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Iran News....

Trump verlängert, Iran pokert – und beide tun so, als gäbe es einen Waffenstillstand
Trump hatte gesagt, er werde ihn niemals verlängern. Dann rief Pakistans Feldmarschall Asim Munir an. Und Trump verlängerte ihn trotzdem. Der Waffenstillstand, dessen Ablauf er seit Tagen mit Bombendrohungen begleitet hatte, lebt weiter – offiziell auf Bitten Islamabads, während Amerika auf einen einheitlichen Vorschlag aus Teheran wartet. Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif bedankt sich auf X persönlich und im Namen von Feldmarschall Munir für Trumps gnädige Zustimmung. Ein Satz, der nach Höflichkeit klingt und nach Erleichterung schmeckt.

Iran lehnte die Verlängerung als einseitige Erklärung ab, die man nicht anerkenne. Und dann verhielt sich Teheran so, als gelte sie trotzdem. Die Revolutionsgarden schießen nicht. Schiffe bewegen sich entlang koordinierter Routen. Die Blockade besteht fort. Alle handeln, als gäbe es einen Waffenstillstand, während Iran offiziell sagt, dass es keinen gibt. Das ist nicht Widerspruch. Das ist Diplomatie in ihrer ehrlichsten Form – man tut, was nötig ist, und sagt, was man sagen muss.

Vance bleibt, der Markt zittert

JD Vance reist nicht nach Islamabad. Das Weiße Haus teilt mit, angesichts der Entscheidung des Präsidenten, den Waffenstillstand zu verlängern und auf einen iranischen Vorschlag zu warten, werde die amerikanische Delegation vorerst nicht reisen. Steve Witkoff und Jared Kushner kehren nach Washington zurück, um darüber zu beraten, wie es weitergehen soll. Die Märkte registrieren das sofort. Der S&P 500 dreht ins Minus, verliert 0,6 Prozent, nachdem er zuvor um 400 Punkte gestiegen war. Der Dow Jones fällt um 293 Punkte. Der Brent-Ölpreis schwankt zwischen unter 95 und knapp 100 Dollar, bevor er sich bei 98,48 Dollar einpendelt. Ein Anstieg von 3,1 Prozent an einem einzigen Tag, der zeigt, wie eng die Welt an diesem Krieg hängt und wie wenig es braucht, um sie zu erschüttern.

Was Trump zugibt, ohne es laut zu sagen
Als offizielle Begründung für die Verlängerung nennt Trump, die iranische Führung sei ernsthaft gespalten, was er nicht unerwartet nennt. Ein Satz, der mehr enthält, als er preisgibt. Die USA räumen damit ausdrücklich ein, dass die Vertreter, die möglicherweise an den Verhandlungstisch in Islamabad kommen würden, möglicherweise nicht für jene sprechen, die in Teheran die Waffen kontrollieren. Genau das haben wir vor Tagen beschrieben – und jetzt ist es Teil der offiziellen amerikanischen Begründung für die Verlängerung eines Waffenstillstands, dem die andere Seite gar nicht zugestimmt hat.

 
Schifffahrtsbehörde: Beschuss von Containerschiff vor Oman
Die britische Seefahrtsbehörde UKMTO hat nach eigenen Angaben einen Bericht über einen Zwischenfall mit einem Containerschiff 15 Seemeilen nordöstlich der Küste von Oman erhalten.

„Das Schiff wurde ohne vorherige Funkwarnung von einem Kanonenboot der Streitkräfte der iranischen Revolutionsgarde" beschossen“, hieß es heute Früh. Das Schiff habe „schwere Schäden“ erlitten, die Besatzung sei jedoch „unversehrt“.

Der Kapitän habe gemeldet, dass sich dem Schiff ein Kanonenboot der iranischen Revolutionsgarde genähert habe. Anschließend sei sein Schiff wiederholt beschossen worden. Dadurch seien schwere Schäden an der Brücke entstanden. Die Besatzung sei in Sicherheit, hieß es. Es seien keine Brände oder Umweltschäden gemeldet worden.

 
Skepsis gegenüber Waffenruhe
Revolutionsgarde gibt sich angriffsbereit
Nur wenige Stunden nach einer neuen Drohung mit Bombardements gegenüber dem Iran hat US-Präsident Donald Trump am Dienstag in einer überraschenden Volte kurz vor deren Ablauf eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran verkündet – ohne Frist. An der US-Blockade der Straße von Hormus wollte er festhalten. Die iranische Revolutionsgarde reagierte wenig versöhnlich. Sie sei bereit, jeder neuen Aggression zu begegnen. Die britische Seefahrtsbehörde UKMTO meldete Mittwochfrüh den Beschuss eines Containerschiffs vor der Küste von Oman.

Das Schiff sei ohne vorherige Funkwarnung von einem Kanonenboot der Streitkräfte der Revolutionsgarde beschossen worden. Das Schiff habe schwere Schäden erlitten, die Besatzung sei jedoch unverletzt. Der Iran bestätigte den Angriff bisher nicht. Die Revolutionsgarde betonte Mittwochfrüh die Notwendigkeit, auf dem „stillen Schlachtfeld“ wachsam zu sein und die feindlichen Aktionen während des „sogenannten Waffenstillstands“ zu beobachten.

Teheran habe keine Verlängerung der Waffenruhe erbeten, hieß es zuvor von der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf iranische Quellen. „Die Verliererseite kann die Bedingungen nicht diktieren“, schrieb ein Berater des iranischen Parlamentspräsidenten Mohammed-Bagher Ghalibaf auf der Plattform X. Zudem argwöhnte er, dass die Verlängerung der Waffenruhe eine List sei, um „Zeit für einen Überraschungsangriff zu gewinnen“. Die Fortsetzung der US-Seeblockade sei mit Bombardierungen gleichzusetzen und müsse militärisch beantwortet werden.

 
Iran greift mehrere Containerschiffe an
Die jüngste Kehrtwende von US-Präsident Donald Trump im Iran-Krieg hat am Mittwoch nicht für Entspannung gesorgt. Trump hatte die Verlängerung der Waffenruhe verkündet, doch hielt er an der Blockade der Straße von Hormus fest. Teheran sieht darin einen kriegerischen Akt und reagierte mit dem Beschuss und der Beschlagnahme von Frachtschiffen. Die EU schlug derweil Auswege aus der kriegsbedingten Energiekrise vor.

Nach mehreren Berichten bestätigte der Iran am Mittwoch, dass drei Schiffe attackiert und zwei davon beschlagnahmt worden seien. Die Nachrichtenagentur Fars veröffentlichte die Namen der drei Frachtschiffe. Laut dem Trackingdienst Vesselfinder handelte es sich bei der „Epaminondas“ um ein Containerschiff unter Flagge Liberias, die von den Vereinigten Arabischen Emiraten in Richtung Indien unterwegs war.

Der Frachter „MSC Francesca“ lag zuletzt vor der Küste Saudi-Arabiens und fährt unter der Flagge Panamas und stammt laut iranischen Angaben aus Israel. Außerdem wurde ein Containerschiff namens „Euphoria“ attackiert, das sich iranischen Angaben zufolge in griechischem Besitz befinden soll. In allen drei Fällen sollen die Besatzungsmitglieder in Sicherheit sein.

 
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Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) erwägen angesichts des Krieges mit dem Iran, den Dollar für Ölzahlungen aufzugeben – es sei denn, die USA leisten finanzielle Unterstützung, berichtet das Wall Street Journal.

Dem Bericht zufolge hat das Land Gespräche mit den USA über mögliche finanzielle Hilfen aufgenommen, sollte sich die Krise verschärfen. Die emiratischen Behörden geben an, die Folgen bisher eindämmen zu können, doch ein finanzielles Polster könnte erforderlich sein. Aufgrund der Lage in der Straße von Hormus befürchtet Abu Dhabi die Erschöpfung der Währungsreserven und einen Kapitalabfluss. Die Emirate erklären zudem, der US-Angriff auf den Iran habe das Land in einen Konflikt mit unvorhersehbaren Folgen hineingezogen. Sollten die Dollar knapp werden, könnten die VAE daher auf Zahlungen in Yuan oder anderen Währungen umsteigen, was die Dominanz des Dollars auf dem globalen Ölmarkt gefährden könnte.

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Einer der Gründe für den Krieg war der Wunsch, das iranische Öl unter US-Kontrolle zu bringen, unter anderem um den Petrodollar zu stärken, der die wirtschaftliche Macht der USA untermauert
 
Golfkrieg im Schwebezustand
US-Präsident Donald Trump hat beschlossen, erst einmal nichts zu tun. Der Ball ist bei den Iranern, wo sich die Hardliner durchzusetzen scheinen

Niemand rechnet damit, dass der derzeitige Schwebezustand lange anhält: US-Präsident Donald Trump hat die Waffenruhe am Persischen Golf "auf Ersuchen Pakistans" verlängert, dieses Mal ohne Deadline und mit der Aufforderung an den Iran, sich mit Vorschlägen zu melden. Die Bedingungen Washingtons an Teheran bleiben, wie sie sind. Aber ebenso jene Teherans an Washington.

Anders als die USA wollten die Iraner unter diesen Umständen nicht erneut in Islamabad verhandeln und nahmen eine Rückkehr zum vollen Krieg in Kauf. Trump hingegen beschloss, erst einmal nichts zu tun. Wenn dahinter eine echte Strategie stecken würde, wäre sie sogar schlüssig: Der Ball ist zurück bei den Iranern, die nur unbequeme Entscheidungen treffen können. Krieg oder Kapitulation.

Trump hat die Kosten für die USA erst einmal reduziert, wobei er jederzeit die Meinung ändern kann. Die US-Sperre der Straße von Hormus für iranische Schiffe bleibt aufrecht. Das ist eine aufwendige Operation; je länger sie dauert, desto größer werden die Risiken auch für US-Personal. Den Iran kostet sie viel, aber die Resilienz des Regimes gegen Sanktionen scheint nach 47 Jahren fast unendlich.

 
aber alles gut, Beweise gibt keine :)

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Eine CMV-22B Osprey der Flugzeugträgergruppe der USS Bush wurde heute vor Madagaskar gesichtet. Dies deutet darauf hin, dass sich der Flugzeugträger selbst ebenfalls in der Nähe befindet.

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Trump verlängerte die Waffenruhe bis zum 26. April. Bis dahin wird die von der USS Bush angeführte Flugzeugträgergruppe den Persischen Golf erreicht haben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der US-Flugzeugträger in der Region auf drei
 
Zuletzt bearbeitet:
Weißes Haus: Keine feste Frist für iranischen Vorschlag
US-Präsident Donald Trump hat nach Angaben des Weißen Hauses für einen iranischen Vorschlag zur Beendigung des Krieges keine Frist gesetzt. Anders als in einigen Medien berichtet worden sei, habe der US-Präsident „keine feste Frist für die Vorlage eines iranischen Vorschlags gesetzt“, sagte seine Sprecherin Karoline Leavitt gestern: „Letztlich wird der Zeitplan vom Oberbefehlshaber festgelegt.“

Auf die Beschlagnahmung mehrerer Schiffe durch den Iran angesprochen, sagte Leavitt zudem dem Sender Fox News, Trump werte das nicht als Verstoß gegen die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. „Nein, denn es handelte sich weder um amerikanische noch um israelische Schiffe. Es handelte sich um zwei internationale Schiffe“, sagte Leavitt.

Trump hatte am Montag die zweiwöchige Waffenruhe im Iran-Krieg kurz vor deren Auslaufen vorerst verlängert. Das gelte so lange, bis der Iran einen Vorschlag zur Beendigung des Konflikts vorlege und „die Gespräche in der einen oder anderen Form abgeschlossen werden“.

Peseschkian signalisiert Entgegenkommen
Der Iran betrachtet auch nach der einseitig von US-Präsident Trump verlängerten Waffenruhe die US-Seeblockade weiter ein Verstoß gegen die Feuerpause. Die Öffnung der Straße von Hormus sei nicht möglich, wenn es zu solchen „schweren Verstößen gegen die Waffenruhe“ komme, schrieb der iranische Verhandlungsführer und Parlamentspräsident, Mohammed-Bagher Ghalibaf, auf der Plattform X.

 
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