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Iran News....

„Gerüchte“ zu Krieg verbreitet: Über 300 Festnahmen in Katar
Im Golfstaat Katar sind vor dem Hintergrund des Iran-Krieges mehr als 300 Menschen unter dem Vorwurf festgenommen worden, mit Bildaufnahmen „irreführende Informationen“ verbreitet zu haben.

Die Betroffenen „filmten und verbreiteten Videoclips und veröffentlichten irreführende Informationen und Gerüchte, die die öffentliche Meinung aufwiegeln könnten“, hieß es in einer heute verbreiteten Erklärung des Innenministeriums. Bei den 313 Festgenommenen handle es sich um Staatsbürger verschiedener Länder.

Ähnliche Schritte in anderen Staaten
Andere Staaten in der Region hatte in den vergangenen Tagen ähnliche Schritte unternommen. In Bahrain etwa wurden am Freitag nach Angaben des Innenministeriums vier Menschen festgenommen, weil sie „Falschnachrichten“ zu iranischen Angriffen verbreitet hätten. Auch in Kuwait gab es Festnahmen.

 
Angriffe auf Entsalzungsanlagen verstoßen gegen Völkerrecht – Attacken gegen Ölindustrie womöglich auch
Laut einer Expertin sind beide Ziele unter internationalem Recht illegal. Vor allem die Angriffe auf Entsalzungsanlagen könnten weitreichende Folgen am Golf haben

In Teheran ging am Sonntag schwarzer Regen nieder. Nach den Angriffen der israelischen Luftwaffe auf die Ölinfrastruktur der iranischen Hauptstadt fielen Teile des fossilen Brennstoffs in Form von Niederschlag auf die Bevölkerung. Der Rote Halbmond und Fachleute warnten vor den gesundheitlichen Auswirkungen des giftigen Regens und forderten die Bevölkerung auf, Schutz in Innenräumen zu suchen. Die Menschen Teherans berichteten von Kopfschmerzen und Atemschwierigkeiten.

Gabriel da Silva, Atmosphärenchemiker an der Universität Melbourne, schrieb in einem Beitrag für The Conversation von "sehr besorgniserregenden" Berichten. Der Regen sei ein Hinweis darauf, wie stark die Luft vor Ort verschmutzt sei. Der schwarze Niederschlag deute darauf hin, dass sich giftige Schadstoffe wie Kohlenwasserstoffe, ultrafeine Partikel und krebserregende Verbindungen in dem Regen befinden. Außerdem seien wahrscheinlich Schwermetalle und anorganische Verbindungen aus Baumaterialien in dem Niederschlag enthalten. Die kurz- und langfristigen Auswirkungen auf die Bevölkerung und die Umwelt seien nur schwer absehbar.

 
Angriffe auf Entsalzungsanlagen verstoßen gegen Völkerrecht – Attacken gegen Ölindustrie womöglich auch
Laut einer Expertin sind beide Ziele unter internationalem Recht illegal. Vor allem die Angriffe auf Entsalzungsanlagen könnten weitreichende Folgen am Golf haben

In Teheran ging am Sonntag schwarzer Regen nieder. Nach den Angriffen der israelischen Luftwaffe auf die Ölinfrastruktur der iranischen Hauptstadt fielen Teile des fossilen Brennstoffs in Form von Niederschlag auf die Bevölkerung. Der Rote Halbmond und Fachleute warnten vor den gesundheitlichen Auswirkungen des giftigen Regens und forderten die Bevölkerung auf, Schutz in Innenräumen zu suchen. Die Menschen Teherans berichteten von Kopfschmerzen und Atemschwierigkeiten.

Gabriel da Silva, Atmosphärenchemiker an der Universität Melbourne, schrieb in einem Beitrag für The Conversation von "sehr besorgniserregenden" Berichten. Der Regen sei ein Hinweis darauf, wie stark die Luft vor Ort verschmutzt sei. Der schwarze Niederschlag deute darauf hin, dass sich giftige Schadstoffe wie Kohlenwasserstoffe, ultrafeine Partikel und krebserregende Verbindungen in dem Regen befinden. Außerdem seien wahrscheinlich Schwermetalle und anorganische Verbindungen aus Baumaterialien in dem Niederschlag enthalten. Die kurz- und langfristigen Auswirkungen auf die Bevölkerung und die Umwelt seien nur schwer absehbar.

Angriffe auf Treibstoffe sind legitime Ziele. Nur müssen die Angriffe verhältnismäßig sein. Wenn dabei drei Dörfer draufgehen, dann darf mans natürlich nicht machen.
 
Angriffe auf Treibstoffe sind legitime Ziele. Nur müssen die Angriffe verhältnismäßig sein. Wenn dabei drei Dörfer draufgehen, dann darf mans natürlich nicht machen.
Das ist so nicht ganz korrekt. Im humanitären Völkerrecht reicht Verhältnismäßigkeit allein nicht aus. Es gilt auch das Prinzip der Unterscheidung und die Pflicht, zivile Schäden so weit wie möglich zu vermeiden. Das Thema ist deutlich komplexer, als der Satz suggeriert.
 
Das ist so nicht ganz korrekt. Im humanitären Völkerrecht reicht Verhältnismäßigkeit allein nicht aus. Es gilt auch das Prinzip der Unterscheidung und die Pflicht, zivile Schäden so weit wie möglich zu vermeiden. Das Thema ist deutlich komplexer, als der Satz suggeriert.
Das haben Völkerrechtler zu entscheiden und nicht wir.
 
Das haben Völkerrechtler zu entscheiden und nicht wir.
Laut KI: Was völkerrechtlich tatsächlich gilt (allgemein, ohne Einzelfall)
Im humanitären Völkerrecht gibt es drei zentrale Prinzipien:
1. Unterscheidung (Distinction)
Es muss immer zwischen militärischen Zielen und zivilen Objekten unterschieden werden.
2. Verhältnismäßigkeit (Proportionality)
Ein Angriff darf nicht durchgeführt werden, wenn zu erwarten ist, dass der zivile Schaden außer Verhältnis zum militärischen Vorteil steht.
3. Vorsichtsmaßnahmen (Precautions)
Alle verfügbaren Maßnahmen müssen getroffen werden, um zivile Opfer zu vermeiden oder zu minimieren.
 
Ein Angriff darf nicht durchgeführt werden, wenn zu erwarten ist, dass der zivile Schaden außer Verhältnis zum militärischen Vorteil steht.
Da steht nicht, dass Kollateralschäden ausgeschlossen sind. Wie ich bereits gesagt habe, müssen diese im Verhältnis sein. Du darfst also nicht 500 Leute umbringen, nur um einen Soldaten zu erwischen. Treibstoffe sind dual use Produkte und sind somit grundsätzlich ein militärisches Ziel, nur darf die Umgebung unverhältnismäßig unter den Schlägen leiden. Da steht also nichts, was ich nicht schon geschrieben habe.

Manchmal erstaunt mich meine eigene Genialität.
 
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