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Iran News....

Iran bekennt sich zu Angriff auf Tanker in Hormus-Straße
Der Iran hat eigenen Angaben zufolge einen Flüssiggastanker attackiert. Der LPG-Tanker „NV Sunshine“ sei in der Straße von Hormuz beschossen worden, hieß es heute in einer Erklärung der Revolutionsgarde, die von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreitet wurde.

Das Tankschiff befand sich dem Bericht zufolge auf einer südlichen Route nahe der omanischen Küste. In den vergangenen Monaten hatte die US-Marine dort zivile Handelsschiffe mit ausgeschalteten Transpondern begleitet, um den Handel mit Öl und Flüssiggas wieder zu ermöglichen. Der Iran betrachtet die Route als „illegal“ und fordert die Passage entlang der iranischen Küste.

 
US-Militär griff Tanker in Straße von Hormus an
Das US-Militär hat in der Straße von Hormus einen Tanker angegriffen. Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte in der Nacht auf heute zunächst berichtet, dass das Schiff nach Angaben des Kapitäns von einem „unbekannten Geschoß“ getroffen worden war.

Es sei ein Feuer ausgebrochen, die Besatzung sei den Angaben zufolge aber in Sicherheit. Das Ausmaß der Schäden sei noch unklar, hieß es weiter.

USA: Schiff wollte Seeblockade durchbrechen
Laut US-Militär habe das Schiff versucht, eine Seeblockade gegen den Iran zu durchbrechen. Ein US-Kampfjet habe das Heck des unter der Flagge Panamas fahrenden Schiffes mit Präzisionsmunition getroffen und den Antrieb lahmgelegt, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit.

 
MI5: Verstärkte Hybridangriffe von Iran und Russland
Der Iran verstärkt nach Einschätzung des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5 seine Versuche, Ziele wie Militärstandorte in Großbritannien anzugreifen. Zugleich eskaliere Russland seine hybride Kriegsführung gegen die Verbündeten der Ukraine, sagte MI5-Generaldirektor Ken McCallum heute in seiner jährlichen Rede über die Bedrohungslage für Großbritannien.

Der britische Premierminister Andy Burnham hatte gestern erklärt, Teheran stecke „höchstwahrscheinlich“ hinter einem mutmaßlichen Anschlagsplan auf den Luftstreitkräftestützpunkt Royal Air Force (RAF) Fairford, der von US-Bombern für Angriffe auf den Iran genutzt worden war.

Der Iran hat eine Verwicklung in den Vorfall zurückgewiesen. Geheimdienstchef McCallum sagte, er könne sich wegen der laufenden Ermittlungen nicht zu dem Vorfall in Fairford äußern. Es habe in diesem Jahr jedoch eine deutliche Verlagerung der „iranischen Ambitionen auf härtere Ziele wie Militärstandorte“ gegeben.

Der Vorfall auf dem RAF-Flugplatz Fairford sei kein Einzelfall. „Es gab bereits andere Beispiele, nicht nur in Großbritannien, sondern weltweit.“

Russland „Aggressor Nummer eins“
Russland, das ebenfalls eine Beteiligung an feindseligen Handlungen in Großbritannien bestreitet, bleibe der „Aggressor Nummer eins“, sagte der Geheimdienstchef. Er verwies auf Taktiken Russlands, die knapp unterhalb eines konventionellen Konflikts lägen.

 
Bericht: Iran ändert Hormus-Taktik vor US-Wahlen
Der Iran ändert Insidern zufolge seine Taktik in der Straße von Hormus, um die Ölpreise hoch zu halten und Einfluss auf die US-Zwischenwahlen im November zu nehmen.

Das neue Vorgehen in der für die weltweite Ölversorgung wichtigen Meerenge sei auf höchster Ebene der iranischen Führung beschlossen worden, sagten hochrangige iranische Insider der Nachrichtenagentur Reuters.

Eine der Personen sagte, der Iran habe vor etwa zehn Tagen damit begonnen, andere offensive Taktiken gegen Schiffe anzuwenden, die ihrer Ansicht nach gegen Beschränkungen verstoßen. Das habe zu einer Zunahme der Angriffe auf Schiffe geführt.

Seit Kriegsbeginn beschränkt der Iran die Durchfahrt durch die Wasserstraße, über die in Friedenszeiten etwa ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels abgewickelt wird.

GB: Zwei Schiffe in Straße von Hormus getroffen

 
Containerschiff in Straße von Hormus gesunken
Ein Containerschiff ist bei der Fahrt durch die Straße von Hormus gesunken. Das teilte die Hafenbehörde in Singapur gestern mit. Dieser zufolge wurden die „GFS Pride“ und ein weiteres in Singapur registriertes Schiff von unbekannten Geschoßen getroffen, während sie die Meerenge passierten.

Die „GFS Pride“ sei dabei beschädigt worden und habe Feuer gefangen. Inzwischen sei das Schiff gesunken. Die 21 Besatzungsmitglieder seien rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden, hieß es in der Mitteilung.

Berichte über Verletzte gebe es keine. Laut dem Schiffsortungsdienst Vesselfinder befand sich die „GFS Pride“ auf dem Weg zum Hafen Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Das zweite angegriffene Schiff, die „GFS Giselle“, habe Schäden am Schiffsrumpf erlitten, aber mit eigenem Antrieb einen sicheren Hafen erreicht, so die Mitteilung weiter. Die 22 Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit und unverletzt. Die singapurische Behörde verurteilte die Angriffe als „unprovoziert, nicht zu rechtfertigen und Verstoß gegen internationales Recht“.

Iran: Frachter fuhr auf Seemine
Auch die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die der Revolutionsgarde nahesteht, hatte über ein gesunkenes Containerschiff berichtet. Dieser Darstellung zufolge sei der Frachter in der Straße von Hormus auf eine Seemine gefahren. Nach iranischen Angaben waren 2.500 Container geladen.

 
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