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Iran News....

Wie Iran der US-Blockade ausweicht – dank China
Die Iran-Krise überschattet das Treffen zwischen Xi Jinping und Donald Trump. Denn nicht nur pflegt Peking weiterhin enge Kontakte zum Iran. Dieser exportiert seine Waren nun mit dem Zug nach China – und erteilt den USA damit eine alte Lektion in Geopolitik.

Die Angst vor einer neuen Eskalation im Iran wirft Schatten auf das Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping in Peking. Denn eigentlich wollte sich der US-Präsident auf brennende Handelsfragen konzentrieren. Doch Teheran wird der größte Elefant im Raum, wenn sich die beiden Staatschefs am Donnerstag und Freitag treffen.

 
Netanjahu besuchte während Iran-Krieges heimlich Emirate
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach Angaben seines Büros während des Iran-Krieges heimlich die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) besucht.

Netanjahu habe sich dort mit dem Präsidenten Mohammed bin Sajid getroffen, hieß es gestern in der Mitteilung. Der Besuch habe zu „einem historischen Durchbruch in den Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten“ geführt.

Weitere Details wurden zunächst nicht genannt. Es gab bereits Berichte über frühere geheime Besuche Netanjahus in dem Golfstaat und offizielle Telefonate zwischen den beiden.

Israels „Iron Dome“ in den Emiraten im Einsatz
Der US-Botschafter in Israel bestätigte bereits den Einsatz des israelischen Raketenabwehrsystems „Iron Dome“ (dt.: Eisenkuppel) in den VAE während des jüngsten Iran-Krieges.

 
Iran soll noch Großteil seiner Raketen haben
US-Medienberichten zufolge soll der Iran weiterhin über den Großteil seiner Bestände an mobilen Abschussrampen und Raketen verfügen. Unter Berufung auf US-Geheimdienste berichtete zuletzt die „New York Times“, dass der Iran noch jeweils rund 70 Prozent hat. US-Präsident Donald Trump nannte die Medienberichte „Verrat“. Unterdessen steigen die Kosten für das US-Militär deutlich.

Die Zahlen der US-Geheimdienste, die laut „New York Times“ („NYT“) von Anfang Mai sind, würden in starkem Kontrast zu den Behauptungen der US-Regierung stehen, wonach der Iran quasi kampfunfähig sei, so der Bericht. Der Iran habe auch Zugang zum Großteil seiner unterirdischen Raketenlager und Produktionsstätten, hieß es. Zum Arsenal zählten sowohl Kurz- als auch Langstreckenraketen.

Die „Washington Post“ hatte vergangene Woche über eine US-Geheimdienstanalyse berichtet und ähnliche Zahlen genannt. Der Iran verfüge noch über etwa 75 Prozent seiner Vorkriegsbestände an mobilen Abschussrampen sowie etwa 70 Prozent seiner Raketen, zitierte sie einen US-Beamten. Dieser nannte auch Hinweise, dass die iranische Führung in der Lage gewesen sei, fast alle ihrer unterirdischen Lagerstätten wieder in Betrieb zu nehmen, beschädigte Raketen zu reparieren sowie neue Raketen fertigzustellen.

 
Weitere Hinrichtungen im Iran
Inmitten einer Serie täglicher Hinrichtungen hat die iranische Justiz abermals Todesurteile nach Spionagevorwürfen vollstreckt. Ehsan Afraschteh, ein IT-Experte, sei gestern in der Früh durch Erhängen hingerichtet worden, berichtete die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan.

Die iranische Justiz hatte ihm Zusammenarbeit mit dem israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad zur Last gelegt. Afraschteh wurde nach Informationen des Menschenrechtsnetzwerks HRANA mit Sitz in den USA 2024 festgenommen, als er aus der Türkei zurück in seine Heimat reiste.

Demzufolge verbrachte er die ersten Monate danach im berüchtigten Ewin-Gefängnis in der Hauptstadt Teheran zunächst in Isolationshaft. Der studierte Bauingenieur habe als IT-Experte unter anderem im Bereich Cybersicherheit gearbeitet, berichtete die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHRNGO) mit Sitz in Norwegen.

Geständnis in Haft
In der Türkei sei ihm bewusst geworden, dass ausländische Geheimdienste ihn ausnutzten, berichtete die Organisation unter Berufung auf Aussagen eines Mithäftlings.

 
Logistik-Wunder in der Wüste
Gigantische Lkw-Flotte ersetzt Straße von Hormus
Um die blockierte Straße von Hormus zu umgehen, hat Saudi-Arabien den Handel teilweise auf die Straße verlegt. In Rekordzeit entstehen neue Landwege, um die globale Blockade am Golf zu knacken.

Nachdem die USA den Iran angegriffen haben, hat der Geschäftsführer des staatlich kontrollierten saudischen Bergbaukonzerns Maaden schnell gehandelt. Das Unternehmen baut in seinen Bergwerken Gold, Bauxit, Kupfer, Industrieminerale und Phosphat ab. Normalerweise werden diese Rohstoffe in Häfen am Persischen Golf verschifft und durch die Straße von Hormus in die ganze Welt transportiert. Doch diese Route ist seit dem Beginn des Iran-Kriegs vor drei Monaten blockiert.

Laut einem Bericht des "Wall Street Journals" organisierte Maaden innerhalb von zwei Wochen den Transport von Düngemittel quer durch das Königreich an die Küste des Roten Meeres. Dafür waren tausende Lkw nötig, die seitdem meist rund um die Uhr im Einsatz sind. "Aus 600 wurden 1600, dann 2000. Jetzt sind 3500 Lkw vom Golf zum Roten Meer unterwegs", zitiert das Blatt den Geschäftsführer Bob Wilt. Auf diese Weise soll der Exportrückstand bis Ende Mai wieder aufgeholt werden.

Während Produzenten jahrzehntelang ihre Transporte über die Straße von Hormus optimiert haben, rückt nun außerdem ein kleiner Hafen am Golf von Oman ins Visier: Khor Fakkan. Er ist inzwischen laut WSJ zur unerwarteten Lebensader geworden. Das Lkw-Aufkommen sei auf 7000 pro Tag angestiegen. Vor dem Konflikt habe es lediglich bei 100 Fahrzeugen gelegen.

 
Weitere Hinrichtungen im Iran
Inmitten einer Serie täglicher Hinrichtungen hat die iranische Justiz abermals Todesurteile nach Spionagevorwürfen vollstreckt. Ehsan Afraschteh, ein IT-Experte, sei gestern in der Früh durch Erhängen hingerichtet worden, berichtete die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan.

Die iranische Justiz hatte ihm Zusammenarbeit mit dem israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad zur Last gelegt. Afraschteh wurde nach Informationen des Menschenrechtsnetzwerks HRANA mit Sitz in den USA 2024 festgenommen, als er aus der Türkei zurück in seine Heimat reiste.

Demzufolge verbrachte er die ersten Monate danach im berüchtigten Ewin-Gefängnis in der Hauptstadt Teheran zunächst in Isolationshaft. Der studierte Bauingenieur habe als IT-Experte unter anderem im Bereich Cybersicherheit gearbeitet, berichtete die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHRNGO) mit Sitz in Norwegen.

Geständnis in Haft
In der Türkei sei ihm bewusst geworden, dass ausländische Geheimdienste ihn ausnutzten, berichtete die Organisation unter Berufung auf Aussagen eines Mithäftlings.


Als regimefeindlicher Iraner wäre ich jetzt mächtig angep***t. Was als Regimebeseitigung ohnegleichen anfing, entwickelt sich zum Rohrkrepierer. Hat man dafür die Bombardierungen, die monatelange Internet-Abstinenz, den weiteren Wirtschaftseinbruch etc. durchgehalten? Dass jetzt noch radikalere Typen am Ruder sind?
 
Iran: Chinesische Schiffe passieren Straße von Hormus
Iranischen Medienberichten zufolge hat die Marine des Landes mehreren chinesischen Schiffen die Durchfahrt durch die Straße von Hormus erlaubt.

„Infolge einer Entscheidung der Islamischen Republik wurde einer Reihe chinesischer Schiffe die Durchfahrt durch die Straße von Hormus im Rahmen der vom Iran verwalteten Transitprotokolle gestattet“, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim gestern. Die von Peking geforderte Durchfahrt habe gestern begonnen, hieß es weiter.

Blockade seit Wochen
Die Nachrichtenagentur Fars veröffentlichte einen ähnlichen Bericht. Das Staatsfernsehen berichtete, „mehr als 30 Schiffen“ sei die Durchfahrt genehmigt worden, wobei unklar war, ob es sich dabei ausschließlich um chinesische Schiffe handelte.

 
Internet im Iran soll wieder freigeschaltet werden
Im Iran soll das Internet einem Bericht zufolge nach mehr als 75 Tagen Anfang Juni wieder freigeschaltet werden. Ein von Vizepräsident Mohammed-Resa Aref geleiteter „Sonderstab“ solle in der kommenden Woche die notwendigen Schritte einleiten, damit das Internet in der ersten Juni-Woche wieder für alle Bürger verfügbar werde, berichtete die Tageszeitung „Etemad“ gestern.

Keine Informationen aus dem Ausland
Die Regierung hatte den Zugang zum Internet seit Kriegsbeginn am 28. Februar nahezu vollständig blockiert. Seither können die fast 90 Millionen Iraner nur auf staatlich genehmigte Websites zugreifen. Seitdem sind sie praktisch weitgehend von Informationen außerhalb des Landes abgeschnitten. Für viele schränkte das auch den Kontakt zu Angehörigen und Freunden im Ausland stark ein.

Begründung mit Sicherheitsbedenken
Auch wirtschaftlich sind die Folgen der Blockade erheblich, insbesondere für Onlinehändler, deren Zahl auf mehr als eine Million geschätzt wird. Offiziell begründet der Staat die Sperre mit Sicherheitsbedenken. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass die Führung vor allem verhindern wollte, dass Berichte, Bilder und Videos über das tatsächliche Ausmaß der Kriegsschäden sowie über die Stimmung im Land in sozialen Netzwerken verbreitet werden.

 
China fordert Waffenruhe im Iran und Freigabe von Hormus
China hat zu einer „umfassenden und dauerhaften“ Waffenruhe im Iran-Krieg aufgerufen. Diese solle „so schnell wie möglich“ erreicht werden, um Frieden und Stabilität in der Region wiederherzustellen, erklärte das Außenministerium in Peking heute.

Zudem sollten die Schifffahrtswege entsprechend den Forderungen der internationalen Gemeinschaft „so schnell wie möglich“ wieder freigegeben werden, so das Ministerium mit Blick auf die von Teheran weitgehend blockierte Straße von Hormus.

Derzeit hält sich US-Präsident Donald Trump zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in China auf. Er hatte in einem Interview mit dem Sender Fox News laut vorab verbreiteten Auszügen von gestern gesagt, China habe Hilfe bei der Öffnung der Straße von Hormus für Öl- und Gastransporte in Aussicht gestellt.

Iran: Chinesische Schiffe passieren Straße von Hormus
Iranischen Medienberichten zufolge erlaubte die Marine des Landes mehreren chinesischen Schiffen die Durchfahrt durch die Straße von Hormus.

„Infolge einer Entscheidung der Islamischen Republik wurde einer Reihe chinesischer Schiffe die Durchfahrt durch die Straße von Hormus im Rahmen der vom Iran verwalteten Transitprotokolle gestattet“, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim gestern. Die von Peking geforderte Durchfahrt habe gestern begonnen, hieß es weiter.

 
Bericht über direkte Angriffe Saudi-Arabiens und der Emirate
Als Vergeltung für iranische Angriffe auf das eigene Staatsgebiet sollen Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) während des jüngsten Konflikts im Nahen Osten ihrerseits Ziele im Iran attackiert haben.

Es sei das erste Mal gewesen, dass die beiden arabischen Länder den Iran direkt angriffen, berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf aktuelle und ehemalige ranghohe US-Beamte.

Über Zeitpunkt und Ziele der unabhängig voneinander durchgeführten Attacken machten sie keine Angaben. Weder Saudi-Arabien noch die Emirate bestätigten die Angriffe.

Der Iran hatte im jüngsten Krieg mit den USA und Israel immer wieder Ziele in den beiden Ländern angegriffen und erhebliche Schäden angerichtet. Das US-Militär unterhält sowohl in Saudi-Arabien als auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten Stützpunkte.

 
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