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Iran News....

Drohnen über Saudi-Arabien, Tote im Libanon, ein Absturz im Irak und Washington lockert Russlands Öl-Sanktionen
Der Krieg um Iran greift immer weiter über die Region hinaus. Während im Libanon Menschen unter Trümmern sterben, in Saudi-Arabien Dutzende Drohnen aus dem Himmel geholt werden und im Irak ein amerikanisches Tankflugzeug abstürzt, lockert Washington ausgerechnet jetzt die Sanktionen gegen russisches Öl. Militärische Eskalation, wirtschaftliche Folgen und politische Kehrtwenden greifen ineinander und zeigen, wie weit sich dieser Konflikt inzwischen ausgedehnt hat.

Saudi-Arabien meldete in der Nacht auf Freitag einen ungewöhnlich großen Angriff aus der Luft. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden innerhalb weniger Stunden mehrere Dutzend Drohnen abgefangen, die auf die ölreiche Ostprovinz des Königreichs zuflogen. In ersten Berichten war von 38 Flugkörpern die Rede, in späteren Meldungen von 28 abgeschossenen Drohnen, nachdem sie in den saudischen Luftraum eingedrungen waren. Zu den möglichen Zielen gehörten Einrichtungen der Ölindustrie, eine Militärbasis mit amerikanischen Soldaten sowie die US-Botschaft in Riad. Selbst für ein Land, das seit Jahren mit regionalen Bedrohungen konfrontiert ist, gilt eine derart große Zahl von Drohnen in so kurzer Zeit als außergewöhnlich.

Auch im Irak hat der Krieg tödliche Folgen. Frankreich bestätigte, dass bei einem Angriff auf die nordirakische Stadt Erbil ein französischer Soldat getötet wurde. Präsident Emmanuel Macron identifizierte ihn als Stabsfeldwebel Arnaud Frion vom 7. Bataillon der Gebirgsjäger aus Varces. „Seiner Familie und seinen Kameraden spreche ich die Zuneigung und Solidarität der Nation aus“, erklärte Macron. Mehrere weitere französische Soldaten wurden verletzt. Zuvor hatte das französische Militär berichtet, dass sechs Soldaten bei einem Drohnenangriff in der Region verwundet worden waren. Französische Einheiten sind im Irak Teil einer multinationalen Mission, die lokale Kräfte im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat unterstützt.

 
„Ich weiß nichts davon“ – Trumps Antwort auf den Angriff auf eine Schule im Iran!
Eine kurze Szene vor Kameras reicht inzwischen aus, um den Zustand der amerikanischen Führung sichtbar zu machen. Eine Journalistin fragt Donald Trump nach einem Angriff auf eine Schule im Iran. Mehr als 165 Menschen sollen dort gestorben sein, viele Kinder. Die Frage ist schlicht: Übernimmt der Oberbefehlshaber Verantwortung? Trump schaut kurz, wirkt irritiert und sagt: „Wofür?“ Als die Journalistin nachsetzt und den Angriff auf die Schule erwähnt, folgt die Antwort: „Davon weiß ich nichts.“

Diese wenigen Sekunden werfen mehr Fragen auf als jede lange Rede. Der Präsident führt einen Krieg gegen Iran, amerikanische Raketen treffen Ziele im Land, und gleichzeitig erklärt der Oberbefehlshaber öffentlich, von einem der schwersten Vorfälle nichts zu wissen, von dem er am 10. März noch wusste. In Washington wächst deshalb die Sorge, dass zentrale Entscheidungen des Krieges längst nicht mehr unter klarer politischer Kontrolle stehen.

Im Pentagon läuft parallel eine interne Neubewertung der Strukturen zur Verringerung ziviler Schäden. Kritiker sagen, veraltete Geheimdienstinformationen hätten wahrscheinlich zu dem Angriff auf die Grundschule geführt. Offiziell bestätigt wird das nicht. Gleichzeitig wird eingeräumt, dass Teile der bisherigen Strukturen umgebaut werden. Trumps Antwort wirkt vor diesem Hintergrund noch schwerer. Ein Präsident, der einen Krieg führt, aber über einen Angriff mit vielen zivilen Opfern angeblich nichts weiß, stellt die Frage nach Verantwortung neu. In den Vereinigten Staaten beginnt deshalb eine Debatte, die weit über den einzelnen Vorfall hinausgeht: Wer kontrolliert diesen Krieg eigentlich noch – und wer trägt am Ende die Verantwortung für seine Folgen.


Ein Kriegsverbrecher eben, wie seine Kumpels Putin und Netanjahu
 
„Totale Vernichtung“ – Stephen Millers Kriegsrhetorik über Iran
Stephen Miller beschreibt den Krieg gegen Iran in Worten, die kaum Raum für Zweifel lassen. Noch nie in der Geschichte habe es eine so vollständige, asymmetrische und einseitige Vernichtung eines Gegners gegeben wie das, was sich gerade in Iran abspiele, sagt er öffentlich. Der Konflikt erscheint in dieser Darstellung nicht als Krieg mit Risiken, sondern als bereits entschiedene militärische Überlegenheit. Diese Wortwahl steht jedoch im deutlichen Gegensatz zu den Ereignissen in der Region. Raketen schlagen in Israel ein, Drohnen greifen Ziele in Saudi-Arabien an, Militärbasen im Irak werden attackiert. Handelsschiffe im Persischen Golf geraten unter Beschuss, während gleichzeitig neue Fronten entstehen.

Trotz dieser Lage spricht Miller von einer vollständigen Vernichtung des Gegners. Eine Sprache, die von „totaler Vernichtung des Gegners“ spricht, überschreitet die Grenze zwischen politischer Beschreibung und entgrenzter Kriegsrhetorik. Sie entmenschlicht den Gegner und reduziert Krieg auf ein Bild vollständiger Zerstörung, das die realen Folgen für Menschen und Zivilbevölkerung ausblendet. Gerade deshalb sorgt die Aussage in Washington für Aufmerksamkeit. Wenn ein Krieg als einseitige Vernichtung beschrieben wird, entsteht der Eindruck, als sei jeder Widerstand bereits gebrochen. Die Ereignisse in der Region zeigen jedoch täglich, dass der Konflikt weiter eskaliert.

 
Iranische Staatsmedien: Mehrere Explosionen in Teheran
In der iranischen Hauptstadt Teheran haben sich iranischen Staatsmedien zufolge mehrere Explosionen ereignet. Bewohner der betroffenen Teile von Teheran hätten berichtet, dass ihre Häuser gebebt hätten, berichtete die iranische staatliche Nachrichtenagentur Fars.

Bisher gebe es keine Berichte über Verletzte. Die stärksten Explosionen seien im Süden der iranischen Hauptstadt zu hören gewesen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Tasnim.

 
Iran will Druck auf Ölsektor erhöhen
Fast zwei Wochen nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran steht fest, dass der Iran durch seinen Einfluss auf die globale Ölversorgung ein mächtiges Faustpfand in der Hand hat. Teheran intensiviert nun seine Drohungen: Die Revolutionsgarde hält an ihrer Blockade der Straße von Hormus im Persischen Golf fest, zudem stellte das Land weitreichende Attacken auf Ölanlagen im Golf in Aussicht. In einer Reaktion erlaubten die USA am Donnerstag (Ortszeit) vorübergehend wieder den Verkauf von russischem Öl.

Angesichts der infolge des Iran-Krieges stark gestiegenen Energiepreise erteilte das US-Finanzministerium eine entsprechende Lizenz. Diese erlaubt den Verkauf von russischem Rohöl und russischen Erdölprodukten, die vor dem 12. März um 0.01 Uhr auf Schiffe verladen wurden. Der Erlass gilt bis zum 11. April. Diese Ausnahmegenehmigung für den Kauf von sanktioniertem russischem Öl betrifft nach Angaben aus Moskau 100 Millionen Barrel.

Am Mittwoch hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron noch erklärt, die G-7-Staaten, denen die USA angehören, hätten eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland ausgeschlossen. US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag erklärt, einige Ölsanktionen aussetzen zu wollen. Er soll in der Folge mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert haben.

 
Teheran mobilisiert zu Al-Kuds‐Protesten
Trotz anhaltender Luftangriffe sind in Teheran heute erneut Tausende Regierungsanhängerinnen und -anhänger zu israelfeindlichen Demonstrationen auf die Straßen gegangen.

Die jährlichen Kundgebungen am letzten Freitag des islamischen Fastenmonats Ramadan finden anlässlich des Al-Kuds-Tages statt. Die staatlich organisierten Proteste richten sich gegen Israel und fordern die „Befreiung Jerusalems“. Al-Kuds ist der arabische Name für Jerusalem.

Präsident Massud Peseschkian rief die Bevölkerung trotz des Krieges zur Teilnahme auf. Auf X schrieb er gestern, das iranische Volk solle „die Feinde des Iran enttäuschen, indem es in größerer Zahl als je zuvor auf die Straße geht“. Den Al-Kuds-Tag hatte der iranische Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini 1979 eingeführt.

Neue israelische Angriffe auf Teheran
Die israelische Armee startete heute nach eigenen Angaben eine neue Welle von Angriffen auf Teheran. Bei den Luftangriffen werde die Infrastruktur „des iranischen Terrorregimes in Teheran“ ins Visier genommen, teilte die Armee mit.


Ich habe den Bericht gesehen, die Bilder aus Khomeini die Macht übernahm, haben ähnlich ausgesehen. Die Al‑Kuds‑Bilder zeigen nicht die Stimmung der iranischen Bevölkerung. Sie zeigen die Inszenierung eines Regimes, das Stärke darstellen muss, weil es sie nicht mehr hat.
Ein Regime, das seine eigenen Bürgerinnen und Bürger erschießen muss, um an der Macht zu bleiben, hat keine echte Unterstützung.
 
Leute macht keine Witze. Die Türkei produziert Haselnüsse und Feigen, aber kein Öl. Ok, es gibt auch Kleidung, Elektronik und sogar Waffen. Aber kein Öl. Also nichts was für die USA wichtig ist oder US Produkte auf dem Weltmarkt beeinflusst. Warum sollte Trump also Geld für eine Militäroperation ausgeben?

Bei Israel ist es was anderes. Da geht es um die ewige Angst um die Existenz. Irak unter Saddam drohte ständig mit der Zerstörung Israels und baute einen Atomreaktor -> von Israel zerstört. Irak hatte Chemiewaffen -> das Land wurde im Golfkrieg erobert und eine US-freundliche Regierung eingesetzt. Iran redet auch seit Jahrzehnten von Israels Zerstörung, unterstützt Israels Feinde, baut Raketen und reichert Uran an -> darum jetzt dieser Krieg.

Aus der Türkei dagegen kommen manchmal ein paar harte Worte, aber das ist reiner Populismus fürs eigene Volk. Erdogan macht ja wirklich gar nichts um Israels Feinden zu helfen. Das ist keine Gefahr. Ausserdem solange die Türkei in der NATO ist und keine Atomwaffen hat sist sie auch militärisch nicht bedrohlich.

Ist ein bisschen wie mit Iran: die türkische Armee hat um ein vielfaches mehr Mann als die israelische, aber es gibt keine gemeinsame Grenze. Sicher ist die Armee viel moderner als die iranische, Aber Luftwaffe und Raketenarsenal sind nicht auf einem Level, das Israel gefährlich werden könnte.
Das ist eine realistische Einschätzung. Die Türkei ist keine Gefahr für Israel und Israel braucht Verbündete in der Region und möchte gute Beziehungen zur Türkei aber da ist die AKP zumindest auf dem Papier ein Hindernis. Ist aber auch gut so, weil das arabische Kapital wichtiger ist als eine strategische Partnerschaft mit Israel.
Ich will ja nichts sagen aber die Türkei ist neben Katar der größte Zufluchtsort für Hamas Terroristen.:klopp:
 
Alter, was ist das bitte für ein geiles Jahr? Um die Türkei brennt alles und in der Umgebung geht jeder jedem an die Gurgel und Türken schauen zu. Gerade habe ich Einschläge in Südzypern gesehen. Danke nochmal an die Iraner :haha:
Das ist wohl nicht so gut gealtert.:mongolol:

 
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