Wenn Autokraten in Schwierigkeiten sind, fangen sie einen Krieg an
Trumps aktuelle Schritte kann man als Maßnahmen aus dem "Handbuch des hoffnungsvollen Autokraten" betrachten
Warum greift der Präsident, der versprochen hat, ein Ende mit den "forever wars" in exotischen Gegenden zu machen, den Iran an – was verspricht, zur Mutter aller "forever wars" (endlosen Kriege) zu werden?
Vielleicht sollte man es schlicht als eine Maßnahme aus dem "Handbuch des hoffnungsvollen Autokraten" betrachten: Autokraten oder Möchtegernautokraten, die sich in innenpolitischen Schwierigkeiten befinden, fangen gerne Kriege an.
Donald Trump ist in Schwierigkeiten. 63 Prozent lehnen seine Politik ab, seine Versprechungen über die Verbesserung der Lage des kleinen Mannes konnte er nicht einhalten. Also braucht er ein Ablenkungsmanöver.
Hand in Hand
Der Angriff auf den Iran geht im Übrigen Hand in Hand mit anderen Maßnahmen aus dem Handbuch des Autokraten. Oppositionelle Medien in die Hand bekommen? Check. Soeben wurde die Muttergesellschaft von CNN durch einen Trump-nahen Tech-Oligarchen gekauft. Oder: faire und freie Wahlen behindern? Check. Trump-Unterstützer zirkulieren einen Plan, der vorsieht, dass bei den alles entscheidenden Midterm-Elections im Herbst der Präsident den Ausnahmezustand ausruft und die Wahlorganisation übernimmt. Unter anderem durch Abschaffung der Briefwahl. Es sei nämlich chinesischer Einfluss zu befürchten ...
Der Sturz des iranischen Regimes ist wünschenswert. Fraglich ist nur, ob Trumps Krieg dazu führt. Und ob er nicht geführt wird, um Trump zu retten. (Hans Rauscher, 2.3.2026)
www.derstandard.at
Trumps aktuelle Schritte kann man als Maßnahmen aus dem "Handbuch des hoffnungsvollen Autokraten" betrachten
Warum greift der Präsident, der versprochen hat, ein Ende mit den "forever wars" in exotischen Gegenden zu machen, den Iran an – was verspricht, zur Mutter aller "forever wars" (endlosen Kriege) zu werden?
Vielleicht sollte man es schlicht als eine Maßnahme aus dem "Handbuch des hoffnungsvollen Autokraten" betrachten: Autokraten oder Möchtegernautokraten, die sich in innenpolitischen Schwierigkeiten befinden, fangen gerne Kriege an.
Donald Trump ist in Schwierigkeiten. 63 Prozent lehnen seine Politik ab, seine Versprechungen über die Verbesserung der Lage des kleinen Mannes konnte er nicht einhalten. Also braucht er ein Ablenkungsmanöver.
Hand in Hand
Der Angriff auf den Iran geht im Übrigen Hand in Hand mit anderen Maßnahmen aus dem Handbuch des Autokraten. Oppositionelle Medien in die Hand bekommen? Check. Soeben wurde die Muttergesellschaft von CNN durch einen Trump-nahen Tech-Oligarchen gekauft. Oder: faire und freie Wahlen behindern? Check. Trump-Unterstützer zirkulieren einen Plan, der vorsieht, dass bei den alles entscheidenden Midterm-Elections im Herbst der Präsident den Ausnahmezustand ausruft und die Wahlorganisation übernimmt. Unter anderem durch Abschaffung der Briefwahl. Es sei nämlich chinesischer Einfluss zu befürchten ...
Der Sturz des iranischen Regimes ist wünschenswert. Fraglich ist nur, ob Trumps Krieg dazu führt. Und ob er nicht geführt wird, um Trump zu retten. (Hans Rauscher, 2.3.2026)
Wenn Autokraten in Schwierigkeiten sind, fangen sie einen Krieg an
Trumps aktuelle Schritte kann man als Maßnahmen aus dem "Handbuch des hoffnungsvollen Autokraten" betrachten
