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Iran News....

Trump kündigte Angriffe auf Iran für die Nacht an
US-Präsident Donald Trump hat heute am Rand des NATO-Gipfels in der Türkei neue Angriffe auf den Iran noch in der kommenden Nacht angekündigt.

Zuvor hatte er die Absichtserklärung zur Beendigung des Krieges mit dem Iran für hinfällig erklärt. Die Vereinbarung sei „wohl vorbei“, sagte Trump vor dem NATO-Gipfel in Ankara. Er wolle nicht mit Teheran verhandeln und mit dem Iran nichts mehr zu tun haben. Seine Unterhändler werde er aber weiter mit dem Iran reden lassen, wenn diese es wünschten, sagte Trump. Dem vorangegangen waren neue gegenseitige Angriffe.

 
Weltschifffahrtsorganisation warnt vor Passage von Hormus
Wegen der neuen Angriffe auf zivile Schiffe warnt die Weltschifffahrtsorganisation International Maritime Organization (IMO) vor der Durchfahrt durch die Straße von Hormus.

„Solange der Schutz und die Sicherheit von Besatzungen nicht garantiert werden können, rufe ich Flaggenstaaten, Betreiber und alle zuständigen Behörden dazu auf, Seeleute keiner unnötigen Gefahr durch das Passieren der Meerenge auszusetzen“, sagte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez laut einer Mitteilung heute.

Tausende Seeleute sitzen fest
Die Angriffe auf mehrere Schiffe in den vergangenen beiden Tagen verurteilte er scharf. „Kein Seemann sollte sein Leben riskieren müssen, um einfach seine Arbeit zu machen“, so Dominguez weiter. Die Lage sei volatil. Er rief alle beteiligten Staaten auf, sich maximal zurückzuhalten und die Situation umgehend zu deeskalieren und Schiffen die Abreise zu ermöglichen.

 
Nach Trump-Anruf: Infantino muss auf Schlauchboot Straße von Hormus sichern

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Neuerliche gegenseitige Angriffe am Persischen Golf bringen den brüchigen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran in Gefahr. Da sich US-Präsident Donald Trump mit dem Resultat nicht abfinden will, intervenierte er nun bei der FIFA: Gianni Infantino muss persönlich ausrücken und die Seewegsicherheit in der Straße von Hormus garantieren.

ANKARA – „This attack was a total, nasty foul, the Iranians deserve the red card“, beschwerte sich Trump am Rande des heutigen NATO-Gipfels in Ankara. „I called FIFA to have Gianni look into it.“

Laut dem US-Präsidenten habe der Iran ein geopolitisches Foul begangen. Weil das Pentagon jedoch kein spielentscheidendes Gegentor auf US-Militärbasen im Nahen Osten riskieren möchte, habe man nun den Fußballverband eingeschalten.

„Gianni is very flexible, very loyal. Nobody bends the rules like him“, streute Trump dem FIFA-Präsidenten Rosen.

Kurze Zeit später. „Heute fühle ich mich amerikanisch, heute fühle ich mich wie ein Flugzeugträger, heute fühle ich mich wie ein wehrloses Schlauchboot im Kreuzfeuer“, erklärt ein blasser FIFA-Präsident, während er aus dem Enddarm des US-Präsidenten kriecht und sich Richtung Naher Osten aufmacht.

 

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Nach Schiffsattacken
USA greifen erneut Ziele im Iran an
Das US-Militär hat am Mittwoch neue Luftangriffe auf den Iran durchgeführt. Das teilte das Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) wenige Stunden, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hatte, eine vorläufige Vereinbarung zur Beendigung des Krieges mit dem Iran sei „hinfällig“, mit. Bereits am Vortag hatten die USA nach eigenen Angaben über 80 Ziele im Iran angegriffen und das mit Angriffen auf Handelsschiffe begründet.

Nach Angaben des US-Militärs zielten die neuen Angriffe darauf ab, die Fähigkeiten des Iran zur Bedrohung der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu schwächen. „Die Vereinigten Staaten ziehen den Iran für die jüngsten ungerechtfertigten Angriffe auf Handelsschiffe und zivile Besatzungen zur Rechenschaft, die eine lebenswichtige internationale Wasserstraße frei befahren“, erklärte Centcom auf der Plattform X.

Demnach kam die Anweisung für die Angriffe von Trump. Nähere Angaben zum Ziel der Angriffe machte das US-Militär nicht. Die iranische Luftabwehr meldete laut der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Mehr, nahe der Stadt Bandar Abbas würden feindliche Ziele bekämpft. Zudem seien in der Nähe von Konarak, Tschabahar und Iranschahr Explosionen zu hören gewesen.

 
Neunzig Ziele im Iran in einer Nacht, und aus der Unterschrift kriecht eine Schlange
Das amerikanische Militär griff den Iran in der Nacht zum Donnerstag erneut aus der Luft an, wenige Stunden nachdem der Präsident den drei Wochen alten Waffenstillstand für beendet erklärt hatte. Nach Angaben des Zentralkommandos traf man rund neunzig militärische Ziele, darunter Luftabwehrstellungen, Lager für Drohnen und Raketen sowie die Versorgungsanlagen entlang der Küste. Der Zweck sei, dem Iran die Fähigkeit zu nehmen, die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen. Iranische Staatsmedien berichteten von Explosionen in mindestens drei Hafenstädten der südöstlichen Küste. Kurz darauf, in der Frühe des dortigen Donnerstags, erklärte die kuwaitische Armee, sie fange Drohnen und Raketen ab, und das bahrainische Innenministerium meldete Warnsirenen, ohne zu sagen, was sie ausgelöst habe. Am Mittwochmorgen hatten beide Länder schon einmal im Feuer gelegen, als der Iran mitteilte, er habe amerikanische Stützpunkte dort beschossen.

Vergeltung nannte der Präsident die neuen Angriffe, Vergeltung für die iranischen Angriffe auf Handelsschiffe. Geschehe es noch einmal, schrieb er in einem sozialen Netzwerk, werde es sehr viel schlimmer werden. Zuvor, auf dem NATO-Gipfel in der Türkei, war er nach dem Waffenstillstand gefragt worden. Er glaube, der sei vorbei, sagte er, fügte aber hinzu, für Verhandlungen bleibe er offen, und mit einem vollen Krieg rechne er nicht.

 
Waffenruhe für Trump "reine Zeitverschwendung": Iran und USA greifen sich wieder an
Das Vermittlerland Pakistan ruft zur Zurückhaltung auf. Bisher vergeblich: Der Iran kontert US-Angriffe mit Gegenschlägen

US-Streitkräfte haben erneut iranische Ziele angegriffen – zum zweiten Mal binnen 24 Stunden. Damit solle die Fähigkeit des Iran geschwächt werden, "die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen", erklärte das zuständige US-Kommando Centcom. US-Präsident Donald Trump hatte die mit dem Iran vereinbarte Feuerpause am Rande des Nato-Gipfels in der Türkei für beendet erklärt und die neuen Angriffe angeordnet. Rund 90 Ziele seien im Iran angegriffen worden, fügte das Centcom in einer weiteren Meldung hinzu.

 
Nach US-Angriff im Iran
Luftalarm in Kuwait, Katar und Bahrain
Im Nahen Osten stehen die Zeichen nach der zweiten großangelegten US-Angriffswelle auf Ziele im Iran weiter auf Eskalation. Der Iran reagierte am Donnerstag erneut mit Gegenschlägen – im Fokus standen militärische Einrichtungen in Kuwait, Bahrain und Katar.

Das Innenministerium in Bahrain rief die Bevölkerung am Vormittag auf, Ruhe zu bewahren und sich erneut zum nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben. Berichten zufolge handelte es sich um den bereits dritten Luftalarm an diesem Tag.

Die iranischen Streitkräfte bestätigten nach Angaben von Staatsmedien zuvor Angriffe auf Ziele in den drei Golfstaaten. Im Zuge der Angriffe „gegen amerikanische Stützpunkte in der Region“ habe die Armee ein Patriot-Raketenabwehrsystem in Kuwait, ein Frühwarnsystem in Katar und Treibstofftanks in Bahrain mit „einer großen Zahl von Kamikazedrohnen verschiedener Typen“ ins Visier genommen, berichteten die Staatsmedien.

 
Das iranische Regime pokert hoch, vielleicht zu hoch
Die jüngste Eskalation in Hormus ging eindeutig von Teheran aus. Trump, gewiss auch entnervt von den Bildern des Khamenei-Begräbnisses, schlug zurück

Niemand kann ernsthaft überrascht sein, wenn der Waffenstillstand am Persischen Golf nicht hält. Die "Missverständnisse", die jederzeit zur Wiederaufnahme des Kriegs führen können, sind im skizzenhaften Text des Memorandum of Understanding (MoU) zwischen USA und Iran geradezu angelegt. Auch wenn es diesmal gelingen sollte, die Eskalation wieder zu stoppen: Es wird nicht die letzte gewesen sein.

Nicht erwartbar war der Zeitpunkt. Die ersten Angriffe gingen diesmal vom Iran aus, der am Dienstag in der Straße von Hormus drei Schiffe beschoss. Nach iranischer Interpretation des Memorandums waren sie auf einer "falschen" Route nahe der omanischen Küste unterwegs. Der Iran besteht darauf, dass die Schiffe in seinem Kontrollbereich passieren. Er will nicht dulden, dass in der Übergangszeit bis zu einem eventuellen Abkommen neue Lösungen gefunden werden.

 
Verkehr in Straße von Hormus vor Stillstand
Nach der jüngsten militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran ist der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus am Donnerstag nahezu vollständig zum Stillstand gekommen. Zuvor hatte der Iran militärische Einrichtungen in Kuwait, Bahrain und Katar attackiert. Auch Jordanien wurde angegriffen. Zugleich warnte der iranische Außenminister Abbas Araktschi das US-Militär vor „Abenteurertum“.

„Der Tankerverkehr durch die Straße von Hormus ist im Wesentlichen zum Erliegen gekommen, was im Moment mehr über die Risikowahrnehmung aussagt als jede Erklärung aus Washington oder Teheran“, erklärte Jorge Leon vom Beratungsunternehmen Rystad Energy gegenüber Reuters.

Am Donnerstag durchquerten nur sechs Frachtschiffe die strategisch wichtige Meerenge im Persischen Golf, wie aus Daten des Dienstleisters Kpler hervorgeht.

Iranische Streitkräfte hatten am Donnerstag US-Militärstützpunkte in benachbarten Golfstaaten attackiert. Das war eine Reaktion auf US-Angriffe auf iranische Ziele am Mittwoch.

 
Europäische Medien Ziel von Iran-Propaganda
Tausende organisierte Social-Media-Accounts verbreiten in Europa Propaganda. Eine vom ORF geführte Recherche der European Broadcasting Union (EBU) hat insgesamt 12,8 Millionen Kommentare unter den Nachrichtenangeboten von öffentlich-rechtlichen Sendern in Deutschland, Frankreich, Spanien, der Schweiz, Litauen und Österreich auf Instagram untersucht. Entdeckt wurden so senderübergreifende Kampagnen rund um den Iran.

Für die Untersuchung wurde vom ORF ein eigenes Programm entwickelt, das Kommentare unter Instagram-Beiträgen von neun öffentlich-rechtlichen Newsangeboten – BR24, France 24, LRT, Zeit im Bild, RTVE, Swissinfo, RFI, Tagesschau und ZDFheute – analysiert und Hinweise auf koordiniertes Vorgehen aufdeckt.

Accounts, die regelmäßig miteinander Ähnliches zeitnah kommentierten, wurden zu Netzwerken gruppiert, besonders auffällige anschließend durch eine journalistische Recherche überprüft.

Postings im Sekundentakt
Im Untersuchungszeitraum zwischen April 2025 und März 2026 fielen dabei vor allem Kampagnen rund um den Iran-Krieg ins Auge. „Der Westen führt keinen Krieg gegen den Iran, sondern gegen Muslime auf der ganzen Welt!“, schrieben 57 Accounts innerhalb von Sekunden unter ein Posting der Tagesschau auf Instagram. Wenige Stunden später tauchte die exakt selbe Botschaft, abgesetzt von 27 Accounts, im Kommentarbereich von ZDFheute auf.

 
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