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Iran News....

UNO-Sicherheitsrat stimmt über Straße von Hormus ab
Der UNO-Sicherheitsrat soll heute über den vom Golfkooperationsrat geforderten Schutz der Straße von Hormus mit Waffengewalt abstimmen. Das hieß es gestern aus Diplomatenkreisen.

Bahrain hatte einen Resolutionsentwurf vorgelegt, demzufolge „alle notwendigen Mittel“ eingesetzt werden können sollen, um die Fahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten.

Vetomächte mit starken Bedenken
Die Vetomächte Russland, China und Frankreich äußerten starke Bedenken gegenüber dem von den USA unterstützten Vorschlag. „Der Einsatz von Gewalt kann keinen Frieden bringen“, sagte etwa der chinesische UNO-Botschafter Fu Cong vor dem Sicherheitsrat. Ein Ja aus dem Sicherheitsrat käme der Legitimierung des rechtswidriger und wahlloser Gewalt gleich.

Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Walz, sagte indes, der Vorschlag des Golfkooperationsrates habe die Unterstützung Washingtons. Einwände der Vetomächte führten zu mehreren Änderungen am Text des Resolutionsentwurfs.

Krisensitzung ohne konkrete Ergebnisse
Gestern nahmen rund 40 Staaten an einem von Großbritannien initiierten Online-Krisensitzuung zur Lage in der Straße von Hormus teil. Dabei wurde über mögliche weitere Sanktionen gegen Teheran gesprochen. Konkrete Schritte blieben jedoch vorerst aus.

 
Trump droht: „Brücken als Nächstes, dann Kraftwerke“
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit härteren Angriffen auf die Infrastruktur des Landes gedroht. Das US-Militär habe noch nicht einmal damit begonnen, das zu zerstören, was im Iran noch übrig sei, schrieb er heute auf seiner Plattform Truth Social.

„Brücken als Nächstes, dann Kraftwerke!“ Er ergänzte: „Die neue Führung des Regimes weiß, was getan werden muss.“ Und das müsse schnell geschehen. Es blieb zunächst unklar, was genau er damit meinte.

Wichtige Autobahnbrücke bombardiert
Zuvor hatten die USA eine wichtige Autobahnbrücke bei Teheran bombardiert. Das iranische Staatsfernsehen und die Nachrichtenagentur FARS berichteten unter Berufung auf den stellvertretenden Gouverneur der Provinz von acht Toten und 95 Verletzten. Die Brücke war Teil der Pendlerroute zwischen der Großstadt Karadsch und Teheran.

 
Einblicke, Brücken fallen, Generäle gehen – und Trumps Söhne verkaufen Drohnen
Während Trump am Donnerstag ein Video auf seinem Social-Media-Kanal postete, in dem ein Brückenabschnitt in Iran einstürzt, und dazu schrieb „noch viel mehr folgt“, meldeten iranische Staatsbehörden aus der Provinz Alborz, dass der Angriff auf die B1-Brücke – noch im Bau, nach iranischen Angaben die höchste Brücke im Nahen Osten – acht Menschen getötet und 95 weitere verletzt hatte. Die Verletzten hatten sich zum Picknick-Feiertag Sizdeh Bedar unter der Brücke und am Flussufer versammelt. Trump schrieb dazu: „Es ist Zeit für Iran, einen Deal zu machen, bevor es zu spät ist und nichts mehr übrig bleibt von dem, was noch ein großartiges Land werden könnte.“ Irans Außenminister Abbas Araghchi antwortete, das Zerstören von Brücken „vermittelt nur die Niederlage und den moralischen Zusammenbruch eines Feindes in Unordnung.“ Jede Brücke und jedes Gebäude werde stärker wieder aufgebaut. Was sich nicht erholen werde, sei das Ansehen Amerikas in der Welt.

Es stellt sich auch die Frage, was genau an der Zerstörung einer noch im Bau befindlichen Brücke in der Provinz Alborz militärisch notwendig gewesen sein soll. Unser Stand ist, die Brücke war ohne nachgewiesene operative Funktion zum Zeitpunkt des Angriffs. Weder diente sie dem laufenden Verkehr noch als bestätigter militärischer Knotenpunkt. Der unmittelbare militärische Nutzen ist damit kaum erkennbar. Was bleibt, ist der Eindruck eines Schlags gegen zukünftige Infrastruktur – oder gegen ein Symbol. Beides wirft Fragen auf, die bislang niemand schlüssig beantwortet hat.

Nächtelang lag ein gleichmäßiges, nervöses Summen über der Stadt, ein Geräusch, das sich über die Köpfe legt und selbst dann nicht verschwindet, wenn es für Sekunden still wird. Über den breiten Achsen im Osten, entlang der Resalat-Autobahn, ziehen sich dunkle Schneisen durch das Häusermeer. In den Seitenstraßen, die von der Haupttrasse abgehen, stehen Fassaden offen wie aufgerissen. Fensterscheiben fehlen, Vorhänge hängen in Fetzen nach außen, als hätte der Wind sie hinausgezogen. Der Asphalt ist übersät mit Splittern, verbogenen Metallteilen, Resten von Klimaanlagen, die aus den Wänden gerissen wurden. Zwischen parkenden, beschädigten Autos bewegen sich Menschen vorsichtig, als wäre jeder Schritt noch unsicher.

 
veraltete iranische luftabwehr holt den vierten f-15 jet der usa vom himmel herunter.

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Kinder für den Tod – Iran lässt ein französisches Schiff durch – und bombardiert Kuwaits Wasserversorgung
Am Strand von Al Jeer in den Vereinigten Arabischen Emiraten, keine 40 Seemeilen von der iranischen Küste entfernt, liegen Öltanker, Containerschiffe und Massengutfrachter so weit das Auge reicht – alle still, alle wartend. Auf der anderen Seite der Meerenge ist das Meer leer. Nur eine Handvoll Schiffe schafft es täglich durch die Straße von Hormus, verglichen mit über hundert vor Kriegsbeginn. Wer durchkommt, nimmt einen Umweg durch iranische Hoheitsgewässer und zahlt oft einen erheblichen Preis an das Regime. Das ist Irans größter Hebel in diesem Krieg – und er funktioniert.

Donnerstag gelang der CMA CGM Kribi, einem französischen Containerschiff unter maltesischer Flagge, die erste bekannte Durchfahrt eines westeuropäisch verbundenen Schiffes seit Kriegsbeginn. Das Schiff verließ Dubai, passierte iranische Gewässer und befand sich am Freitag in der Nähe von Muscat. Griechische Schiffe haben die Durchfahrt vereinzelt geschafft, aber für westeuropäische Schiffe war die Straße von Hormus bisher faktisch gesperrt. Warum ausgerechnet dieses Schiff durchkam, blieb offen.

20.000 Seeleute sitzen seit Kriegsbeginn in der Persischen Golfregion fest. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation der Vereinten Nationen spricht von einem Zustand ohne Vorbild in der modernen Geschichte – das letzte Mal, dass so viele Seeleute in einem Kriegsgebiet gestrandet seien, war im Zweiten Weltkrieg. Damien Chevallier, Leiter der Sicherheitsabteilung der Organisation, berichtete auf einer UN-Konferenz von mehr als 20 Angriffen auf Schiffe in der Meerenge, bei denen zehn Seeleute getötet und acht verletzt wurden.

Kuwait wurde am Freitag gleich zweimal getroffen. Zuerst meldete das Energieministerium, eine iranische Drohne habe eine Strom- und Wasserentsalzungsanlage beschädigt. Notfall- und Technikerteams seien ausgerückt, das Gesamtnetz funktioniere weiter. Dann meldete Kuwaits staatlicher Ölkonzern Kuwait Petroleum, dass die Raffinerie Mina Al-Ahmadi von einer Drohne getroffen wurde und in mehreren Betriebseinheiten Feuer ausbrach. Verletzte gab es keine. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten am selben Tag, Drohnen und Raketen abgefangen zu haben.

 
Iran meldet Abschuss von US-Kampfjet: USA bestätigen
Die iranische Revolutionsgarde hat laut Militärangaben ein US-Kampfflugzeug abgeschossen. Der F-35-Jet sei in der Mitte des Landes zu Boden gegangen, teilten die iranischen Streitkräfte heute mit. Internationale Medien berichteten indes von einer amerikanischen F-15.

Mittlerweile bestätigten die USA den Abschuss. Die Suche nach der Besatzung sei am Laufen, sagt ein Vertreter der US-Regierung Reuters.

Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldete, dass ein US-amerikanischer Pilot, der sich mit einem Schleudersitz gerettet habe, gefangen genommen worden sei. Die iranische Nachrichtenagentur Fars meldete indes, die Armee sei auf der Suche nach dem oder den abgeschossenen Piloten.

Laut dem TV-Bericht unter Berufung auf eine Polizeimitteilung wurde das Flugzeug über dem Zentraliran ins Visier genommen und stürzte möglicherweise in der Provinz Kohgilujeh und Bojer-Ahmad ab.

 
Greift Trump über Ostern nach strategisch wichtigen Inseln des Iran?
Eine von Großbritannien angeführte Koalition an Ländern will kommende Woche über eine Lösung in Sachen Hormus-Sperre sprechen

Ehe Donald Trumps jüngstes Ultimatum an Iran zur Öffnung der Straße von Hormus am Ostermontag abläuft, wägen Militär-Fachleute auf beiden Seiten des Atlantiks die Chancen eines amerikanischen Einsatzes von Bodentruppen am Persischen Golf ab. Als Ziel gelten sowohl das Ölterminal auf der Insel Kharg als auch iranische Küstenstreifen entlang der Meerenge sowie mehrere zwischen dem Mullah-Regime und den Vereinigten Arabischen Emiraten umstrittene Inseln. Eine von Großbritannien angeführte internationale Koalition möchte nächste Woche einen Plan vorlegen, wie die internationale Wasserstraße nach dem Ende des US-israelischen Kriegs wieder frei befahrbar gemacht werden kann.

Anders als zu Beginn der Kampfhandlungen verfügt das US-Militär inzwischen über Optionen. Dazu gehören Einheiten der als besonders kampfstark geltenden Marine-Infanterie ebenso wie die etwa 2000 Soldaten umfassende schnelle Eingreiftruppe der 82. Fallschirmjäger-Division. Die rund 2200 Marines gehören zur 31. Expeditionseinheit (MEU) und haben eine dreiwöchige Reise auf der USS Tripoli sowie zwei Begleitschiffen hinter sich. Auf dem Weg von Kalifornien befindet sich außerdem das 11. MEU. Ein Einsatz dieser Einheiten wäre "wirklich außergewöhnlich", glaubt der frühere britische Fregattenkapitän Tom Sharpe. Er weist darauf hin, dass sämtliche zur Diskussion stehenden Inseln nahe am Festland und damit im Bereich iranischer Artillerie liegen, von 100 Kilometer landeinwärts stationierten Raketenwerfern sowie noch weiter entfernten Drohnen abgesehen.

 
pete hegseth entlässt laut reuters zwei weitere generäle,david hodne und william green jr,zusammen mit dem stabschef der armee randy george.

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“Our Military, the greatest and most powerful (by far!) anywhere in the World, hasn’t even started destroying what’s left in Iran,” rails U.S. president.
Krieg bald fertig oder hasn't even started?
 
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