfüllt alle Kriterien eines Propaganda‑Narrativs:
Schockzahl (250.000)
ethnische Zuspitzung (Muslime)
falsche Autorität (angeblich offizieller Report)
emotionale Trigger (Kinder, Sexualverbrechen)
virale Verbreitung (Influencer wie Ess)
Das Ziel ist nicht Aufklärung, sondern Feindbildproduktion.

P.S.: Karl Ess hetzt auch gerne gegen Links und Multikulti

Ich habe mich schon selbst gefragt ob es überhaupt so stimmen kann aber es ist viral deswegen wichtig das aufzuklären und Stellungnahme Danke lieber @Ivo2
 
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