Aktuelles

Gewalt gegen Frauen und Kinder

Acht Kinder bei häuslicher Gewalttat in USA getötet
Bei einem Schusswaffenvorfall in Shreveport im US-Bundesstaat Louisiana sind gestern nach Polizeiangaben acht Kinder getötet worden. Den Angaben zufolge waren die Opfer zwischen ein und 14 Jahre alt, sagte Chris Bordelon von der örtlichen Polizeidienststelle.

„Es handelt sich um einen sehr großen Tatort, an dem mehrere verstorbene Kinder zu sehen sind“, sagte er weiter. Kurz nach 6.00 Uhr war es Bordelon zufolge zu der häuslichen Auseinandersetzung gekommen, bei der ein Mann erwachsenen Alters geschossen habe.

Er habe allein gehandelt und soll der Vater einiger der getöteten Kinder gewesen sein. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden. Der Tatverdächtige sei daraufhin geflüchtet und dann von der Polizei nach einer Verfolgungsjagd erschossen worden. Bordelon sagte, dass für die Öffentlichkeit keine Gefahr mehr bestehe.

 
Ausschreitungen in Australien nach Mord an Fünfjähriger
Demonstranten wollten sich gewaltsam Zutritt zu dem Krankenhaus verschaffen, in dem der mutmaßliche Täter behandelt wird. Er wird verdächtigt, das Mädchen entführt und getötet zu haben

Sydney – Nach dem Mord an einem fünfjährigen Mädchen aus der indigenen Bevölkerung ist es in der australischen Stadt Alice Springs zu schweren Ausschreitungen gekommen. Hunderte von Demonstranten stießen mit Einsatzkräften zusammen, wie die örtliche Polizei am Freitag mitteilte. Eine Menge von etwa 400 Menschen habe sich vor dem Krankenhaus versammelt, in dem der mutmaßliche Täter behandelt wurde. Die Menschen hätten versucht, sich gewaltsam Zutritt zu verschaffen.

Die Polizei setzte Tränengas ein, um die Menge zu zerstreuen. Demonstranten hätten Wurfgeschosse eingesetzt und Feuer gelegt. Dabei seien mehrere Polizisten und Sanitäter verletzt sowie Polizeifahrzeuge, Krankenwagen und Feuerwehrautos beschädigt worden.

Verdächtiger war in "Town Camps"
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 47-jährigen Mann. Er wird verdächtigt, das Mädchen entführt und getötet zu haben. Der Polizeipräsident des Northern Territory, Martin Dole, sagte vor Journalisten, Anwohner hätten den Mann am Donnerstagabend gefunden und bewusstlos geschlagen, bevor die Polizei ihn festnahm.

Der Verdächtige habe sich in einem der sogenannten, hauptsächlich von indigenen Australiern bewohnten "Town Camps" in Alice Springs gezeigt. Daraufhin beschlossen die Mitglieder dieses Camps, Selbstjustiz an ihm zu üben", erklärte Dole. Der Mann sei zu seiner eigenen Sicherheit am frühen Freitagmorgen in die Hauptstadt des Territoriums, Darwin, verlegt worden. Er habe frühere Verurteilungen wegen Körperverletzung und sei erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassen worden.

Indigene Australier fordern "Payback"
Das fünfjährige Mädchen war am späten Samstag aus ihrem Haus am Rande von Alice Springs verschwunden. Hunderte Freiwille suchten nach ihr. Ihre Leiche wurde am Donnerstag gefunden. Die Familie nennt das Mädchen nun in Übereinstimmung mit den Bräuchen der Ureinwohner "Kumanjayi Little Baby". Aufnahmen des australischen TV-Senders ABC zeigten, wie indigene Menschen "Payback" forderten. Damit ist in den Gesellschaften der Aborigines eine traditionelle, meist körperliche Bestrafung gemeint. Der australische Premierminister Anthony Albanese sagte, er verstehe "die Wut und Frustration der Menschen", rief die Gemeinschaft jedoch zur Einheit auf.

 
Ich muß zugeben, dass solche Themen für mich nicht erträglich sind. Ich lese die Einleitung zu solchen Themen und dann muß ich weg oder Scrollen. Ich kann sowas nicht mehr in meine ohnehin belastete Gedankenwelt, wie bei jedem normalen Mensch auch, noch hinzunehmen. Das geht einfach nicht.
Man denkt ans Geschäft, an den Tag, an die Tage, zurück und vor, was an Familiensachen noch zu tun ist, wo was aussteht und ansteht ( Firmenumzug,Architekten,Statiker und Brandschutzbeauftragten-Treffen vorgestern.....),unsere Kleine vor Tagen noch mit Hubschrauber ins KH .....AOK-Nachzahlung (saftig)- und und und.......wo soll ein Mensch da noch solche INfos einbinden :eek: ....und ich wette, ich bin kein Einzelfall, jeder hat seine eigene Welt und wer hat schon gar keine Aufgaben oder Probs mehr ?
Manchmal platzt mir auch der Kragen und ich könnte alles weghauen und sagen:" so das wars, jetzt reichts, ich bin weg....." Aber dann kommt der resiliente Kaufmann durch und erdet mich.......aber solche DInge wie in diesem Thread kann ich nicht vertragen....ich MUSS das anderweit zur BEfassung zulassen.....ich kriegs nicht mehr -dazu- auf die Schippe.....die "knatscht" schon vor Gewicht und Belastung:unsure:
 
Großeinsatz in Linz-Urfahr: Drei Tote
In Linz-Urfahr läuft im Moment ein großer Polizeieinsatz. Nach ersten Informationen soll es am Nachmittag zu einer Bluttat mit drei Todesopfern gekommen sein. Laut Medienberichten soll ein älterer Mann zwei Frauen erschossen und dann Suizid begangen haben.

Zahlreiche Blaulichtorganisationen stehen derzeit vor einem Gasthaus in Linz-Urfahr im Einsatz. Das betroffene Gebiet um die Klausenbachstraße wurde von den Einsatzkräften großräumig gesperrt.

Für die Bevölkerung besteht laut Polizei keine Gefahr.


Update:
Großeinsatz in Linz-Urfahr: Drei Tote
In Linz-Urfahr ist es am frühen Nachmittag zu einer Bluttat mit drei Todesopfern gekommen. Ein 88-jähriger Mann soll im Stadtteil St. Magdalena in der Nähe eines Gasthauses seine Ehefrau (89) und Tochter (61) erschossen und anschließend Suizid begangen haben.

Nach ersten Informationen dürfte sich die Tat auf der Straße abgespielt haben. Die Tatwaffe konnte laut Polizei am Ort der Tat aufgefunden und sichergestellt werden. Das betroffene Gebiet um die Klausenbachstraße wurde von den Einsatzkräften großräumig gesperrt.

Motivlage noch unklar
Die genauen Hintergründe der Tat sind derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen. „Zu den näheren Umständen des Motives kann die Polizei im Moment noch keine näheren Angaben machen“, so Ulrike Handlbauer, Sprecherin der Polizei Oberösterreich.

Unbestätigten Meldungen zufolge soll ein Abschiedsbrief gefunden worden sein. Für die Bevölkerung besteht laut Polizei keine Gefahr.
 
Femizide: Noch immer ist das tödliche Kaleidoskop in Bewegung
Man darf nicht nur aufschreien. Man muss darüber reden. Und zu Lösungen kommen. Langfristig. Bis zur nächsten Toten könnte es nicht mehr lange dauern

Man kann beinahe nicht mehr aufzählen, wie oft man gegen Femizide angeschrieben hat. Es mutet redundant an. Manche könnten sagen, wie oft kann man denn noch darüber reden. Jetzt ist es auch mal gut. Leider. Es ist nicht gut. Es ist nicht einmal schlecht. Es ist entsetzlich. Und: Es hört nicht auf. Und damit kann auch das Anschreiben dagegen nicht aufhören.

Eine Frau, von ihrem Expartner ermordet. Eine Frau, von ihrem Vater ermordet. Eine Frau, von aktuellem Partner ermordet. Eine Frau, verbrannt. Eine Frau, erschlagen. Eine Frau, erwürgt. Eine Frau, erstochen. Eine Frau, erschossen. Eine Frau, tot. Und dann noch eine. Und noch eine. Und noch eine. Manchmal vor den Kindern, manchmal nicht. Öfter von einem bereits Weggewiesenen.

Die größte Gefahr lauert für Frauen dort, wo man sich in Sicherheit wähnt, zu Hause. Sehr oft, wenn sie sich zu wehren beginnt.

 
Mordverdacht: Mann soll Ehefrau erschossen haben
In Gersdorf an der Feistritz im Bezirk Weiz soll ein 64-Jähriger seine 59-jährige Ehefrau am Mittwochnachmittag mit einem Gewehr erschossen haben. Der mutmaßliche Täter wurde am Tatort festgenommen. Der Bereich bleibt abgesperrt.

Ein 64-jähriger Mann soll seine Ehefrau mit einem Gewehr in einem abgelegenen Waldstück erschossen haben. Der Tatverdächtige wurde laut Polizei noch am Tatort festgenommen. Die Behörden haben den Tatort, ein abgelegenes Waldstück, abgesperrt und führen derzeit Ermittlungen durch, um die genauen Hintergründe der Tat zu klären.

 
Frau durch Kopfschuss getötet: LKA ermittelt
Das Landeskriminalamt ermittelt im Fall einer 27-jährigen Frau, die zu Christi Himmelfahrt tot in ihrer Wohnung in Kottingbrunn (Bezirk Baden) aufgefunden wurde, wegen Mordverdachts. Die Frau wurde durch einen Kopfschuss getötet.

Stefan Pfandler, Leiter des Landeskriminalamts Niederösterreich, bestätigte am Mittwochabend auf Anfrage von noe.ORF.at einen entsprechenden „Kurier“-Bericht. Die tote Frau sei demnach am 14. Mai von ihren Eltern entdeckt worden. Wegen „bedenklicher Umstände“ sei eine Obduktion durchgeführt worden. Dabei sei ein Kopfschuss als Todesursache festgestellt worden.

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt ermitteln nun wegen Mordverdachts, teilte Pfandler mit. Die Ermittlungen würden sich derzeit auf das engere Umfeld der Verstorbenen konzentrieren, so Pfandler. Einen konkreten Verdächtigen gebe es noch nicht.

 
Widerliche Parteinahme für Tatverdächtigen nach Femizid
Ein Mann schießt einer Frau dreimal in den Kopf. Die "Krone" schreibt, der Mann wurde von ihr arg gekränkt, es tue ihm leid, er weint. Sie ist tot

Die Nachricht ist erschütternd. Die Worte, die die Kronen Zeitung dafür findet, sind widerlich. Am 14. Mai wurde eine 27-jährige Frau in Kottingbrunn in Niederösterreich tot aufgefunden. Nun gibt es einen geständigen Verdächtigen. Er soll ihr dreimal in den Kopf geschossen haben.

Die Frau hat auf brutale Weise ihr Leben verloren. Und die Krone – andere Medien ziehen nach – tritt weiter nach, mit einem Satz nach dem anderen. Sätzen, die plump an frauenverachtende Erzählungen anknüpfen und sie dadurch fortschreiben. Kein Journalist und keine Journalistin kann heute noch behaupten, nicht zu wissen, wie es anders ginge.

Er heult. Sie ist tot
Und so hauen sie in die Tasten: Dass Opfer und Täter sich auf Facebook kennengelernt und "schnell" verabredet hätten. Dass der Sex sie "wohl nicht überzeugt" habe – was sie auch "kundtat". Und dann: "Der 27-Jährige fühlte sich ob der unverfrorenen Kritik in seiner Ehre gekränkt und gedemütigt." Versteht man doch, warum er sie umbringen wollte, oder?

 
Gewalt gegen Frauen: Bloß nicht Hinsehen
Für die Leugnung sexualisierter Gewalt wäre ein eigener Begriff nötig, vergleichbar mit "Klimaleugnung". Denn sexualisierte Gewalt gegen Frauen ist ein weltweites Phänomen – und ihre Leugnung ebenso

Für gewöhnlich neige ich nicht zu Wortfindungstörungen, im Gegenteil. Kürzlich hat mich sogar meine Lektorin darüber informiert, dass ich mir pro Sachbuch elf neue Worte ausdenke. Wenn es Obrigkeitshörigkeit gibt, sollte es auch Untrigkeitsmissachtung geben. Zumindest in meiner Welt. Wenn sich die meisten von uns schon einen Dreck um arme und marginalisierte Menschen scheren, sollte es auch ein Wort dafür geben. Oder gleich mehrere.

Bei dem globalen Phänomen von sexualisierter Gewalt gegen Frauen fehlt mir allerdings noch eine griffige Bezeichnung. Irgendetwas analog zu Klimaleugnung. Helfen Sie mir mal bitte. Was wäre ein guter Begriff für den Umstand, dass insbesondere zu viele Männer rundweg und grundsätzlich die Existenz von sexualisierter Gewalt gegen Frauen als Massenphänomen und systemischer Konstante leugnen und/oder das Ausmaß ignorieren? Wobei, vielleicht sollte ich die Frage genauer und beispielnäher formulieren: Gesucht wird ein Wort, das dieses kollektiv vorgetäuschte Überraschungs-Huch beschreibt, welches sich immer dann erhebt, wenn der nächste Fall von leider nur allzu normaler sexualisierter Gewalt gegen Frauen medial bekannt wird.

Huch, eine Gruppe von Männern hat sich in einer Telegram-Gruppe über das Betäuben, Vergewaltigen und Filmen von Frauen ausgetauscht, sie als "tote Schweine" bezeichnet und ist dann zur Tat geschritten.

Und immer wieder: Huch!
Huch, die Autorin Claudia Wuttke ist mutmaßlich über 16 Jahre lang immer wieder von ihrem eigenen Ehemann betäubt und vergewaltigt worden, aber nur 2 von 67 Tathergängen werden juristisch verfolgt, weil solche Dinge einfach viel zu schnell verjähren. Also huch, wir haben einen deutschen Pelicot-Fall, nur eben ohne Gerechtigkeit.

 
Lehrerin bei Femizid in Oberösterreich mit Schuss- und Stichwaffe getötet
Der 29-jährige Kollege des Opfers hatte die Waffe legal besessen. Laut Staatsanwalt beging er nach der Tötung der Frau Suizid

Taufkirchen an der Pram – Bei einem mutmaßlichen Femizid in einer Schule in Taufkirchen an der Pram (Bezirk Schärding) soll am Freitag ein 29-jähriger Pädagoge seine um ein Jahr jüngere Kollegin mit einem zweischneidigen Dolch und einer Schusswaffe in der Schulbibliothek getötet haben. Die Waffe hatte der Mann legal besessen. Hintergrund der Tat dürfte offenbar eine Zurückweisung gewesen sein, und dass die Frau eine Beziehung einging, wie Staatsanwalt Alois Ebner der APA am Samstag erklärte.

Entgegen ersten Meldungen hatten die beiden Lehrerkollegen nie eine Beziehung gehabt. Der Mann dürfte der Pädagogin laut dem Umkreis aber Avancen gemacht haben. Der 29-jährige Lehrer, der nach der Tat Suizid beging, war bisher unbescholten, es gab auch keine Stalking-Anzeigen oder andere Vorkommnisse, teilte Ebner mit.

Der 29-Jährige hatte laut ersten Ermittlungen mit einem zweischneidigen Dolch mehrfach auf die Frau eingestochen. Danach schoss er der Pädagogin mehrmals in den Kopf. Am Leichenfundort wurden laut Ebner drei Patronenhülsen gefunden. Der Femizid wurde in den "frühen Nachmittagsstunden" verübt. Zu dem Zeitpunkt dürfte das Gebäude fast menschenleer gewesen sein. Es gebe laut dem Sprecher der Staatsanwaltschaft derzeit zumindest keine Zeugen, die etwaige Schüsse gehört hätten.

 
Zurück
Oben