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Iran News....

Verbleib von Kopilot weiter unklar
Der Verbleib des Waffensystemoffiziers eines vom Iran abgeschossenen US-Kampfjets bleibt auch am Samstag weiter unklar. Der Pilot konnte nach dem Abschuss am Freitag laut Angaben der USA gerettet werden, die Suche nach der zweiten Person läuft. Der Iran schrieb unterdessen eine Belohnung für Hinweise auf den Vermissten aus. Damit steigt der Druck auf US-Präsidenten Donald Trump. Die USA äußerten sich bisher kaum zu dem Vorfall.

Der Iran hatte am Freitag erklärt, einen Kampfjet über seinem Territorium abgeschossen zu haben. „Ein feindlicher amerikanischer Kampfjet ist im zentraliranischen Luftraum von dem Luftverteidigungssystem der Luftstreitkräfte der iranischen Revolutionsgarde getroffen und zerstört worden“, erklärte die Kommandozentrale der iranischen Streitkräfte. „Der Jet wurde vollständig vernichtet, die weitere Suche dauert an.“

 
Die sechste Woche – Trump erklärt den Sieg, und der Krieg erklärt das Gegenteil
Donald Trump stand am Mittwoch, dem 1. April, im Cross Hall des Weissen Hauses und sprach zur Nation. Es war seine erste Liveansprache seit Kriegsbeginn, fünf Wochen nach dem ersten Einschlag. Er sagte, die USA hätten Iran geschlagen und vollständig dezimiert – militärisch, wirtschaftlich, in jeder Hinsicht. Irans Radar sei zu hundert Prozent vernichtet. Amerika sei als Militärmacht unaufhaltbar. Er sprach mit der Ruhe eines Mannes, der überzeugt ist, dass die Wirklichkeit ihm zuhört.

Zwei Tage später wurde ein amerikanischer Kampfjet über Iran abgeschossen. Ein zweites Flugzeug wurde von iranischer Luftabwehr getroffen. Trump hatte wenige Tage zuvor erklärt, Iran habe keine Flugabwehr mehr.

So läuft dieser Krieg in seiner sechsten Woche. Der Präsident spricht, und die Realität antwortet mit anderen Nachrichten – still, ohne Kommentar, aber unübersehbar.

Am Samstag wurde das Atomkraftwerk Bushehr zum vierten Mal angegriffen. Ein Wachmann starb, ein Nebengebäude wurde beschädigt. Die Internationale Atomenergiebehörde meldete keine erhöhten Strahlungswerte. Das Kraftwerk, betrieben mit russischem Uran und russischen Technikern, liegt 750 Kilometer südlich von Teheran – näher an den Küsten des Golfs als an der iranischen Hauptstadt. Irans Aussenminister Abbas Araghchi schrieb, radioaktiver Fallout aus weiteren Angriffen würde keine Auswirkungen auf Teheran haben, sondern auf die Hauptstädte der Golfstaaten ringsum. Es war keine Warnung an die eigene Bevölkerung. Es war eine Warnung an die Nachbarn Irans, die bisher vor allem als Opfer iranischer Raketen in Erscheinung getreten sind.

 
US-Satellitenfirma setzt Bildfreigabe für Nahost aus
Das US-Unternehmen für Satellitenbilder Planet Labs wird bis auf weiteres keine hochauflösenden Luftaufnahmen der vom Krieg im Nahen Osten betroffenen Gebiete mehr veröffentlichen. Das Unternehmen erklärte gestern, die US-Regierung habe Anbieter von Satellitenbildern aufgefordert, eine „unbefristete Zurückhaltung von Bildmaterial“ umzusetzen.

Daher werde rückwirkend zum 9. März 2026 „auf ein Modell des kontrollierten Zugangs umgestellt“, erklärte das Unternehmen in einer an Kunden versandten Nachricht, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt.

Das 2010 von ehemaligen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der US-Raumfahrtbehörde NASA gegründete Unternehmen geht davon aus, dass die neue Regelung bis Kriegsende in Kraft bleibt.

Auch Vantor kündigt Einschränkungen an
Am 10. März hatte das Unternehmen angekündigt, wegen des Krieges einen zweiwöchigen Zugriffsstopp auf seine Nahost-Bilder zu verhängen und damit eine ursprünglich 96-stündige Verzögerung zu verlängern. Vantor, der andere große Anbieter von Satellitenbildern, hatte ebenfalls umfangreiche Einschränkungen angekündigt.

 
Hormus-Blockade
Globaler Ölhandel im Ausnahmezustand
Bald nach dem Angriff Israels und der USA Ende Februar hat der Iran die Straße von Hormus blockiert. Passieren dürfen sie nur Schiffe „freundlicher“ Länder, und das unter speziellen und mitunter undurchsichtigen Auflagen für Reeder. Sie nehmen inzwischen auch Umwege um den halben Globus in Kauf. Ein Ultimatum der USA an den Iran endet am Montag.

Die Straße von Hormus zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist eine der wichtigsten Transitstrecken für den weltweiten Handel mir Erdöl und Erdgas. Seit sie der Iran de facto geschlossen hat, sind die Rohöl- und Treibstoffpreise weltweit stark gestiegen.

In diesem Ausnahmezustand nehmen Reeder laut zwei Berichten von Bloomberg von letzter Woche alles Mögliche in Kauf, um die Passage durchfahren zu dürfen, oder aber Umwege, die sich unter anderen Umständen nie rechnen würden. Der Iran habe inzwischen eine Art Mautstelle eingerichtet, berichtete Bloomberg diese Woche.

Unter geliehener Flagge
Schiffe müssen prinzipiell unter der Flagge „freundlicher“ Länder fahren, um passieren zu dürfen und dürfen keine Verbindung insbesondere zu den USA und Israel haben. Manche Reeder zahlten Transitgebühren in chinesischen Renminbi, andere in Kryptowährung, hieß es in einem Bloomberg-Bericht.

 
Gefangen im Krieg der Glaubenssätze: Iran-Experte in der „ZiB2“
Hat der Iran noch ein Atomprogramm? Wird im Geheimen verhandelt? Wird so lange geschossen, bis es keine Munition mehr gibt? Der Iran-Krieg wirft viele Fragen auf. Martin Thür im ORF ebenso.

Während US-Präsident Donald Trump von Erfolgen im Iran-Krieg spricht und damit droht, als nächstes Brücken, dann Kraftwerke zerstören zu wollen, sitzt das Regime in Teheran weiter fest im Sattel. Warum ist das so? Und warum hört es nicht auf? Wegen der Glaubenssätze, lautet das Fazit des Iran-Experten Walter Posch von der Landesverteidigungsakademie des Bundesheeres am Donnerstag in der „ZiB2“ des ORF. Mit Ostern, dem höchsten Fest für gläubige Christen, haben die allerdings wenig zu tun.

„Ich glaube, auf der amerikanischen Seite meint man, sich alle Optionen offenhalten zu müssen und dass man sich nicht entscheiden kann, welche genaue Option man nimmt“, sagte Posch. „Und wahrscheinlich spielt bei den Amerikanern auch eine Rolle, dass doch Geheimverhandlungen oder indirekte Kontakte mit den Iranern bestehen.“ Hinzu komme, dass in Israel die „maßgeblichen Kräfte tatsächlich noch glauben, dass der Iran zumindest noch weiter bekämpft werden muss“ – auch wenn am Ende kein „vollkommener Sieg“ stehen dürfte, wolle man „doch die vollkommene Entwaffnung seines Raketenarsenals erreichen“.

Auch das Atomprogramm des Irans, das zerstört werden sollte, werde immer wieder ins Treffen geführt, fügte Moderator Martin Thür an. Aber: Gebe es ein solches überhaupt? Immerhin wurde und werde aus Teheran beteuert, dass dieses bei Angriffen zerstört worden und die Urananreicherung nie wieder aufgenommen worden sei. „Also ein Programm im Sinne von Plänen und rudimentären Organisationsstrukturen existiert sicherlich noch“, meinte Posch. Aber: „Was die physische Infrastruktur anbelangt, da widersprechen sich die Aussagen der USA und des Irans doppelt.“

 
Im Iran vermisster US-Kopilot offenbar gerettet
Das im Iran vermisste Besatzungsmitglied des abgeschossenen US-Kampfjets ist Medienberichten zufolge von US-Suchtrupps gefunden worden. US-Spezialkräfte hätten den Waffenoffizier gerettet, berichtete das US-Nachrichtenportal „Axios“ am frühen Morgen unter Berufung auf drei US-Beamte.

Der arabische Sender Al Jazeera meldete, der Vermisste sei geborgen worden, aber aufgrund andauernder Kämpfe noch nicht in Sicherheit und außer Landes. Der arabische Sender zitierte einen namentlich nicht genannten US-Regierungsbeamten, wonach der vermisste Waffenoffizier nach einem „heftigen Feuergefecht“ geborgen worden sei. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht.

Die den Revolutionsgarden nahestehende iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte zuvor von Luftangriffen in einem Gebiet berichtet, in dem sich der Vermisste befunden habe. Der Pilot des am Freitag abgeschossenen Kampfjets war laut übereinstimmenden Medienberichten bereits zuvor gerettet worden.

 
Nachtmission im Feindgebiet – USA holen abgeschossenen Air Force Officer aus Iran
Ein US Air Force Officer, dessen F-15E Strike Eagle über Iran abgeschossen wurde, ist nach zwei Tagen Suche in einer riskanten Nachtoperation von US Special Operations Forces geborgen worden. Die Rettung führte amerikanische Kommandos tief in feindlich kontrolliertes Gebiet, während iranische Kräfte gleichzeitig versuchten, den verletzten Airman zu erreichen. Als sich beide Seiten dem Absturzort näherten, kam es laut militärischen Quellen zu einem Feuergefecht. Am Ende gelang es den US-Kräften, den Offizier zu sichern und auszufliegen – ein Einsatz, an dem hunderte Special Operations Soldaten beteiligt waren. Die Maschine war am Freitag abgeschossen worden, beide Crewmitglieder konnten sich per Ejection retten. Der Pilot wurde schnell geborgen, doch der Weapon Systems Officer blieb verschwunden und löste eine groß angelegte Suchoperation aus. Es ist das erste US-Kampfflugzeug, das in diesem seit Wochen laufenden Krieg durch feindliches Feuer verloren ging. Die Rettung ist militärisch ein Erfolg, politisch aber hoch sensibel, weil sie zeigt, wie direkt und riskant dieser Konflikt inzwischen geführt wird.

 
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Der Zweite F15E Pilot wurde gestern in einer Such und Rettungsaktion mit Black Hawks, A10s und Spezialeinheiten gerettet.

Die Iraner waren nicht in der Lage ihn gefangen zu nehmen nach 48 Stunden und obwohl dieser tief im Iran war
 
Nur stellt sich die Frage, was das für die Iraner bringt. Ganz nüchtern betrachtet, bedeutet das nur, dass die iranische Führung sich an die Macht klammert aber das Land wird in die Steinzeit gebombt worden.
Dass sie in die Steinzeit gebombt werden ist erstmal nur Drohung von Trump. Wie du oben geschrieben hast kann auch der Iran noch weiter eskalieren indem er kritische Infrastruktur in den Golfstaaten zerstört. Das sind alles Verbündete der USA, teilweise haben sie riesige Summen an die Trump Familie gezahlt und ihre Staatsfonds sind in den USA investiert. Ich bezweifle dass Trump katastrophale Folgen für diese Länder einfach ignoriert.

Welche Nachteile ergibt es sich für die Amerikaner außer Gesichtsverlust und paar Milliarden? Gar nichts. So wars auch in Vietnam. Viele, die die Amerikaner auf der Verliererseite sehen, verkennen die Situation. Was kümmert es die Amerikaner ob die Mullahs bleiben oder nicht? Das Ziel, die Mullahs loszuwerden, ist bloß ein sekundäres Ziel. Soll sich das iranische Volk darum scheren. Solange man die Mullahs davon abhält, eine Atombombe zu bauen, ist alles im Butter.
Der Krieg in Vietnam keine Nachteile? 50.000 Tote Amerikaner, Staatsverschuldung, und am Ende blieb nicht ausser einer Niederlage gegen die Kommunisten und ihre verbündeten in der Sowjetunion.

Worum es im Iran wirklich geht weiss keiner, weil die US Regierung ihre Begründung oft ändert. Erst erklärt Ausseminister Rubio, dass man angreifen musste, weil Israel seinen Angriff angekündigt hatte und die USA darum Vergeltungsschlägen des Iran im Golf zuvor kommen mussten. Diese Begründung wurde dann wieder kassiert, obwohl sie aus mehreren Gründen die plausibelste ist.

U.a. Deswegen, weil Netanyahu dasselbe schon mit Obama und Biden versucht haben soll. Aber sie ist PR-technisch natürlich nicht tragbar, weil Trump dann als Puppe Netanyahu‘s dasteht.

Seitdem schwankt es zwischen „wir haben schon gewonnen“ , „wir brauchen noch ein paar Wochen um alle Ziele zu zerstören“, „der Iran muss unseren Bedingungen zustimmen“ (was er laut Trump schon hat, wovon die Iraner allerdings nichts wissen), und „die Strasse von Hormuz muss frei werden“. Obwohl sich laut Trump der Rest der Welt darum kümmern muss und nicht die USA. Was er aber selber nicht glaubt, da er dem Iran dafür eine Frist bis Mo oder Di gegeben hat und andernfalls mit der Zerstörung der Kraftwerke droht.

Laut Meinung vieler US Influencer links UND rechts wäre es am besten gewesen, Trump hätte gar nicht erst angegriffen. Denn vom Iran ging laut US Geheimdiensten keine Gefahr aus. Und der Verkehr durch die Strasse von Hormuz lief problemlos.

Stattdessen muss Trump jetzt irgendeinen Weg finden, um zu diesem Status zurück zu kommen, aber genau das will ihm die iranische Führung bisher nicht geben. Sie wollen dass die USA öffentlich gedemütigt werden. Eine begrenzte öffentliche Niederlage würde Trump evtl. sogar akzeptieren, würde es einfach anders darstellen. Das hat er in seiner letzten Amtszeit nach dem Beschuss durch Iran schonmal akzeptiert.

Vor wenigen Tagen hat er schon getestet, wie die Öffentlichkeit darauf reagiert, wenn er ankündigt, die Angriffe einfach so einzustellen. Allerdings hat er noch den Druck durch Saudis und Israelis, die den Iran extrem geschwächt sehen wollen. Und aller westlichen Länder, die auf Öl und Gas ohne iranische Bedrohung aus der Region angewiesen sin.

Also macht Trump was er in „the Art of the Deal“ beschrieben und sein ganzes Leben lang praktiziert hat: maximalen Druck androhen, damit der Gegner Angst bekommt, zu einem Kompromiss bereit ist und Trump aus dem Krieg raus lässt bevor die US Inflation noch mehr durch die Decke geht und seine Umfragewerte von aktuell 35% Zustimmung auf unter 30% fallen. Das hiesse dass sich sogar MAGA gegen ihn stellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass sie in die Steinzeit gebombt werden ist erstmal nur Drohung von Trump
Ne, das ist Tatsache. Wenn die Mullahs bleiben, wird das Land nicht nur unregierbar, sondern unbewohnbar.

Wie du oben geschrieben hast kann auch der Iran noch weiter eskalieren indem er kritische Infrastruktur in den Golfstaaten zerstört.
Das wird dem Iran auch nichts bringen außer den Iran hassende Nachbarn.

Das sind alles Verbündete der USA, teilweise haben sie riesige Summen an die Trump Familie gezahlt und ihre Staatsfonds sind in den USA investiert. Ich bezweifle dass Trump katastrophale Folgen für diese Länder einfach ignoriert.
Was haben die Golfaraber denn für Alternativen als sich Israel und den USA anzunähern? Sie können sich offensichtlich nicht verteidigen und haben Null Abschreckung. Trump kann machen, was er will. Die Golfaraber haben keine Alternativen und werden alles erdulden.

Der Krieg in Vietnam keine Nachteile? 50.000 Tote Amerikaner, Staatsverschuldung, und am Ende blieb nicht ausser einer Niederlage gegen die Kommunisten und ihre verbündeten in der Sowjetunion.
Das sind keine nennenswerten Verluste. Natürlich haben Bodenkämpfe auf beiden Seiten Vieles abverlangt aber die USA sind nach dem zweiten Weltkrieg als Weltmacht hervorgegangen und sich nach dem Kalten Krieg als einzige Weltmacht etabliert und nur das zählt.

Worum es im Iran wirklich geht weiss keiner, weil die US Regierung ihre Begründung oft ändert. Erst erklärt Ausseminister Rubio, dass man angreifen musste, weil Israel seinen Angriff angekündigt hatte und die USA darum Vergeltungsschlägen des Iran im Golf zuvor kommen mussten. Diese Begründung wurde dann wieder kassiert, obwohl sie aus mehreren Gründen die plausibelste ist.

U.a. Deswegen, weil Netanyahu dasselbe schon mit Obama und Biden versucht haben soll. Aber sie ist PR-technisch natürlich nicht tragbar, weil Trump dann als Puppe Netanyahu‘s dasteht.

Seitdem schwankt es zwischen „wir haben schon gewonnen“ , „wir brauchen noch ein paar Wochen um alle Ziele zu zerstören“, „der Iran muss unseren Bedingungen zustimmen“ (was er laut Trump schon hat, wovon die Iraner allerdings nichts wissen), und „die Strasse von Hormuz muss frei werden“. Obwohl sich laut Trump der Rest der Welt darum kümmern muss und nicht die USA. Was er aber selber nicht glaubt, da er dem Iran dafür eine Frist bis Mo oder Di gegeben hat und andernfalls mit der Zerstörung der Kraftwerke droht.

Laut Meinung vieler US Influencer links UND rechts wäre es am besten gewesen, Trump hätte gar nicht erst angegriffen. Denn vom Iran ging laut US Geheimdiensten im Moment überhaupt keine Gefahr aus. Und der Verkehr durch die Strasse von Hormuz lief problemlos.
Dass Trump ein Idiot ist, steht außer Frage, nur bringt das den Iranern nichts. Die Mullahs werden versuchen die Amerikaner als "unfähig" dastehen zu lassen aber auf wessen Kosten und was bringt ihnen das? Es ist eindeutig klar, dass das iranische Volk auf der Prioritätenliste der Mullahs nicht einmal an dritter Stelle steht aber langfristig gesehen, schaffen sich die Mullahs einfach selber ab. Aus diese Abwärtsspirale, in der sie sich grad befinden, gibt es kein Entrinnen. Für mich sieht es so aus, als hättest du dich etwas in den Details verloren. Trump mag die USA an die Wand fahren und auch der Krieg mag seinen Teil dazu beitragen aber bis auf die Sperrung von Hormus haben die USA keine negativen Trends fürchten müssen.

Südkorea hat z.B. wesentlich größere Probleme als die Amerikaner, weil es 70% seines petrochemischen Bedarfs aus dieser Straße deckt. Das sind echte Probleme. Die Amis iwo dingfest zu machen, ist nahezu aussichtslos und ich denke, das hat weitestgehend nur einen einzigen Grund. Sie sind auf einem anderen Kontinent und weitestgehend autark.

Stattdessen muss Trump jetzt irgendeinen Weg finden, um zu diesem Status zurück zu kommen, aber genau das will ihm die iranische Führung bisher nicht geben. Sie wollen dass die USA öffentlich gedemütigt werden. Eine begrenzte öffentliche Niederlage würde Trump evtl. sogar akzeptieren, würde es einfach anders darstellen. Das hat er in seiner letzten Amtszeit nach dem Beschuss durch Iran schonmal akzeptiert.
Das bringt den Iranern nichts außer das Ausmaß an Zerstörung im Iran zu vergrößern.

Vor wenigen Tagen hat er schon getestet, wie die Öffentlichkeit darauf reagiert, wenn er ankündigt, die Angriffe einfach so einzustellen. Allerdings hat er noch den Druck durch Saudis und Israelis, die den Iran extrem geschwächt sehen wollen. Und aller westlichen Länder, die auf Öl und Gas ohne iranische Bedrohung aus der Region angewiesen sind.

Na ja, wenn die Iraner schon untergehen, werden sie natürlich versuchen, maximalen Schaden zu verursachen. Das ist klar. Und die Golfaraber sind die Dummen, weil sie als Zielscheibe dienen dürfen, weil sie a) schwach sind, b) verletzlich sind, c) sich nicht wehren (können) und d) weil sie auf die amerikanischen Basen nicht verzichten können. Wenn Trump also seinen angefangenen Krieg unvollendet lässt und von dannen zieht, werden die Golfaraber Wege suchen, den Amerikanern wehzutun aber auch das wird die USA nicht in Bredouille bringen. Es ist nichts Systemisches.

Also macht Trump was er in „the Art of the Deal“ beschrieben und sein ganzes Leben lang praktiziert hat: maximalen Druck androhen, damit der Gegner Angst bekommt und zu einem Kompromiss bereit ist.
Gerade sieht der Krieg zwischen der Koalition und dem Iran so aus: die Koalition sitzt auf den am Boden liegenden Iran. Das Gesicht des Iran ist blutüberströmt aber versucht die Hände der Koalition festzuhalten. Die Koalition versucht sich loszureißen aber kann grad nicht also drescht sie weiterhin auf den Feind ein aber ohne tödliche Schläge (keine Bodentruppen). Es ist klar, wer bei einem länger andauernden Konflikt verlieren wird.
 
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