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Iran News....

US-Militär griff Tanker mit Ziel Iran an
Das US-Militär hat gestern nach eigenen Angaben einen Tanker im Golf von Oman angegriffen, der einen iranischen Hafen ansteuern wollte. Der unbeladene Öltanker habe gegen die US-Blockade von iranischen Häfen verstoßen, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit.

Man habe den Maschinen- und Steuerraum des unter der Flagge Palaus fahrenden Schiffes beschossen, nachdem die Besatzung Anweisungen nicht befolgt habe. Das Schiff sei manövrierunfähig.

Das indische Ministerium für Schifffahrt hatte zuvor mitgeteilt, dass ein Öltanker mit 24 indischen Seeleuten an Bord in Brand geraten sei. Es habe Berichte über ein Feuer auf der „MT Marivex“ gegeben. Nach vorliegenden Informationen seien alle indischen Besatzungsmitglieder in Sicherheit.

 
Trump wollte alles bestimmen, der Iran-Krieg gehorcht ihm nicht
Hundert Tage nach dem Beginn des Krieges gegen den Iran nennt der Präsident ihn weiter keinen endlosen Krieg und seinen Februarbefehl einen kleinen Ausflug. Doch der Mann, der seine Laufbahn auf Dominanz gebaut hat, stößt an seine Grenzen!
Am Sonntag erklärte Donald Trump der Financial Times, der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu werde gar keine andere Wahl haben, als ein von den Vereinigten Staaten ausgehandeltes Abkommen mit dem Iran anzunehmen. Ich bestimme alles, sagte er. Am frühen Montag, kurz nach halb sechs, saß derselbe Mann an seinem Telefon und schrieb in die sozialen Netze, Israel und Iran müssten das Schießen sofort einstellen. Zwischen dem Satz, der alles beherrscht, und der Bitte, man möge doch aufhören, lag nicht einmal ein Tag.

Hundert Tage zuvor, am 28. Februar, hatte Trump den amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran begonnen. Was er im März einen kleinen Ausflug nannte, steht nun in seinem vierten Monat, und der Präsident steckt in eben jener militärischen Sackgasse im Nahen Osten, die seine Vorgänger heimgesucht hat und die er zu vermeiden versprochen hatte. Am selben Sonntag bestritt er bei Kristen Welker im Sender NBC, dieses Versprechen je gegeben zu haben. Er möge diese endlosen Kriege nicht, sagte er, dies aber sei kein endloser Krieg.

 
Trump spricht von raschem Iran-Abkommen
US-Präsident Donald Trump hat erneut den Abschluss einer Vereinbarung zur Beendigung des Iran-Krieges in den nächsten Tagen in Aussicht gestellt. „Wir befinden uns in den letzten Zügen dessen, was ein sehr, sehr gutes Abkommen sein wird“, sagte er am Dienstag. Er halte den Abschluss der Verhandlungen in den kommenden „zwei oder drei Tage“ für möglich. Laut CNN verkündete er eine baldige Lösung seit April zum 37. Mal.

Es gebe keinen Hinweis auf einen Wahrheitsgehalt dieser Aussage, schrieb CNN: „Doch Trump wiederholt diese Behauptung immer wieder, sei es, weil er sich etwas vormacht, weil er versucht, die Finanzmärkte zu beruhigen, oder weil er glaubt, er könne das durch bloße Willenskraft herbeiführen.“ Ernst zu nehmen sei das nicht.

Mittlerweile sei deutlich, dass die USA in dem Konflikt eher auf dem Beifahrersitz sitzen, hieß es auch in einer Analyse im Ö1-Morgenjournal. Trump würde bei Fragen nach dem Konflikt in Interviews ausweichen und sei sichtlich enerviert von dem Thema, hieß es weiter. Das mag innenpolitisch funktionieren, lösen lasse sich der Konflikt damit aber nicht.

 
Ein blutiges Pokerspiel im Nahen Osten
Trump und Netanjahu verfolgen unterschiedliche Interessen – und der Iran hat mit seinem Raketenangriff auf Israel den Spieleinsatz noch erhöht

Im Nahen Osten stehen einander echte Todfeinde gegenüber: Israel gegen die Allianz des Iran mit der Hisbollah, sowie die USA gegen den Iran. Aber die folgenreichste Konfrontation findet im Augenblick zwischen zwei engen Verbündeten statt: USA-Präsident Donald Trump und der israelische Premier Benjamin Netanjahu.

Gemeinsam haben sie vor 100 Tagen den Bombenkrieg gegen Teheran eröffnet, aber nun gehen ihre Interessen auseinander. Während Donald Trump verzweifelt einen Weg sucht, den Krieg zu beenden, ohne als Verlierer dazustehen, will Netanjahu weiter machen bis zumindest ein Kriegsziel erreicht ist: Während er selbst wohl weiß, dass er das iranische Atomprogramm nicht endgültig aus der Welt schaffen kann, will er zumindest Nordisrael von der Bedrohung durch Raketen und Drohnen der Hisbollah befreien.

Doch dafür müsste die schiitische Miliz als militärische Organisation vernichtet werden. Das ist auch das Ziel der libanesischen Regierung, steht aber den Ambitionen des Iran entgegen, der seinen wichtigsten Partner in der "Achse des Widerstands" gegen Israel nicht verlieren will. Und genauso, wie die Supermacht USA keinen Weg findet, um den Iran vollständig zu entwaffnen, scheitert Israel an diesem Vorhaben gegenüber der Hisbollah.

 
Der Iran fühlt sich stark genug, die Hisbollah zu verteidigen
Neben der Kontrolle von Hormus, dem Atomprogramm und den ballistischen Raketen beabsichtigt Teheran auch nicht, seine "Achse des Widerstands" aufzugeben

In einem muss man US-Präsident Donald Trump 100 Tage, nachdem er es erstmals gesagt hat, recht geben, auch wenn er es nicht so gemeint hat: Das Regime im Iran ist ein anderes als jenes, das die USA und Israel am 28. Februar ins Visier nahmen. Der Staat, der Apparat und die Institutionen sehen gleich aus, der geistliche Führer Khamenei hat lediglich einen anderen Vornamen, Mojtaba statt Ali, aber die Islamische Republik ist eine andere. Das neue iranische Selbstvertrauen manifestierte sich in der jüngsten Angriffswelle auf Israel.

Zwar hat der Iran schon einmal aus Rache für einen israelischen Akt im Libanon Israel direkt angegriffen: am 1. Oktober 2024, nachdem Israel als Höhepunkt seiner Anti-Hisbollah-Kampagne am 27. September deren Generalsekretär Hassan Nasrallah eliminiert hatte. Der iranische Raketenbeschuss war damals viel substanzieller als jener im April 2024, als Teheran auf das israelische Bombardement des iranischen Botschaftsgeländes in Damaskus und die Tötung mehrerer hoher iranischer Militärs reagierte. Israel schlug noch viel härter zurück. Dennoch – oder deshalb – überwog bei Analysten und Analystinnen die Meinung, dass der Iran nicht willens war, für die Hisbollah in den ganz großen Krieg mit Israel einzusteigen.

Aber der Iran hat sich, weiter bestärkt vom von Israel begonnenen 12-Tage-Krieg im Juni 2025, vorbereitet – und jene iranische Führungsriege, die noch eine politische Sprache gesprochen hat, ist weg. Das iranische Regime fühlt sich nicht nur durch das schiere Überleben ermächtigt, sondern auch dadurch, dass bisher nur theoretisch angedachte Druckmittel – wie die Sperre der Straße von Hormus – so gut funktionieren. Teheran scheint deshalb heute wieder dazu bereit, sich um seine regionalen Stellvertreter zu kümmern, die Israel seit dem Hamas-Massaker in Israel am 7. Oktober 2023 systematisch dezimiert hat.

 
Erinnert an die Türkei in Syrien und im Irak. Selbstverteidigung
„Selbstverteidigung“
US-Armee meldet neue Angriffe auf Iran
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht auf Mittwoch neue Angriffe auf Ziele im Iran durchgeführt. Die Rede ist von Vergeltungsschlägen. Diese seien auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump und als Reaktion auf den Abschuss eines US-Militärhubschraubers erfolgt, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf X mit.

„Dies ist eine Reaktion auf das, was sie letzte Nacht mit unserem Hubschrauber gemacht haben“, sagte Trump dem US-Sender ABC News. „Die Reaktion sollte sehr stark, sehr kraftvoll ausfallen – und genau das ist sie auch.“

Nur kurz zuvor meldete Trump den Abschuss eines US-Militärhubschraubers in der Straße von Hormus durch den Iran. Die USA müssten notwendigerweise auf diesen Angriff reagieren, wie Trump dazu sagte. Der genaue Umfang der US-Angriffe blieb zunächst unklar. Centcom sprach von einer „angemessenen Reaktion auf die ungerechtfertigte iranische Aggression“. Bei den US-Angriffen handele sich um „Selbstverteidigung“.

Iranische Medien berichteten von Explosionen an der Südküste des Landes nahe der Straße von Hormus. Die Nachrichtenagentur Mehr meldete unter anderem Explosionen in der Hafenstadt Sirik und aus der Regionalhauptstadt Bandar Abbas. Ziel der Angriffe waren Luftabwehr- und Radarsysteme rund um die Straße von Hormus, berichtete ein Reporter des US-Portals Axios unter Berufung auf eine mit der Sache vertrauten Person beim US-Militär.

 
Iran greift US-Stützpunkt in Bahrain an
Nach neuen US-Angriffen auf den Iran haben die Revolutionsgarden nach eigenen Angaben einen US-Stützpunkt in Bahrain angegriffen. Sollten die US-Angriffe auf den Iran anhalten, werde es eine noch „schärfere Antwort“ geben, hieß es heute in einer von staatlichen Medien verbreiteten Erklärung der Revolutionsgarden.

Zuvor hatte Irans Außenminister Abbas Araghtschi mit Vergeltung für die neuen US-Angriffe gedroht, die nach dem Abschuss eines US-Hubschraubers erfolgten.

„Trotz ihrer Niederlagen auf dem Schlachtfeld haben sich die USA entschieden, unsere Entschlossenheit auf die Probe zu stellen. Unsere schlagkräftigen Streitkräfte werden keinen Angriff und keine Drohung unbeantwortet lassen“, erklärte Araghtschi im Onlinedienst X. Zugleich forderte er die US-Streitkräfte auf: „Verlassen Sie unsere Region, wenn Sie sicher sein wollen.“

 
Amerika schlägt zurück, ehe es weiß, wofür
Während die eigenen Ermittler noch klären, ob der Iran den abgestürzten Apache überhaupt absichtlich traf, fliegen schon die Vergeltungsschläge gegen fünf Ziele im Süden des Landes. Genannt wird das eine verhältnismäßige Antwort!
Vor der Küste Omans, in einem Luftraum so dicht befahren, dass kaum zu sagen ist, wer dort wem zu nahe kam, suchten am Dienstag die Militärermittler der Vereinigten Staaten eine einfache Frage zu beantworten. Hatte die iranische Drohne den amerikanischen Hubschrauber mit Absicht heruntergeholt oder in einem leichtfertigen Unglück? Eine Antwort hatten sie noch nicht. Die Vergeltung aber flog bereits. Um 17 Uhr Eastern, auf Befehl Präsident Trumps, trafen amerikanische Raketen fünf Orte an der Südküste Irans, und das Zentralkommando nannte es, ehe irgendjemand wusste, wofür genau, eine verhältnismäßige Antwort auf eine ungerechtfertigte iranische Aggression.

Der Hubschrauber, um den es geht, war ein Apache vom Typ AH-64, einer der furchterregendsten Flugkörper der Region, mit Hellfire-Raketen bestückt. In der Nacht zum Montag stürzte er beim Patrouillieren über der Straße von Hormus nahe der omanischen Küste ins Meer. Seine zweiköpfige Besatzung wurde binnen etwa zwei Stunden gerettet, beide Männer unverletzt. Trump gab dem Iran die Schuld. Das großartige Militär habe ihn soeben unterrichtet, schrieb er, die Iraner hätten in der Nacht einen hochmodernen Apache abgeschossen, beide Piloten seien sicher, und doch müsse Amerika notgedrungen auf diesen Angriff antworten. Wie der Iran den Hubschrauber heruntergeholt habe, sagte er nicht. Ein amerikanischer Beamter sprach später von einer einfachen iranischen Angriffsdrohne vom Typ Shahed.

 
Trump: „Ich würde sagen, in diesem Teil der Welt bedeutet Waffenruhe, dass man in etwas gemäßigterer Weise schießt.“

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:maga:
 
Trump kündigt neue Angriffe auf Iran an
US-Präsident Donald Trump ist eigenen Aussagen zufolge kurz davor, neue Angriffe auf Kraftwerke und Brücken im Iran anzuordnen. Teheran brauche zu lange, um eine Vereinbarung zu treffen, sagte er heute (Ortszeit) bei Fox News. Zuvor hatten die USA nach dem Abschuss eines US-Hubschraubers Vergeltungsangriffe auf den Süden des Iran ausgeführt.

Teheran reagierte mit Gegenangriffen. Neben Kuwait und Bahrain geriet auch Jordanien unter Beschuss. Nur wenige Stunden vor den US-Angriffen hatte Trump noch ein Abkommen zur Beendigung des Krieges in greifbarer Nähe gesehen: „Wir befinden uns in den letzten Zügen dessen, was ein sehr, sehr gutes Abkommen sein wird“, sagte er und stellte einen Abschluss der Verhandlungen in den kommenden „zwei oder drei Tagen“ in Aussicht.

CNN zählte mit: „Deal“ 38-mal angekündigt
Der US-Präsident hatte in den vergangenen Wochen schon mehrmals eine baldige Einigung mit Teheran in Aussicht gestellt. Die Zeit vor der Feuerpause am 8. April dazugezählt, erklärte Trump laut CNN mindestens 38-mal, dass ein Abkommen mit Teheran kurz bevorstehe.

So oft hat er direkt – in Social-Media-Beiträgen, bei öffentlichen Auftritten und in Telefonaten mit Medien – dem US-Nachrichtensender zufolge vermeldet, dass ein Abschluss in greifbarer Nähe sei, oder behauptet, dass Teheran verzweifelt darauf aus sei, einen „Deal“ zu machen.

 
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