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Iran News....

Pakistan: USA-Iran-Gespräche gehen kommende Woche weiter
Nach einer ersten Verhandlungsrunde in der Schweiz sollen die Gespräche zwischen dem Iran und den USA nach Angaben des Vermittlers Pakistan kommende Woche fortgesetzt werden.

„Die Gespräche werden kommende Woche wiederaufgenommen, ich vermute am Dienstag“, sagte der Sprecher des Außenministeriums in Islamabad, Tahir Andrabi, heute auf einer Pressekonferenz. Einzelheiten zum Ort der Gespräche nannte er nicht.

Delegationen aus Washington und Teheran hatten zuletzt in der Schweiz erste Gespräche über eine dauerhafte Friedenslösung im Iran-Krieg geführt.

Bagher Ghalibaf: „Niederlage der USA“
Beide Seiten einigten sich auf einen Fahrplan für ein Friedensabkommen in der Region. Dieser soll nach Angaben der als Vermittler agierenden Staaten Katar und Pakistan binnen 60 Tagen zu einer endgültigen Vereinbarung führen.

 
Erste Passagen in Straße von Hormus unter UNO-Ägide
Unter einem neuen Evakuierungsplan der UNO-Schifffahrtsorganisation (IMO) haben erste Schiffe die Straße von Hormus passiert. Das teilte die IMO mit.

Schiffsverfolgungsdaten des Anbieters LSEG zeigten heute, dass in den vergangenen zwölf Stunden mindestens zwei Schüttgutfrachter und ein Frachtschiff die Meerenge durchquert haben. Zudem bereiten sich mindestens 35 weitere Handelsschiffe auf die Passage vor.

Bei den Schiffen handelt es sich vor allem um Schüttgut-, Fracht- und Containerschiffe. Der Evakuierungsplan soll laut IMO Hunderten von Schiffen mit rund 11.000 im Persischen Golf festsitzenden Seeleuten die Durchfahrt durch die Straße von Hormus ermöglichen.

 
Rubio stellt Iran-Gespräche für kommende Woche in Aussicht
Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran dürften nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio in der kommenden Woche weitergehen. Nach seinem Kenntnisstand würden die technischen Gespräche am Montag oder Dienstag fortgeführt, sagte Rubio gestern auf dem Flughafen in Kuwait-Stadt. Er gehe davon aus, es werde erneut in der Schweiz verhandelt.

Die beiden Seiten hätten die Verhandlungen in verschiedene Arbeitsstränge aufgeteilt. Darin sollten die Gespräche nun weiterlaufen. Für die US-Seite würden etwa Fachleute für Nuklearenergie bzw. Sanktionen aus mehreren Ministerien teilnehmen.

Am Sonntag hatten sich Vertreter der USA, des Iran und der Vermittlerstaaten Pakistan und Katar zu Gesprächen in einem Luxusresort in der Nähe von Luzern getroffen. Pakistan sprach davon, dass im weiteren Wochenverlauf in kleineren Arbeitsgruppen weiter verhandelt werde.

 
Ein Einschlag, viele Antworten – aber keine Verantwortung!
Der Krieg begann am 28. Februar mit Raketen, Sirenen und Bildern, die sich festsetzen. Unter ihnen: der Einschlag an einer iranischen Grundschule in Minab. Kinder, Trümmer, ein Ort, an dem an diesem Morgen Unterricht hätte stattfinden sollen. Seitdem steht eine Frage im Raum, die mit jedem Tag schwerer wird: Wer war verantwortlich für über 170 Tote? US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte nun vor Reportern, die Ergebnisse der Untersuchung des Pentagon würden veröffentlicht – allerdings erst dann, wenn aus Sicht des Ministeriums der richtige Zeitpunkt gekommen sei. Ein Datum nannte er nicht. Keine Frist. Keine Erklärung, warum ein Angriff auf eine Schule erst später öffentlich aufgearbeitet werden soll.

Donald Trump wiederum erklärte, er habe nichts gesehen, was ihn zu der Annahme führe, dass die Vereinigten Staaten dafür verantwortlich seien. Der Vorfall sei „schrecklich“, sagte er. Gleichzeitig schob er hinterher, er wisse nicht, ob jemals geklärt werde, wer die Schuld trage, weil damals überall Raketen geflogen seien. Dieser Satz fällt auf. Nicht nur wegen seines Inhalts, sondern wegen seines Zeitpunkts. Während das Verteidigungsministerium weiter auf Ergebnisse verweist, zieht der Präsident bereits eine Linie zwischen Vermutung und Verantwortung. Es ist keine Entlastung, aber auch keine Aufklärung. Nur Distanz.

Zurück bleibt ein Angriff auf eine Schule, ein laufendes Verfahren und eine Regierung, die zugleich untersucht und erklärt, warum am Ende vielleicht niemand mehr sicher sagen kann, was passiert ist. Für die Familien der Kinder ist das keine Antwort. Für die Öffentlichkeit auch nicht.

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Hormus-Schiffsverkehr normalisiert sich: Ölpreis sinkt
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zeigt Analysen zufolge erste Anzeichen von Normalisierung. 70 Durchfahrten zählte der Datenanbieter Kpler gestern nach Angaben eines Sprechers. Vor Ausbruch des Iran-Kriegs waren es täglich mehr als 100 gewesen.

Der Datenanbieter Windward schrieb in einer Analyse, kommerzieller Verkehr in der Straße von Hormus nähere sich „funktioneller Normalität“ an. Der Anbieter berichtete von mehr Aus- als Einfahrten. China sei das Hauptzielland für ölexportierende Schiffe.

Anders als bei Tankern seien die Durchfahrten von Schüttgutfrachtern auf dem Vorkriegsniveau angekommen, schrieb der maritime Softwareanbieter AXSMarine in einer Analyse. Mit solchen Frachtern werden etwa Getreide oder Düngemittel transportiert.

Ölpreis auf Vorkriegsniveau
Der wieder aufgenommene Verkehr in der wichtigen Meerenge wirkt sich bereits auf den Ölpreis aus. Heute ist dieser erstmals wieder auf das Niveau vor Beginn des Iran-Kriegs gesunken. Die Erwartung eines steigenden Angebots aus dem Nahen Osten drückte die Preise für die Nordsee-Rohölsorte Brent und US-Leichtöl WTI auf 72,50 bzw. 69,35 US-Dollar pro Barrel.

 
40 Milliarden Dollar: Iran hat aus der Straße von Hormus eine Einnahmequelle gemacht
Kriege verändern Geografie nicht physisch, aber politisch. Die Straße von Hormus ist dieselbe Meerenge, die sie vor dem 28. Februar war – 54 Kilometer an ihrer schmalsten Stelle, zwischen dem Iran und der arabischen Halbinsel, durch die täglich im Schnitt 130 Öltanker fahren und dabei zwanzig Prozent des weltweiten Ölhandels transportieren. Was sich verändert hat, ist wer das Sagen hat. Und der Iran hat in dieser Woche klargemacht, was er damit vorhat.

Teheran schätzt, dass Gebühren für Sicherheits-, Umwelt- und Navigationsdienste in der Straße jährlich vierzig Milliarden Dollar einbringen könnten – für alle beteiligten Staaten zusammen, aber mit dem Iran als treibender Kraft hinter dem Modell. Der Chefunterhändler des Landes, Mohammad Bagher Ghalibaf, sagte während eines Besuchs in Oman am Dienstag offen, was die Verhandlungsposition Teherans ist: „Alle müssen wissen, dass die Verwaltung der Meerenge nie wieder so sein wird wie vor dem Krieg.“

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NGO: Iran ist einer der schlimmsten Folterstaaten
Der Iran ist nach Einschätzung von Fachleuten einer der schlimmsten Folterstaaten der Welt. Folter und Misshandlungen seien systemische Merkmale des iranischen Strafjustiz- und Haftsystems und dienten als Instrumente der Unterdrückung, berichtete die Weltorganisation gegen Folter (OMCT) mit Sitz in Genf gestern.

Auf dem Folterindex erreiche die Islamische Republik die höchste Gefahrenstufe für Beschuldigte, so die Allianz von Nichtregierungsorganisationen bei der Vorlage ihres zweiten Weltreports über diesmal insgesamt 39 Länder.

Unter allen Menschenrechtsverletzungen nehme die Folter einen besonderen Platz ein, sagte Gerald Staberock von der OMCT. „Sie prägt die Menschen ein Leben lang.“ Damit habe sie einen verheerenden Einfluss auf jeden Betroffenen und jede Betroffene. Der Bericht greife ein oft verdrängtes und unsichtbares Thema auf, sagte Staberock.

OMCT: Weitere Folterstaaten Russland und Libyen
Verurteilungen könnten im Iran allein auf der Grundlage von Geständnissen erfolgen, hieß es. Das schaffe starke Anreize für Folter und Misshandlungen, um Geständnisse zu erpressen. Im Iran seien außerdem 2025 mindestens 1.639 Menschen hingerichtet worden – eine der höchsten Hinrichtungsraten weltweit.

 
Vorläufiger Stopp für Durchfahrten in Meerenge von Hormus
Nach einem Angriff auf ein Schiff im Golf von Oman hat die Weltschifffahrtsorganisation (IMO) die jüngst gestartete Aktion für eine sichere Durchfahrt der rund um die Straße von Hormus gestrandeten Schiffen vorläufig gestoppt. „Mir wurde gestern ein Angriff im Golf von Oman auf ein Schiff gemeldet, das die Straße von Hormus durchquert hat“, teilte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez mit. „Dieses Schiff befand sich nicht im Rahmen des Evakuierungsplans der IMO auf der Durchfahrt.“

Nähere Angaben zu dem Schiff und zum Angriff machte die UNO-Sonderorganisation nicht. Nach Angaben des internationalen Schifffahrtsverbandes BIMCO handelt es sich um ein Handelsschiff, das die Straße von Hormus unter Nutzung der Küstenverkehrszone vor Oman durchfuhr.

Evakuierungsplan vorerst ausgesetzt
Er habe beschlossen, die Umsetzung des Evakuierungsplans „vorübergehend auszusetzen, um erneut zu überprüfen, ob die erforderlichen Sicherheitsgarantien für die Schiffe auf unserer Evakuierungsliste und alle Schiffe in der Region weiterhin gegeben sind“, sagte Dominguez.

 
Trump: „Der Iran will unbedingt ein Abkommen mit uns schließen. Wahrscheinlich werden wir das tun. Ich denke, wir werden es tun. Die Straße von Hormus ist offen.“
Anmerkung: „Der Iran hat heute ein Handelsschiff in der Straße von Hormus angegriffen. Sie lachen Trump aus.“

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