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Iran News....

US-Justizminister Blanche bei Senatsanhörung unter Druck
Der von US-Präsident Donald Trump nominierte Justizminister Todd Blanche ist bei seiner Bestätigungsanhörung im Senat unter Druck geraten.

Senatorinnen und Senatoren der oppositionellen Demokraten hinterfragten gestern, ob der 51-Jährige als Trumps früherer Anwalt dessen Interessen vertrete oder die der Nation. Blanche antwortete auf die Frage, ob er Trumps Freund sei: „Ich bin sein Anwalt.“ Dann korrigierte er sich und sagte, er sei das „gewesen“.

Trump hatte Blanche nach dem Rauswurf von Justizministerin Pam Bondi im Frühjahr zunächst kommissarisch zu ihrem Nachfolger ernannt. Nun soll der Jurist die Leitung des Ministeriums dauerhaft übernehmen. Dafür ist die Zustimmung des Senats nötig, in dem Trumps Republikaner eine knappe Stimmenmehrheit haben.

Scharfe Kritik der Demokraten
Senator Dick Durbin, der ranghöchste Demokrat im Justizausschuss des Senats, sagte, die USA verdienten einen Justizminister, „der die Verfassung mehr liebt als einen einzelnen Präsidenten“.


Selbstverständlich gerät jeder Kandidat von dem weltgrößten A....loch unter Druck. Der korrupteste und kriminellste Präsident den die USA je hatte, sucht ja seine Kandidaten aus, die so wie er der Korruption anhängen. Ein kriminelle Vereinigung die US-Regierung unter Trump
 
Drei Szenarien, wie es im Krieg gegen den Iran weiter gehen könnte
US-Präsident Trump droht erneut Kraftwerke und Bücken im Iran zu bombardieren – Teheran spielt indes auf Zeit. Und ein Kriegsende rückt in weite Ferne.
Donald Trumps Drohungen gegen den Iran werden von Tag zu Tag martialischer: Wie schon im April kündigt der US-Präsident jetzt an, er werde Kraftwerke und Brücken im Iran bombardieren lassen – während die Führung in Teheran keine Bereitschaft zeigt, sich auf ernsthafte Verhandlungen mit Washington einzulassen. Die wichtige Seestraße von Hormus, durch die vor dem Krieg ein Fünftel des weltweiten Ölhandels abgewickelt wurde, ist wieder zu einem Großteil blockiert, der Ölpreis steigt. Mittwoch lag er bei rund 85 Dollar pro Barrel (159 l). Wie sehen die möglichen Szenarien für die nächsten Tage aus?

1. Härtere Angriffe der USA gegen den Iran

Präsident Trump hat es bereits angedroht. In seiner für Donnerstag Abend (Washingtoner Zeit) geplanten Rede an die Nation könnte er massive, schwere Angriffe auf Ziele im ganzen Iran ankündigen. Ziel: Teheran an den Verhandlungstisch zwingen und die Öffnung der Straße von Hormus erwirken. Nachteil: Der Iran wird sofort wiederum vermehrt Ziele in den Golfstaaten angreifen.

2. Völlige Eskalation – zurück zum offenen Krieg

Donald Trump könnte endgültig der Geduldsfaden reißen. Und der Iran löst mit seiner Hinhaltetaktik und ständigen Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus wieder einen Großangriff der USA aus.


 
US-Blockade gegen Iran verschärft sich – Trump droht: „Oder wir machen es zu Ende“
Der Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran tritt in eine neue Phase ein. In der Nacht griffen amerikanische Streitkräfte erstmals Ziele nördlich von Teheran an, bombardierten Raketenstellungen in der Provinz Semnan und schossen auf einen Öltanker, der nach Angaben des US-Zentralkommandos die neue Seeblockade vor der iranischen Küste durchbrechen wollte. Eine Rakete traf den Schornstein des Schiffes und setzte es außer Gefecht. Der Iran antwortete noch vor Tagesanbruch mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Bahrain, Jordanien und Kuwait, wo sich amerikanische Stützpunkte befinden. Über Schäden oder Opfer machten die betroffenen Staaten zunächst keine Angaben. Nach iranischen Regierungsangaben wurden seit Beginn der neuen amerikanischen Angriffe mehr als 35 Menschen getötet und über 300 verletzt.

Im Mittelpunkt steht erneut die Straße von Hormus. Nachdem Teheran die wichtigste Ölroute der Welt zu Beginn des Krieges praktisch geschlossen hatte, versucht Washington nun mit einer neuen Seeblockade den Druck zu erhöhen. Gleichzeitig droht die iranische Revolutionsgarde, sämtliche Energieexporte aus der Region zu stoppen. Öl und Gas werde entweder für alle fließen oder für niemanden, erklärte sie. Donald Trump behauptete erneut, Teheran wolle eine Friedensvereinbarung schließen. Man werde sehen, ob es zu einer Einigung komme oder ob man „es einfach zu Ende bringe“, sagte der Präsident. Gleichzeitig erklärte er, der Iran habe mit der Freilassung einer amerikanisch-iranischen Staatsbürgerin einen ersten guten Willen gezeigt. Aus Teheran gab es dafür zunächst keine Bestätigung.

Mit jedem weiteren Angriff wächst die Gefahr, dass aus dem befristeten Waffenstillstand endgültig wieder ein offener Krieg wird. Die Kämpfe haben längst die Hauptstadtregion erreicht, der Ölpreis ist bereits deutlich gestiegen, und selbst amerikanische Militärexperten gehen davon aus, dass eine gewaltsame Öffnung der Straße von Hormus zehntausende Soldaten und eine wesentlich größere Flotte erfordern würde. Der Konflikt entwickelt sich damit immer weiter zu einem Krieg, dessen Ende niemand mehr seriös vorhersagen kann.
 
Indien verbietet Einsatz von Seeleuten in Straße von Hormus
Die Regierung in Neu-Delhi untersagt wegen der eskalierenden Gewalt im Persischen Golf vorerst den Einsatz indischer Seeleute auf Schiffen in der Straße von Hormus.

Die Anordnung sei an Reeder, Schiffsmanager und Personalvermittler gegangen, teilte die Generaldirektion für Schifffahrt heute mit. Bei Angriffen in der Region wurden innerhalb dreier Tage zwei indische Seeleute getötet.

Die Regierung legte Protest beim Iran ein und bestellte dessen stellvertretenden Botschafter ein. Indien stellt mit mehr als 300.000 Seeleuten weltweit die drittmeisten Arbeitskräfte für die globale Schifffahrt.

 
Erneut US-Angriffe auf Iran
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben die sechste Nacht in Folge Ziele im Iran attackiert, wie das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) gestern Nacht auf X mitteilte. Ziel sei es, „die militärischen Fähigkeiten des Iran weiter zu schwächen“.

Das iranische Staatsfernsehen meldete neue US-Angriffe und Explosionen im Süden des Landes. Es berichtete von zwei Explosionen in der Stadt Buschehr, wo sich das einzige aktive Atomkraftwerk des Landes befindet, sowie von einer Reihe von Explosionen in der Hafenstadt Bandar Abbas.

Die staatliche Nachrichtenagentur IRNA meldete zudem US-Angriffe auf Gebiete um Ahwas. Dort sagten Bewohner der Nachrichtenagentur AFP, die zweite Nacht in Folge heftige Angriffe gehört zu haben. Die Agentur Tasnim meldet zudem einen Raketenbeschuss durch US-Kampfflugzeuge auf den Flughafen von Iranschahr.

Wiederholt gegenseitige Angriffe
Das US-Militär hatte erst am Mittwoch den Iran in zwei Wellen erneut angegriffen. Teheran reagierte mit Beschuss auf Ziele in der Region – unter anderem meldeten die mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain Angriffe. Auch Jordanien meldete erneuten Beschuss aus dem Iran. Zudem drohte der Iran damit, nach der Straße von Hormus auch das Rote Meer blockieren zu wollen.

 
Iran: Tote bei US-Angriffen auf Brücken
Bei US-Angriffen auf Brücken in der südiranischen Hafenstadt Bandar Chamir sind nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna in der Nacht auf heute sieben Menschen getötet worden. Mindestens neun weitere Menschen seien bei den Angriffen in der Provinz Hormusgan im Süden verletzt worden, berichtete der regierungstreue Sender Press TV.

Laut dem iranischen Staatssender Irib wurde bei den US-Angriffen auch der Flughafen in Iranschahr in der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan getroffen.

Der Iran erklärte, die US-Angriffe auf zivile Infrastruktur stellten Kriegsverbrechen dar. Das US-Militär erklärte dagegen, man habe Dutzende „militärische Ziele“ mit Präzisionsmunition getroffen, darunter Flugabwehrsysteme und Radaranlagen zur Küstenüberwachung.


Auf jeden Fall auch ein Kriegsverbrecher dieses weltgrößte A....loch
 
Ein Turm stürzt, Brücken brechen, und Amerika feiert das als Sieg über Hormus
Ein Banner in der Innenstadt Teherans fragt in fremder Sprache, wer der nächste sein werde, und benutzt dabei die Initialen des amerikanischen Präsidenten wie ein Skalpell. Darunter weht eine iranische Flagge, während 2 Frauen am Basar der Stadt ein Siegeszeichen in die Kamera halten, als handle es sich um einen Feiertag und nicht um die sechste Nacht amerikanischer Angriffe in Folge. Diese Bilder aus Teheran erzählen mehr über den Zustand des Krieges als jede Pressekonferenz im Pentagon.

In der Nacht auf Freitag weitete das amerikanische Militär seine Angriffe aus und traf mehrere Brücken in der iranischen Provinz Hormozgan, in der Nähe der Küstenstadt Bandar Khamir. Nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens starben dabei mindestens 7 Menschen. Die Straßen- und Eisenbahnbrücken sollten offenbar Bandar Abbas, den wichtigsten Hafen Irans, von den Verbindungswegen ins Landesinnere und nach Teheran abschneiden. Gleichzeitig stürzte durch amerikanischen Beschuss ein Überwachungsturm im Hafen von Chabahar am Golf von Oman ein, einer zentralen Handelsroute für das benachbarte Afghanistan. Der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth verbreitete das Bild des einstürzenden Turms selbst, ein Foto, das zuvor bereits unter Aktivisten kursiert war, offenbar in der Absicht, die amerikanische Kontrolle über die Meerenge zu demonstrieren. Iran habe den Turm als Überwachungseinrichtung für den zivilen Schiffsverkehr bezeichnet, doch wie unsere Recherchen ergaben, unterhält auch die Revolutionsgarde eigene Stützpunkte in den Häfen des Landes.

 
„Wird noch sehr, sehr teuer“
Experte erkennt drei Botschaften in Irans Kriegs-Drohung
Teherans öffentliche Ankündigung, sogar auf einen zwei- oder dreijährigen Krieg vorbereitet zu sein, ist für Geopolitik-Experte Klemens Fischer weit mehr als bloße Rhetorik.
Im Gespräch mit FOCUS online beschreibt Fischer die Aussage des iranischen Politikers Mohammed-Dschawad Laridschani als strategisches Signal an mehrere Adressaten zugleich. Der Iran wolle deutlich machen, dass er sich nicht einschüchtern lasse und auch einen längeren militärischen Konflikt durchhalten könne. Fischer sagt:

Wir erleben drei Botschaften. Erstens an die Bevölkerung: Man müsse sich darauf vorbereiten, dass es so kommt. Zweitens an die Amerikaner: Wir sind bereit, wenn es passiert. Und drittens an die amerikanische Bevölkerung: Macht euch darauf gefasst, es wird noch sehr, sehr teuer und sehr lang werden.

Damit richte sich die Drohung nicht nur an die politische Führung in Washington, sondern ebenso an die US-Öffentlichkeit, die im Fall einer Eskalation mit hohen Kosten, langen Einsatzzeiten und wachsendem politischen Druck konfrontiert wäre.

Fischer: „Bereits Parallelen, die wir in Vietnam erlebt haben“
Fischer warnt, dass ein solcher Konflikt die USA in einen zermürbenden Krieg hineinziehen könnte, dessen Ende kaum planbar wäre. Gerade für Donald Trump könnte das innenpolitisch brisant werden, weil ein lang andauernder Krieg schnell zur Belastung für Regierung, Militär und Wirtschaft würde.

 
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